Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
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Gast
Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
So
Ich habe doch jetzt bei meinem Dragon 2Flugphasen geprogt;Strecke=Thermik-Quer und Wölbis nach unten,dazu Höhe beigemischt.
Speed-Quer und Wölbis nach oben,dazu tiefe beigemischt.
Jetzt zu meiner Frage:
Ich habe damals,einen Tip von einem Modellflieger erhalten ich soll beim Elipsoid(3Klappen Thermikschleicher) eine Art Thermikstellung auf einen Schalter progen,damit er langsamer wird.
Das habe ich dann auch getan.
Querruder ca.6mm nach unten gestellt und Höhe dazu gemischt.Das hat echt funktioniert.
Nun hörte ich aber,das letzte mal am Hang das,das nix bringt stimmt das?
Wie ist eure Meinung dazu?
Ich habe doch jetzt bei meinem Dragon 2Flugphasen geprogt;Strecke=Thermik-Quer und Wölbis nach unten,dazu Höhe beigemischt.
Speed-Quer und Wölbis nach oben,dazu tiefe beigemischt.
Jetzt zu meiner Frage:
Ich habe damals,einen Tip von einem Modellflieger erhalten ich soll beim Elipsoid(3Klappen Thermikschleicher) eine Art Thermikstellung auf einen Schalter progen,damit er langsamer wird.
Das habe ich dann auch getan.
Querruder ca.6mm nach unten gestellt und Höhe dazu gemischt.Das hat echt funktioniert.
Nun hörte ich aber,das letzte mal am Hang das,das nix bringt stimmt das?
Wie ist eure Meinung dazu?
Zuletzt geändert von Gast am Do 31. Mär 2011, 17:59, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Hi,
ich hab mir das von Christian mal erklären lassen und selbst ausprobiert und musste fststellen, dass er absolut Recht hat.
Folgendes
Thermik und Wetter sind bei jedem Flug anders. D.h. man muss die Thermikstellung eigentlich auf einen Schieber stellen!!!
Ein Schalter macht zwar auch Sinn, ist aber halt ein pauschal eingestellter Wert, den du gut findest. So ein "Das geht immer" Wert.
Speed hab ich bisher nur 1mal ausprobiert und festgestellt, dass das nur sinnig ist, wenn man auch ein Speed-Modell hat und nicht so eine Thermik-Pass-auf,-das nix-kaputtgeht-Gurke wie ich. An Speed is da wenig zu denken.
Gruß
Michel
ich hab mir das von Christian mal erklären lassen und selbst ausprobiert und musste fststellen, dass er absolut Recht hat.
Folgendes
Thermik und Wetter sind bei jedem Flug anders. D.h. man muss die Thermikstellung eigentlich auf einen Schieber stellen!!!
Ein Schalter macht zwar auch Sinn, ist aber halt ein pauschal eingestellter Wert, den du gut findest. So ein "Das geht immer" Wert.
Speed hab ich bisher nur 1mal ausprobiert und festgestellt, dass das nur sinnig ist, wenn man auch ein Speed-Modell hat und nicht so eine Thermik-Pass-auf,-das nix-kaputtgeht-Gurke wie ich. An Speed is da wenig zu denken.
Gruß
Michel
Ich flieg Mode 4....aber erinnert mich bitte dran.
Schütts mir übern Kopp...Isch kann net mehr...
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Gast
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Jo habe ich mir auch schon gedacht Michel.
Nur das beantwortet meine Frage nicht
Nur das beantwortet meine Frage nicht
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Silberkorn
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Wieso sollte eine Thermikstellung am Hang nix bringen?!
Am Hang wird doch ganz ganz selten nur in reinem Hangaufwind geflogen, meist ist mehr oder weniger Thermik mit drin und ich benutze am Hang oft auch die Thermikstellung.
Ich hab das bei meiner Aurora so programmiert daß Thermik zwar auf einem schalter liegt, ich die Einstellung aber wärend dem Flug mit Trimmtaster nachkorrigieren kann.
Am Hang wird doch ganz ganz selten nur in reinem Hangaufwind geflogen, meist ist mehr oder weniger Thermik mit drin und ich benutze am Hang oft auch die Thermikstellung.
Ich hab das bei meiner Aurora so programmiert daß Thermik zwar auf einem schalter liegt, ich die Einstellung aber wärend dem Flug mit Trimmtaster nachkorrigieren kann.
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Hi Leute,
um wirklich zu verstehen ob und was das bringt sollte man schon ein bisschen in die unheimlichen und nahezu undurchdringlichen Tiefen des Aerodynamik-Sumpfs reinschauen
Wölbklappen nach unten erhöht die Profilwölbung und das erhöht den Maximalauftrieb des Profils, führt aber auch zu mehr Widerstand.
Ich kann also damit erstmal langsamer fliegen und mit Wölbklappen runter schneller zu fliegen ist neben der geringeren Maximalgeschwindigkeit mit einem spürbaren Leistungsverlust verbunden.
Langsamer fliegen zu können bedeutet aber auch enger kreisen zu können und das ist ein Vorteil bei enger Thermik, also sind Wölbis runter beim ausnutzen enger Thermik schon mal gut.
Jedes Profil hat seinen geringsten Widerstand an einem bestimmten Auftriebsbeiwert der mit einer bestimmten Klappenstellung verbunden ist. Wölbklappen nach unten verschiebt den Auftriebsbeiwert (CA) des geringsten Widerstands zu höheren CA-Werten.
Wenn ich für den Langsamflug Wölbklappen im richtigen Winkel nach unten setze fliege ich also bei einer bestimmten Geschwindigkeit mit weniger Widerstand als wenn ich die gleiche Geschwindigkeit mit Klappen neutral und nur durch ziehen fliege. Deshalb ist es für einen geübten Piloten der sein Modell gut kennt besser die Wölbklappen auf einem Schieber zu haben oder sogar aktiv mit einem Knüppel zu steuern als vorprogrammierte Schalterstellungen dafür zu benutzen. Er kann dadurch den geringesten Widerstand des Profils durch aktives benutzen der Klappen der geschwindigkeit anpassen die er mit dem Höhenruder eintrimmt. Klingt kompliziert, aber das ist einfach eine Sache des Gefühls, man spürt am Verhalten des Modells welche Wölklappenstellung zum Höhenruderausschlag paßt.
Speedstellung dürfte jetzt eigentlich klar sein: Profil wird entwölbt, dadurch sinkt der minimale Widerstand und dieser minimale Widerstand stellt sich bei einer höheren Geschwindigkeit ein als bei Klappen im Strak...das ist der Turbo
Der Profilwiderstand ist aber nicht der einzige Widerstand am Flügel, besonders im Langsamflug spielt der induzierte Widerstand die größere Rolle. Wenn nur die inneren Klappen zum verwölben verwendet werden steigt zwar der maximale Flügelauftrieb, aber die vom Konstrukteur schön gerechnete Zirkulationsverteilung (=Auftriebsverteilung) geht dabei kaputt und bremst den Vorteil wieder weg. Wenn der Flügel eine günstige (= elliptische oder leicht überelliptische) Zirkulationsverteilung hat ist es am besten, alle 4 Flügelklappen im gleichen Winkel runter zu fahren (und im Speed auch im gleichen Winkel hoch).
Viele fahren die Querruder für den Langsamflug aber weniger weit runter als die Wölbklappen. Der Grund ist dem Flügel eine Schränkung zu geben und das Abrißverhalten damit zu verbessern. Bei einem geschränkten Flügel erfolgt der Abriß zuerst innen und das Modell geht auf die Nase wenn man zu langsam fliegt. Bei einem negativ geschränkten Flügel erfolgt der Abriß zuerst außen und das Modell kippt einseitig ab und fällt ins Trudeln. Was für den Langsamflug in enger Thermik nahe an der Abrißgrenze mit gesetzten Wölbklappen besser ist dürfte dann klar werden
Wie viel Höhenruder zum setzen der Wölblappen getrimmt werden muß hängt davon ab wie gut die Klappentiefe auf das Profil abgestimmt ist. Wenn die Wölbklappen nach unten gefahren werden, bekommt der Profilmoment einen größeren negativen Wert. Das Höhenruder muß deshalb mehr Abtriebskraft aufbringen um einen Gleichgewichtszustand herzustellen. Durch das setzen der Wölbklappen vergrößert sich aus geometrischen Gründen aber auch die Einstellwinkeldifferenz EWD und das kann man leicht überprüfen wenn man mal ein Lineal an die Profilunterseite hält und die Klappen runter fährt. Der Winkel zwischen Nasen- und Endleiste verändert sich, der Einstellwinkel des Höhenleitwerks bleibt gleich.
Wenn die Klappentiefe gut paßt, dann gleicht sich die aerodynamische Veränderung des Profilmoments und die geometrische Veränderung der EWD aus. Wenns nicht so gut paßt, muß die Trimmung das passend machen. Das muß man einfach ausprobieren oder es gibt erprobte Einstellwerte dazu.
Ich hoffe das war nicht allzu kompliziert
Fröhliches verwölben und Gruß,
Uwe.
um wirklich zu verstehen ob und was das bringt sollte man schon ein bisschen in die unheimlichen und nahezu undurchdringlichen Tiefen des Aerodynamik-Sumpfs reinschauen
Wölbklappen nach unten erhöht die Profilwölbung und das erhöht den Maximalauftrieb des Profils, führt aber auch zu mehr Widerstand.
Ich kann also damit erstmal langsamer fliegen und mit Wölbklappen runter schneller zu fliegen ist neben der geringeren Maximalgeschwindigkeit mit einem spürbaren Leistungsverlust verbunden.
Langsamer fliegen zu können bedeutet aber auch enger kreisen zu können und das ist ein Vorteil bei enger Thermik, also sind Wölbis runter beim ausnutzen enger Thermik schon mal gut.
Jedes Profil hat seinen geringsten Widerstand an einem bestimmten Auftriebsbeiwert der mit einer bestimmten Klappenstellung verbunden ist. Wölbklappen nach unten verschiebt den Auftriebsbeiwert (CA) des geringsten Widerstands zu höheren CA-Werten.
Wenn ich für den Langsamflug Wölbklappen im richtigen Winkel nach unten setze fliege ich also bei einer bestimmten Geschwindigkeit mit weniger Widerstand als wenn ich die gleiche Geschwindigkeit mit Klappen neutral und nur durch ziehen fliege. Deshalb ist es für einen geübten Piloten der sein Modell gut kennt besser die Wölbklappen auf einem Schieber zu haben oder sogar aktiv mit einem Knüppel zu steuern als vorprogrammierte Schalterstellungen dafür zu benutzen. Er kann dadurch den geringesten Widerstand des Profils durch aktives benutzen der Klappen der geschwindigkeit anpassen die er mit dem Höhenruder eintrimmt. Klingt kompliziert, aber das ist einfach eine Sache des Gefühls, man spürt am Verhalten des Modells welche Wölklappenstellung zum Höhenruderausschlag paßt.
Speedstellung dürfte jetzt eigentlich klar sein: Profil wird entwölbt, dadurch sinkt der minimale Widerstand und dieser minimale Widerstand stellt sich bei einer höheren Geschwindigkeit ein als bei Klappen im Strak...das ist der Turbo
Der Profilwiderstand ist aber nicht der einzige Widerstand am Flügel, besonders im Langsamflug spielt der induzierte Widerstand die größere Rolle. Wenn nur die inneren Klappen zum verwölben verwendet werden steigt zwar der maximale Flügelauftrieb, aber die vom Konstrukteur schön gerechnete Zirkulationsverteilung (=Auftriebsverteilung) geht dabei kaputt und bremst den Vorteil wieder weg. Wenn der Flügel eine günstige (= elliptische oder leicht überelliptische) Zirkulationsverteilung hat ist es am besten, alle 4 Flügelklappen im gleichen Winkel runter zu fahren (und im Speed auch im gleichen Winkel hoch).
Viele fahren die Querruder für den Langsamflug aber weniger weit runter als die Wölbklappen. Der Grund ist dem Flügel eine Schränkung zu geben und das Abrißverhalten damit zu verbessern. Bei einem geschränkten Flügel erfolgt der Abriß zuerst innen und das Modell geht auf die Nase wenn man zu langsam fliegt. Bei einem negativ geschränkten Flügel erfolgt der Abriß zuerst außen und das Modell kippt einseitig ab und fällt ins Trudeln. Was für den Langsamflug in enger Thermik nahe an der Abrißgrenze mit gesetzten Wölbklappen besser ist dürfte dann klar werden
Wie viel Höhenruder zum setzen der Wölblappen getrimmt werden muß hängt davon ab wie gut die Klappentiefe auf das Profil abgestimmt ist. Wenn die Wölbklappen nach unten gefahren werden, bekommt der Profilmoment einen größeren negativen Wert. Das Höhenruder muß deshalb mehr Abtriebskraft aufbringen um einen Gleichgewichtszustand herzustellen. Durch das setzen der Wölbklappen vergrößert sich aus geometrischen Gründen aber auch die Einstellwinkeldifferenz EWD und das kann man leicht überprüfen wenn man mal ein Lineal an die Profilunterseite hält und die Klappen runter fährt. Der Winkel zwischen Nasen- und Endleiste verändert sich, der Einstellwinkel des Höhenleitwerks bleibt gleich.
Wenn die Klappentiefe gut paßt, dann gleicht sich die aerodynamische Veränderung des Profilmoments und die geometrische Veränderung der EWD aus. Wenns nicht so gut paßt, muß die Trimmung das passend machen. Das muß man einfach ausprobieren oder es gibt erprobte Einstellwerte dazu.
Ich hoffe das war nicht allzu kompliziert
Fröhliches verwölben und Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
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Gast
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Und Ihr könnt alle keine Überschrift lesen
Es geht hier um Thermikstellung ohne Wölbis,also bei meinem Svist nur mit Quer.
Aber dein Bericht ist echt lehrreich Uwe Danke
Es geht hier um Thermikstellung ohne Wölbis,also bei meinem Svist nur mit Quer.
Aber dein Bericht ist echt lehrreich Uwe Danke
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Und wenn Du den allgemeinen Teil meiner Erklärungen verstanden hast kennst Du die Antwort auf Deine spezielle Frage auchOepfel hat geschrieben:Und Ihr könnt alle keine Überschrift lesen![]()
Es geht hier um Thermikstellung ohne Wölbis,also bei meinem Svist nur mit Quer.
Aber dein Bericht ist echt lehrreich Uwe Danke
Nur Querruder runter vergrößert den Maximalauftrieb, macht aber die Zirkulationsverteilung kaputt und verschlechtert das Abrißverhalten = lieber nicht machen
Gruß,
Uwe.
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Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
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Silberkorn
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Vor allem: Was soll ein 3 Klappen Flügel sein?
- christianka6cr
- Team
- Beiträge: 10166
- Registriert: Do 13. Mai 2010, 23:18
- Wohnort: Harzhölle 3.0
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Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Moin
Es kommt halt immer drauf an was für ein Modell man da am Knüppel hat. Beim Milan zB hab ich die Geschichte auf einem Schieber auf dem alles vermixt ist (QR/WK/HR), der ist so stumpf oldscool-F3Jmäßig zu fliegen, da passiert eh kaum was beim Wölben. Beim Pace und beim Kreistwienix zB habe ich sog. 4D-Steuer, also Verwölbung auf dem "Gasknüppel" womit ich dann Snapflap wie ich es gerade benötige und lustig bin "manuell" beisteuern kann. Diese komischen Eigenarten sind natürlich absolut nicht wettbewerbstauglich (es gibt ja genug Spinner die unbedingt wie die "großen" mit ihren Flugphasen rumprollen müssen) und vor allem nicht für jedermanns Geschmack, aber ich für mich find´s gut und mir macht´s so Spaß...
Gerade beim Kreistwienix war der Gewinn durch diese Steuerart unglaublich. Ich regle den Anstellwinkel nur per Wölbis und die Geschwindigkeit mit HR, dadurch lässt er sich auch wirklich wie nix kreisen
und marschiert erstaunlich gut vorwärts. Beim Erstflug hatte ich aber durch eine wohl völlig falsche Schwerpunktlage eigentlich kaum Wölbwirkung, jetzt, mit annähernd richtigem Schwerpunkt ist sie unglaublich gut wie ich das nur selten bei Leitwerklern erlebt habe.
Gruß Christian
Dann aber auch alles erzählen, bitteMcLaut hat geschrieben:...von Christian mal erklären lassen...
Es kommt halt immer drauf an was für ein Modell man da am Knüppel hat. Beim Milan zB hab ich die Geschichte auf einem Schieber auf dem alles vermixt ist (QR/WK/HR), der ist so stumpf oldscool-F3Jmäßig zu fliegen, da passiert eh kaum was beim Wölben. Beim Pace und beim Kreistwienix zB habe ich sog. 4D-Steuer, also Verwölbung auf dem "Gasknüppel" womit ich dann Snapflap wie ich es gerade benötige und lustig bin "manuell" beisteuern kann. Diese komischen Eigenarten sind natürlich absolut nicht wettbewerbstauglich (es gibt ja genug Spinner die unbedingt wie die "großen" mit ihren Flugphasen rumprollen müssen) und vor allem nicht für jedermanns Geschmack, aber ich für mich find´s gut und mir macht´s so Spaß...
Gerade beim Kreistwienix war der Gewinn durch diese Steuerart unglaublich. Ich regle den Anstellwinkel nur per Wölbis und die Geschwindigkeit mit HR, dadurch lässt er sich auch wirklich wie nix kreisen
Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
So wie Christian den CO5 flieg ich auch den X-mess. Bei den Leitwerkern ist das nicht so gut umzusetzen weil die Wölbklappe weniger Einfluß auf den Flugzeug-CA hat, da kann man dann mit Höhenruderbeimischung und SnapFlap nachhelfen.
Generell ist die Wölbklappenwirkung auch vom Profil abhängig. Bei manchen Profilen ist der Widerstandszuwachs dominater als der Auftriebsgewinn, dann bremst die Wölbklappe nur.
Die HQ´s, die RG´s und ähnliche Profile des Formtyps "Tropfen mit Schwanz" reagieren sehr gut auf Wölbklappen, ebenso die dünnen, stumpfen Kurven mit fast gerader Unterseite wie z.B. die AG´s und das MG06.
Gruß,
Uwe.
Generell ist die Wölbklappenwirkung auch vom Profil abhängig. Bei manchen Profilen ist der Widerstandszuwachs dominater als der Auftriebsgewinn, dann bremst die Wölbklappe nur.
Die HQ´s, die RG´s und ähnliche Profile des Formtyps "Tropfen mit Schwanz" reagieren sehr gut auf Wölbklappen, ebenso die dünnen, stumpfen Kurven mit fast gerader Unterseite wie z.B. die AG´s und das MG06.
Gruß,
Uwe.
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Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
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PIK 20
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Hallo Oepfel,
den Ausführungen von Uwe kann ich weitgehendst beipflichten. Ich fliege seit über 30 Jahren Modelle mit Wölbklappen, zuerst mit Wortmannprofilen der Manntragenden, später dann nur noch Quabeck-Profile. Mein Favorit dabei ist das HQ-W-2.0-xx.
Zu der Zeit, als es noch keinen Computersender gab habe ich mir spezielle Mixer gebaut, mit denen man Querruder auf Wölbklappen und umgekehrt mixen konnte. Erst voriges Jahr habe ich den aus meiner 5m-PIK ausgebaut.
Geflogen bin ich, weil nix anderes möglich war, immer nur auf Knüppel und Schieber. Das war manchmal schon sehr müßig.
Heute fliege ich alles mit programmierte Flugphasen. Schalter umlegen und es passt. Aaaabbbeeerrr viiieeel wichtig dabei:
Erst die Kiste ordentlich einfliegen auf Streckenstellung, dann erst langsam die anderen Progs erfliegen. Anfangs, wenn es wirklich passen soll, schon aufwendig, wenns fertig ist, jedoch das Allerhöchste. Immer nur Schalter umlegen, zeitversetzt programmiert, läuft das Modell herrlich bequem in allen Zuständen.
Aber jeder wird seine Vorlieben haben. Das soll auch so sein.
Gruß Heinz
den Ausführungen von Uwe kann ich weitgehendst beipflichten. Ich fliege seit über 30 Jahren Modelle mit Wölbklappen, zuerst mit Wortmannprofilen der Manntragenden, später dann nur noch Quabeck-Profile. Mein Favorit dabei ist das HQ-W-2.0-xx.
Zu der Zeit, als es noch keinen Computersender gab habe ich mir spezielle Mixer gebaut, mit denen man Querruder auf Wölbklappen und umgekehrt mixen konnte. Erst voriges Jahr habe ich den aus meiner 5m-PIK ausgebaut.
Geflogen bin ich, weil nix anderes möglich war, immer nur auf Knüppel und Schieber. Das war manchmal schon sehr müßig.
Heute fliege ich alles mit programmierte Flugphasen. Schalter umlegen und es passt. Aaaabbbeeerrr viiieeel wichtig dabei:
Erst die Kiste ordentlich einfliegen auf Streckenstellung, dann erst langsam die anderen Progs erfliegen. Anfangs, wenn es wirklich passen soll, schon aufwendig, wenns fertig ist, jedoch das Allerhöchste. Immer nur Schalter umlegen, zeitversetzt programmiert, läuft das Modell herrlich bequem in allen Zuständen.
Aber jeder wird seine Vorlieben haben. Das soll auch so sein.
Gruß Heinz
Zuletzt geändert von PIK 20 am Do 31. Mär 2011, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Gast
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
@Uwe OK Danke.
Danke Heinz das stimmt schon,am Anfang werde ich so wie so erst mal überfordert sein,den Drachen in der Luft zu halten
Und die Speed-Stellung werde ich auch erst mal nicht brauchen.
Danke Heinz das stimmt schon,am Anfang werde ich so wie so erst mal überfordert sein,den Drachen in der Luft zu halten
Und die Speed-Stellung werde ich auch erst mal nicht brauchen.
Zuletzt geändert von Gast am Do 31. Mär 2011, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
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PIK 20
Re: Flugphasen bei 3Klappen Flügler
Hallo Oepfel,
da hat sich Uwe und ich ganz schön verlaufen.
Wenn du noch Störklappen einbaust, ist es dann ein 4-Klappen-Flügler?
Nix für ungut, Heinz
da hat sich Uwe und ich ganz schön verlaufen.
Wenn du noch Störklappen einbaust, ist es dann ein 4-Klappen-Flügler?
Nix für ungut, Heinz
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Gast
Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
Mist...3Funktionen meinte ich
Sorry,bin heute durch den Wind.
Habe die Überschrift mal geändert
Sorry,bin heute durch den Wind.
Habe die Überschrift mal geändert
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chradtke
Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
Hi Jürgen
mit einem Segler ohne WK kannst du auch die QR zum Verwölben nehmen.....hast du das nicht bei deinem EasyGlider so schon gemacht?
Du musst dazu einfach in den Flugphasen die QR 2-3mm runter nehmen, schon hast du Thermikstellung. Wirkung ist natürlich bei jedem Profil anders.
Selbst beim EasyGlider hat das bei mir damals prima gefunzt. Langsamer wird er dann sowieso.....siehe ausführliche Infos vorher.
mit einem Segler ohne WK kannst du auch die QR zum Verwölben nehmen.....hast du das nicht bei deinem EasyGlider so schon gemacht?
Du musst dazu einfach in den Flugphasen die QR 2-3mm runter nehmen, schon hast du Thermikstellung. Wirkung ist natürlich bei jedem Profil anders.
Selbst beim EasyGlider hat das bei mir damals prima gefunzt. Langsamer wird er dann sowieso.....siehe ausführliche Infos vorher.
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Gast
Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
chradtke hat geschrieben:Hi Jürgen
mit einem Segler ohne WK kannst du auch die QR zum Verwölben nehmen.....hast du das nicht bei deinem EasyGlider so schon gemacht?
Du musst dazu einfach in den Flugphasen die QR 2-3mm runter nehmen, schon hast du Thermikstellung. Wirkung ist natürlich bei jedem Profil anders.
Selbst beim EasyGlider hat das bei mir damals prima gefunzt. Langsamer wird er dann sowieso.....siehe ausführliche Infos vorher.
Nicht beim EG sondern beim Elipsoid.
Und der,der mir das empfohlen hat,hat geschrieben das man das bei einer Schaumwaffel nicht tun sollte.
Ich habe das eben am Hang angesprochen und da meinte einer das bringt nix
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chradtke
Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
Elipsoid oder EGE....ist doch erstmal Wurscht. Es geht einfach mal um einen Segler ohne WK.Oepfel hat geschrieben: Nicht beim EG sondern beim Elipsoid.
Wenn ich solche Sprüche höre bekomm ich nen dicken Hals. Programmieren und probieren! Wenn´s was bringt sind alle anderen Lügen gestraft.Oepfel hat geschrieben:Und der,der mir das empfohlen hat,hat geschrieben das man das bei einer Schaumwaffel nicht tun sollte.
Ich habe das eben am Hang angesprochen und da meinte einer das bringt nix
Das ist wie der Spruch "Beim E205 kann man nicht verwölben....das bringt nix" Das Profil hab ich am LastDown XXL und es wirkt bombig.
Was soll man da noch dazu sagen?
- christianka6cr
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Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
Der kennt den Cularis als funktionierendes Beispiel einer 4K-Waffel wohl nicht? Beim EGE allerdings finde ich ist nur sinnvoll zum Bremsen, hab ja selbst 2st 4K-EGE´s im Einsatz. Bei Fototerminen (Kamera in die Tragfläche geschraubt) ist das allerdings toll wenn die Kiste auf den Punkt vom Himmel fällt, dann wird man nicht nochmal in der Tageszeitung erwähnt so von wegen ungewöhnlicher Feuerwehreinsatz mitten im Kaff und so...Oepfel hat geschrieben:...das man das bei einer Schaumwaffel nicht tun sollte.
E-205, Pfui, darüber spricht man nicht, das ist unanständig!
Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
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chradtke
Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
SCHULDIGUNGchristianka6cr hat geschrieben: E-205, Pfui, darüber spricht man nicht, das ist unanständig!![]()
Gruß Christian
- christianka6cr
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Re: Flugphasen bei Segler ohne Wölbklappen
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