Neue Eneloops XX 2500

Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon Moritz » Di 8. Jan 2013, 11:09

Hallo Uwe,

folgendes kann man noch zu Deinen alten Ladegeräten sagen:
Du kannst damit bedenkenlos Deine NiMH Akkus laden. Du muss nur selbst auf den Strom achten. Möglichst weniger als 1/10C einstellen und dann nach ca. 14 Stunden den Ladevorgang beenden. Dieser Strom ist dann bereits sehr nahe am Lade-Erhaltungsstom und damit unbedenklich.
NiMH sind vom Laden her ungefährlich. Sie gehen halt nur im Zweifelsfalls schneller in der Kapazität zurück. Wenn Du ein Ladegerät hast, dass den Entladestrom / Spannung an den PC übertragen kann, dann kann man anhand der Kurven die Güte der Akkus ganz gut beurteilen.

Bei Lipos ist es allerdings anders. Stelle an Deinem Regler die Entladschlussspannung so hoch wie möglichst. Ab <3,7V ist eh fast keine Energie mehr im Akkus drin. Viele Regler können 3,3V als Abschaltspannung einstellen. Sollte das nicht möglich sein, kann ich Dir auch nur den UniSense empfehlen.
Den Akku auf alle Fälle leer oder besser bei einer Leerlaufspannung (also ohne Last) von 3,8 - 3,9V lagern.
Wird ein Lipo voll gelagert, geht er schneller kaputt.
Aufgeblähte Lipos solltest Du auch mit Vorsicht benutzen bzw. möglichst sogar aussortieren.
Eine häufige Schwachstelle an Lipos ist oft auch das Balancer-Kabel. Hier kann es leichter zu Scheuerstellen und dann zu Kurzschlüssen kommen.

Viele Grüße,
Moritz
Zuletzt geändert von Moritz am Di 8. Jan 2013, 11:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon christianka6cr » Di 8. Jan 2013, 11:34

Moin

schulemz hat geschrieben:Eine häufige Schwachstelle an Lipos ist oft auch das Balancer-Kabel. Hier kann es leichter zu Scheuerstellen und dann zu Kurzschlüssen kommen.


Deshalb öffne ich bei neuen Akkus den Bereich der Kabel vorne immer sehr vorsichtig auf der Seite mit einem Skalpel, löte ggf nach, drück einen schönen Batzen Heißkleber auf die Platine und Kabel und zieh dann ganz schnell das Klebeband mit einem neuen Streifen wieder straff davor zu.
Egal ob teurer Hacker TopFuel oder einfacher Zippy, das Problem der Ballanceranschlüsse und halboffenen wackelligen Kabel haben/hatten alle (meine) Lipos.

Gruß Christian
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon Löschknecht » Fr 26. Apr 2013, 12:35

Servus Zusammen,

da ich nun auch einen Flieger mit Eneloops habe möchte ich diesen natürlich auch richtig ausnutzen. Hierzu suche ich zur Zeit die korrekte Spannung, bei der ich mich von der Funke warnen lassen soll.

Zur Zeit habe ich eingestellt: 4,5 Volt bei 4 Eneloop 2400mAh

Im Internet liest man ab 0,9 Volt pro Zelle eigentlich alles. Was ist denn nun richtig?

ciao Timo

EDIT: Ich muss genauer lesen. :!: hier steht "after discharge to E.V.=1.0V" ........ E.V. = End voltage :?:

Also werden wohl 4 Volt richtig sein. Dann mach ich 4,2 und bin auf der sichern Seite?
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon UweH » Fr 26. Apr 2013, 13:30

Löschknecht hat geschrieben:Im Internet liest man ab 0,9 Volt pro Zelle eigentlich alles. Was ist denn nun richtig?



Hallo Timo, die Warnspannung ist von vielen Faktoren abhängig, deshalb variieren die Angaben im Netz so stark.
die drei wichtigsten Faktoren sind:
- welche Funke?
- wie viele Servos = Strombelastung?
- wie groß ist das Sicherheitsbedürfnis = Restbetriebszeit nach Alarmierung

Ich habe bei meinen Modellen mit vielen Servos z.B. SSL, X-mess, Petoma irgendwas um 4 Volt rum eingestellt und wenn es piepsen sollte sehe ich das als Jeti-Nutzer ganz enstspannt und komme gemütlich zum Landen rein. Bei Futaba soll das ja deutlich weniger entspannt sein weil die Empfänger eine relativ hohe Abschaltspannung haben.

Die Betriebsspannung und -dauer nimmt mit niedrigerer Aussentemperatur ab und dehalb hatte ich bei den 800er Eneloops im Winter trotz vorheriger Volladung unter Null Grad schon öfter gepiepse bei starker Servobelastung, das ich aber größtenteils ignoriert habe.

Wenn Du Jeti fliegst, dann stell irgendwas zwischen 1 - 1,1 Volt / Zelle ein und komm gleich zum Landen wenn die Warnung los geht, dann bist Du für den normalen Flugbetrieb im sicheren Bereich.

Gruß,

Uwe.
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon mario » Fr 26. Apr 2013, 13:32

Hi Timo,
grundsätzlich ja, aber wenn (vielleicht erst später) eine Zelle etwas Drift nach unten hat könnte 4,2 Volt schon recht schnell nach Erreichen zum Einbruch der Gesamtspannung führen. Für gewöhnlich passiert die Meldung ja im Hammerbard in 300 Meter Höhe, iss klar.
Ich fliege auch mit 4,2-4,4 Volt Meldespannung, wollte es aber nur mal gesagt haben...
Wenn man ab und an mal formiert sollte alles OK sein. Ich lasse einfach beim Automatikprogramm den Pack nach der Abschaltung noch eine Weile am Lader. Der "pumpt" dann mit 0,05A weiter.

Mario
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon christianka6cr » Fr 26. Apr 2013, 13:38

Moin Timo

0,9V pro Zelle ist sehr mutig/niedrig. Stell ihn doch erstmal auf 1,15V also 4,6V und schau wieviel du reinladen kannst wenn der Alarm losgeht. Es kommt halt auch immer drauf an wie hungrig deine Servos sind. Im Vario (falls das WS-Tech genauso empfindlich wie das Picolario ist) hörst du ja auch immer die "Negativrekorde" und kannst dich daran orientieren ;-)

Gruß Christian

EDIT: Ich schreib zu langsam, da waren 2 schneller.... :thumbup:
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon Löschknecht » Di 30. Apr 2013, 17:19

Servus Zusammen,

und ich lese langsam. Sorry für die späte Antwort. Dachte es gäbe noch keine, da ich keine Mail bekommen habe. Bin aber fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ich mit dem Schreiben eines Beitrages sofort Themaabonent bin...

@ Uwe:

- Die Fernsteuerung ist eine DC16, gehöre also zu den überzeugten Jeti-Jüngern :D
- Servos sind insgesamt 7 verbaut
- 3x HXT 900 Höhe, Seite, Schlepp, 4x Corona DS-239MG WK und QR
- Sicherheitsbedürfnis = DC16 zu Timo > "Alter Du musst Landen und den Akku landen. Wann? In den nächsten Minuten" So ungefähr :thumbup:

Ergebnis= Ich lasse es erstmal bei 4,5Volt als Alarmschwelle. Wenn mir die Spielzeit zu kurz ist kann ich es immer noch hoch setzen.

@ Mario:
- Genau so wirds gemacht mit zusätzlicher Angstreserve :D

@ Christian:
- Das Vario in der "Möhre" :P ist eines der ersten und kann nur piepsen. Das aber recht gut. Nur die Fläche schirmt das kleine Antännsche glaube ich ganz gut ab. Am Boden kein Problem sobald etwas Höhe da ist, gibts gerausche.

So und nu werde ich das Thema abonnieren ;-)

ciao Timo
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon italouwe » So 2. Jul 2017, 13:05

Hallo!

Ich ueberlege, die 2500er in meine B4 einzubauen.
Angetrieben werden zwei Turnigy 712 als QR, und vier HXT 10/12 als WK und SR, HR.
Geplant ist, in einer Flugphase (Thermik) nur die QR laufen zu lassen und in der anderen (Akro) alle vier Flaechenservos.
Hat jemand schlechte Erfahrungen gemacht?
Danke fuer Tips!

Gruss
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon roty67 » So 2. Jul 2017, 13:14

Habe die auch in unserem Swift als 5 Zellen und das hat bis jetzt keine Probleme gegeben .
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Re: Neue Eneloops XX 2500

Beitragvon italouwe » So 2. Jul 2017, 13:23

Servus Thomas!

Danke!
Mir hat es mal bei 5 Zellen zwei Servos, welche das waren kann ich mich nicht mehr erinnern, abgefackelt. Bei HV ja kein Problem, wie es die vorgesehenen Servos verkraften, weiss ich nicht.
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