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Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 15:06
von Gast
Hi
Ich habe gestern meine Stecker an die Lipos und BEC angelötet.
Und wie immer war das ein Heiden Spaß für mich
das war ironisch gemeint
So nun zu meiner Frage:Wie Lötet man richtig?
Gestern wollte einfach das lot nicht schmelzen,und es gab immer so kleine Kügelchen.
Wenn ich mit der Spitze des Lötkolbens an das lot ran bin passierte nix.
Umso weiter ich nach hinten bin schmolz es dann endlich....aber wie
Meine Vorgehensweise ist:Das Kabel verzinnen (heißt das glaub ich) dann zB am Dean-Stecker bisschen anschmirkeln und dann drauf halten,aber das Ergebnis ist bei mir immer das selbe...das was ich oben schon beschrieben habe.
Der Lötkolben ist ein 30W
Lötspitzentemperatur bis ca.300°
Das Lötzin:NW 100g/Tin/Lead 60 The Best Flux in Core 1.0
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 16:23
von christianka6cr
Moin Jürgen
Das klingt nach Baumarktlot.
30W sind je nachdem wie genau der Hersteller es nimmt (es also kein Weller ist) knapp für richtig dicke, stromführende Kabel, aber es geht. Dazu muss die Spitze aber perfekt sauber und schön verzinnt sein und du dafst eben kein Baumarkt-Lot gekauft haben, sonst kannst du es eigentlich gleich vergessen, da hilft dann auch kein 150W-Kolben... Gutes Elektroniklot, ein nasses Schwämmchen und die Sache läuft. Ich habe nur einen
Billigkolben wie diesen meistens in Betrieb, er reicht völlig aus. Selbst für Inlinelötungen nehme ich nur noch selten den 80er Weller.
Gruß Christian
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 17:11
von Gast
Aha,das heißt mein Lötkolben muss schön Blank sein vorne an der Spitze
Mein Lötkolben ist so ein billig teil aus dem Norma....aber das mit dem Lot verstehe ich nicht,das hat mir der aus dem Elektroladen empfohlen

(
Da werde ich wohl nicht mehr hin gehen)
http://www.norma-online.de/_a_/_angebot ... s18galrr15
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 18:52
von stefan 94
Dieser hier reicht vollkommen!
http://www.conrad.de/ce/de/product/5886 ... 0&ref=list
Wenn du meinst du brauchst was besseres, gibts die noch für paar € mehr als Digi
bein "normalen" löten (Kabel, Stecker usw.) mach ich immer mit 350Grad Celsius (Klar, der Lötkolben spring ein wenig um die 350 herum

)
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 19:04
von foobos
Evtl. ist deine Lötspitze auch hinüber? Ich hab hier ne Weller WHS 40 und hatte die Spitze mal ziemlich brutal "gereinigt" - das Ende vom Lied war dass ich mit der Spitze auch kein Lot mehr vernünftig erhitzen konnte - eine neue Lötspitze hat dann aber Abhilfe geschaffen!
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 19:47
von stefan 94
Und wenn schon, 300Grad MAXIMAL sind zu wenig. das dauert ewig... Auch wenn man sich einen Kleinen gewohnt ist, die Unterschiede wenn du das erste mal den Lötkolben einschaltest merkst wie schnell der heiss wird, und wie schnell das Lötzinn schmilzt sind enorm!!!
Und auch wenn jemand jetzt kommt und sagt der reicht Vollkommen. Es ist leicht gesagt, wenn man selbst das richtige Material im Hintergrund hat!
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 22:08
von Silberkorn
Die Analoge Conrad Lötstation finde ich zu teuer. Dafür gibts schon brauchbare Digitale:
http://www.dobbertin-elektronik.de/tools/elv-ls50.htm
Ich bin gelernter Elektroniker und hab mir die auch gekauft. Die reicht für alles aus am Modellbau. Ausser man will Becherzellen zu Packs verlöten, dazu braucht man 150 Watt.
Re: Löten
Verfasst: Mo 7. Mär 2011, 22:16
von McLaut
Dein Problem kenne ich!!! Und Christian kann bestätigen was für ein Lötkünstler ich bin (war)
Dann hab ich mir über Amazon eine Lötstation (regelbar) gekauft für umme 25€.
Dabei war eine helfende Hand mit 4 Klemmen und Lupe, Lötzinn, 4Spitzen. Geiles Teil!!!
Seitdem klappts auch mit der Nachbarin!!!!
Ich such mal ob ich ihn noch finde und sende dann den Link!!!
Gruß
Michel
Habbet!!!
http://www.amazon.de/Komfort-L%C3%B6tse ... 636&sr=8-6
Re: Löten
Verfasst: Di 8. Mär 2011, 14:29
von Alex k.
Hallo,
genau die hab ich auch, für 11,95€ vom
Reichelt! Funktioniert super! 3. Hand ist ein Muss, denn gerade beim Löten von Goldsteckern werden diese so heiß, dass man schon ziemlich die Backen zusammenkneifen muss um die zu halten während dem Löten
Meine Erfahrung, 50W sollten schon sein...
Gruß, Alex
Re: Löten
Verfasst: Di 8. Mär 2011, 16:31
von McLaut
Ohhh ja, das mit dem festhalten is übel!!!!

Re: Löten
Verfasst: Di 8. Mär 2011, 20:19
von UweH
So Leute, gerade habe ich begonnen die Kabelbäume meiner Horten XIV zu löten. 10 Servos, davon nur 2 Stück im Mittelteil, der Rest in den Flügeln, je 1 Akku 2S A123 in jedem Flügel, der Empfänger und ein BEC System ebenfalls im Flügel....das wird eine abendfüllende Angelegenheit...mindestens
Ich benutze auch einen 30 Watt Lötkolben und damit mache ich bis zur Mignongröße auch Inline-Verlötungen mit einer Hammerlötspitze die ich selbst gemacht habe. Für mich als ehemaligen Schweißer ist das löten eine einfache und selbstverständliche Angelegenheit und ich weiß da nicht so recht was ich als Tipps schreiben soll.
Vielleicht die paar Punkte:
- ich benutze grundsätzlich gutes, niedrigschmelzendes Elektoniklot z.B. Sn60Pb38Cu2 mit Flußmittelseele
- mein Kolben hat eine sogenannte Dauerlötspitze, also eine Lötspitze mit einer Hartbeschichtung vorne. Was anderes sollte man schnell wegwerfen und ersetzen.
- der Kolben muß richtig aufgeheizt sein, bei mehreren Lötungen hintereinander lasse ich ihm immer ein bisschen Zeit zum aufwärmen vor der nächsten Lötung (bei RC-Kabeln und mehr Kolbenleistung nicht notwendig)
- beide Werkstücke der Lötstellen immer vorverzinnen
- das Lot kommt immer vom Kolben auf die Lötstelle am Werkstück, nicht von der Spule weil sonst die Gefahr einer zu kalten Lötstelle besteht
- der Kolben heizt die Lötstelle bis das ganze Lot an beiden zu verbindenden Werkstücken vollständig geschmolzen ist
- dritte Hand verwenden. Wenn man die zu lötenden Werkstücke nah an der Lötstelle fest halten kann, dann lötet man zu kalt
- die Lötstelle beim abkühlen möglichst nicht bewegen
So, der Kolben ist wieder heiß, jetzt gehts weiter mit den rund 70 Lötstellen an der XIV...puhhhh
Gruß,
Uwe.
Re: Löten
Verfasst: Mi 30. Mär 2011, 18:36
von Studi
Hallo
Ich habe gestern meine Lilos bekommen, für meine T12 fg.
Nun muss ich sie noch verlöten sodas sich die Kapatität verdopelt und die Spannung nicht über7.2 V geht.
Da ich meine neuen Akkus nicht gleich kaputmachen will, dachte ich frag lieber nochmal nach ob das so richtig ist...
Gruss Marco
Re: Löten
Verfasst: Mo 18. Jul 2011, 21:53
von Bernd H
Servus Oepfel
Beim großen C oder ähnlichen gibt es elktronich gergelt Lötstationen für relatif wenig Geld 80Watt sind sind wichtig um auch mal ein 10awg löten zu können.
mit sowas lötet man dann ausser dachrinnenn schon fast alles!
Dei lötloben vom norma hatte ich auch kurzfristig im einsatzt weil bei meiner Ersa die Heizung verreckt ist!
die dinger würden gut funktioniern wenn ein Thermosat drinn wär die heizen aber bis das Lötzinn vezundert gar der Zunder glühend abblättert.das Flußmittel inden lötdraht verdampft und nix geht mit richtig Löten Abhilfe schffst du indem du die Lötspitzn weiter rausziehst.
Zudem sind die Lötspitzen von so mieser Qualität das sie sich nach kurzrm gebrauch von der Flußmittelsüre in wohlgefallen auf lösen, kein zinn annehemen etc.
Sich passende spitzen im Zubehörhandel von Weller besoreg und es klappt dann auch mit dem Löten! Für den kleien der beiden Lötkolben aus dem set hatte ich gott sei dank einen passede Spitze zuhause sonst hätt ich geanu an dem punkt aufegeben.
Gruß Bernd