Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon christianka6cr » Fr 12. Dez 2014, 14:14

Moin Christof

Jo, 6 statt 4 macht ne halbe Stunde länger, aber das macht´s nimmer fett, vor allem wenn´s besser fliegt lohnen sich die paar Minuten eh ;-)

Gruß Christian
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon sonouno » So 14. Dez 2014, 17:29

und kleinere Segmente machen evtl auch weniger Abfall ?

hab mir überlegt, nachdem ich auf unserer letzten Modellbauausstellung mehrere Tragflächenbrüche bewundern konnte und die Schalenablösung (Kohle/Styrodur) im Bruchbereich eigentlich immer flächig/glatt erfolgte, man könnte doch durch vorheriges Nadeln bzw einritzen (2-3 mm mit Skalpell)
die Haftung und auch die Torsionsfestigkeit verbessern ?

jemand schon mal versucht Kohle-Fasern einzunähen ?
ich stell mir das so vor.... Kohlerohr unten bei 1/4 tel Flächentiefe dann in 5 cm Abstand immer einen Streifen ( 2 mm) Kohlefaser am Holm nach oben auf die Fläche durchfädeln und in den vorher diagonal
nach aussen zur Endleiste eingeritzten Schlitzen zu verharzen.

... Fragen oder Anregungen ?

grüssle, Christof ;-)
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon Norbert1 » So 14. Dez 2014, 19:53

Hi
ich würde dan lieber mit Dissert arbeiten da bekommst genug Festigkeit rein schaue mal bei den F3K Fliegern

Norbert
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon sonouno » So 14. Dez 2014, 20:15

Hallo Norbert,
die oben erwähnten Brüche waren bei F3K-Fliegern... Dissern also über Kreuz kann man auch machen...
ich würd halt das Dissergewebe dann 2-3 mm "versenken"... ?

grüssle, Christof ;-)
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon jonasm » So 14. Dez 2014, 22:01

Hi Christof,

das verstehe ich jetzt nicht. Was möchtest Du mit dem Versenken bewirken?
Ich denke eher, dass das dann gar nichts mehr kann.

Gruß,
Jonas
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon sonouno » So 14. Dez 2014, 22:12

hallo Jonas,
ich dachte mir halt das ich dann mehr "Gripp" in die Tiefe bekomme..
das Gewebe soll nur soweit eingebracht werden das es noch bis zur Oberfläche reicht und sich dann natürlich auch mit dem anschliessend aufgebrachten Laminat gut verbindet beim vacumieren.

grüssle, Christof ;-)

edit:
also bei nem Querschnitt sollte das wie viele kleine mini-T-Profile aussehn...
immer im abstand von ca. 5 cm über den ganzen Flügel
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon Koarl » So 14. Dez 2014, 22:51

Um die Haftung zw Styro und Laminat zu erhöhen könnte man Schaumtreibmittel probieren. Hat das schon mal jemand mit der Bauweise probiert?
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon christianka6cr » So 14. Dez 2014, 23:10

Moin

Schaumtreibmittel schäumt ja auf, wie läuft diese Reaktion im Vakuum ab?

Die Verbindung von Gewebe und Laminat war bei unseren Modellen bisher perfekt. Wenn du eine höhere Steifigkeit der Oberschale möchtest, musst du halt mehr reinlaminieren. Weiche Schale ergibt automatisch eine einfachere Delamination.
Schaum als Träger ist halt immer nur Formgebend, nie wirklich stabil, schon garnicht auf Scherkräfte zwischen Schale und Kern.

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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon jonasm » Mo 15. Dez 2014, 00:09

Wie stellst Du dir denn das Harzen vor? So jeden Strang einzeln in die eingeritzte Vertiefung drücken?
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Re: Jedicut und allgemeines vom Styroschneiden

Beitragvon christianka6cr » Mo 15. Dez 2014, 00:14

...würde vielleicht mit senkrecht quasi stehend eingelassenen Capstrips die gut an das Laminat angebunden sind was bringen!? Ansonsten aber eher nicht, bzw nur eine saubere Oberfläche ohne Abdrücke der Rovings, falls du nicht 1k nehmen solltest sondern wie ich nur 12k rumliegen hast ;-)

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