T-Höhenleitwerk verstärken

T-Höhenleitwerk verstärken

Beitragvon italouwe » Fr 10. Jul 2015, 21:56

Hallo allerseits!

Ich baue gerrade eine ASW 19 von Rippin mit 3.75 m Spw., was ich aber aus bestimmten Gründen hier nicht posten will.
Mit Christian bequatschte ich, als sie hier waren, dass der Rumpf unten vor dem Seitenleitwerk eine sehr beanspruchte Stelle ist und unser Michel da immer ein von ihm genanntes Löffele einharzt.
Er laminiert zwischen zwei 1,5mm Balsabrettchen ein dünnes Glas und harzt das Ganze dann schräg in die Seitenleitwerksflosse, so dass es unten noch den Rumpf mit hält.
Aber meine Bedenken sind die, dass das nur unnötiges Gewicht ist, denn der "Knackpunkt" im wahrsten Sinne des Wortes ist immer unten der dünne, schlanke Rumpf. Dann knackts halt vor dem Löffele.
Wie denkt ihr darüber?
Danke schonmal und ich wünsche einen schönen Abebd, ciao
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Re: T-Höhenleitwerk verstärken

Beitragvon UweH » Sa 11. Jul 2015, 11:52

Hallo Uwe,

ich versuche das Leitwerk mit dem sowieso nötigen Steg zu verstärken. Bei der B4 hab ich das beiliegende Pappelsperrholzbrett beidseitig mit 50er Glas beschichtet (nicht in der Mitte wo das Glas nur als Sperrlage für das Holz wirken kann, aber sonst wenig verstärkt) . Das Servo für das Höhenruder sitzt zwar in der Flosse, aber in einem Extra Brett zwischen Abschlußsteg und Nasenleiste, das könnte man auch bis in die Rumpfröhre als Löffele verlängern und hätte damit zwei Stege mit gestaffelter Länge, hab ich aber (noch) nicht gemacht.
Dafür braucht man einen Montageausschnitt im hinteren Steg damit man an Servo und Anlenkung kommt, dieser Ausschnitt ist bei der B4 seitlich mit 3 x 1 mm CFK-Profilen verstärkt damit es nicht dort bricht.
Jetzt das wichtigste: Montagebrett und Abschlußsteg werden beide jeweils als Fest- und Loslager eingeklebt. Das heißt es wird nur eine Seite z.b. links mit Harz und Gewebestreifen oder Fasermumpe geklebt, die andere Seite rechts wird mit Sekundenkleber fixiert und dann +-45° Gewebestreifen mit UHU Por aufgebracht und satt durchtränkt.
Die Harzseite ist als Festlager steif und hart, die UHU-Por-Seite bleibt als Loslager elastisch und kann im Falle eines harten Schlags viel Energie aufnehmen und ohne Spannungsspitzen in die GFK-Haut weiter leiten. Was so eine Konstruktion weg stecken kann ohne dass es nachgeklebt werden muss oder gar abbricht hast Du ja auf dem Einschlagvideo der B4 vom Monte Bondone gesehen :oops:
So klebe ich schon lange auch Servobretter ein.

Gruß,

Uwe.
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Re: T-Höhenleitwerk verstärken

Beitragvon McLaut » Mi 22. Jul 2015, 10:30

100_5720.jpg


Zur Veranschaulichung....

LG
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
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