Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon Silberkorn » So 30. Jan 2011, 16:08

Hallo Leute,

ich fliege seit letzter Saison den Dragon von Valenta, den möchte ich auf jeden Fall noch diese Saison fliegen. Ich komm mit dem Dragon gut klar, er macht viel Spass, doch ab und zu fehlt mir an schwächeren Tagen etwas Thermikleistung und an besseren Tagen etwas der durchzug.
Da irgendwie alle guten F3B Flieger Lieferzeit bis zu 6-8 Monaten haben würde ich mir gerne jetzt schon Gedanken machen zum Besentiel für 2012.
Flugerfahrung habe ich jetzt ca. 3 Jahre, Erfahrung am Hang 1 Jahr. Das wird sich dann jeweils um 1 erhöhen bis der "neue" da ist.

Ich fliege meist an kleinen und mittleren Hängen im Großraum Stuttgart, wobei hier die Teck den größten Hang darstellt den ich regelmässig besuche.
So an ca. 5-10 Tagen im Jahr plane ich in die Alpen oder Vogesen zu fahren.

Ich möchte mir gerne ein F3B/F3F oder F3J Modell zulegen bei dem der Hauptaugenmerk auf kleine und mittlere Hänge sein soll bei schlechteren und mittleren Bedingungen. Daß jeder Aktuelle F3B/F3F Flieger mit Ballast bei guten Bedingungen mehr Bumms hat als mein Dragon ist mir klar :-) Aber diese Hammertage kommen bei uns relativ selten vor. Also der Fokus sollte schon auf Thermikleitung liegen.
Budget ist nach oben offen, ich bin bereit fütr einen guten Flieger auch gutes Geld zu bezahlen. Was nicht heissen muss dass ich nicht wert auf ein gutes Preis/Leistungsverhältnis legen würde.

Der Dragon ersatz soll sich sinnvoll in meinen Hangar einreihen. Der Hangar besteht derzeit aus:

160cm ASW-24/FVK mit Motor (zum antesten oder zum fliegen wenn wirklich gar nix geht)
200cm Pace DSL
Dragon
272cm Airworld Swift (wenns mal kachelt)

Den Dragon würde ich dann abgeben.

Wäre für Tips sehr sehr dankbar.

Danke.

Gruß

Alex
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon UweH » So 30. Jan 2011, 19:09

Hallo Alex,

es gibt eine schier unüberschaubare Zahl von Modellen die für Deine Anforderugen in Frage kommen.
Ich würde sagen das ein leichtes F3B oder ein hartes F3J-Modell in Frage käme, denn für die guten Tage hast Du ja Pace und Swift.
Da man eigentlich nur Modelle empfehlen kann die man kennt würde ich Dir raten den Super-Starlight (SSL, z.B. bei http://www.mg-modellbau.de/) in der Vollkohle-UHM-Holm-Ausführung mal anzuschauen. Der ist extrem Leistungsfähig in der Thermik und sogar robust genug für leichten DS. Auf der Seite ist ein Video, ein paar Sequenzen davon hab ich gefilmt und die Jungs fliegen da wirklich DS um die Hecke mit dem Teil, der SSL erträgt das klaglos.
Ist nur eine von vielen Möglichkeiten, aber wenn ich derzeit über 1000 € für ein thermiklastiges F3X-Modell ausgeben würde, dann für einen SSL.
Ich selbst flieg einen Sonderangebots-Vollkohle-Xperience und der SSL ist im Vergleich dazu bei etwa gleicher Größe aber geringerem Gewicht schneller, besser in der Thermik und in der Luft fester.

Gruß,

Uwe.
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon FX2000 » So 30. Jan 2011, 19:52

Hallo Alex,

ich würde gleich zum F3B Modell greifen. Den an der Teck und in den Alpen, braucht du nicht wirklich ein F3J Modell. Hier muss dass Modell gleiten können, was ein F3B/F3F sicher viel besser drauf hat als ein F3J Modell... Und wenn Du mehr Durchzug möchtest als mit einem Dragon, muss auch mehr Gewicht rein, was wieder zum Teil gegen den F3J´l spricht. Und mehr Gewicht, heist auch mehr Festigkeit = am besten gleich doppelkohle...

Ein F3J, bleibt gegenüber einen F3B Modell wenns zur Sache geht ja fast stehn...:) aus meiner Sicht 2 vollig unterschiedliche Konzepte!

Was genau dem entspiricht was Du suchst wäre ein Freestyler 3, der bei sehr wenig auch sehr gut in der Thermik geht, durchzieht und power hat. Der Kostet aber sehr viel,....ca. 1500 EUR
Als momentaner Geheimtip gibt es die Needle 124" ...fliegt auch schon bei sehr wenig, wird vor der Serieneinführung bis zum umfallen getestet und modifiziert und liegt preislich glaub bei ca. 1200 EUR, wobei, jetzt kommts, wirds bis april einen Einführungspreis um die 1000 EUR geben....
Ich gehe davon aus, dass die Needle 124" bald ganz vorne mitfleigen wird...

Wenn Du auf den Preis schauen willst, dann kommen nur 3 Flieger in Frage = Ascot, Dingo und Viking 2. Die kosten um die 800 EUR (bei Selbstabholung oder Übergabe) und bekommt man in doppel oder wie auch immer XXXXKohle für einen kleinen Aufpreis. Nachteil, dass die Komunikation zum Hersteller bisell hackelten kann.
Aber die Verarbeitung, ich kann hier nur v. Ascot und Dingo sprechen, ist nahezu perfekt. Da hat Vaclav (Hersteller) schon was drauf...!!! Hab mein doppel Carbon Dingo jetzt schon 4 mal geerdet (einaml mit 3,6kg) und ist dafür immer noch super in Schuss... :)

Aber wenn Geld keine Rollen spielen würde, würde ich an Deiner Stelle einfach mal einen der Dir Gefällt testen, ggf. zum Vergleich noch einen 2., und bei nichtgefallen einfach wieder nach kruzem Testen Verkaufen.....


LG
Stephan
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon UweH » So 30. Jan 2011, 20:35

UweH hat geschrieben:Da man eigentlich nur Modelle empfehlen kann die man kennt


Es gibt noch ein Modell das ich kenne und das von den Flugleistungen her in Dein Schema paßt, allerdings nicht von der Optik denn es ist ein Nurflügel und kein Besenstiel ....sozusgen ein Handfeger :oops:
Den X-mess hab ich schon mehrfach fliegen sehen, er bleibt oben wenn ein SAL fliegt, ist aber durch Vollkohle von der Festigkeit her in der Luft nicht kaputt zu kriegen, fliegt schnell und dynamisch. Die Profile sind von Peter Wick für dieses Modell speziell an die Einbausituation als Strak gerechnet worden und mit aktuellsten F3B-Kurven vergleichbar. Es ist sicher der leistungsfähigste Nuri den man derzeit kaufen kann, aber der direkte Vergleich mit F3B-Leitwerkern steht noch aus:
http://www.fliegerlandshop.de/shop/Nurf ... plb7pdeka4
Ich habe einen Außenlandebruch aus der Vorserie gekauft und jetzt mit der Reparatur begonnen. Ich denke er wird ca. Ende Februar wieder fliegen, danach kann ich auch von eigenen Flugerfahrungen berichten.

Gruß,

Uwe.
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon christianka6cr » Mo 31. Jan 2011, 06:20

Moin Alex

Wenn´s wirklich und auf jeden Fall ein Besenstiel sein soll, kann ich dir kein guter Berater sein. Ist einfach nicht so meine Welt mit den eigentlich fast grundsätzlich potthässlichen Teilen, bei mir darf ruhig was dran sein am Flieger das ihn uU sogar schön macht und nach Flugzeug aussehen lässt, auch darf er gerne deutlich u-1000€ leer kosten wenn er weniger als über 5m spw hat, ausser es ist was richtig extremes ala Pace oder Erwin, da "sehe" ich die hohen Preise auch wirklich später als deutlichen Unterschied am Knüppel, aber das hast du ja schon :wink:
Meine Empfehlung zum Thermikfliegen ist auf der einen Seite, von "Null" bis "es geht gerade" ein DLG in Richtung Blaster. Mit so einer Kiste hast du einen unglaublichen Spaß wenn alle anderen dumm rumstehen weil angeblich grad nix gehen soll, ...meinen die... ...du machst darauf erstmal ne rastende 4-Zeiten, einfach so, nur um "die" noch ein bissl mehr zu ärgern und zu zeigen was du grad für einen höllischen Spaß hast! :wink: Wenn es dann für den DLG richtig geht, sodass die F3xler rauskommen, geht soetwas in Richtung der Beineke ASH-26 auch und hebt sich durch den an manchen Hängen schon richtig ungewohnten "Flugzeuglook" positiv von den ganzen Steckerln ab. Wenn´s dann so richtig gut trägt bist du ja mit dem Swift und dem Pace schon perfekt bedient.
Alternativ wäre eine Alpina oder vor allem die DG-600 von Tangent. Damit bist du deutlich breitbandiger vor allem in Richtung stärkere Verhältnisse versorgt.

Den Drachen zu verkaufen fänd ich nicht sehr klug, einen voll-GFK-EGE braucht man immer mal wieder (ich hab in der Klasse den Milan und falls der mal sterben sollte, steht hier die Rumpfform vom MPX-Joker rum), denn falls du das machst, wirst du eine Abflugfertig 1500€ +/- Kiste sicherlich niemals so lässig und cool einfach mal rauswerfen um zu gucken ob was geht! Ich sach nur Flattersocke... :lol: (sorry, insider...)

Gruß Christian

PS: Eine andere, so richtig coole Alternative wäre auf den Verkaufsstart "meines" 3m-Astir beim Edi zu warten... :mrgreen:
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon Silberkorn » Mo 31. Jan 2011, 08:53

FX2000 hat geschrieben:Was genau dem entspiricht was Du suchst wäre ein Freestyler 3, der bei sehr wenig auch sehr gut in der Thermik geht, durchzieht und power hat. Der Kostet aber sehr viel,....ca. 1500 EUR
Als momentaner Geheimtip gibt es die Needle 124" ...fliegt auch schon bei sehr wenig, wird vor der Serieneinführung bis zum umfallen getestet und modifiziert und liegt preislich glaub bei ca. 1200 EUR, wobei, jetzt kommts, wirds bis april einen Einführungspreis um die 1000 EUR geben....
Ich gehe davon aus, dass die Needle 124" bald ganz vorne mitfleigen wird...


Needle und Freestyler hab ich mir schon angeschaut. Und bei den beiden Herstellern stimmt die Lieferzeit und die Kommunikation.
Freestyler würde mir echt arg gefallen.

FX2000 hat geschrieben:Wenn Du auf den Preis schauen willst, dann kommen nur 3 Flieger in Frage = Ascot, Dingo und Viking 2. Die kosten um die 800 EUR (bei Selbstabholung oder Übergabe) und bekommt man in doppel oder wie auch immer XXXXKohle für einen kleinen Aufpreis. Nachteil, dass die Komunikation zum Hersteller bisell hackelten kann.
Aber die Verarbeitung, ich kann hier nur v. Ascot und Dingo sprechen, ist nahezu perfekt. Da hat Vaclav (Hersteller) schon was drauf...!!! Hab mein doppel Carbon Dingo jetzt schon 4 mal geerdet (einaml mit 3,6kg) und ist dafür immer noch super in Schuss... :)


Wo muss man denn die Modelle abholen und was heisst "hakelige Kommunikation"?

Danke für Deine Hilfe!
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon Silberkorn » Mo 31. Jan 2011, 08:58

UweH hat geschrieben:
UweH hat geschrieben:Es gibt noch ein Modell das ich kenne und das von den Flugleistungen her in Dein Schema paßt, allerdings nicht von der Optik denn es ist ein Nurflügel und kein Besenstiel ....sozusgen ein Handfeger :oops:
Den X-mess hab ich schon mehrfach fliegen sehen, er bleibt oben wenn ein SAL fliegt, ist aber durch Vollkohle von der Festigkeit her in der Luft nicht kaputt zu kriegen, fliegt schnell und dynamisch.


Ich hab mir die Videos auf der Fliegerland Seite angesehen. Beindruckend! Aber leider sprechen mich nurflügel optisch irgendwie gar nicht an. Aber danke für Deine Meinung.
Berichte mal wie der fliegt!

Gruß

Alex
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon Silberkorn » Mo 31. Jan 2011, 09:12

christianka6cr hat geschrieben:Wenn´s wirklich und auf jeden Fall ein Besenstiel sein soll, kann ich dir kein guter Berater sein. Ist einfach nicht so meine Welt mit den eigentlich fast grundsätzlich potthässlichen Teilen, bei mir darf ruhig was dran sein am Flieger das ihn uU sogar schön macht und nach Flugzeug aussehen lässt,


Da gebe ich Dir sogar recht. Ich finde das meine ASW und der Swift, oder Semicale/Scale-Modelle grundsätzlich besser aussehen als die Besenstiele.
Und wenn man einen ganzen Tag oder mehrere Tage irgendwo an den Hang geht kann man sich das Auto ja auch voll laden und hat immer den richtigen Flieger dabei.
Ich hab aber festgestellt daß ich sehr oft mal in der Mittagspause an kleinere Hänge in der Umgebung fahre oder mal kurz nen Abstecher an die Teck mache wenn Frauchen mit der Freundin in Kirchheim Shoppen ist.....
Und dafür hätte ich gerne ein Flugzeug das möglichst breitbandig viel Abdeckt und ich denke da sind moderne F3B Konstruktionen im Vorteil, oder irre ich mich da?
Wens es ein Semiscale oder gar Scale Flugzeug gibt welches von den eigenschaften an eine moderne F3B Konstruktion (fast) ran kommt, dann raus mit der Sprache :-)
Bisher ist das Immerdabeikofferaummodell der Dragon, aber ich denke das geht in Sachen Thermikleistung und Durchzug besser.
Wenn ich sehe wie die unballastierten Crossfires die sicher 600g leichter sind als mein Drachen an mir vorbei schiessen werd ich immer neidisch :-)
Ich weiss auch nicht, ist das HQ 2,5/12 des Dragon sooo schlecht im vergleich zu modernen auslegungen?

christianka6cr hat geschrieben:Meine Empfehlung zum Thermikfliegen ist auf der einen Seite, von "Null" bis "es geht gerade" ein DLG in Richtung Blaster. Mit so einer Kiste hast du einen unglaublichen Spaß wenn alle anderen dumm rumstehen weil angeblich grad nix gehen soll, ...meinen die... ...du machst darauf erstmal ne rastende 4-Zeiten, einfach so, nur um "die" noch ein bissl mehr zu ärgern und zu zeigen was du grad für einen höllischen Spaß hast! Wenn´s dann so richtig gut trägt bist du ja mit dem Swift und dem Pace schon perfekt bedient.


Blaster Pace und Swift. Dann ist man wirklich bedient :-)
Um solche DLG schwänzle ich auch schon ne weile rum. Aber die sind mit meist zu filigran.
Aber ich lese grade daß der Blaster GFK Flächen hat. Ist der stabiler als der Elf zum Beispiel?

christianka6cr hat geschrieben:Alternativ wäre eine Alpina oder vor allem die DG-600 von Tangent. Damit bist du deutlich breitbandiger vor allem in Richtung stärkere Verhältnisse versorgt.


Beides schöne Flieger, wie sind die Leistungsmässig einzuordenen gegenüber einem modernen F3B?

christianka6cr hat geschrieben:Den Drachen zu verkaufen fänd ich nicht sehr klug, einen voll-GFK-EGE braucht man immer mal wieder (ich hab in der Klasse den Milan und falls der mal sterben sollte, steht hier die Rumpfform vom MPX-Joker rum), denn falls du das machst, wirst du eine Abflugfertig 1500€ +/- Kiste sicherlich niemals so lässig und cool einfach mal rauswerfen um zu gucken ob was geht! Ich sach nur Flattersocke... :lol: (sorry, insider...)


Da hast Du recht.
Einen Freestyler wird man kaum bei bockigem Wind an einem unbekannten Hang rauswerfen wie ich das mit dem Dragon mittlerweile tue :-)
Ich denke auch das es ne gute Idee ist das Ding zu behalten.
War ja auch mein allererstes Schalentier, da hängen Emotionen dran :-)
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon christianka6cr » Mo 31. Jan 2011, 09:31

Moin Alex

Das HQ ist halt, wie die gesamte Konstruktion des Drachen, nicht mehr so ganz up to date, aber ihm hat er seine so unglaubliche Gutmütigkeit zu verdanken wegen der er zum Kulterstschaltentierchen geworden ist, neben dem fetten Rumpf und den stabilen Leitwerken die einen derben Stoß erstmal wegdämpfen während ein modernes Schalentierchen schon in Bröseln auf der Wiese liegt bzw überall Macken hat.

Zum Vergleich F3B zu Scale fragst du am besten mal Stephan wenn er den Dingo in der Luft hat und unser lieber Schorsch mit seiner Tangent-DG-600 dabei ist... :mrgreen: Da bleibt kein Auge trocken :lol: Im Ernst: Die Karre geht in schwächster Thermik wie auch im (leichten-) DS unglaublich gut ab und sieht dabei einfach immer und überall geil aus. Wenn, dann würde ich sie als Eierlegendewollmilchsau um locker mit F3xlern mithalten zu können ansehen. Der direkte Vergleich in der Thermik zur ASH von Beineke steht noch aus, wird aber dieses Jahr noch nachgeholt, wenn meine 2. ASH mit Motor endlich in die Luft kommt. Im Schnellflug und Kunstflug ist die DG mit der ASH sicherlich nicht zu schlagen, in der Thermik aber hoffe ich auf Chancen zumindest mithalten zu können...

Die Alpina ist halt Kult als erstes 4m-Modell und kann, ein entsprechender Pilot am Knüppel vorrausgesetzt, auch mal auf dem Rücken aus dem Tal hochgekreist werden. Imho hat sie aber nicht ganz die Leistung der DG, den direkten Vergleich habe ich leider noch nicht gesehen. Mit meiner 20 Jahre alten LS-3 von MPX kann ich in der Thermik jedenfalls locker mit einer neuen Alpina mithalten und sie wenn´s schwach und eng zugeht abledern, bei richtig starkem Steigen läuft sie aber halt einfach besser und ich muss schon mit dem Milan fliegen um nachzukommen.

Um bei "null" antriebslos fliegen zu können , kommst du nicht um ein DLG rum. Der Blaster von Stephan hat gegen meinen TS-Mini eine unglaublich viel bessere Streckenleistung und Mehrwert durch die QR, sodass ich, wenn es finanziell im Rahmen liegt, keinen 1m-DLG mehr empfehlen würde wenn jemand schon richtig fliegen kann. Der einzige große Pluspunkt des Mini ist die deutlich größere Unempfindlichkeit bei Landungen auf der Erde, das haben die 1,5m-DLGler halt nicht so gerne auf Dauer... Die wollen immer sachte in die Hand!

Gruß Christian
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Re: Hangbesenstiel: Was kommt nach dem Dragon?

Beitragvon Silberkorn » Mo 31. Jan 2011, 10:53

@Christian

Ich hab mir die DG-600 Evo nochmal genau angeschaut. Bildschöner flieger und mit 570 Euro in der Carbon Master Edition sehr sehr preiswert wie ich finde:

http://cgi.ebay.de/DG-600-Evolution-Mas ... b1fee06f3b

Kann man die sinnvoll Motorisieren? Evtl. KTW? Ich könnte mir gut vorstellen einen zweiten Rumpf für das Teil zu besorgen um einen zu motorisieren.
Mit Motor wäre das glaube ich auch ein schöner Flieger für den Vereinsplatz in der Ebene................
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