Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

chradtke

Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von chradtke »

Hallo zusammen,

nach zahlreichen Diskussionen hier im Board möchte ich an dieser Stelle nun von meinem Patienten Dragon von Valenta berichten.
Vorweg sei gesagt, dass ich den Dragon trotz Rückgaberecht behalten werde, da es sich meiner Meinung nach lohnt.
Jürgen hat mit seinem Dragon ein unverschämtes Glück bzgl. Zustand und Preis gehabt. Das kann kaum als Masstab gelten.
Verkaufsbild
Verkaufsbild
Nach nur wenigen Tagen Versand aus dem Kölner Raum nach Lörrach kam der Dragon in einer gut geplosterten Kiste hier an.
Die erste Untersuchung ergab keine weiteren Beschädigungen durch Transport, alle Teile vorhanden. Gut soweit.

Der Zustand des Seglers entsprach im Wesentlichen der Beschreibung des Verkäufers, so dass also keine weiteren Mängel erkannt werden konnten.
Die Untersuchung der Reparaturstellen ergab eine gute Stabilität der Schadstellen, so dass hier keine Schwachstellen zu erwarten sind. Soweit so gut.

Ja ich seh schon ...... ihr wartet auf das ABER :)

Naja wie soll ich mich ausdrücken.......für den Fall dass der Verkäufer das hier mal liesst....sagen wir es mal so:
Die Bauausführungen, die Oberflächengüte der Reparaturstellen, der Umgang mit Harz und zuletzt der Beschädigungsgrad des Dragon lassen
den Schluss zu, dass der Vorbesitzer ganz offensichtlich mit dem Bau und Flug von solchen Modellen hoffnungslos überfordert war.
Ich glaube sogar, dass er kein wirklich geschickter Modellbauer ist, da man an praktisch allen relevanten Stellen Fehler in der Ausführung findet.

Beispiele die zumindest für mich ein absolutes NoGo sind:
- Servos in des Flächen direkt eingeharzt....nichtmal Schrupfschlauch verwendet
- Kabelverbindungen in den Servoschächten sind gesteckt und haben mindestens 15cm Kabel im Schacht liegen.
- Servoabdeckungen stossen an Servohebel an...Servo falsch plaziert, Hebel zu lang. Führt zu Widerstand in der Bewegung der Klappen.
- WK re und WK links unterschiedliche Servos mit unterschiedlicher Stellgeschwindigkeit und unterschiedlichem Max. Ausschlag
- QR re und li Servo nicht sauber zentriert, bzw. mit unterschiedlichem Mittenstellungs-Offset (-50% ; +100%)
- Keinerlei verdrillte Kabel oder zumindest Feritkernspulen verbaut
- Manche Lötverbindungen mangelhaft isoliert.

Hier ein paar lustige Bildchen von mir:
Rumpf
Rumpf
CIMG2450.jpg (230.27 KiB) 4069 mal betrachtet
Harz
Harz
CIMG2453.jpg (229.52 KiB) 4069 mal betrachtet
Servos vorne
Servos vorne
CIMG2464.jpg (264.03 KiB) 4069 mal betrachtet
Schaden
Schaden
CIMG2454.jpg (244.52 KiB) 4069 mal betrachtet
V-LW
V-LW
CIMG2465.jpg (223.6 KiB) 4069 mal betrachtet
schaden
schaden
CIMG2456.jpg (188.65 KiB) 4069 mal betrachtet
schaden 2
schaden 2
CIMG2455.jpg (243.8 KiB) 4069 mal betrachtet
schaden
schaden
CIMG2459.jpg (208.71 KiB) 4069 mal betrachtet
Nach den ersten Checks des Seglers konnte ich aber gröbere technische Defekte ausschliesen.
Letztlich sind all diese Punkte für mich nur kosmetische Mängel, die ich aber abstellen möchte.
Schade um die Glitzer-Lackierung des Dragon. Die wird wohl einer notwendigen Komplettlackierung zum Opfer fallen.

Hier mal die ersten Daten der Vermessungen:
EWD: 1.3°

Einzelgewichte:
Aussenflügel re komplett mit Servo und Steckung: 362g
Aussenflügel li komplett mit Servo und Steckung: 366g
Mittelflügel komplett: 807g
Rumpf mit V-LW und Servos: 602g
Aufstecknase mit Bleigewicht: 155g
------------------------------------------------------------------
Gesamt: 2292g
zzgl. Rx+Akku 128g

Total flugfertig: 2420g
stefan 94

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von stefan 94 »

So wie ich das deinem Text entnommen habe " Letztlich sind all diese Punkte für mich nur kosmetische Mängel" nur schleifen, spachteln, schleifen etc. :?:
Lässt du die verschiedenen Servos in den Flächen? Reist du die raus und machst Servorähmchen, Schrumpfschlauch oder ähnliches oder lässt du´s so?

Lg
Stefan
Gast

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Gast »

Hi Christian

Das freut mich für Dich,das die Substanz des Drachen gut ist.
Jo Du hast recht,das Glitzer-Zeug sieht echt gut aus auf meinem Gelben Drachen :wink:
Bei manchen Sachen,müsste ich auch schreiben das der Vorbesitzer nicht so der Modellbauer war.(wie ich,und bei mir würde es noch viel schlimmer aussehen :D )
Bei mir Sind die Servos auch ohne Schrumpfschlauch eingeharzt.
Und das Rumpfboot ist auch nicht gerade das schönste :)
Aber ich kann damit Leben.

Mal schauen was die Zeit so bringt,vielleicht werde ich Ihn dann im Winter auch mal überarbeiten.Wenn ich bis dahin Ahnung habe vom Bauen

Aber erst mal will ich den Drachen so richtig ausgiebig fliegen :D
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

Moin Christian

Sieht doch gut aus! Ich würde da am finish garnichts groß machen, ist doch ein Gebrauchsgegenstand. In 5m-Höhe sieht das alles schon niemand mehr :wink:

Zu deinen bemängelten Sachen:

-Servos: Wenn´s nicht von alleine rausfliegt, lass sie drin bevor du ein Loch in die Fläche reißt beim rausbrechen. Schrumpfschlauch ist zwar an sich schön, aber wenn´s hält, wen juckt´s....!?
-Wozu brauchst du verdrillte Kabel oder Ferritkerne? Geisterbeschwörungstheorien? :lol:
-Unterschiedlich schnelle Servos gerade auf WK´s ist doch egal, machst halt ne 1sek.-Verzögerung im Mixer drauf, schon passts.

Gruß Christian
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chradtke

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von chradtke »

Hi zusammen,
danke für die Feedbacks.
Ich bin da ja etwas Fetischist...meine Flieger sollen nicht nur fliegen sondern auch gut aussehen und technisch ansprechend sein.
Die Servos werd ich wohl für den Anfang so lassen, sofern ich bei einem das ruderhorn versetzt bekomme....
das servo wurde vor dem Einbau nicht sauber zentriert und später via Mittenkorrektur angepasst.
Eigentlich würde ich das eine WK-Servo schon gerne tauschen, damit sie gleich laufen.
Verdrillte Kabel verwende ich schon seit anfang an und hatte nie irgendwelche Störungen.....vorallem lassen sie sich gut verlegen
und in Flügel einziehen. Im Rumpf liegen jetzt ein paar lose Kabel rum. Gefällt mir einfach nicht.
Und der Einbau der V-LW-Servos sieht halt auch schlampig gemacht aus.

Wie gesagt, das meiste ist Kosmetik und wird sicher bald mal korrigiert....aber nicht sofort.
Wäre der Dragon nicht mit diesem Glitzerlack lackiert, könnte man viel besser beilackieren....aber so.

Was mich wundert: Der Vorbesitzer hat das V-Lw vorne mit gut 1mm unterlegt und kommt nun so auf eine EWD von
(rechnerisch ermittelten) 1.32°. Was hat dann der Dragon im Urzustand, wenn man ihn einfach zusammenbaut ????? 2.5° ????
EWD Anpassung der Vorbesitzers
EWD Anpassung der Vorbesitzers
CIMG2452.jpg (185.33 KiB) 4065 mal betrachtet
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

chradtke hat geschrieben:Verdrillte Kabel verwende ich schon seit anfang an und hatte nie irgendwelche Störungen.....vorallem lassen sie sich gut verlegen und in Flügel einziehen.

Gut verlegen lassen sie sich, das ist wahr. Aber Störungen liegen an anderen Sachen als einfach nur verdrillten Käbelchen... ...erst recht in 2,4er-Zeiten. :wink:

Gruß Christian
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Baui

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Baui »

Biste sicher `?

Verdrillte Leitungen:
Elektro-magnetische Wellen, also jegliche Arten von Funk, besitzen ein wechselndes Magnetfeld und sie können einen Strom in einer Schleife verursachen. Eine nicht verdrillte Leitung bildet eine Leiterschleife. Wird die Schleife von einem Feld durchdrungen, wird ein umlaufender Strom induziert. Dieser sog. Maschenstrom fließt ebenfalls durch den Empfänger und das Servo und er kann dadurch das Nutzsignal für das Servo stören. Typisch für diese Art der Störung ist, dass die Flächenservos eher wie zufällig, von Zeit zu Zeit in irgendeine Endposition laufen. Da der Maschenstrom im Kreis fließt, können Ferritkerne hier auch keine Abhilfe schaffen (siehe letzter Abschnitt). Schon besser sieht es dagegen bei verdrillten Leitungen aus. Die Maschenströme heben sich gegenseitig auf, weil die entstehenden Leiterschleifen mit jedem Drill der Leitung entgegengesetzt wirken. Wir empfehlen daher bei längeren Servoleitungen ausschließlich verdrillte Leitungen.

Quelle:
http://www.acteurope.de/html/body_lange_servokabel.html

grEEtz
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

Hmmm... ok, abgesehen davon, das ich ACT keinen Meter über den Weg traue, aus dem Munde des Elektrikers meines Vertrauens wird´s wahr sein. :wink: Ich hatte jedenfalls bisher mit keiner Art der Kabel Sorgen, auch nicht bei bis 2m-Kabellänge.

Gruß Christian
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von UweH »

christianka6cr hat geschrieben:Ich hatte jedenfalls bisher mit keiner Art der Kabel Sorgen, auch nicht bei bis 2m-Kabellänge.
Ich schon, besonders früher bei den alten Analogempfängern. Die Erklärung von Baui kenne ich auch so in etwa, so als Elektronik-Laie :oops:
Bei mir kommen ab 30 cm Kabellänge nur verdrillet Kabel in die Flieger. Wenns nichts nützen würde, dann schadets zumindest auch nicht :wink:

Gruß,

Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<

Wer nichts weiß muss alles glauben!

Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

Früher bei 35 war halt immer ein Kern an meinen Kabeln, aber mit Umbau auf 2,4 im Nov. 2008 habe ich alle Kerne rausgeschmissen...
Besser verlegen lassen sich verdrillte aber absolut!

Gruß Christian
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chradtke

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von chradtke »

So, in der Zwischenzeit habe ich mal versucht die ungleichen Servos zu programmieren und es ziemlich schnell aufgegeben.
Also sind nun alle Servos in den Flügeln entfernt worden und die ungleichen Steuerstangen in die Kiste gewandert.

Derzeit habe ich für die WK 2 von 3 Robbe FS500 (MG) vorgesehen....waren vorher schon drin und laufen sauber.
Allerdings war ja bei den WK ein FS500 und ein HS-85MG verbaut......unterschiedlich schnell und unterschiedlicher Maximalwinkel.
Für die QR kommen 2x HS-85MG rein.....entweder mit Servorahmen oder zumindest mit Schrumpfschlauch.

Auf den WK sind derzeit Kugelköpfe verbaut, auf den QR Augenschrauben. Werde hier wohl komplett auf Augenschrauben umstellen.

Die Servos im Rumpf habe ich zunächst mal vorne gelassen, aber gerade gestellt und sauber verschraubt, sowie justiert.
Gast

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Gast »

Hi Christian

Warum suchst Du Dir nicht ein bisschen billigere Servos für deine Querruder zB hier http://thermik-board.de/servos-f13/welc ... -t127.html
oder bei mir im Drachen Fred stehen auch noch ein paar.

Die vorgeschlagenen Servos reichen alle mal für den Drachen. :wink:
Silberkorn

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Silberkorn »

Ich hab jetzt bei meinem Drachen auf Wölb die 380Max rausgeschmissen und hab Futaba S3150 in Rahmen montiert.
Zumindest auf Wölb denke ich ist das die optimale Lösung, die sterben nämlich von Zeit zu Zeit wenn man das Butterfly zu spät weg nimmt.
Mit den Servorahmen sind die Getriebe in 5 Min gewechselt, am Hang wenn es sein muss.

Für die günstigen Servos gibts leider keine Rahmen..........
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McLaut
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von McLaut »

Hmmm, die Servorahmen kann man auch relativ schnell selbst bauen!!! :wink:
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
Silberkorn

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Silberkorn »

McLaut hat geschrieben:Hmmm, die Servorahmen kann man auch relativ schnell selbst bauen!!! :wink:
Zeig mal einen selbstgebauten ;-)
chradtke

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von chradtke »

Oepfel hat geschrieben:Hi Christian

Warum suchst Du Dir nicht ein bisschen billigere Servos für deine Querruder zB hier http://thermik-board.de/servos-f13/welc ... -t127.html
oder bei mir im Drachen Fred stehen auch noch ein paar.

Die vorgeschlagenen Servos reichen alle mal für den Drachen. :wink:
Weil die HS-85MG für mich die billigsten Servos der Welt sind! :mrgreen:
Die liegen nämlich brandneu in meinem Keller. :mrgreen:

Habe den Beitrag gerade gelesen.....wo sind da billigere Servos? HS-85MG kosten 23.- Euronen
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McLaut
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von McLaut »

Hmm!!!!
@ Alex
Hat 5 Minuten gedauert und mein Dremel is nicht mal warm geworden :wink: Material war ein Stock einer Rakete von Silvester, die ich immer fleißig einsammle!!! :mrgreen:
Servorahmen
Servorahmen
31032011356.jpg (33.11 KiB) 3331 mal betrachtet
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...;-)
Silberkorn

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Silberkorn »

Ok, sieht gut aus.
Aber wie bekommste in eingebautem Zustand die Schrauben auf?!

Mich hat das Paar Servorahmen für die S3150 ganze 5 Euro gekostet. Dafür sammle ich keine Sylvesterraketen :-)
Und man bekommt die Schrauben von Oben auf................


http://www.modellbau-berlinski.de/produ ... E/8161.jpg
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

Locker bleiben und gaaaanz tief durch die Hose atmen. Stellt euch vor, man kann 24 Jahre Modellflug betreiben ohne einen einzigen Servorahmen zu besitzen...

Gruß Christian
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Silberkorn »

christianka6cr hat geschrieben:Locker bleiben und gaaaanz tief durch die Hose atmen. Stellt euch vor, man kann 24 Jahre Modellflug betreiben ohne einen einzigen Servorahmen zu besitzen...
Man konnte vor Carl Benz und Ferdinand Porsche auch 24 Jahre lang Pferdekutsche fahren ohne einen einzigen PKW zu besitzen.
Hast Du keinen PKW?
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

S´isch scho recht. Ich hatte halt noch nie das Bedürniss oder einen Nachteil ohne Rahmen, tut mir leid. Ich fahre übrigens Benz :mrgreen:

Gruß Christian
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McLaut
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von McLaut »

Och komm lass uns doch noch nen bissel frotzeln. Bei Alex und mir musste dir da auch keine Gedanken machen :wink:
Wir sind hier unter uns. :mrgreen:
Außerdem ist es ja ihm überlassen wie er die Servos verbaut. Ich komme an meine Servos übrigens über ein winzig kleines Loch in meiner Fläche, welches mit Tesa dann verschlossen wird.
Macht man ja nicht bei nem SSL für 1000€ :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Aber mit meiner ElWoMS oder mit dem CO 5 kann man sowas machen.

Also nix für ungut.

Grüßle
Michel
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

chradtke hat geschrieben:Habe den Beitrag gerade gelesen.....wo sind da billigere Servos? HS-85MG kosten 23.- Euronen
Die Digi-250er-MG kosten ehrlich gerechnete 20€ inkl. Versand und Zoll. Du musst halt angemeldet sein im Shop. Die sind eine ganz andere Welt als das Hitec-Zeugs :wink:

Gruß Christian
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Silberkorn »

christianka6cr hat geschrieben:S´isch scho recht. Ich hatte halt noch nie das Bedürniss oder einen Nachteil ohne Rahmen, tut mir leid. Ich fahre übrigens Benz :mrgreen:
Was heisst Nachteil?!

Ich bin haltetwas geschädigt was Servos tauschen angeht. Bei meiner Stella hat der Vorbesitzer die Servos direkt mit Sekundenbapp aufs Balsa geklebt und ich musste 2 Servos in mühsamer Kleinarbeit rausdremeln.
Dann ist mir noch im Dragon ein WK Servo verreckt welches ich dann auch mühevoll und nicht ohne Schaden zu verursachen rausoperieren musste. Nun sind Servorahmen drin, die kosten fast nix und wenn ein Servo verreckt, ist es in 20 Sekunden rausgeschraubt. Es ist einfach ne saubere Sache. Ich weiss, da stehst Du nicht drauf, Du stehst eher auf Quick and Dirty :-)
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

Das meinte ich mit Nachteil. Das letzte Servo das ich wechseln musste ist schon ein paar Jahre her... ...und das komischerweise obwohl ich ja nur diese ganzganz üblen HK-Dinger fliege :wink:

Gruß Christian
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Silberkorn

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Silberkorn »

christianka6cr hat geschrieben:Das meinte ich mit Nachteil. Das letzte Servo das ich wechseln musste ist schon ein paar Jahre her... ...und das komischerweise obwohl ich ja nur diese ganzganz üblen HK-Dinger fliege :wink:
Gruß Christian
Gut, dann einigen wir uns drauf daß Du keine Servorahmen brauchst weil Dir sogut wie nie ein Servo kaputt geht, aber würde eines kaputt gehen wäre es einfacher zu wechseln wenn es in einem Rahmen stecken würde (egal ob selbst gemacht oder nicht)

:-)

Ok?!
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Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von christianka6cr »

:wink:
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
PIK 20

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von PIK 20 »

Hallo Silberkorn,
Gut, dann einigen wir uns drauf daß Du keine Servorahmen brauchst weil Dir sogut wie nie ein Servo kaputt geht, aber würde eines kaputt gehen wäre es einfacher zu wechseln wenn es in einem Rahmen stecken würde (egal ob selbst gemacht oder nicht)
Also diese Satz gefällt mir. Der sagt alles, eckt nicht an und gibt allen Recht.

Nur keinen Streit (Diskussion) vermeiden. Wer Feuer macht muss den Rauch auch vertragen. :|

Gruß Heinz
Gast

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von Gast »

Geht es hier mal weiter :?:
Oder erstickt Christian wieder in Arbeit :shock:
chradtke

Re: Dragon Valenta / Eine Reparaturstory

Beitrag von chradtke »

Wochenende wird wieder gebaut.
Habe nun Servorahmen für QR von rcsolutions.ch gekauft und ändere nun die Querruderanlenkungen auf Augenschrauben ab.
Zunächst musste ich aber die Harzreste aus dem Flügel entfernen.
Wollte die ganze Woche bauen, aber ......JA..... ersticke in Arbeit.

Morgen gibts dann Update mit Bilder. Versprochen!

und am Sonntag ist alles fertig :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :roll:
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