Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon Jens Armin » So 17. Mai 2015, 15:41

Hallo miteinander,

ich bin seit ein paar Jahren RC-Heliflieger und habe immer mal mit einem DLG geliebäugelt. Zur Abwechslung habe ich mir nun den Spinnin Birdy Querruder gebraucht gekauft.

Bin jetzt diese Woche zwei mal auf der Wiese gewesen und habe das Werfen geübt. Was ich nicht wusste: Das kann ja süchtig machen. Derzeit übe und lese ich viel.

Ein paar Fragen an Euch Erfahrene habe ich schon einmal, bevor ich mich durchs ganze Forum suche:

- Welche Flugphasen habt Ihr programmiert? Würde mich über Vergleichsangaben freuen.
- Wie lange bleibt bei Thermik in der Luft?
- Wie lange fliegt Ihr welche Lipos? Ich habe einen 1s 350 mA. Ich vermute, damit werde ich 30 Minuten fliegen können. Was habt Ihr für Werte?
- Wo fühlt sich der Birdy am wohlsten? Hang, Getreidefeld, Sonne, Wind?
- Fliegt Ihr Kurven über Seitenruder, Querruder oder beides?

Ich hoffe, Ihr könnt mir ein paar Tipps geben, damit ich schnelle ins Thema komme.

Besten Dank und many happy landings

Armin
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon jonasm » So 17. Mai 2015, 15:54

Jens Armin hat geschrieben:- Welche Flugphasen habt Ihr programmiert? Würde mich über Vergleichsangaben freuen.


Hätte jetzt so an Speed (1-2mm hoch), Normal (im Strak), und Thermik (2-3mm runter) gedacht.

- Wie lange bleibt bei Thermik in der Luft?


Wenn du immer wieder Bärte findest, in denen du Höhe gewinnst, dann theoretisch ewig lange...

- Wie lange fliegt Ihr welche Lipos? Ich habe einen 1s 350 mA. Ich vermute, damit werde ich 30 Minuten fliegen können. Was habt Ihr für Werte?


In unseren großen DLGs sind 900-1200mAh 1S-LiPos drin und damit sind viele viele Stunden drin. Früher mit 350mAh NiMH-Akkus waren es immer so 1,5h.

- Wo fühlt sich der Birdy am wohlsten? Hang, Getreidefeld, Sonne, Wind?


Thermik gibts überall, ist doch unäbhängig vom Untergrund. Viel Wind ohne Hang macht mit nem Birdy aber bestimmt nicht so Spass.

- Fliegt Ihr Kurven über Seitenruder, Querruder oder beides?


Immer beides, du willst ja schließlich saubere koordinierte Kurven fliegen.
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon Jens Armin » So 17. Mai 2015, 20:52

Sorry, vermutlich Anfängerfrage: meinst Du mit hoch Querruder? Und was meinst Du mit Strak?

Danke und Gruß
Armin
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon jonasm » So 17. Mai 2015, 21:45

Klar die Querruder hoch, und zwar beide! Damit ver- oder entwölbst du das Profil. Querruder im Strak bedeutet Ruder in Neutralstellung.
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon mario » Mo 18. Mai 2015, 07:34

Hallo Armin,
ich würde dir einen etwas anderen Tipp ans Herz legen.
Flieg das Modell erst einmal als ganz normalen Dreiachser ohne den ganzen Zusatzkram mit Thermikstellung, Mischern, etc..
Das Modell fliegt auch ohne die Spezialitäten gut. Und als Anfänger kann man sich dann ganz auf das Fliegen konzentrieren. Ich kenne viele Piloten, die vor lauter Hektik an den Steuermöglichkeiten das eigentliche Fliegen vernachlässigen und daher "eigentlich" nicht wirklich gut unterwegs sind.
Wenn du dann die Zusammenhänge verstehst kannst du den Birdy Stück für Stück mit Mischern optimieren. Ich meine hier nicht viele Jahre Training, wenn das bei dir schnell geht kannst du ja auch schnell weiter machen.
Vergleich es einfach mal mit dem Helifliegen. Beispielsweise Autorotationslandungen sind einfach nichts für Anfänger, sondern dazu muss man es schon können.

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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon McLaut » Di 19. Mai 2015, 10:12

Hi Armin,

ich fliege den Birdy schon seit 2 Jahren und habe ihn nur als Höhe Seite Modell, ohne Quer.
Aber ich fleige bei fast keinem meiner Segler in Flugphasen.
Bei Wettbewerbsfliegern und F3B lern sowie F3J lern is das ok...per hand etwas die Wölbklappen verwölben (runter nehmen) ok..aber beim Birdy in meinen Augen quatsch.
Flieg einfach und hab Spass. Das Teil is so lustig und macht Laune, da beschäftige ich mich lieber mit vernünftigem Kreisen in der Thermik, als mit verwölben und Flugphasen.
Bei den großen DLGs stelllen die Leute immer eine Startstellung und eine Thermikstellung ein. Aber bitte flieg mit dem geilen Teil einfach und denk nicht drüber nach.

Ach ja...lenken tut man normalerweise mit allem. ich leite die Kurven mit den anderen Seglern mit Quer ein und gebe dann Seite dazu, ziehe dabei etwas an Höhe und korrigiere mit Quer gegen. ;-)

Viel Spass

LG
Michel
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon Jens Armin » Di 19. Mai 2015, 23:03

Danke, Jungs. Dann hoffen wir mal auf schönes Wetter über Pfingsten!

Gruß
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon Jens Armin » So 24. Mai 2015, 20:39

Männer,

habe noch einmal ein paar Fragen, da ich - wohlgemerkt als DLG-Anfänger - nun fleißig übe.

Zu meiner heutigen Situation:

- Startplatz Wiese, daneben Rapsfeld, andere Seite gepflügter Acker,
- Leicht bewölkt, ab und an ein wenig Sonne, circa 20 Grad
- Leichter Westwind

Ich kam mit dem Birdy sicher auf über 20 Meter, aber Thermik habe ich nicht aufgespürt. Ab und an ein leichtes Zucken über dem Acker. Mehr aber nicht. Nach 30 Sekunden war in der Regel dann Schluss. Bei den genannten Voraussetzungen normal?

Häufig beobachte ich auch, dass der Birdy, nachdem ich ihn in den richtigen Gleitwinkel bringen möchte, mit der Nase nach unten schaukelt, bevor er dann ich eine gerade Fluglage geht. Worauf ist das zurück zu führen?

Hoffe, Ihr könnt mir ein paar weitere Tipps geben. Danke schon einmal.

Gruß
Armin
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon Dominik Diefenbach » Mo 25. Mai 2015, 06:50

Beim Birdy, gerade der QR Version kommen zwei drei Sachen idR zusammen... zunächst ist er für die Grösse schon etwas wuchtig.
Das Packt grundlegend erstmal eine Schippe sinken mit drauf.

Geh mal Pi x Daumen davon aus, dass ich mit richtig leichten Modellen der Grösse um 0,35m/s komme, mit dem Birdy war ich nie unter 0,4, dem Zweichachser !
Fullsize F3Ks liegen um 0,3 - sprich, wenn du bei 20m rauskommst sind max. 40 Sekunden drin, plusminus.

Am längsten bleibst du oben bei wenig thermischen Bedingungen wenn du schlichtweg garnix machst.

Lass dich nicht täuschen, man meint manchmal das wäre ewig hoch - bis man mal ein kleines vario oder Logger drin hat.

Also einiges sollte schon noch rauszuholen sein.

Weiterhin wird gerade mit dem Birdy gerne total falsch ausgewogen geflogen, mM hat er ein wenig zuviel EWD eingebaut, aber das ist rel. Geschmackssache - ich hab nur gemerkt wenn man an den Schrauben dreht geht noch was.

Ansonsten, naja, Ferndiagnose ist schwierig....
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Re: Spinnin Birdy Einsteigerfragen

Beitragvon mario » Mo 25. Mai 2015, 06:57

Hallo Armin,

Das mit der Thermiksuche ist so eine Sache. Auch wenn du nicht den Stundenflug hingelegt hast würde ich das trotzdem als normal bezeichnen.
Thermikbärte entstehen durch den Termperaturunterschied, nicht durch Sonnenschein alleine.
Wir kennen dein Gelände natürlich nicht. Aber an der Grenze zwischen Flugwiese und Acker hast du gute Chancen auf Ablösungen.
Einfach weiter machen... :thumbup:

Jens Armin hat geschrieben:Häufig beobachte ich auch, dass der Birdy, nachdem ich ihn in den richtigen Gleitwinkel bringen möchte, mit der Nase nach unten schaukelt, bevor er dann ich eine gerade Fluglage geht. Worauf ist das zurück zu führen?

Was du damit meinst ist mir nicht richtig klar.
Wenn das nach bzw. beim Hochschleudern passiert wirst du schlicht zu langsam. Es hört sich fast so an, als ob du so lange nach oben fliegst, bis es einen Strömungsabriss gibt. Der Birdy nickt dann weg.
Ein bisschen früher einfach beherzt Tiefe drücken, damit du mit Fahrt in die Normalfluglage kommst.
Alternativ könnte es bei Schwerpunkt/EWD noch Bedarf geben. Hast du dich beim Bau und beim Einstellen darum schon gekümmert?

Grüße
Mario
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