Was ist passiert ?

Was ist passiert ?

Beitragvon italouwe » So 17. Mär 2013, 09:00

Morgen alle zusammen!

Eine Frage an unsere Elektriker.
Ich habe meinen Eneloop Emäpfängerakku - 4 Zellen/2000 mAh, nach vielen Flügen mal auf 4,6 V entladen (100 mAh Entladestrom).
Dabei stellte ich fest, dass gut 900 mAh rausgezogen wurden, also war er gar nicht so sehr leer.
Beim Laden mit ebenfalls 100 mAh schaltete mein Ultramat 18 bei 5,5 Volt wegen Zeitüberschreitung ab, aber es gingen nur ca. 400 mAh rein.
Hm?
Danke euch, schönen Sonntag
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon mario » So 17. Mär 2013, 09:47

Hallo Uwe,

ich empfehle eine Formierung des Packs. Ohne intelligentes Gedöns am Lader (Delta Peak, Temperatur, etc.) einfach den leeren Pack mit 1/10 C aufladen. Oder mit den schon von dir benutzten 100 mA (1/20 C). Dann sind es nicht 14 Stunden wie bei 1/10 C sondern eher 24 Stunden +- 2 Stunden.
Danach machst du das Entlade- und Ladeprogramm noch einmal und der Akkupack sollte sich anders verhalten.

Ich hatte aber auch schon Packs mit diesem Verhalten. Die zeigten sich von einer Formierung nicht beeindruckt. Allerdings NICD Zellen damals[tm].

Alternativ setzt sich nach meiner Beobachtung in the wild durch, Eneloops einfach immer voll zu laden und auf die besser Akkutechnik zu hoffen.


Grüße
Mario
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon italouwe » So 17. Mär 2013, 10:01

Hallo Mario!

Der Akku ist ziemlich neu, hatte nie Extremsituationen erlebt, also Tiefentladung, Überladung, nichts.
Immer brav geladen und weitgehend entleert.
Ich flog nur mit diesem Akku bestimmt 10 Tage quasi hintereinander (Elipsoid, 4 Servos), er sagte noch 5,2 Volt, wollte aber auf Nummer sicher gehen beim nächsten Flug.
Bisher bn ich sehr zufrieden damit.
Danke dir.
Formal 1 ist jetzt rum, Wetter so lala, jetzt gehts in den Keller, s Libellsche weiterbauen... :-) .
Schönen Tag, ciao
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon mario » So 17. Mär 2013, 13:24

Hallo Uwe,

die Spannungslage bei Eneloops ist gegenüber dem alten Akkukram besser. Das hast du damit noch einmal bewiesen. :-)
Aber das der nach weniger als der halben Ladung schon dicht macht ist nicht richtig.

Noch eine zweite Denkrichtung von mir.
Eventuell war 4,6 Volt Entladespannung noch zu viel?!?
Wenn man man von einer leeren Zelle bei 0,9 Volt ausgeht ist der 4er Pack dann bei 3,6 Volt unter Last (oder Lästchen).
Wenn die Spannungslage bei neuen guten Akkus noch sehr hoch ist, könnte ich mir folgendes vorstellen.
Deine 4,6 Volt Abschaltspannung hat einfach zu volle Zellen übrig gelassen.
Leider ist es bei der NIxx Akkutechnik quasi unmöglich, anhand der Spannung den Ladezustand zu erkennen.


Grüße
Mario
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon UweH » So 17. Mär 2013, 14:38

italouwe hat geschrieben:Ich habe meinen Eneloop Emäpfängerakku - 4 Zellen/2000 mAh, nach vielen Flügen mal auf 4,6 V entladen (100 mAh Entladestrom).
Dabei stellte ich fest, dass gut 900 mAh rausgezogen wurden, also war er gar nicht so sehr leer.
Beim Laden mit ebenfalls 100 mAh schaltete mein Ultramat 18 bei 5,5 Volt wegen Zeitüberschreitung ab, aber es gingen nur ca. 400 mAh rein.
Hm?


Hallo Uwe,

ich bin kein Elektriker, aber ich hab NiMh-Akkus schon lange im Gebrauch.
Diese Akkutyp hat zwar im Gegensatz zu NiCd-Akus keinen relevanten Memory-Effekt, aber unter bestimmten Umständen werden die Reaktionen im Zelleninnern manchmal träge. Das kommt vor wenn die Akkus länger gelagert werden oder ständig nur mit kleinen Strömen belastet werden. ich weiß nicht warum, aber bei meinen Akkus hilft da beim Laden ein kräftiger Stromtritt in den Hintern.

Mein Tipp: lade die Zellen einmalig mit ~ 1 C, also 2-2,5 A. Es kann sein dass sie dabei weiter zu früh abschalten, dann schalte das Ladegeeät mit dem hohen Strom wieder ein bis die Zellen gut warm werden, 40-50 ° ist O.K.
Dann kannst Du die Zellen wieder entladen und formieren wie Mario das beschrieben hat und anschießend normal weiter benutzen wie bisher. Auf diese Weise halte ich schon einige recht alte NIMH und Eneloop-Packs am Leben.

Gruß,

Uwe.
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon Baui » So 17. Mär 2013, 15:06

Ich befürchte das 100mA Ladestrom ist für eine richtige Abschaltung über Delta Peak einfach zu wenig sind !
Ich würde mal das Delta Peak auf 10mV einstellen und die 2000er eneloop (wie Uwe bereits erwähnte) mit MINDESTENS 200mA oder besser 500mA laden !
Ich habe einen original eneloop Lader und der macht 180mA für die 2000er.
Grüße vom "Starkstromelektriker" :lol:
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon Nurflügelfan » So 17. Mär 2013, 15:09

Servus Jungs,

aber hieß es nicht immer die Eneloops maximal mit 300mA zu laden?

Grüße, Maxi
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon mario » So 17. Mär 2013, 15:15

Hallo.

In der guten alten Zeit war der Stromrichtwert zum Landen der Empfangsanlage mal der Strom, mit der die Empfangsanlage im Betrieb den Akku leer nuckelt. Ich kann mir gut vorstellen, dass das auch immer noch passt.

BTW: Dem Tipp von Baui und auch Uwe(H) würde ich mich aber auch anschließen. :)

Obwohl das jetzt nicht direkt zusammen passt, wie ich gerade mal überschlägig im Kopf gerechnet habe. :shock:


Grüße
Mario
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon UweH » So 17. Mär 2013, 15:20

Nurflügelfan hat geschrieben:Servus Jungs,

aber hieß es nicht immer die Eneloops maximal mit 300mA zu laden?

Grüße, Maxi


Hallo Maxi,

das ignoriere ich und lade mit Automatik auf 2 A begrenzt, bisher ohne Schaden, aber wer dem nicht traut kann ja mit niedrigem Strom laden.
Mein Tipp mit dem hohen Strom bezog sich auf eine einmalige Reaktivierungs-Aktion wenn der Akku beim laden mit wenig Strom zickt.
Bei meinem Senderakku ist das etwa alle 3-6 Monate mal nötig.

Gruß,

Uwe.
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Re: Was ist passiert ?

Beitragvon Baui » So 17. Mär 2013, 15:20

Es werden zwar alle kennen ABER hier noch mal das Datenblat vom Hersteller:
http://www.eneloop.info/fileadmin/EDITO ... _sheet.pdf

Und da steht drauf:
Fast Charge: 2000mA × 1.1h
Condition Fast Charge 0°C - 40°C
und
Charge : 200mA×16h
Discharge : 400mA(E.V.=1.0V) at 25°C

Also kannste schon mit 2A rein pumpen .. ich würde (so rein vom Gefüh) mit max 700mA laden :mrgreen:
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