LiFe A123 Akku´s

Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon FX2000 » Di 8. Mai 2012, 22:17

Hey Nobby,

eine Differenz von 0,4 V ist nicht normal! Das stimmt was nicht....

Um rauszufinden was da los ist folgende Frage...wie bzw. wo misst das du die Diff??? (Multimeter, Ladegerät???)... könnte uach evt. ein Wackler an dem Balancerstecker sein, hatt ich selbst mal....

Im Fall kannst gern mal mit dem Ding vorbeischauen bevor der Flieger runter fällt!!!! Aber nochmal... 0,4 V ist auf keinen Fall normal!!!!
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Nobby_segelflieger » Di 8. Mai 2012, 23:10

Hey Stephan

Ja OK, da schaun wer mal, der Akku ist im X-mess drin, den hatte ich selber gelötet, zumindest die Kabel dran, war von dem Pack übrig das du mir für die 15er gemacht hattest.

Wann bist denn wieder in der Heimat ? Lö.
Sehr Hanglastige Grüße aus dem Südschwarzwald/Baden
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Pesi5 » Mi 9. Mai 2012, 09:38

Baui hat geschrieben:Eine lifepo Zelle ist doch das gleiche wie eine a123 Zelle ( oder steh ich da aufm Schlauch) ?
Balancen bei einer lifepo BECHERZELLE ist doch eine glaubensfrage


Der Meinung bin ich auch aber meine original A123 Becherzellen besitzen überhaupt keinen Balanceranschluß!!!
Und mein Ladegerät, Hyperion Duo, fragt auch nicht danach!!!

Bild
http://shop.lipopower.de/A123-Systems-ANR26650M1A-2300-mAh-Loetfahne

Wo liegt jetzt der Hase begraben?
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon UweH » Mi 9. Mai 2012, 10:21

Moin, ich habe jetzt seit ca. 3 Jahren A123-Zellen im Gebrauch, insgesamt über 30 Stück.
Die Zellen sind äußerst robust und selbst absolutes Tiefentladen hat nicht zum Tot der Zellen geführt, das ist mir jetzt schon 2 oder 3 Mal versehentlich passiert weil an einem Flieger der Schalter ungünstig angebracht ist.
Es gibt 2 Dinge die diese Zellen nicht gut vertragen: zu viel Hitze beim löten und starkes überladen. Da die Zellen auch einer gewissen Drift unterliegen ist es kein Fehler sie ab und zu zu balancieren, es verlängert die Lebensdauer / erhöht die Zyklenzahl. Seit etwa zwei Jahren habe ich 2 Packs 6 S in der Ho XII in Gebrauch, bei denen an einem Pack das Balancerkabel seit etwa 100 Zyklen defekt ist, ich laß das als Test im Moment so. Das heißt seit dem wird ein Pack regelmäßig balanciert, der andere gar nicht. Beim fliegen merkt man nicht welcher Pack gerade drin ist, weder beim Druck, noch bei der Kapazität. Wie es mit der Lebensdauer aussieht kann ich erst in ca. 500 Zyklen sagen...die Zellen sind tatsäcghlich sehr langlebig und langzeitstabil.
Bei dem Pack von Nobby mit den 0,4 Volt Unterschied liegt entweder ein Meßfehler vor oder eine Zelle ist beschädigt. Falls ein Schaden vorliegt würde ich die Zelle mit der niedrigeren Spannung gegen eine Neue austauschen und Anfangs immer balanciert laden, damit nicht beide Zellen sterben....stellt euch mal vor das passiert plötzlich im Flug :shock:

Gruß,

Uwe.
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Pesi5 » Mi 9. Mai 2012, 10:47

So jetzt bringen wir mal Licht ins Dunkle :thumbup:

Die Lifepo oder auch A123 Zellen genannt sind Becherzellen die nicht unbedingt balanciert werden müssen.
Als Empfängerstromversorgung, so wie in meinem Fall, sind einfach 2 Zellen zusammengelötet, wie
bei einem herkömmlichen Niimh Pack oder wie Eneloopzellen. Als Antriebsakku konfektioniert, zum
Beispiel ein 5s Lifepo, kann man ein Balancerkabel mit anlöten. Muss man aber nicht.
Eine sehr gute Beschreibung habe ich hier gefunden, die vielleicht sogar den Weg in unser WIKI
finden könnte. Natürlich mit Quellenangabe.

http://www.modellbaufuchs.de/A123-ANR26650M1A.html

Bild

Bild

Sie gibt es auch als Flachzellen so wie die Lipos

Bild

Alle Links und Bilder sind von Modellbaufuchs.de
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Moritz » Mi 9. Mai 2012, 13:03

Hallo Peter,

das Balancieren hat nichts mit Becher- oder Beutel-Zelle zu tun.
Ein Akku-Pack aus mehreren Becherzellen sollte auch ein Balancer-Kabel haben.
Eine einzelne LiFe-Beutel-Zelle hat auch keinen Balancer-Anschluss, das macht ja auch erst bei einem mehrzelligen Akku-Pack Sinn.

Prinzipiell ist das Balancieren bei LiFe nicht so wichtig wie bei LiPo / LiIo Zellen. LiFe-Akkus sind gegenüber Tiefentladung deutlich tolleranter. Überladen werden sollten sie aber genauso wenig.


Viele Grüße,
Moritz
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Baui » Mi 9. Mai 2012, 13:15

Ich würde um eine Becherzelle wetten das sie, auch wenn sie 0,4v unterschied hat nicht defekt ist !!
Aber dazu müsste die Zelle halt raus und einer "Versuchsreihe" unterzogen werden.
Oder: mach doch mal 2 Zyklen (auf- und entladen) mit dem Pack und check die Zelle noch mal .. mit welchem Strom lädst Du die Zellen ?
Mit welchem Strom kannst Du entladen ??
Grüße
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Pesi5 » Mi 9. Mai 2012, 13:32

schulemz hat geschrieben:Hallo Peter,

das Balancieren hat nichts mit Becher- oder Beutel-Zelle zu tun.
Ein Akku-Pack aus mehreren Becherzellen sollte auch ein Balancer-Kabel haben.
Eine einzelne LiFe-Beutel-Zelle hat auch keinen Balancer-Anschluss, das macht ja auch erst bei einem mehrzelligen Akku-Pack Sinn.

Prinzipiell ist das Balancieren bei LiFe nicht so wichtig wie bei LiPo / LiIo Zellen. LiFe-Akkus sind gegenüber Tiefentladung deutlich tolleranter. Überladen werden sollten sie aber genauso wenig.


Viele Grüße,
Moritz


Sach ich doch. Bei 2 Zellen als Empfänger brauche ich das nicht.
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Moritz » Mi 9. Mai 2012, 13:42

Peter, doch!
Ab zwei Zellen macht es Sinn.
Beim Empfänger-Akku ist es zwar deutlich unwichtiger, aber nur weil da der Entlade- und normalerweise auch der Ladestrom deutlich geringer ist. Aber auch schon zwei Zellen können auseinander driften.
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Re: LiFe A123 Akku´s

Beitragvon Dirty Harry » Mi 9. Mai 2012, 14:07

Hatte die Glegenheit mit A123 direkt zu sprechen (IAA 2011)

Gedächtnisreport: Es wird empfohlen bei Akkupacks die Zellen zu balancieren.

Aus meiner Erfahrung: beim Löten der Packs kann man die Zellen leicht vorschädigen (Spannungsabfall) ist mir auch schon passiert :cry:

Ich hab mir deshalb einen 100W Kolben geholt und einen "Löthammer" drauf gemacht.
http://www.modellbau-colditz.de/images/ ... 135d-1.jpg

Die Zellen kurz verzinnen, dann die erste Zelle in ein Holz U-Profil einsetzen (Führung), Zinn auf beide Seiten des Hammers, Hammer auf die erste Zelle, zweite Zelle sofort oben drauf (auf Polung achten!) Wenn die Verzinnung an den Deckeln weich wird, den Hammer raus ziehen und die obere Zelle auf die untere drücken. Das könnte man mit einer Feder auch automatisieren.

Kurz abkühlen lassen und schon hat man schöne gerade Packs, die schnell verlötet sind, ohne dass die Zelle an sich über die Wärme vorgeschädig wird.

Wenn man die Zellen mit den Lötfahnen hat (siehe Peters Bilder), geht das im Prinzip genau so, man kann dann vor dem zuschneiden der Lötfahnen (nach dem Löten) noch schnell die Blancer Kabel anlöten und dann die Fahnen so weit kürzen, dass dann alles schön in den Schrumpfschlauch passt.
Zuletzt geändert von foobos am Mi 9. Mai 2012, 14:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte fremde Grafiken nur verlinken. Danke!
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