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Hannibal
Verfasst: Mo 4. Jan 2016, 21:27
von Löschknecht
Servus Zusammen,
nachdem mir bei meinem Fliegerurlaub letztes Jahr ein kleines Mißgeschickt passiert ist:
war es langsam mal an der Zeit sich einen Ersatz (zu) zulegen. Dafür hatte Dario mir dankenswerterweise super Lackierschablonen gemacht. Lackiert hatte ich bereits im November:
Am Sonntag war es dann endlich soweit und mit Steffens Hilfe wurde die Fläche eingelegt:
1.Lage 25g/m² Glasgewebe
2. Lage 200g/m² Kohlegewebe, 45° ausgerichtet; Aramidgewebe als Scharnierband
3. Lage 100g/m² Spreadtow 2.Wahl, 0/90° ausgerichtet; nur ein Streifen Rollenbreite
4. Lage 200g/m² Kohlegewebe, 45° ausgerichtet; beginnender Aufbau Holmgurt mit 315g/m² UD Kohleband
Als die Gurte eingelegt waren kam die ganze Geschichte, wo sollte sie auch anders hin, unter Vakuum.
Heute morgen war es dann soweit. Die Nasenleite wurde besäumt. Das mache ich gerne noch vor Ablauf der ersten 24Stunden. Das Harz ist dann ausreichend fest, sodass es kein Vakuum mehr braucht ABER noch weich genug, dass es sich 1A besäumen läßt und man eine sehr schöne Kante bekommt.
So das war es erstmal für heute. Mal schauen wann es weiter geht. Als nächstes werde ich dann die Steghöhen ausmessen und die Holmgurte anfertigen. Außerdem möchte ich noch einen Ballastschacht anfertigen und einen neuen Rumpf brauche ich auch noch. Lackiert ist der aber auch schon längst
ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mo 4. Jan 2016, 22:33
von UweH
Re: Hannibal
Verfasst: Di 5. Jan 2016, 13:09
von Löschknecht
Servus Zusammen,
ein Arbeitsschritt hatte ich noch vergessen zu beschreiben. Das Scharnier habe ich von einer Seite her auch schon "gänig" gemacht. So lange die Fläche noch offen ist kommt man so schön ran. Zuvor wird die Position der Scharnierlinie zum Formenrand hin ausgemessen. Nach dem Absaugen am langen Lineal entlang einfach mit der Dreikantfeile entlang bis zum Aramid. Kein Hexenwerk.
Auf der nächsten Messe kaufe ich mir aber definitiv endlich mal das Feilenset von Permagrit. Das letzte Scharnier wurde mit einer solchen Feile geritzt. Das ging 1,2 fix. Leider war es nicht meine....
Das Bild ist für Carlos. Meine Vakuumpumpe
ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Di 5. Jan 2016, 13:32
von Nebukadneza
Hi,
freut mich zu sehen dass die Schablone ihren Dienst gut tut

. Gerne wieder, wenn’s was gibt.
Jetzt muss ich aber trotzdem nochmal ganz doof fragen … keine Kritik, nur Frage:
Dein Lagenaufbau ist ja 25g Glas (egal), 200g Kohle ±45°, 100g Spread ±90°, Nochmal 200g Kohle ±45°, UD-Holmgurt.
Was tut das Spread da in der Mitte? Es ist ja nicht direkt Holm/Holmhelfend weil da nochmal ne Lage zwischendrin ist, und dafür gibt’s ja eh das UD. Sicht ist’s auch nicht, und ±45° ist’s auch nicht, also die (theoretisch?) erhöhte Steifigkeit der flacheren Webart geht nicht in Torsionssteifigkeit.
Was macht das Edelgewebestückle also da ganz in der Mitte? Sorry falls ich was nich kapier …
Grüßle,
Dario
Re: Hannibal
Verfasst: Di 5. Jan 2016, 13:37
von Löschknecht
Servus Dario,
die Antwort ist ganz einfach:
War noch da. Zum Sterben zuviel, zum Leben zuwenig(Reste). Dachte es gibt zusätzlich noch "etwas" Materialstärke... evtl. bringt es Unterstützung für den Holmgurt. Sinn macht es wahrscheinlich wenig
Frag ruhig.
ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 6. Jan 2016, 10:44
von Nebukadneza
Hi,
gute Erklärung

. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet, aber ergibt so Sinn. Danke!
-Dario
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 6. Jan 2016, 11:01
von UweH
Löschknecht hat geschrieben: Dachte es gibt zusätzlich noch "etwas" Materialstärke... evtl. bringt es Unterstützung für den Holmgurt. Sinn macht es wahrscheinlich wenig

Hallo Timo, auch wenn es vielleicht wenig Sinn macht ist es nicht verkehrt, ich habe schon ab und zu mal gelesen dass dafür eine Lage Kevlar verwendet wird, Dein Spread-Tow kostet sicher das Gleiche, ist aber besser für die Steifigkeit der Schale und damit der Genauigkeit der Ruderanlenkungen, dafür nicht so bruchresistent.....ich finde eine gute Edel-Resteentsorgung
Gruß,
Uwe.
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 6. Jan 2016, 13:01
von vanquish
Hy,
Ich find´s auch nicht ganz verkehrt... Bei meinen letzten Flächen habe ich zusätzlich zu den 45°-Torsionslagen in der D-Box ein 30er-UD-Gelege in Flugrichtung eingelegt. Im direkten Vergleich mit gleichen Flächen ohne diese 30er UD bringt das schon spürbar mehr "Druck/Grapsch"-Festigkeit. Als Resteverwertung gute Variante. Ich nehm solche Reste ansonsten auch gerne für Verstärkungen (Servobereich, Ruderhorn, Spitzen, Ecken,...).
Das Plus an Laminatdicke kannst bei 100er Spreadtow aber eigentlich vergessen

Da wäre zB ähnlich schweres Aramid besser geeignet...
LG, Mario
Re: Hannibal
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 21:16
von Löschknecht
Servus Zusammen,
gestern war der Rumpf an der Reihe. Hier ein paar Bilder:
Zunächst mal wieder begonnen die Kanten zu verrunden. Also Mumpe in alles was eckig ist. D.h. Nasenleiste Seitenleitwerk, Rovings in die Flächenanformung und auch das nochmal mit Mumpe abgezogen.
1. Lage: 80er Spreadtow in die Finne und durchziehen lassen.
2. Lage: 150er Basalt über die komplette Rumpfkeule. Das Scharnieren nicht vergessen
3. Und 4. Lage: 200er UD Kohlegelege.
Irgendwann kam hinten noch eine weitere Lage 80er oder 100er Spreadtow in die Finne.
Bevor der Rumpf dann in den Sack kam wanderten noch 2 Lagen 300er Glasgewebe in die Nase und eine weitere Lage 200er UD Kohlegelege in den Bereich der Flächenanformung. Leider waren gestern nicht so viele Fotografen da, sodass die Bilder davon fehlen. Aber getränkt Kohle ist schwarz und Glasgewebe wird durchsichtig
Ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 21:23
von Löschknecht
Und hier der Rest von heute Nachmittag.
Der Rumpf ist nun fertig besäumt und bekommt in den nächsten Tagen den Innenausbau verpaßt. Anschließend wird er dann zusammengebabbt.
So das war es für heute. Nun heißt es warten. Für euch auf weitere Einblicke und für mich auf Servos
Ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Fr 8. Jan 2016, 22:57
von jonasm
Hey Timo, warum baust du soviele Längsfasern und kaum Querfasern und gar keine Diagonalen ein? Wie erreichst du eine ausreichende Beulsteifigkeit, die das Einknicken verhindert?
Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 04:53
von Löschknecht
Servus Jonas,
das 150er Basalt liegt in 45° drin und das Glasgewebe auch, Das hat bei den letzten Rümpfen genauso funktioniert, deshalb sehe ich keinen Grund das anders zu machen.
ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 09:18
von vanquish
Wie wirst du die beiden Hälften verkleben? Verklebeleiste sehe ich keine und Gewebe(bänder) durch die kleine Haubenöffnung durchgehend andrücken zu können, stelle ich mir schwierig vor...
Ich hab sowas mal mit einem Foliensack aufgeblasen. Der platzt nicht und ein Druck von max 0.3bar ist mehr als genug, um das Gewebe anzudrücken. Wirklich perfekt war diese Lösung aber auch nicht. Deshalb bin ich auf deine Lösung gespannt!
Liebe Grüße,
Mario
Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 14:19
von jonasm
Löschknecht hat geschrieben:...Das hat bei den letzten Rümpfen genauso funktioniert, deshalb sehe ich keinen Grund das anders zu machen.
Sicher? Die ersten Bilder in diesem Thread sehen aber nicht danach aus...?
Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 14:27
von Löschknecht
jonasm hat geschrieben:Löschknecht hat geschrieben:...Das hat bei den letzten Rümpfen genauso funktioniert, deshalb sehe ich keinen Grund das anders zu machen.
Sicher? Die ersten Bilder in diesem Thread sehen aber nicht danach aus...?
Bei dieser Landung war egal was für eine Belegung im Rumpf war. Massivkohle hätte vielleicht gehalten. Glaub ich aber ehrlich gesagt nicht.

Wir waren alle überrascht, dass überhaupt was am Stück geblieben ist.
Oder was meint ihr Michel und Christian. Ihr seid ja Knallzeugen

Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 14:30
von jonasm
Trotzdem bin ich der Meinung, dass dir die vielen Längsfasern nichts bringen, wenn dein Rumpf einknickt. Und das kann er, bei so wenig Beulsteifigkeit.
Vielleicht wäre dein alter Rumpf noch reparabel gewesen, wenn er anders geknackt wäre

Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 14:38
von Nebukadneza
Hi,
sorry jetzt den Thread für Rumpfdiskussionen zu Hijacken — aber was BRAUCHT man denn überhaupt in nem Rumpf? Meine Laienvorstellung davon ist so:
- Wir wollen die Kraft die auf die Torsionsbolzen kommt irgendwie zum Leitwerk — weil das schiebt ja die Flügel mit ihrem großen Hebel rum — bringen.
- Wir wollen das viele Blei dass in der Nase ist auch noch festhalten
⇒ ¿¿Längsfasern??
- Wir wollen dass bei ner Biegebelastung der Längsfasern der Rumpf nicht „auf der Schubseite wegknickt“. Heißt das Beulen?
- Wir wollen dass das Rohr rund bleibt, und die Biegekraft zw. Rudern und Flügeln auf den ganzen Querschnitt statt nur die „Linien Oben+Unten“ wirkt
- Wir wollen Torsion vom Rumpfrohr verhindern
⇒ ¿¿ ±45°-Fasern
Stimmt das etwa so? Jetzt müsste man dann versuchen zu verstehen wieviel man von was braucht …?
Grüßle & Dank
-Dario
PS: Bin auch auf das Hälften-Verschließen gespannt. Nach der Joker-Erfahrung mit dem Band kann ich mir nicht vorstellen wie das bei Besenstielen gehen sollte. Und für Ballon — wie beim Swallow Rumpf mit Jonas&Jessica — muss die Form ja taugen, geht also auch nicht immer. Wenn also nicht Verklebeleisten (… hat da mal wer Detailbilder?), wie geht’s dann?
Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 16:28
von christianka6cr
Moin
Jau, der Rumpf, der die Landung überlebt hätte, muss erst noch erfunden werden
Rumpfbelegung: 45°/135°/0°. In 90° am besten nichts, denn das ist pures verschenktes Zusatzgewicht ohne Funktion. Je dünner der Rumpf, desto wichtiger wird 0°, bei einem dicken Scalerumpf ist 45°/135° eher wichtiger.
Sind aber nur meine Erfahrungswerte, das darf jeder für sich selbst rausfinden, andersmachen
Gruß Christian
Re: Hannibal
Verfasst: Sa 9. Jan 2016, 19:27
von UweH
Nebukadneza hat geschrieben:
⇒ ¿¿Längsfasern??
- Wir wollen dass bei ner Biegebelastung der Längsfasern der Rumpf nicht „auf der Schubseite wegknickt“. Heißt das Beulen?
- Wir wollen dass das Rohr rund bleibt, und die Biegekraft zw. Rudern und Flügeln auf den ganzen Querschnitt statt nur die „Linien Oben+Unten“ wirkt
- Wir wollen Torsion vom Rumpfrohr verhindern
⇒ ¿¿ ±45°-Fasern
Hallo Dario, man muss die Lastfälle im Flug und bei der Landung oder schlimmstenfalls Einschlag unterscheiden.
Im Flug sollte der Leitwerksträger möglichst wenig tordieren, weil das zu Leitwerksflattern führen kann und die Steuerpräzison verschlechtert, dagegen helfen diagonale Fasern.
Außerdem sollte sich der Leitwerksträger im Flug möglichst wenig biegen, weil jede Biegung durch mehr Höhenruderwirkung ausgeglichen werden muss. Das führt zunächst zu größeren Höhenruderausschlägen für die gleiche Flugbewegung wie bei einem steiferen Leitwerksträger und irgendwann reicht dass auch nicht mehr und man braucht ein größeres Leitwerk. Beides macht das Steuerverhalten unpräziser, führt zu mehr Gesamtgewicht und erhöht die Oberflächen- und Trimmwiderstände. Dagegen helfen möglichst steife Längsfasern.
Bei sehr hohen Belastungen wie extrem engen Manövern und besonders bei härteren Landungen neigt der Leitwerksträger zum knicken, siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Knicken
Das knicken beginnt mit einer Verformung des Leitwerksträgerrohrs die Du leicht durch das biegen eines Plastikstrohhalms nachvollziehen kannst. Zuerst kommt es zu einem einbeulen der Wandung an der schwächsten und/oder am stärksten beanspruchten Stelle. Dann kommt es meist schlagartig zu einem Einknicken und Bruch der Rohrwand und damit zum Bauteilversagen. Dagegen hilft größerer Durchmesser und /oder mehr Wandstärke des Leitwerksträgers (z.B. Sandwicheinlagen), und Querfasern die ein ausweichen der Längsfasern bei Grenzbeanspruchung verzögern.
...der so ungefär...
Gruß,
Uwe.
Re: Hannibal
Verfasst: So 10. Jan 2016, 10:55
von Nebukadneza
Hi,
danke für eure Aufklärungen!
Grüßle,
Dario
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 12:02
von Löschknecht
Servus Zusammen,
so wieder einen kleinen Schritt zum fertigen Modell genommen.
Die Servos sind da:
Alles HV.
So bin mal wieder im Keller Bowdenzug einkleben und HLW Wuppertal schnitzen
Bis die Tage
Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 12:56
von christianka6cr
Löschknecht hat geschrieben:...und HLW Wupper...
Ohjeohjeee, ich hoffe doch sehr, dein HLW geht nicht gleich über die Wupper!?!?
Gruß Christian
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 20. Jan 2016, 13:01
von Löschknecht
Re: Hannibal
Verfasst: Di 9. Feb 2016, 18:06
von Löschknecht
Servus Zusammen,
man glaub es kaum aber wir haben mal wieder den Weg in die Werkstatt gefunden.
Zunächst einmal habe ich die HLW Anlenkung gebastelt. Sie besteht aus einem
Pfeilschaft, Danke Michael für die Bezugsquelle, einem kurzen Stück Kohlerohr und einer Gabel aus übrig geliebenen
IDS Teilen und einem gefrästen Umlenkhebel. Das Ganze wurde angepaßt und zusammen geklebt.
Nachdem der Kleber trocken war stand ein Bastelabend in der Werkstatt an. Tagesziel: Holmstege ausmessen und einkleben, evtl. noch den Rumpf schliessen
Die Stege bestehen aus einer mit beidseitig 200g/m² Kohlegewebe belegten 2mm Balsaplatte. Zugesägt haben wir sie mit dem
Multimaster. Ein Gerät, dass meiner Meinung nach in keiner Modellbauwerkstatt fehlen sollte. Diese wurden dann mit einem Harz, Microballon, Kohlepulvergemisch eingeklebt und mit Gewichten beschwert. Liest sich schnell dauert aber doch seine Zeit bis alles eingemessen, eingepinselt und die Mumperaupe gezogen ist.
Parallel dazu haben wir uns dem Rumpf gewidmet. Dazu hatte mir Steffen dankenswerterweise noch eine Messinghülse gedreht, die in den HLW-Umlenkhebel geklebt wird. Beides zusammen ist dann mit einem Tropfen Öl auf einem weiteren Messingrohr gelagert, durch welches die HLW Steckung geschoben wird.
Begonnen haben wir damit, dass zwei Streifen 300g/m² Glas zugeschnitten wurden. Diese haben wir dann zusammen mit den Stege für das Seitenleitwerk getränkt und erst mal liegen lassen.
Die Stege bestehen aus Kohleschlauch + Depron oder Strohhalm
Die Glasbänder haben wir dann gemütlich in den Rumpf trapiert. Eile ist hier keine geboten, da es jetzt sowieso warten heißt. Oder noch einen weiteren Härter kaufen, der weniger Topfzeit bietet. Zuvor wurden die Kontaktflächen mit Harz angepinselt.
Während die Stege für den Rumpf und die Glasstreifen angelieren durften haben wir die Wartezeit genutzt um die Flächenstege fertig zumachen, wie oben beschrieben. Als der Glasstreifen dann trocken genug war haben wir die Kanten besäumt. Anschließen alles nochmal schön mit frischem Harz eingepinselt und Mumpe angerührt. Diesmal Harz, Baumwollflocken und Kohlepulver. Damit wurden dann die Raupen auf sämtliche Kanten gezogen. Ich benutze dafür sehr gerne einen Spritzbeutel der Marke Frischhaltebeutel.
Bissl aufpassen muß man im Bereich des Umlenkhebels.
Ein Foto der geschlossenen Form habe ich nicht gemacht. Geschlossen wurde die Form indem zunächst zwei Balsaklötzchen auf den Formenrand kamen zum Abstand halten. Anschliessend wurde die Hälften zueinander versetzt in einander geschoben. Das dient dazu, dass die Glasstreifen nicht abknicken und gleich etwas angedrückt werden. Danach wird der Streifen noch etwas mit einem
Holzspatel von Deutschlands größtem Lieferanten zurecht geschoben.

Balsaklötzchen raus und Schraubzwingen an die Form.
So das war es mal wieder. Entformt wird dann irgendwann in den nächsten Tagen. Als nächstes steht dann das einpassen der Stege, sowie das Einkleben der Servos und Schließen der Fläche an. Die Servos werde ich bei dieser Fläche das erste Mal gleich unterputz verbauen. Leider habe ich mich dazu zu spät entschlossen, sodass auf der Unterseite trotzdem die Vertiefung für die Servoausschnitte ist. ABER irgendwas ist ja immer. Wenn es dabei bleibt kommt halt ein Uffkleber druff und gut ist.
In diesem Sinne frohes Basteln,
ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 10. Feb 2016, 20:54
von Löschknecht
So Rumpf ist raus.
325g incl. Anlenkungen bei angemessener Stabilität. Kleiner Lackierfehler an der Nase aber das ist nicht der Rede wert. Bzw. extra da kommt der Magnetschalter hin, dass ich nicht lange suchen muss
Ich denke nach dem Verputzen lande ich bei ca 310g was für den Flieger ein guter Wert ist.
So das war es mal wieder ;)
Ciao timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 10. Feb 2016, 22:02
von paulpanter82
Hallo Timo
Da steht wohl noch jemand auf Rosa, hab jetzt erst gesehen das sogar der Flügel in Rosa ist
Hatte der Pfeilschaft einen Alueinsatz auf einer Seite?
Gruß Michael
Re: Hannibal
Verfasst: Do 11. Feb 2016, 08:45
von Löschknecht
Servus Michael,
nö da war so ein Plastikteil drin.
ciao Timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 2. Mär 2016, 12:36
von Löschknecht
Servus Zusammen,
so mittlerweile sind die Servos drinne und ein HLW gelegt. Anbei ein paar kommentarlose Bilder. Sollten Fragen aufkommen beantworte ich diese selbstverständlich gerne.
Servos eingebabbt
HLW
In diesem Sinne bis bald mit entformtem HLW und Fläche
Ciao timo
Re: Hannibal
Verfasst: Mi 2. Mär 2016, 23:16
von UweH
Löschknecht hat geschrieben:Sollten Fragen aufkommen beantworte ich diese selbstverständlich gerne.
(......)
HLW
Hi Timo, ich hab Fragen: was hast Du beim Leitwerk als Stützstoff drin und was sind das für dunkle Flecken auf der Innenseite?
Gruß,
Uwe.
Re: Hannibal
Verfasst: Do 3. Mär 2016, 09:02
von Löschknecht
Servus Uwe,
Stützstoff ist leichtes 0,5mm Balsa. Die Flecken kommen vom Harz, dass durch das Balsa gesaugt wurde. Böse Zungen behaupten ich hätte Leopardschlubber verwurschtelt
ciao Timo
p.s.: Ich muss noch eine Form fräsen, dann ist Dein Haubenklotz dran.
