Entwurf für F3K Nurflügel

Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon UweH » Mo 1. Mai 2017, 21:51

Hallo Leute, das Interesse ist ja ganz schön groß, da nuss ich mir besondere Mühe geben....die dann wegen der Baugenauigkeit wieder beim Deifel ist :mrgreen:

Erster Vorschlag für 1 m Spannweite:
Gerade Nasenleiste
Wurzel Tiefe 200 mm, PW1211, aufgedickt auf 8,5%
Randbogen Tiefe 130 mm, PW51

Durchgehende Streifenruder mit 40 mm Breite
Keine Schränkung.

Gleitet etwas besser als mit dem durchgehenden PW106 und bringt größere Wurfhöhen, bleibt aber nicht so lange oben.
Ich finde das PW106 für einen leichten Mini-DLG-Nuri zu hoch gewölbt, lieber schnellere Profile nehmen und ein mal mehr werfen, dafür mehr Spaß beim fliegen haben.
Durch die Profildicke von > 8 % läßt sich mein Vorschlag noch ganz gut in Primitivbauweise bauen.

Für dass Seitenleitwerk kann man sich an der Alula orientieren. Es gibt bei RC-Network einen Thread zur Seitenleitwerksgröße von Brettern, da hat Peter Wick hier was zur Seitenleitwerksform geschrieben, die Formel zur Berechnung findet man am Anfang: http://www.rc-network.de/forum/showthre ... ost1214443
Während Hangbretter mit Stabilitätsfaktor 42 auskommen sollten DLG-Bretter viel größere Seitenleitwerke mit STF unter 25 bekommen.

Für mehr Flugleistung sollten die Profile dünner und die Spannweite größer werden, aber dann muss die Baugenauigkeit auch entsprechend hoch sein, mit Schaum und Tape geht dann nix mehr.

Soll ich noch mal genauer rein schauen und Vorschläge für was größeres machen?

Gruß,

Uwe.
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon steve66 » Di 2. Mai 2017, 09:17

Hallo Uwe,

also mich würde so etwas um die 150 Spannweite schon sehr interresieren. Und wenn das dann so ähnlich wie der BOW aussieht wäre das schon so richtig meine Kragenweite... Die Anzahl der Segmente wäre mir egal, weil wenn das erst mal im Rechner ist dann schneidet mir die Maschine das auch :D :D

LG Steve
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon Realyser » Di 2. Mai 2017, 09:33

Ich sehe 1m bis 1,2m am sinnvollsten an, das ist noch gut transportabel.
Ich fliege zur Zeit auch hauptsächlich nen Spinning Birdy, obwohl ich nen Flitzebogen zuhause liegen hab.
Der hat zwar nicht ganz die Leistung wie der Flitz, aber fliegt trotzdem klasse und macht viel spass.

Ich bin zwar nicht so der Freund von geraden brettern, aber es geht hier ja auch um die möglichst einfache Bauweise, und da ist das natürlich die einfachste Variante.
Ich stelle mir das gerade so vor, das ich mir als minimalrumpf nen Kevlarrohr wickle, wo vorne die komplette Elektronik drin ist inkl Servos.
Haben wir damals schon bei den HLGs so gemacht, und ich hab davon noch Kevlarschläuche rumliegen :mrgreen:
So sollte auch der Schwerpunkt problemlos einstellbar sein.

Nur meine Meinung.

Gruß
Marco
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon x33 » Di 2. Mai 2017, 10:13

Hi Uwe,
schön, dass dir dazu was einfällt :thumbup:

Das mit dem aufgedicktem PW1211 ist bestimmt 'ne gute Idee...da ist vielleicht auch das doofe Rodeo-Verhalten (wie beim Raptor) weg?!

Wie stellst du dir den Übergang zu den Streifen-QR vor? Ich habe bisher immer eine größerer Profiltiefe gewählt und dann bei ca 2,5mm Dicke die Endfahne abgeschnitten (damit ist natürlich das eigentliche Profil beim Teufel...zu mindestens im hinteren Bereich???)
Irgendwo habe ich aber mal gelesen, dass es besser sei, die originale Profiltiefe zu nehmen und beim Schneiden den Oberschnitt so verdrehen, dass hinten eine Kante von 2,5mm stehen bleibt...damit erzeuge ich doch aber ein komplett anderes Profil (größere Dicke)???
Kann natürlich sein, dass man die Unterschiede bei der angestrebten HauRuckBauweise gar nicht deutlich merkt???

Als V-Form könnte ich mir "Oberseite gerade" vorstellen.

Wenn du meinst, ein Strak wäre besser als ein durchgehende Profilierung, dann muss ich mich halt umstellen und über zwei Rippen schneiden...sollte bei der Länge sogar alleine möglich sein.
;-) Eine CNC-Styroschneidmaschine werde ich mir dafür nicht extra bauen ...dann komme ich nicht mehr zum Fliegen...hab' erst fast 2 Monate an meiner Eigenbau-Fräse gewerkelt....;-)
===>>> bei "Fräse" fällt mir gerade ein: was sollte deiner Meinung nach besser fliegen...ein mit Folie beklebter Schaumkern?...oder ein Aufbau mit Balsarippen und Kohlerohr als Nasenleiste und Holm...bespannt mit leichter Folie??? <<<===
Sowas lässt sich nach etwas Vorarbeit (Helling) auch relativ schnell aufbauen...aber Folie ist bei "unwegsamen" Gelände halt deutlich empfindlicher.
Deshalb würde ich für diesen Einsatzzweck den Schaumkern vorziehen (wenn es richtig schön sein soll, kann man ja ne Positivbeschichtung drüber ziehen)
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon PeterH » Di 2. Mai 2017, 18:56

Hallo Leute
bin an diesem Thema auch sehr interessiert, mir geht es wie steve66, Spanweite bis max.1.5m, fliegbar auch bei schwachem Wind, fliege Alula und Weasel und hab damit viel Spass, möchte versuchen etwas in dieser Art in einfacher Positivbauweise zu bauen (Erstversuch), hab mir auch schon überlegt mich am Sally zu versuchen (http://www.rcplace.ch/meine-werkstatt/b ... eil-1.html) ist aber so wies Pablo macht schon sehr perfekt.

Schiesse ich da schon über's Ziel hinaus?
Geht die Grundidee eher Richtung EPP getapt?

Gruss
Peter
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon UweH » Di 2. Mai 2017, 20:26

Hallo Leute, jetzt hat Dario das Thema ausgelagert, aber trotzdem geht es hier um mindestens 2 Entwicklungen:
1. den Einfachbauweisen-DLG-Nuri mit 1 m Spannweite
2. den 1,5 m DLG-Nuri in aufwändigerer Bauweise mit Furnierbeplankung oder Positivbeschichtung.

Der 1 m geht schneller, da will ich wegen der Bauweise auch nicht mehr viel an der Profilierung rumtricksen.
Das durchgehende PW106 ist ja schon geflogen, mein Vorschlag ist schneller, besser im Rückenflug und sollte auch besser rollen.

Das PW1211 oder ein anderes Profil ist sicher nicht am Rodeoritt des Raptor schuld, das kann mehrere Ursachen haben.
Meist ist es eine Kombination aus schlecht zurück stellenden Servos und etwas zu schwanzlastiger Schwerpunkteinstellung.
Das Profil irgendwo entsprechend der Dicke abzuschneiden und eine unprofilierte Balsaleiste dran zu pappen ist vielleicht auch nicht unschuldig daran.

Auch bei der Einfachbauweise sollte man sich etwas Mühe bei der Baugenauigkeit geben, sonst braucht man sich gar nicht über die Profile zu unterhalten und kann irgendein beliebiges Brettprofil nehmen.
Also: Den Schaumkern für z.B. 40 mm breite Streifenquerruder bei dem von mir vorgeschlagenen Flügelgundriß 200/130 mm bei 160 mm innen und bei 90 mm außen von der Nasenleiste gemessen abschneiden, die Profildicke an der Schnittkante innen und außen messen und die Endleiste dreieckig passend zuschleifen.
Je schärfer die Endleiste dabei ist, umso besser fliegt das Modell besonders im Schnellflug. Eine 2,5 mm dicke Endleiste mit rechteckigem Querschnitt wird nicht schnell und der Flieger ist beim einfliegen nicht auf die hinterst mögliche Schwerpunktlage des Flügelgrundrisses zu optimieren, das kostet deutlich Leistung.

Die Ruder werden unten angeschlagen und oben angelenkt, denn wenn die Strömung beim Brett überhaupt irgendwo eine Chance für lange laminare Laufstrecken hat dann auf der Flügelunterseite, dann ist es natürlich blöd wenn die da über ein breiten V-Spalt stolpert. Oben ist wegen des S-Schlags
sowieso meistens eine Ablöseblase oder bereits turbulente Strömung am Ruderknick, da stört der zusätzliche Spalt viel weniger.
Wenn das Ruderhorn auf der Seite gegenüber dem Scharnierband ist, kann es für den gleichen Hebelarm um die Ruderdicke kürzer werden, wieder ein paar Promille Widerstand ohne Verlust von sonst irgendwas gespart.

Diese Hinweise nicht falsch verstehen, natürlich kann man es sich überall einfach machen und mit einfachsten Mitteln auf die Schnelle billige Bretter zusammen nageln die dann auch fliegen, aber dann braucht man nicht danach zu fragen wie man mehr Leistung über die Profile raus holt.
Die einfachste Art die Leistung von Brettern zu steigern ist es genau und aerodynamisch sauber zu bauen, rückstellgenaue und spielfreie Servos an steifen und spielfreien Anlenkungen zu verwenden und den hinterst möglichen Schwerpunkt in Verbindung mit den Ruderausschlägen genau zu erfliegen.
Wenn man das drauf hat, kann man mit besseren Profilen weiter machen.

Das größere Brett dauert ein bisschen länger, ich hab da eine Grundform im Kopf das ich bei RC-Network in einem Video von "Zaunkönig" aus Slowenien gesehen habe, ich glaube das Teil gehört "Mr. Stormchaser" Simon....mal schaun ob ich das noch mal finde.

Gruß,

Uwe.
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon x33 » Di 2. Mai 2017, 23:37

UweH hat geschrieben:Das PW1211 oder ein anderes Profil ist sicher nicht am Rodeoritt des Raptor schuld, das kann mehrere Ursachen haben.
Meist ist es eine Kombination aus schlecht zurück stellenden Servos und etwas zu schwanzlastiger Schwerpunkteinstellung.
Das Profil irgendwo entsprechend der Dicke abzuschneiden und eine unprofilierte Balsaleiste dran zu pappen ist vielleicht auch nicht unschuldig daran.

Die Servos sind OK (D47 an 2S-LiFe) und den Schwerpunkt habe ich schon bis zu den Extremen hin und her geschoben...es hilft nur massives Aufbleien.
Kann natürlich sein, dass die Bauweise (EPP-Schaum - nur teilweise mit Tape beklebt) und das einfache Streifen-OR (war so vorgesehen) daran schuld sind...aber das ist zum Glück nicht mehr meine Baustelle...soviel ich weiß, wird das Dingens jetzt als Elektro geflogen, damit sollte genügend Gewicht im System sein.

UweH hat geschrieben:Den Schaumkern für z.B. 40 mm breite Streifenquerruder bei dem von mir vorgeschlagenen Flügelgundriß 200/130 mm bei 160 mm innen und bei 90 mm außen von der Nasenleiste gemessen abschneiden, die Profildicke an der Schnittkante innen und außen messen und die Endleiste dreieckig passend zuschleifen.
Je schärfer die Endleiste dabei ist, umso besser fliegt das Modell besonders im Schnellflug. Eine 2,5 mm dicke Endleiste mit rechteckigem Querschnitt wird nicht schnell und der Flieger ist beim Einfliegen nicht auf die hinterst mögliche Schwerpunktlage des Flügelgrundrisses zu optimieren, das kostet deutlich Leistung......
.......
Die Ruder werden unten angeschlagen und oben angelenkt, denn wenn die Strömung beim Brett überhaupt irgendwo eine Chance für lange laminare Laufstrecken hat dann auf der Flügelunterseite, dann ist es natürlich blöd wenn die da über ein breiten V-Spalt stolpert. Oben ist wegen des S-Schlags sowieso meistens eine Ablöseblase oder bereits turbulente Strömung am Ruderknick, da stört der zusätzliche Spalt viel weniger.
......
Diese Hinweise nicht falsch verstehen....

Das mit der profilierten Endleiste macht Sinn...diesen angehängten "Brett-OR" habe ich nie so richtig getraut ...wird aber oft so vorgeschlagen, weil es einfach und schnell geht. :lol:
.....
Die oben angelenkten Ruder haben zusätzlich noch den Vorteil, dass die Servo/Ruderarme nicht durch Äste oder Steinchen beschädigt werden.
Das mit dem oben liegenden Scharnierband bei S-Schlag-Profilen sollte eigentlich bis überall hin durchgedrungen sein... deshalb wundert es mich sehr, dass bei vielen käuflichen Nuris die Anlenkungen unten sind...ich glaube, da spielt die Optik eine große Rolle...hab' schon öfter im Club gehört, dass "Anlenkungen oben" doof aussehen würden :D
Besonders unglücklich ist dabei die Tatsache, dass sich das bei Modellen aus Formschaum fast nicht ändern lässt (auch bei ALULA und Weasel nicht)
......
Ich glaube nicht, dass man an deinen Anmerkungen was falsch verstehen könnte...... :thumbup:


Viele Grüße
Joachim

P.S. sobald ich etwas Zeit habe, werde ich deinen Vorschlag testen und zusätzlich eine Version mit dem PW106 aufbauen.
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon UweH » Mi 3. Mai 2017, 00:11

x33 hat geschrieben:Die Servos sind OK (D47 an 2S-LiFe)


Hallo Joachim, wenns um beste Flugleistung bei kleinen Brettern geht sind die D47 nicht gut genug, oder viel mehr nicht digital genug...aber das OK von Dir zu den Servos ist ja OK, mehr halt nicht ;-)

x33 hat geschrieben:Das mit dem oben liegenden Scharnierband bei S-Schlag-Profilen sollte eigentlich bis überall hin durchgedrungen sein... deshalb wundert es mich sehr, dass bei vielen käuflichen Nuris die Anlenkungen unten sind...ich glaube, da spielt die Optik eine große Rolle...hab' schon öfter im Club gehört, dass "Anlenkungen oben" doof aussehen würden :D
Besonders unglücklich ist dabei die Tatsache, dass sich das bei Modellen aus Formschaum fast nicht ändern lässt (auch bei ALULA und Weasel nicht)
......
Ich glaube nicht, dass man an deinen Anmerkungen was falsch verstehen könnte...... :thumbup:


Ja doch falsch verstehen, das Scharnier gehört nach unten, nicht nach oben :P
....aber auch bei käuflichen Schaum-Nuris ist es relativ einfach eine Überkreuz-Anlenkung zu bauen wenn die Gestänge auf der Oberseite stören.
Servo von unten einbauen, Kanal für das Gestänge mit einem Messingrohr in der Bohrmaschine schräg durch den Flügelschaum bohren und Ruder oben anlenken. Ruder unten anschlagen und darüber freuen mit minimalem Mehraufwand eine fast unsichtbare und aerodynamisch günstige Anlenkung am billigen Schaumnuri zu haben. Servohörner lassen sich leicht mit Abdeckungen aus irgendwelchen Formteil-Ausschnitten von Blister-Verpackungen abdecken, so dass sie gegen Getriebeschäden durch Gras-Einhänger geschützt sind, was aber bei Metallgetriebeservos und Fluggewicht unter 300 g kaum notwendig ist.

Gruß,

Uwe.
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon x33 » Mi 3. Mai 2017, 10:28

UweH hat geschrieben:
x33 hat geschrieben:Das mit dem oben liegenden Scharnierband bei S-Schlag-Profilen.........


Ja doch falsch verstehen, das Scharnier gehört nach unten, nicht nach oben :P


:thumbup: Du hast recht! :thumbup:
Meine Aussage ist dummerweise zweideutig geraten und kann falsch verstanden werden. :oops:
Ich wollte eigentlich schreiben: "...das mit dem oben ODER UNTEN liegendem Scharnierband..." :shock:
....und hatte damit die Diskussion darüber gemeint. (vielleicht sollte man sich seine Beiträge nach 23:00Uhrdoch mehrfach durchlesen....)

Na ja, vielleicht hat diese kleine Diskussion auch etwas Gutes....spätestens jetzt sollten eventuell mitlesende "Hersteller" die Sache kapiert haben.
Aber irgendwie scheint sich das hartnäckig zu halten....selbst der Nachfolger der Alula (Alula Trek) hat die eingeprägten Scharniere oben...und das Dingens ist ja nicht gerade der billigste Schaumflieger!
.................................
Natürlich kann man durch eine entsprechende Anlenkung das Ruderhorn auf die Oberseite bekommen...aber die schon in der Form gepressten Scharniere und Anschrägungen sind leider (fast) nicht mehr zu ändern.
Ich hab mir das bei der Alula schon mal überlegt...aber...um die gepresste Anschrägung zu entfernen, müsste ich (mindestens) 3 mm vom QR abschneiden und dann neu anschrägen...dazu hatte ich bisher keine große Lust.
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Re: Entwurf für F3K Nurflügel

Beitragvon UweH » Mi 3. Mai 2017, 12:10

Hallo Joachim,

da die Unterschiede bei der Flugleistung zwischen Scharnier oben und unten sehr gering sind ist es den Herstellern schlicht egal und sie machen es so wie es der Konstrukteur für die Serie gerade hübsch oder einfach findet, das hat selten etwas mit aerodynamischer Detailarbeit zu tun.
Bei der Alula würde ich auch die in der Serie vorgesehene gerade Anlenkung unten machen weil der Schnellflug bei unter 200 g Fluggewicht eh nicht so ausgeprägt wichtig ist.
Beim schwereren und schnelleren Weasel lohnt es sich schon eher über eine Überkreuzanlenkung nach zu denken, beim alten Dream-Flight-Weasel war man mit den Balsarudern noch frei bei der Seite des anscharnierens, wie es beim aktuellen ist weiß ich nicht.

Gruß,

Uwe.
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