Entwurf für F3K Nurflügel

Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon x33 » So 30. Apr 2017, 08:16

Anmerkung Moderation: Wurd ab hier aus altem Thema ausgegliedert.


Hallo Uwe, danke für die Info!

War wohl leider nicht so der wirtschaftliche Erfolg?! Schade, dass sich so wenig Leute an sowas ran trauen.
Egal, wo man hin kommt, mit nem Nuri ist man fast immer ein "Exot" - dabei kann der fehlende Rumpf durchaus von Vorteil sein...(was nicht da ist, kann auch nicht abbrechen ;)). Mittlerweile werden aber wenigstens solche "Funflieger" wie die Alula akzeptiert.

Aber nochmals zum Thema "Schleuder-Nuri": ich würde gerne sowas Ähnliches wie die Alua schneiden (Styrodur oder EPP)...ungefähr einen Meter Spannweite (mit Wurfpin), ganz wenig V-Form, die Vorderkante gerade (also keine Vorpfeilung) und eine zentrale Flosse.
Dafür suche ich noch ein passendes Profil...habe mit dem PW106 ganz gut Erfahrungen gemacht, weiß aber nicht, ob das für diesen Zweck "zu langsam" ist? Es gibt in der PW-Serie ja auch "schnellere" Profile.
Das Problem ist halt, dass es Profil mit wenig Widerstand sein soll (Würfhöhe), das aber auch noch gut gleitet und trägt.
Die Leitwerksfraktion hat mit den AG-Profilen von Drela ne gute Basis....für ein Brett bin aber noch am Suchen...hast Du da irgendeine Idee???

Viele Grüße aus Wiesbaden
Joachim
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Re: F3K Nurflügel

Beitragvon UweH » So 30. Apr 2017, 19:58

x33 hat geschrieben:War wohl leider nicht so der wirtschaftliche Erfolg?!


Hallo Joachim,
ich habe kein Geld aus dem ARES-Verkauf bekommen, dafür hab ich mit dem Vertrieb auch nix zu tun und muss nicht den vollen Preis für Bausätze und Prototypen bezahlen - Arbeit gegen Arbeit -, deshalb weiß ich nicht wie viele Exemplare von dem Modell verkauft wurden.
Ich weiß aber dass die in aller Welt fliegen, auch weil besonders ein paar Japaner scharf auf den Flieger waren.
Wirtschaftlicher Erfolg im Nebenerwerb ist ja auch so ein Thema, das ist dann oft mehr Hobby als Geld verdienen.


x33 hat geschrieben:Aber nochmals zum Thema "Schleuder-Nuri": ich würde gerne sowas Ähnliches wie die Alua schneiden (Styrodur oder EPP)...ungefähr einen Meter Spannweite (mit Wurfpin), ganz wenig V-Form, die Vorderkante gerade (also keine Vorpfeilung) und eine zentrale Flosse.
Dafür suche ich noch ein passendes Profil...habe mit dem PW106 ganz gut Erfahrungen gemacht, weiß aber nicht, ob das für diesen Zweck "zu langsam" ist? Es gibt in der PW-Serie ja auch "schnellere" Profile.
Das Problem ist halt, dass es Profil mit wenig Widerstand sein soll (Würfhöhe), das aber auch noch gut gleitet und trägt.
Die Leitwerksfraktion hat mit den AG-Profilen von Drela ne gute Basis....für ein Brett bin aber noch am Suchen...hast Du da irgendeine Idee???


Das PW1211 wurde von Peter speziell für diesen Zweck entwickelt, aber ich finde es funktioniert besser wenn es an größeren Fliegern etwas aufgedickt eingesetzt wird. Ich könnte mir vorstellen dass ein PW98mod. auch gut dafür geeignet ist, vielleicht am Außenflügel ausgedünnt und etwas entwölbt.
Der Bow bewegt sich ja auch in etwa in diesem Re-Zahlbereich und sein Profilstrak funktioniert sehr gut: viewtopic.php?f=27&t=1334&start=20#p39844

Gruß,

Uwe.
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Re: F3K Nurflügel

Beitragvon x33 » Mo 1. Mai 2017, 10:14

Das mit dem ARES ist schade!.....und Danke für den Link!

---->>> Das PW1211 wurde von Peter speziell für diesen Zweck entwickelt <<<-----
Ich glaube, der "Raptor-SAL" aus EPP hat dieses Profil ?!?
Diesen Flieger hab' ich mal für einen Freund fertig gemacht...konnte mich aber mit dem Flugverhalten nicht so richtig anfreunden.
Die Wurfhöhen (ohne Pin - ähnlich ALULA) reichen für ne Runde am Hang (mehr hatte ich auch nicht erwartet)...besser geht es mit nem "Hosengummi" als Flitsche :P :mrgreen: ...
Das wäre OK....aber ich habe dem Vogel beim Gleiten das Nicken/Wippen nicht abgewöhnen können! Hab' alles probiert (Schwerpunkt bis zum Extrem verschoben...)
Eine echte Verbesserung konnte ich nur durch deutlich mehr Gewicht (50 bis 100g) erreichen...am Besten., wenn das Zusatz-Gewicht über den ganze Rumpf verteilt war (Schwingungsdämpfung???)


Der von Dir empfohlen Strak ist mir fast etwas zu "aufwändig" ;) zum Schneiden.
Ich möchte einen ganz einfach zu schneidenden Nuri bauen (EPP o. Styrodur), der praktisch als "Verbrauchsgegestand" geflogen werden kann.
Es gibt im Urlaub manchmal kleine Hänge, wo man sich mit einem teuren, aufwändigen Modell nicht hintraut, da Disteln und Büsche den Flieger magisch anziehen könnten...auch "Springsteine" können gefährlich werden :(
Für sowas ist mir sogar die ALULA zu schade...selbst das EPP bekommt massive Macken...trotzt einem Stück Angelleine als Distelschneider in der Profilnase.

===>>>Das mit der Schnur als Verstärkung in der Profilnase durch ein Stück eingeklebte (relativ dicke ) Angel/Hochstart-Leine hab ich in einem US-Thread gefunden...der Typ schrieb dort was von "WeedWacker-Line" bei Schaumwaffeln...das hat mich neugierig gemacht.<<<=== Ist sehr zu empfehlen!!!!!!

Zur Zeit fliege ich bei solchen Bedingungen am Liebsten mit einen Eigenbau-Nuri. Der hat ca einen Meter Spannweite, ein durchgehendes PW106 (gerade Vorderkante, ohne Verwindung mit angehängten Balsabrettchen-OR) und hat eine zentrale EPP-Flosse. Die Fläche schneide ich mit einem langen Bogen über eine Rippe und mit einem festen Drehpunkt...ergibt automatische die Zuspitzung
Das fliegt absolut "harmlos" und berechenbar...ist schnell repariert oder neu aufgebaut....
Wäre schön, wenn man sowas mit einem moderaten Schleuderwurf auf eine etwas bessere Ausgangshöhe bringen könnten :-) :lol: und nicht den Hosengummi auslegen müsste.

Ich hatte gehofft, der RAPTOR wäre dafür ganz gut geeignet...."das PW106-Teil" fliegt aber deutlich besser/länger

Vielleicht sollte ich dem "PW106" (der Flieger heißt bei uns im Verein mittlerweile so :) ) einfach mal eine andere, symmetrische Flosse verpassen und den Kohlerohrholm bis zum Wurfpin durchziehen...kann ja nicht viel schiefgehen

Viele Grüsse

Joachim
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Re: F3K Nurflügel

Beitragvon Nebukadneza » Mo 1. Mai 2017, 10:29

Hi Uwe & Joachim,

ich find’ eure Mini-Schaum-Schleuderdings-Idee geil :-). Genau deshalb tät ich sagen das hat n eigenen Thread verdient. Darf ich euch mal in ’nen Eigenen ausgliedern?

Grüßle,
-Dario
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Re: F3K Nurflügel

Beitragvon UweH » Mo 1. Mai 2017, 11:11

Nebukadneza hat geschrieben:Darf ich euch mal in ’nen Eigenen ausgliedern?


Hi Dario, gerne, ich hab da auch noch den ein oder anderen Aerodynamik-Vorschlag.

Gruß,

Uwe.
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon steve66 » Mo 1. Mai 2017, 14:26

Hallo Uwe,

da wäre ich dabei...
kann man nicht auf Basis des BOW etwas machen? Ich denke da an Drei Segmente Spannweite so 130-150cm
Das Ganze im Vakuumbagging ( das ich jetzt bei der Aris minni erstmalig versuchen werde...)
Sollte eigentlich schnell und einfach zu bauen sein denke ich.

LG Steve
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon Realyser » Mo 1. Mai 2017, 15:57

F3k Nurflügel als "Verbrauchsgegenstand"? Da wäre ich auch dabei.
Hab selber für zwischendurch eine Alula und baue für/mit einem Fluganfänger gerade einen Zero92 auf für seine ersten schleuderversuche.
Vielleicht dann noch einen zweiten für mich selbst, sowas kann man ja immer mal gebrauchen :mrgreen:
Aber davon kann man ja nie genug haben :thumbup:
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon Jürgen » Mo 1. Mai 2017, 16:11

Wirklich F3K ?
dann habt ihr ja die Spannweite schon fest auf 1,5m

Grüße
Jürgen
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon Realyser » Mo 1. Mai 2017, 16:30

Meines Wissens gibt F3k doch nur die max Spannweite vor, kleiner ist doch trotzdem nicht davon ausgeschlossen...
Aber um Missverständnisse zu vermeiden könnte man ja vielleicht auf DLG Nurflügel ändern.
Soll ja scheinbar kein Wettbewerbsmodell sondern was für immer dabei sein, oder?

Gruß
Marco
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon x33 » Mo 1. Mai 2017, 17:14

Ich glaube auch, dass man den Begriff "F3K" aus dem Titel nehmen sollte...das signalisiert gleich irgendwelche Wettbewerbs-Ambitionen :roll:
Ich würde das eher "einfacher Nuri mit Griff zum Fortwerfen" nennen :D .... 10 bis 15m Wurfhöhe reichen selbst an einem sehr kleinen Hang zum Testen.

Hier ein paar Bilder von meinem "PW106" (ich hoffe PW hat nix dagegen :-) )

---> Bitte nicht über den merkwürdigen Knubbel als Rumpfnase lachen. Das ist relativ weicher Verpackungsschaum in dem der 2S-700-LiFe versteckt ist.
Das kann man bestimmt schöner machen....aaaaber --->
1. das steckt ziemlich viel weg
2. ab 3m Flughöhe sieht das garnicht mehr soooo hässlich au
3. (ganz wichtig :)) ich freue mich immer über naserümpfende Mitflieger

Die Flügelform (Zuspitzung) ergibt sich automatisch durch die maximal mögliche Länge des Schneidbogens beim Schneiden über eine Musterrippe und mit einem festen Drehpunkt.
Dabei kann man die Bogenlänge nicht beliebig verlängern, sonst "hängt" der Draht zu sehr in der Profilkontur.
Die Hinterkante ist bei 2mm Dicke abgetrennt und ergibt den Anschluss an das unprofilierte Balsabrettchen für das Querruder.
Bei so einer Bauart hat das Profil natürlich andere Eigenschaften als eigentlich berechnet...kann sein, dass man mit der Querrudertiefe und der Form etwas probieren muss.

Der "Rumpf" ist "Resteverwertung" und zeigt deutlich, dass die Brocken eines defekten Letwerklers noch gut für einen Nuri sein können :P

Das Teil ist schon ziemlich mitgenommen (und wurde auch oft mitgenommen).
Wie schon gesagt, bei der nächsten Version werde ich einfach den Holm bis an einen Wurfpin durchziehen, eine symmetrische Flosse verwenden (mit etwas mehr Abstand zur Fläche) und vielleicht den Flügel komplett mit Folie/Tape bekleben.
Zur Zeit wird noch mit nem Hosengummi gestartet.

Vielleicht hat ja UWE eine Idee zu einem Flügelprofil, dass ich genau so einfach schneiden und bauen lässt, aber trotzdem etwas mehr Leistung hat.


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Details der Flächenbefestigung und der eingeklebten Hochstartleine als "Aufplatzschutz" bei etwas härteren Einschlägen
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