P-FePo's

P-FePo's

Beitragvon foobos » Fr 11. Mär 2011, 19:59

Hi zusammen,

durch Chris von HaDi-RC bin ich über die neuen P-FePo's gestolpert die er nun auch in seinem Shop anbietet. Hier mal eine kurze Zusammenfassung von ihm dazu:

P-FePo steht genau genommen für "Prismatische Li-Fe-PO4-Zelle" , wobei "prismatisch" die Bauform bezeichnet : die Zellen sind Flach und rechteckig, wie Lipo-Zellen, und nicht zylindrisch, wie man es von A123 her kennt.

Das Leistungsgewicht ist in etwa identisch, an Stelle der dünnen Alu-Becher besitzen die Zellen wie bei LiPos einen Mantel aus einer Polymer-Folie, der Gewichtsunterschied ist marginal. Dafür sind diese oft einfacher als zylindrische zellen unterzubringen und in diversen Kapazitäten verfügbar, wodurch sich auch Anwendungsmöglichkeiten in Modellen ergeben, die vorher aus Platzmangel nicht möglich gewesen wären oder durch zu geringe Kapazität uninteressant waren.

Technisch bezeichnet man LiFePO4-Zellen auch mit dem Begriff Lithium-Nanophosphat, wobei "Nano" kein Werkstoff ist sondern sich auf die Struktur der Anoden bezieht. Aber das würde zu weit führen, wichtig ist hier zu wissen, das es Zellen sind, die wie A123 keine 3,7 / 4,2 V ( Nominell / Lastfrei voll ) haben sondern nur 3,2 / 3,6 V. Spannungsverlauf und Kennlinie sind ebenfalls mit denen der A123 vergleichbar (gleiche Charakteristik, sehr stabil auf ca. 90 % der Kapazität). Die Zellen sind tiefentladetolerant und können auch "leergeflogen" werden, d.h. bis die Leistung zusammenbricht und das Modell vom Himmel fällt, ohne das die Zellen gleich in den Lithiumhimmel wandern. Sie sind damit also vom Handling her unkritischer als LiPo-Zellen, müssen auchnicht balanciert werden (empfohlen wird sporadisch nach 20 Zyklen auf Zelldrift zu prüfen und dann ggf. nach dem laden zu balancieren oder per Einzelladung die Zellen bei Bedarf anzugleichen).

Die Zellen sind mit 1 - 3c nominell ladbar, 4c FastCharge ist ebenfalls statthaft, bringt aber nur einen geringen Zeitvorteil von ca. 4 minuten gegenüber dem 3c laden.


Die vorkonfektionierten Packs sind zwar mometan eher für Helipiloten interessant, doch die Daten sind nicht zu verachten. Die nächsten Tage werde ich wohl noch ein paar Bilder der Packs bekommen und dann natürlich nachreichen :wink:
Gruß Wolfgang
Holm und Rippenbruch!

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Re: P-FePo's

Beitragvon Gast » Fr 26. Aug 2011, 07:23

Konions sollten auch beachtet werden in diesem Zusammenhang

Gruß Rainer
Gast
 

Re: P-FePo's

Beitragvon McLaut » Fr 26. Aug 2011, 11:41

Mehr infos bitte Rainer!! :D Interessiert mich. Abrauchende LiPo,s kenn ich nämlich schon und find ich ziemlich unestätisch :oops:

LG
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Re: P-FePo's

Beitragvon Gast » Fr 26. Aug 2011, 11:58

Ich bin nur Elektro-Laie daher kann ich keine fundierte Auskunft geben. Ich verwende Lion Zellen oder auch Konion genannt in allen meinen Modellen. Vollgeladen so um die 8,2 Volt und pendeln sich bei 7,8 ein ca.
Gibt es als 1600 oder 2500er Becherzellen. Müssen nicht balanciert werden, haben fast keine Selbstentladung und sind auch nicht kälteempfindlich. Man braucht halt nen Spannungsregler. Ich verwende neuerdings das Castle BEC. Lässt sich programmieren, ist sehr klein und lässt zur Not auch 10 Ampere durch.
Halten die Spannung bis sie fast leer sind.
Einfach problemlos in der Handhabung für Empfangsanlagen.
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Re: P-FePo's

Beitragvon McLaut » Fr 26. Aug 2011, 12:51

Ich finde das ziemlich genial!

Wenn ich jetzt bedenke, dass ich schon seit geraumer Zeit ständig Probleme habe in meiner ElWoMS einen vernünftigen Akku unterzubringen, dann wäre das eine richtig gute Alternative. Von den Abmessungen und der Stärke her eigentlich ideal. Doof ist halt, dass ich den Regler brauche.
Der Preis ist aber vergleichbar mit den Eneloops, oder???

http://www.cnc-modellsport.de/anleitung ... 6650m1.pdf

Find ich gut!!!Wenn ich da 2 als Stab aneinander löte, passen die Top unter den Flügel!!! :roll:

Hast du ne günstige Bezugsquelle Rainer?

Gruß
Michel
Zuletzt geändert von McLaut am Fr 26. Aug 2011, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: P-FePo's

Beitragvon Gast » Fr 26. Aug 2011, 12:54

Ich hab nach wie vor überall die Eneloop drinnen und gut iss

Viele Grüße
Matthias
Gast
 

Re: P-FePo's

Beitragvon McLaut » Fr 26. Aug 2011, 12:57

Hi Matthias,

da reichts mir in dem engen Rumpf leider nur zu den 800mAh Eneloops.
Am Petit hatte ich da schon im Landeanflug nen Ausfall, weil die so down gegangen sind als ich alle 6 Servos gleichzeitig gebraucht hatte. Bissel Reserve wäre toll :shock:
Hab auch teils 2 Packs benutzt und einen in die Spitze und den anderen unter den Flügel gepackt und mit nem y-Kabel zusammengeführt. War aber nicht so toll, da dann kein Platz mehr für das Sky Assi war. :?

Gruß
Michel
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Re: P-FePo's

Beitragvon Gast » Fr 26. Aug 2011, 13:04

matty01 hat geschrieben:Ich hab nach wie vor überall die Eneloop drinnen und gut iss

Viele Grüße
Matthias


Eneloop hat man heutzutage nicht mehr

Konions sind da besser, kosten net viel und stärken den Stiel!
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Re: P-FePo's

Beitragvon Moritz » Fr 26. Aug 2011, 16:55

Die LiFePo Akkus gibt es auch im Kunststoff-Beutel. Dann sind sie etwas leichter als die Konions. Sehr kleine leichte Regler gibt es auch schon für wenig Geld. Bisher habe ich auch Eneloop verwendet, werde aber auf LiFePo umstellen. Funktioniert prima.
Zweizellige LiFePo sollten allerdings auch balanciert werden.

Grüße,
Moritz
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Re: P-FePo's

Beitragvon Gast » Fr 26. Aug 2011, 18:03

Das ist ja das geile an den Konions. Nur laden und sonst nix an weiterer Zuwendung erforderlich.
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