Hallo,
Falls du noch Lieferanten von PlexiglasGS suchst, kann ich dir den Plexiglas-Shop von Evonik sehr empfehlen:
https://www.plexiglas-shop.com/NO/de/pl ... ygr29.html
Dort gibts auch eingefärbtes PlexiGS, welches aber etwas teurer ist, als das transparente. Ich habe bisher milchiges, transparentes und schwarzes PlexiGS für Formen und Urmodelle verwendet. Funktionieren alle gleich gut, sodass ich meine Kaufentscheidungen letztlich nur mehr vom Preis abhängig mache:

- Transparent Plexiglas GS - Evonik

- Milchig PLexiglas GS - Evonik
Das CAD schaut gut aus und die Idee, die Aufkantung für den Formenrand gleich mit zu fräsen, kann ich schon nachvollziehen. Ich würde mir an eurer Stelle aber nochmal genauere Gedanken über die Entformbarkeit machen. Ich nehme an, die Aufkantung wird senkrecht stehen? Senkrechte Flächen sind immer kritisch beim Entformen, vorallem, wenn sich diese rundherum befinden. Auch muss die Negativform absolut gleichmäßig vom Urmodell abgedrückt werden. Ich würde entweder von dieser Variante gänzlich abraten und stattdessen eine Nut bzw. eine schöne Fräskante um das Urmodell herum machen für eine extra Verkastung aus Pressspan/MDF/etc... oder -wenns denn sein soll- die Aufkantung etwas winkelig gestalten.
Der Austausch von CAD-Daten zwischen verschiedenen unterschiedlichen Programmen kann immer wieder mal zu kleinen oder größeren Problemen führen. Ich bin bisher mit IGES am Besten gefahren. Die Detaileinstellungen (die auch viele andere Datenformate verlangen) sollten aber beachtet werden. Bei IGES hilft es schon zu wissen, mit welchem Programm die Datei später geöffnet werden soll. Aber diesen Punkt können sich nur Zeichner und Fräser ausmachen... Das gilt auch für die Umsetzung bestimmter Details im CAD. Als Beispiel nenne ich hier die Blutrinne. Wenn ich selber etwas fräse, zeichne ich die Blutrinne nur als Linie und fahre diese Linie nach dem Schlichten etxra als "Kontur" ab. Das spart einfach Zeit beim Fräsen (Schlichten). Fertige g-Codes von anderen (fremden) Personen würde ich an der eigenen Fräse grundsätzlich nicht verwenden. Das Risiko wäre mir viel zu hoch... Ein falscher Postprozessor, zu hohe Vorschübe oder Zustellungen,... Der Teufel steckt im Detail und schläft selten. In Firmen, wo Soft- und Hardware aufeinander abgestimmt sind, ist das was anderes...
Alles Gute weiterhin für das Projekt und ich freue mich auf die nächsten Bilder und Berichte!
Liebe Grüße, Mario
Edit: Habe mir die Screenshots gerade nochmal genauer angeschaut. Die Aufkantung scheint eh winkelig zu sein. In dem Fall sorry für meinen obigen Einwand! Hätte ich wohl gleich genauer schauen sollen...