Neue Eneloops XX 2500

Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon italouwe » Mo 7. Jan 2013, 22:06

Nett mit Euch :D .
Bin auch mehr der Vorsichtige beim Laden.
...da spricht aber einer gar nicht so schlecht italienisch... 8-) .
Pfiats äich
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon Moritz » Mo 7. Jan 2013, 23:10

Hallo zusammen,

Eneloops sind NiMH-Akkus mit einem weiterentwickelten Separator, der die geringe Selbstentladung ermöglicht.

Deswegen können die Eneloops auch mit allen "guten / richtigen" NiMH-Ladegeräten geladen werden. Es kommt nur auf das Ladeverfahren (Konstantstrom-Ladeverfahren) und die richtige Ladeendeerkennung (etwa 1,45 V/Zelle und Delta-Peak-Spannung 10 - 5mV pro Zelle) an. NiMH-Akkus mögen keine Überladung, es passiert zwar nichts wie bei Lipos, aber die Lebenserwartung geht stark zurück. Ein Entladen vor dem Laden ist bei Eneloops auch nicht so wichtig, da NiMH-Akkus einen deutlich geringern Memory-Effekt als NiCd-Akkus haben. Beim Entladen sollte man es auch nicht übertreiben, 1,0V unter Last sind tief genug. Alles andere kostet dann auch wieder Lebenserwartung.
Erwärmt sich die Zelle über 40 - 50°C, dann ist beim Laden etwas nicht richtig gelaufen oder aber die Zelle bereits geschädigt. Die Temperatur-Überwachung sollte man nur als Notabschaltung benutzen, aber nicht um die Ladung des Akkus zu überwachen.

Mit welcher Laderate ein NiMH-Akku geladen werden kann ist abhängig vom verwendeten Separator.
Sanyo empfiehlt, dass der Akku nicht schneller als in 2 Stunden geladen werden soll. Es ist zwar möglich, verringert aber die Lebenserwartung des Akkus deutlich. Sanyo spricht bei einer 1C-Ladung bereits von einer Schnellladung. Der Akku ist dann ungefähr nach 70-80 Minuten geladen.

Ich denke, dass eine Laderate von 0,5 - 0,7C ein ganz guter Kompromiss ist.
Da kann man morgens ja mit dem Laden vom Akku beginnen und Nachmittags am Hang stehen. Eneloops werden ja eh nur als Empfänger / Sender-Akkus eingesetzt und da muss man ja dann nicht zwischen zwei Flügen laden. Lieber einen zweiten Akku-Pack einstecken. Und die Selbstentladung ist auch so gering, dass man nicht zwingend direkt vor dem Flugbetrieb laden muss.
Ich habe manche Eneloop-Empfänger-Akkus über ein paar Wochen in Betrieb, bevor ich sie Nachlade. Vor dem Starten die Spannung kontrollieren und dann möglichst mit Telemetrie-Überwachung fliegen.
Und klar muss auch der Akku (inkl. Kabel) zu dem benötigtem Strom passen. Eneloops können keine Wunder vollbringen und beliebig Strom liefern, 1C ist hier auch ein guter Richtwert.

Und ein weiterer Vorteil der Eneloops ist die gute Spannungslage bei niedrigen Temperaturen. Da kann man auch mal mit ruhigem Gewissen bei -10 Grad fliegen gehen. Mit Lipos macht das keinen Spaß.

Viele Grüße,
Moritz
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon italouwe » Mo 7. Jan 2013, 23:55

Mann mann, gelernt ist halt gelernt.
Da versteht jemand sein Handwerk!
Danke.
- 10 Grad kommt hier kaum in vor, zumindest nicht tagsüber, aber schaden kanns ja nichts.
Aber da sieht man, wie komplex alles heutzutage ist. Wir benutzen die Eneloop auch in unseren Gps-Geräten, daher "kannte" ich sie auch schon etwas.
Aber beim Modell hängt halt bisschen mehr davon ab, wenn's Gps ausgeht, naja, heim kamen bisher alle, zumindest hier.
Ich bedanke mich sehr und wünsche euch was, ciao
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon Pesi5 » Di 8. Jan 2013, 00:31

Servus

und eigentlich der Akku und Ladegerätepapst ist der da:

Gert Giese aus dem hohen Norden www.elektromodellflug.de

Da kannste Dir einen Wolf lesen (ultimo, ma non per importanza de Lupo)
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon christianka6cr » Di 8. Jan 2013, 01:17

Moin

Den Lader von annodazumal entorgst du am besten gleich morgen früh... :P

Zu den Eneloops hat Moritz ja eigentlich schon alles gesagt... Ich hatte es aber schon getippt, deshalb trotzdem meinen Senf: ;-)
Eneloops mit 0,3 oder max 0,4 A mit dem NiMH-Programm deines Laders laden, bei deutlich mehr brauchst danach einen neuen Akku und/oder bald auch ein neues Modell. Falls du deine schonmal mit mehr geladen hast, bzw falls sie schonmal länger als sie theoretisch zur vollständigen Ladung benötigt hätten an dem Gurkenlader hingen, entsorge sie bitte morgen früh auch gleich mit, so ein Akku ist viel zu billig als das man dafür ein Modell oder noch mehr Riskieren muss.

Lipos sollten maximal 80% entladen werden. Wenn du sie komplett entlädst und das mehrfach sind sie meist reif für die Tonne.
Uwe, du hast doch ein Fernsteuersystem mit Telemetriemöglichkeit, warum nutzt du es nicht? Einfach einen UniSensE in den Flieger legen und schon hast du von Kapazitätsüberwachung bis zum einfachen Vario alles an Board. Gerade bei den empfindlichen Lipos muss man halt einfach immer gucken daß man sie nie zu weit entläd und das geht am einfachsten mit einem Alarm auf 70% Kapazität, der piept dann kurz und lässt dir genug Spielraum für 2 verpatzte Landeanflüge mit kurzem Durchstarten oder noch ne halbe Stunde Segeln. Falls du sie grundsätzlich bis zur Reglerabschaltung leernudelst kannst du dich mit bissl Pech auf einen Lipokauf in den nächsten Monaten einstellen.
Nach dem Flug lädst du die Lipos einfach wieder voll mit max 1C (2200er mit 2,2A, 3000er mit 3A, .....) oder am besten nur bis 70% ihrer Kapazität, das wäre der perfekte Lagerungszustand. Ich lad sie aber immer einfach auf einer feuerfesten Unterlage (großer, dicker Tontopf zB) voll und leg sie in eine alte Munitionskiste der Bundeswehr zur Lagerung.
Womit wir beim nächsten Thema wären, Lipos können verdammt gefährlich sein, ein kleiner 1S Lipo mit 240mAh macht ein Feuerwerk mit dem du an Silvester der Mann der Stunde wärst. Mich hat das "nur" einen Rumpf, Empfänger, 1 Servo und fast ein Auto gekostet, einige mit weniger Glück haben schon ihr Haus und Hof verloren...

Kurzzusammenfassung: Akkus müssen, bzw sollten auch nicht mehr entladen werden, der Memoryeffekt ist ein Relikt. Immer einfach nach dem Fliegen vollladen mit möglichst wenig mAh, auch bei längerer Lagerung (mehrere Monate) sind Lipos und Eneloops noch so ziemlich randvoll. Falls nicht, sind sie kaputt. Lagerung der Lipos am besten in Munitionskisten die es für wenige Euros in Ebay gibt. Beispiel: http://www.ebay.de/itm/Munitionskiste-K ... 3ccd75937c

Gruß Christian
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon italouwe » Di 8. Jan 2013, 09:29

Moin!

Ich glaube, ihn schonmal mit dem Multilader 3 geladen zu haben.
Dann habe ich noch einen Graupner Lader, heisset "Titan", da kann man den Ladestrom einstellen, mit dem lud ich auch schon paarmal meine Roayl Pro.
Wegen dem Laden schickte ich eine Anfrage an Graupner, sie antworteten mir auch und meinten, ich könne meine NimH bedenkenlos damit laden.
Hat mein Senderakku jetzt evtl. auch n Knax weg?

Dann habe ich eine Frage zu den Überwachungssensoren:
MPX hat einen für Spannung und einen für mAh, welcher ist sinnvoller?

Meinen Lipo Dymont 3200 mAh lade ich immer sofort nach dem Fliegen (meistens ist er dann ziemlich leer) mit 1 Ampere.

Beim Entladen habe ich 3 Volt als Untergrenze eingegeben.

Mit der Lagerung der/des Lipo's habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, nur beim Laden schaue ich, dass er auf nicht brennbarem Untergrund liegt.

Danke und schönen Tag!

Ciao
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon christianka6cr » Di 8. Jan 2013, 09:38

Moin Uwe

Ich würde dir nochmals den UniSensE empfehlen. Der hat Spannung, Kapazität vorwärts oder rückwärts mit automatischem Erkennen ob der Akku schonmal dran war und dann weiterzählen, Watt, Höhe, Vario, Drehzahlmessung. Und das in der Größe eines einzelnen Sensors.

Ob dein Senderakku platt ist merkst du daran, wenn deine Royal keine ~25-30std mehr läuft und die Spannung irgendwann mal recht plötzlich nachlässt...

3Volt beim Entladen ohne Last ist nicht wirklich nett für den Lipo, aber er wird´s wohl überleben wenn du das nicht allzuoft gemacht hast. Eine echte Kontrolle wie es um deine Akkus steht, hast du aber halt nur mit einer Spannungs- und Kapazitätskontrolle während dem Flug, also unter Last.

Gruß Christian
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon italouwe » Di 8. Jan 2013, 09:51

Den habe ich irgendwie übersehen in der Schlacht um die Ampere.

Beim Entladen meine ich 3 Volt/Zelle.

Mein Sender hält sehr lange, muss mal die genau drauf achten.

Danke
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon christianka6cr » Di 8. Jan 2013, 09:53

Moin Uwe

Jo, is klar, 3V gesamt hättest du auch nur einmal und kurz versucht ;-) :lol:

Gruß Christian
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon mario » Di 8. Jan 2013, 09:58

italouwe hat geschrieben:Mit der Lagerung der/des Lipo's habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, nur beim Laden schaue ich, dass er auf nicht brennbarem Untergrund liegt.

Hallo Uwe,

Lagerung mache ich mittlerweile auch in zwei Munitionskisten, wie Christian schon schrieb.
Ich bin auch dazu übergegangen, die Lipos leer (20-30% Rest) zu lagern und vor dem Fliegen erst zu laden.
Oben genannter Gerd Giese hat versucht, leere Lipos zu entzünden. Sogar per Lötlampe. Das hat wohl nicht geklappt.
Was volle Lipos machen können ist auf Youtube zu sehen.

Ich hatte zwar noch nie einen Vorfall mit Lipos, aber mittlerweile sind die Kapazitäten und die Mengen so groß, dass ich hier etwas vorsichtiger geworden bin.


Grüße
Mario
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