Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

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Beitragvon matzito » Fr 15. Jan 2016, 17:18

Ich werde meinn naechstes Rumpfurmodell mit einer Abziehnase ausruesten, wie geht Ihr da prinzipiell vor?
Erst den kompletten rumpf abformbar fertigstellen, dann die Nase passend absaegen, abformen....
danach durch einen Saegeschnitt hockkant und einen weiteren quer 4 Kuchenstuecke aus der haube machen und etwas reduziert wieder zusammenkleben, bis das erste Haubenteil aus der Form gut drueber passt, dann den rest fertig modellieren mit entsprechenden Aenderungen?!
Moechte es mir da so einfach wie moeglich machen:

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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon paulpanter82 » Fr 15. Jan 2016, 21:39

Moin Matze

Nur so vorweg, ich hatte noch nie eine Abziehnase in der Hand.
Ich würde eine zweigeteile Aussenform der Schanutze machen und einen Stempel der genauso ausschaut auf das die Schnautze soll.
Ich laminiere in die Aussenform die geschlossen ist und ein bissel was dünnes auf den Stempel. Wenn das angeliert ist gebe ich etwas Harz mit Schaumtreibmittel in die Schnauze und drücke den Stempel rein.
So wäre zumindest alles definiert ohne mit laminatdicken herum zu experimentieren das die Schnauze auch auf dem rest hält ohne da mit Tesa rum fummeln zu müssen.
Eine Rille wo die Haube einrastet wäre bestimmt ganz gut oder so eine art druck Knopf Nubbsi am festen Teil und in der haube ein loch wo das Nubbsy einrastet und wenn man den Knopf ein drückt kann man die Schnauze abziehen.

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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon matzito » Sa 16. Jan 2016, 12:18

Ah ja verstehe, man hat dann nur beim Stempel ne Menge Oberflaechenarbeit, vielleicht macht es Sinn die beiden Vorgehensweisen zu kombinieren und die Stuecke als stempel in der Form mit laminierter nase so aufzuspreizen, dass es gerade hinten schoen klemmt und vorne etwas mehr spiel da ist. man kann das vielleicht mit Balsa Abstandshalter zwischen den Kuchenstuecken probieren und braucht die laminierte haube innen nicht zu isolieren, man fuellt danach nur die Schlitze und macht dort Oberflaechenarbeit, das koennte vielleicht recht zuegig zum Ziel fuehren?! Was meinst Du?
lg Matze
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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon paulpanter82 » So 17. Jan 2016, 00:54

Moin Matze

Das der Stempel "genauso" aussehen sollte wie das auf das die Schnauze soll war von mir wohl etwas übertrieben. :mrgreen:
Sagen wir mal so das er z.B. um Wandstärke des angedachten Laminats der Schnauze kleiner sein soll minus etwas Luft 0,5mm vielleicht.
Nur Anfang und Ende des ausschnitts für den Akku sollte es genau so sein. ich würde bei deiner Konstruktion den Teil hinter der Cam eventuell als voll umrundung ausführen als Auflage für die Haube und als Knautschzohne beim Absturz.

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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon matzito » So 17. Jan 2016, 10:37

Ja das ist eine sehr gute Anmerkung, dann sitzt die Kappe auch besser drauf weil vorne nochmals zentriert und das Objektiv haut nicht jedes mal vor die Kappe sondern trifft das Loch und nur dahinter einen Bereich etwas tiefer ausnehmen, schau ich mir noch mal im 3D an...
Danke Gruss Matze
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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon matzito » Mo 18. Jan 2016, 08:23

So gefaellt es mir auch viel besser:

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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon paulpanter82 » Mo 18. Jan 2016, 11:22

Moin Matze

Wäre es nicht vielleicht sogar noch besser die Cam in den Rumpfteil zu integrieren zwecks Knautschzone?
Ich denke wenn der Flieger mal auf die Nase geht wird die Abziehschnautze weiter drauf geschoben und reist dann da kommt dann direkt die Cam.

Gruß Michael
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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon matzito » Mo 18. Jan 2016, 11:46

Jepp das stimmt, habe ich nicht dran gedacht, die Cam sitzt zwar eh ganz vorne und das Objektiv schaut raus, aber die Crashverletzungen brauchen ja nicht unbedingt groesser sein als noetig, bzw groesser als nicht unbedingt vermeidbar. Werde das noch mal nach bessern.
Es wird ein bischen knappe muss vorne den Rumpf vielleicht noch ein bischen aufdicken.
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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon paulpanter82 » Mo 18. Jan 2016, 12:15

Genau, und dann da vorne so ausformen das die Cam sozusagen in einer angepasten Mulde liegt und nicht hin und her rutschen kann die eckige Mulde sieht man ja dank Abziehschnautze eh nicht. Wenn man dann noch zwischen Akku und Cam einen Schaumstoffklotz rein steckt kann die Cam nach hinten weg gedrückt werden und der Akku vor rutschen ohne das sie schaden nimmt.
Wäre es nicht vielleicht gut wenn die Linse im Schatten liegt also etwas zurück versetzt? In manchen Videos sieht man ja meist wenig bis nix wenn man Sonne auf die Linse bekommt?

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Re: Vorgehensweise beim Urmodellbau "Abziehschnautze"

Beitragvon matzito » Mo 18. Jan 2016, 13:45

Bis zu einem gewissen punkt sollte das gehen da das objektiv 90 FOV fielf of view hat
Werde as modell nichmal bisl anpassen.
Danke Micha das war sehr befruchtend!
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