Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:17

#011

Den Sub-D an seinem Kabelbaum in Richtung Flächenaufnahme zu schieben war nicht möglich.
Das Ballastrohr liegt darunter und selbst mit einer Zange den Sub-D unter die Öffnung zu ziehen war nicht möglich.
Abhilfe schaffte die Idee einen “Zugdraht“ durch beide Schraublöcher des Sub-D zu ziehen und dann den Zugdraht wiederum durch die Befestigungslöcher der Halteplättchen zu ziehen.
Nun musste nur noch vorsichtig am Zugdraht gezogen werden und der Sub-D fand seine gewünschte Position unter den Halteplättchen.
Nun entstand ein neues Problem, der Zugdraht muss raus um die Schrauben einsetzen zu können.
Wurde dies getan fiel der Sub-D in den Keller.
Abhilfe schaffte die Idee ein weiteres Werkzeug zu bauen.
Hierfür wurde ein Sub-D Männchen seines Blechgehäuses beraubt und eine U-Scheibe über alle Pinne gelötet.
Dieses Werkzeug in das Sub-D Weibchen eingesteckt erlaubt es den Stecker in Position zu halten und das Zugkabel heraus zuziehen um anschließend die Schrauben einzudrehen.
Die Steckkraft reichte und nach dem Festschrauben konnte das Werkzeug wie ein Stecker selbst gezogen werden.

Bild 24 Einziehen des Steckverbinders mit Hilfe eines Zugdrahtes

Bild 25 Danach kommt dieses kleine Werkzeug zum Einsatz

Bild 26 Werkzeug einstecken, Draht heraus ziehen

Bild 27 Schrauben eindrehen und Werkzeug herausziehen

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Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:20

#012

Nun ging es darum, den Empfänger Akku und den Empfänger unterzubringen.
Als Empfängerakku wurden 2 Zellen Lithium_Eisen_Phosphor (LiFePo4) der Größe 18650 (nominal 1100mAh; 6,2V) ausgewählt.
Ausschlag gab die Robustheit dieses Zellentyps und die weitgehende Kompatibilität mit 5 Zellen NICD.
Als Empfänger kommt ein Spektrum AR7000 mit Satellit zum Einsatz.
Nach einigen Versuchen wurde als Anordnung Akku unten, dann ein Zwischenboden und Empfänger selbst oben drauf als die beste Lösung angesehen und umgesetzt.
Mehr Gewicht bekommt man nicht nach vorne.

Bild 28 Die Zwischenträger mit Empfänger vor dem Einklippsen in den Rumpf

Bild 29 Alles an seinem Platz und die Funktionskontrolle zeigt es geht

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Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:23

#013

Mit der Wahl der LiFePo4 Akkus hatte ich zwar eine technisch gute Lösung gefunden.
Allerdings sind diese Zellen deutlich leichter als NiCd- oder NiMh- Zellen.
Die Folge ist, es muss Blei in die Nase (ca. 200g) um den geforderten Schwerpunkt einzustellen.
Da in der Nase auch die Schleppkupplung untergebracht ist muß das Blei um diese herum angebracht werden.
Mit einem Gipsabdruck wurde erst mal die Form des oberen Bereichs der Nase ermittelt.
In Silicon wurde dann mittels des Abdrucks eine Form erstellt in die das Blei gegossen wurde.

Bild 30 Der Gipsabdruck, die Form und der Blei Abguss

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Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:25

#014

Nachdem man sich alle Mühe gegeben Hat so leicht als möglich kommt jetzt der Ballast damit bei entsprechendem Wind auch die Speed passt.
Dank einer Drehbank im Keller ist die Bearbeitung der Messingstange eine Kleinigkeit.
Auf der einen Seite ein Gewinde M4 eingebracht und auf der anderen Seite gerändelt damit es sich besser eindrehen läßt.

Bild 31 Der Messingstab neben dem Rumpf D=16mm, L=345mm

Bild 32 Der Messingstab in das Ballastrohr eingeschoben und festgedreht.

Flower_3_32.jpg
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Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:30

#015

Fertigstellung der Flächen.

Als erster Schritt ist der SUB-D Stecker in das Mittelstück der Fläche einzubauen.
Hierzu wurden die Bohrpositionen mit dem zuvor angefertigten Hilfskörper auf die Fläche übertragen und dann mit einem Zentrierbohrer vorgebohrt.
Mit einer Schablone (altes Slotblech aus einem PC) wurde dann der Ausbruch für den SUB-D angezeichnet.
Nun wird mit einem „Dremel“ vorgearbeitet. Die genaue Kontur wird dann mit der Feile ausgearbeitet.

Bild 33 Flächenmittelstück beim Abbohren der SUB-D Befestigungsbohrungen

Bild 34 Angezeichneter Ausbruch und begonnene Ausarbeitung

Bild 35 fertiger Ausbruch

Bild 36 und Sub-S probehalber eingesetzt

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Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:33

#016

Für die Wölbklappen werden Robbe S3150 verwendet. Zum Einkleben werden Servorahmen verwendet.
Das Einkleben wird vorbereitet durch Anschleifen der Servorahmen und Aufrauen der Flächeninnenseite mittels eines Glasradierers.
Damit die Servos selbst nicht festkleben werden diese mit Frischhaltefolie eingepackt.
Das Einkleben erfolgt mit 2K-Epoxy.

Bild 37 Servo beim einkleben (Holzklötzchen und Gewicht zum Positionieren)

Bild 38 Eingeklebter Rahmen für Wölbklappenservo (ROBBE 3150)

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Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:37

#017

Einbauen der Servos für die Querruder

Für die Querruder werden Graupner DES448 verwendet.
Zum Einkleben werden Servorahmen verwendet.
Das Einkleben wird vorbereitet durch Anschleifen der Servorahmen und Aufrauen der Flächeninnenseite mittels eines Glasradierers.
Damit die Servos selbst nicht festkleben werden diese mit Frischhaltefolie eingepackt.
Das Einkleben erfolgt mit 2K-Epoxy.
War es beim Einsetzten der Wölbklappenservos schon knapp so ist der Raum für die Querruderservos noch knapper.
Die Schrauben zur Befestigung des Servos im Rahmen sind minderstens zur Hälfte bedeckt.
Weiterhin muss das Ruderhorn demontiert werden um den Servo mit Rahmen in durch das Servoloch zu bugsieren.
Nach dem Aushärten des Klebers ist der Sevo zu demontieren um die Frischhaltefolie zu entfernen.
Hierbei entstanden beim Herausdrehen der Schrauben Scharten an dem Rand der der Servolöcher da die Schrauben halb verdeckt sind.
Weiterhin musste der tiefergesetzte Rand partiell ausgearbeitet werden um den Servo überhaupt herausnehmen zu können.
Die überstehenden Befestigungsohren des Servos sind der Grund hierfür.

Bild 39 Servo Querruder beim Einkleben (Gewicht zum Positionieren)

Bild 40 Eingeklebter Rahmen für Querruderservo (GRAUPNER DES448)

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Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 11:41

#018

Um den Übergabestecker Flächenmittelstück zu Ansteckohren passgenau einkleben zu können wurde eine Schablone angefertigt.
Als Bezug für die Schablone wurden die Verdrehbohrungen an der Nase bzw. der Endleiste genutzt.
Damit die Schablone Rechts wie Links genutzt werden kann sind die Zentrierstifte nicht fest mit der Schablone verbunden und könne von beiden Seiten eingesteckt werden.

Bild 41 Tool zum einkleben Querruderstecker in Einzelteilen

Bild 42 Tool zusammengebaut

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Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 12:06

#019

Die folgenden Bilder zeigen das Mittelstück mit eingearbeitetem Schlitz für den Steckverbinder, sowie den Einsatz der Schablone.
Auch ist zu sehen, daß die Zentrierstifte nicht gleich auf beiden Seiten sind.

Bild 43 Flächenmittelstück mit eingebrachtem Ausbruch für Querruderstecker

Bild 44 Die Flächenzentrierung ist leider rechts ungleich links

Bild 45 Kabelbaum für Flächenmittelstück und Ohren

Bild 46 Überprüfung der Funktion des Kabelbaums vor Einbau in die Fläche

Bild 47 Zum Durchziehen wurde ein Gegenstecker aufgesteckt, vor dem Zurückfallen schützt ein Clip über das Kabel

Bild 48 Lehre montiert um den Stecker einharzen

Bild 49 Der fertig eingeharzter Stecker

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Re: Baubericht Flower-3 ein "Alltags F3B"

Beitragvon Bernhard » Mo 27. Mai 2013, 12:09

#020

Einbau Leitwerks-Servos in den E-Rumpf

Beim E-Rumpf liegen die beiden Servos auf dem Zwischenboden und werden von unten verschraubt.
Den verwendeten HS85MG sind Halteböckchen für liegende Montage beigelegt, so dass hier kein besonderer Aufwand entsteht.
Ich habe in die Befestigungslöcher der Halteböckchen Einpressmutter eingesetzt, da diese original für das Einpressen in Alu vorgesehen sind musste ich die Teile nacharbeiten.

Bild 50 nacharbeiten der Einpressmutter auf der Drehbank

Bild 51 Einpressmutter im Halteböckchen

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