X-RES

Michl1
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
Dank der superschnellen Bestellabwicklung bei R&G waren heutemorgen die 3-mm Rohre schon da.. :thumbup:
Die Ruderstege wurden verschliffen, die obere QR Beplankung aufgeleimt, das Nasenrohr verklebt und die Mittenbeplankung aufgeklebt.
rechter Flügel - Wurzelrippe
rechter Flügel - Wurzelrippe
rechter Flügel - total von Außen
rechter Flügel - total von Außen
Nachdem alles gut durchgetrocknet war, habe ich die Füßchen mit der Feinsäge vorsichtig gekappt und anschließend mit dem kleinen Seitenschneider direkt an den Rippen abgezwickt.
Das Rohgewicht liegt so bei 142-Gramm.
rechter Flügel - Gewicht
rechter Flügel - Gewicht
Parallel ging es am linken Flügel weiter.
Die Holme sind verklebt und über Nacht härtet die verklebung der Ruderstege aus.
linker Flügel
linker Flügel
Morgen soll es Ostwind geben, mal sehen ob ich da ein wenig zum Fliegen gehe, dann muss der Keller warten... :D
Viele Grüße
Michael
Michl1
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

...heute Vormittag das erste Mal zusammengesteckt.... :D
20180106_164114.jpg
20180106_163940.jpg
Schaut schon ganz gut aus! :)
Das wird ein richtig schöner Flügel!
VG
Michael
Michl1
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
Die letzten Tage habe ich die Winglets gebaut und den rechten Flügel soweit rohbaufertig gemacht.
Die Winglets sind etwas pfriemelig aufzubauen hat aber letztendlich gut geklappt.
Ich befestige sie in der hinteren Bohrung mit einer M4 Kunststoffschraube. Vorne wird nur mit einem 3-mm Stift gesichert.
Dazu habe ich die Endrippe von innen in den Bereichen der Bohrungen mit 2-mm Sperrholz verstärkt und ein Gewinde eingeschnitten.
Um eine vernünftig feste Fläche als Gegenlager für das Winglet zu bekommen, habe ich von aussen 1-mm Sperrholz flächig aufgesetzt.
Die Endrippe würde ich beim nächsten mal direkt aus Sperrholz machen. Dann kann man sich die 1-mm Verstärkung von aussen sparen.
20180109_100445.jpg
20180109_092937.jpg
20180109_092925.jpg
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paulpanter82
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Re: X-RES

Beitrag von paulpanter82 »

Moin Michael

Schön gebaut sieht sauber aus :thumbup:
Zur Endrippe für die Winglet Befestigung, hab grad noch mal nachgeschaut da ist mir leider ein Fehler passiert die 29 hätte wie die 28 mit auf das 2mm Sperrholz gehört :roll:
Hast du im Aussenrohr ein normales 8mm genommen oder einen leichteren Pfeilschaft?

Gruß Michael
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Servus Michael,
Ich habe ein normales 8-mm Rohr genommen.
Wollte den Flügel erst einmal so bauen, wie ihr in beschrieben hattet. :)
Ich fliege keine Wettbewerbe und wie Uwe beschrieben hatte wird das auch so ein schöner Thermikflügel. Sein Video zeigt das ja auch schön... :D

Habe heute die Servos eingebaut und den Spalt an der Trennung mit Harz abgedrückt.
Morgen werde ich ihn wohl fertig bekommen. :D

Ihr habt da wirklich nen tollen Flieger gezaubert. Schaut klasse aus und dank eurer Baubeschreibung gestaltet sich der Aufbau ohne größere Probleme oder Überraschungen! :thumbup:
Morgen gibts nochmal Bilder.
Viele Grüße
Michael
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

So, heute habe ich den Flügel rohbaufertig bekommen.
Die Servos sind eingebaut und verkabelt.
So wiegt er jetzt 405-Gramm.
Um den Schwerpunkt einzustellen brauche ich in diesem Zustand ca 120-g Gewicht zwischen vorderem Steckungsrohr und Nasenleiste.
Mal gucken wieviel das nach dem Bespannen dann ist...
20180114_165927.jpg
20180114_164946.jpg
20180114_164932.jpg
Zum Bespannen ist alles vorbereitet und zugeschnitten.
Da hab ich die Woche über nach der Arbeit gut was zu tun... :D

Michael, Uwe, was habt ihr denn als Steckung verwendet.
Ich habe im Moment ein Kohlerohr auf komplett möglicher Länge eingeschoben. (Beim RES Dart ist auch nur ein 8er CFK Rohr vorgesehen...)
Reicht das oder soll ich besser nen CFK Stab nehmen?
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Hallo Michael,

ich habe als Steckung hinten ein 8 x 200 mm Kohlerohr, in die Steckungsrohre habe ich Holzleisten eingeklebt um das Rohr in der Mitte zu halten.
Vorne habe ich ein 8 x 165 mm Kohlerohr, das als Trimmgewicht mit einem Stab aus Stahl oder Messing gefüllt ist, weiß nicht m,ehr so genau was ich genommen habe, jedenfalls ist es schwer.

Mir ist bei Deinem Bau noch aufgefallen dass zwischen dem Ende des Holrohrs im Flügel und dem Beginn des Holmrohrs im Winglet nur das Randbogen-Sperrholz ist. Das ist nach meiner Meinung zu wenig und könnte zum abflattern der Winglets führen wie bei Michael obwohl die Konstruktion schon mal geändert wurde: http://www.thermik-board.de/viewtopic.p ... 100#p45822
Ich habe das Füllbalsa auf der Außenseite der Winglets geschlitzt und ein 1 mm dickes Kohleprofil eingeklebt um die Kraft vom Holmrohr in die Verschraubung des Winglets und damit die Außenrippe des Flügels zu bekommen: http://www.thermik-board.de/viewtopic.p ... 110#p46182
Bei Dir endet das Holmrohr schon vor der Außenrippe, da solltest Du noch eine Verlängerung aus festem Holz oder Kohle auf das Randbogen-Formteil aufkleben um den Kraftfluß vom Wingletfuß zum Holmrohr zu schließen.

Gruß,

Uwe.
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Hallo Uwe,
Danke für die schnelle Antwort!
Das Steckungsrohr werde ich dann auch so machen.
Den Kraftschluss am Randbogen vom Wingletfuß zum Flügelholm werde ich auch noch machen.
Danke für den Hinweis!
Viele Grüße
Michael
Michl1
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
So, jetzt ist er fertig bespannt.
Es ist ein Regenbogen geworden... :D
Fertig bespannt mit normaler, transparenter Oracover ohne Akku und Empfänger wiegt er jetzt 463-Gramm.
Morgen noch auswiegen und einstellen, dann muss es nur noch ein wenig trockener werden und dem Erstflug steht nix mehr entgegen. :?
20180120_223633.jpg
Das Bespannen der Endleiste ging problemlos ohne Verzug. Ich habe die Folie nur an Nasenleiste, Rippen und Endleiste geheftet und dann, nachdem obere und untere Folie aufgebracht war, mit dem Heißluftföhn gespannt.
Die Temperatur war dabei so eingestellt, dass die Folie langsam spannt (also nicht besonders heiß... ;-) )
Den Randbogen habe ich wie Uwe beschrieben hatte noch im Bereich des Holmrohres verstärkt und zusätzlich noch die Ruderverkastung mit Kieferleisten zwischen letzter und vorletzter Rippe aufgefüllt.
Das Ganze ist jetzt bocksteif.

Sodele, das nächste mal gibts dann hoffentlich Flugbilder... 8-)
Viele Grüße
Michael
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paulpanter82
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Re: X-RES

Beitrag von paulpanter82 »

Moin Michael

Sehr schön viel Spaß beim Erstflug :thumbup:
Erinnert mich an meine Parabola:
Parabola Flug.jpg
Parabola Flug.jpg (176.13 KiB) 7848 mal betrachtet
Gruß Michael
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Michl1 hat geschrieben:So, jetzt ist er fertig bespannt.
Es ist ein Regenbogen geworden... :D
Hallo Michael, der X-RES-Regenbogen sieht sehr schön aus, gefällt mir :thumbup:

Viel Spaß beim Erstflug ;-)

Gruß,

Uwe
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Hallo zusammen,
So, heute war nun endlich der Erstflug.
Der Wind war recht kräftig und bockig, entsprechend ruppig war es zu fliegen, aber der Flügel flog auf Anhieb richtig gut.
So bin ich heute knapp eine Stunde geflogen bis aus irgendeinem Grund in ca. 10-m Höhe der Flügel auf Tief weg ging und nicht mehr steuerbar war. :cry:
Bis zum Einschlag. Ich habe weder eine Spannungswarnung noch Empfangssignalwarnung bekommen.
Im Moment ist es mir unerklärlich. :roll:
Naja, der rechte Flügel ist hinüber, der linke evtl. wieder hin zu bekommen.
Schade ging richtig gut und schaut wirklich klasse aus!
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Und noch ein paar Bilder:
G0023069_1517152612939_high.JPG
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Dateianhänge
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Hallo Michael, Glückwunsch zum Erstflug und Beileid zum Bruch...ach ist das ein Ärger, diesen wunderschönen bunten Vogel so am Boden zu sehen :cry:
Ich hoffe Du findest die Ursache und baust ihn wieder auf...Kopf hoch ;-)

Gruß,

Uwe.
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Re: X-RES

Beitrag von Michl1 »

Hallo Uwe,
ja, wirklich schade.
Er hat jetzt flugfertig übrigens ca. 690-Gramm gewogen.
Zum Auswiegen habe ich mir zum ersten Mal Blei Kügelchen < 1mm besorgt und damit das 5-min Epoxy eingedickt.
Damit habe ich dann die Nase links und rechts bis zum vorderen Steckungsrohr aufgegossen. (in Summe ca.130-Gramm). Dahinter direkt ein 2s LiIo Akku mit 2500mAh und zwischen hinterem Rohr und Endleiste das Vario und den RX5 M-Link Empfänger.
Die Bedingungen waren für den leichten Flügel eher suboptimal und trotzdem hat er sich super gegen den Wind durchgesetzt.
Ich hatte mir für die letzte Saison den NoZorres (erste Version) und den RES-Dart gebaut und viel geflogen. Der X-Res fliegt aber deutlich abgestimmter und angenehmer.
Heute hab ich schon Info von Rene bekommen. Sobald die Rippen da sind mache ich mich ans reparieren.

Zur Absturzursache bin ich noch nicht schlauer geworden.
Auf dem Video ist zu sehen wie er zuerst langsam wegsteigt und dann leicht gedrückt nach links unten weg dreht. Nach unten hin dann immer steiler werdend.
Ich fliege jetzt seit es die M-Link von Multiplex gibt auf 2,4GHz und seit einem Jahr mit der Profi TX. Das ist das erste Mal, das mir so etwas wie ein Anlagenausfall (wenn´s denn einer war...) passiert ist.
Mal gucken ob ich in dem Video noch mehr sehe, auf den ersten Blick war aber auch nix weiter zu erkennen.
Ich werde hier weiter berichten, bis denne!
Grüße
Michael
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paulpanter82
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Re: X-RES

Beitrag von paulpanter82 »

Moin Michael

Auch von mir Glückwunsch und Beileid, das wird schon wieder :thumbup:
Mir ging es damals so mit meiner großen Parabola XXL da bin ich noch Spektrum geflogen an einem Empfänger der wohl nicht so ganz sauber war was man in diversen Foren lesen konnte.
Der ging ganz gerne auf Failsafe alle Klappen vom Servo aus gesehen in die gleiche Richtung mit dem Ergebnis als Spiralabsturz hat sich gelegentlich dann auch mal wieder gefangen bis zum nächsten Failsafe.

http://www.rcmovie.de/video/dd43eab8cb8 ... rabola-XXL

Gruß Michael
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ML84
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Re: X-RES

Beitrag von ML84 »

Hallo,

Danke erstmal für den wunderhübschen Bausatz (ich probiere ihn nur zu bauen weil er optisch genau das ist was ich mir vorstelle und will diesen dann als E-Res Modell verwenden)!
Jetzt habe ich zwei Fragen für die ich mich jetzt schon entschuldige aber ich bin mir unsicher wollte fragen bevor es zu spät ist...

1. habe ich das übersehen mit der Rippe 29 und die ist jetzt aus 2mm Balsa und nicht Sperrholz, sollte ich das ändern oder kann ich da tricksen?

2. Ich verstehe wie ich den Flügel aufbaue (wurde auch oft und gut beschrieben) und wie die Ruder aufgebaut sind. Was ich nicht ganz verstehe oder überlesen habe (habe eigentlich den kompletten thread durch doch manchmal schlägt mein Lese-ADS zu) wo bzw. wie scharniert ihr dieses an? (Nachtrag ich will dort ja gewicht Sparen weshalb ich doch Folie oder ein Uhu Por/Silikon Scharnier angedacht hätte mir hatte aber bei Holz bis jetzt nur Folien, Klebestreifen oder ein GFK scharnier )

Danke für eure Hilfe, ich hoffe ich bekomm ihn irgendwann in die Luft und er fliegt, wenn nicht bin ich paar Erfahrungen reicher.
beste Grüße aus Wien
Markus
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paulpanter82
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Re: X-RES

Beitrag von paulpanter82 »

Moin Markus

1. Ist richtig da hab ich einen Fehler gemacht, die letzte Rippe also 29 woran das Winglet angeschraubt wird sollte aus 2mm Sperrholz sein.

2. Ich habe bei mir ein Silikonscharnier am Vliesbespanntem Spannlack Flügel gemacht. Wie gut das an Folie haftet weis ich nicht da sollte es ja einen Primer geben damit das Silikon Elastosil besser haftet. Wenn ich mit Folie bespanne würde ich die Klappen direkt mit an bügeln.

Die fast einzigste Möglichkeit da noch Gewicht soweit hinter dem Schwerpunkt zu sparen ist schon mal das 8mm normale cfk Rohr gegen einen dünneren leichteren Pfeilschaft zu tauschen. Ich werde mal probieren das Material im Winglet noch weiter zu reduzieren sei es durch große Löcher und dünneres Sperrholz.

Gruß Michael
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Hier ein kleines X-RES-Video vom Sonntag:

https://vimeo.com/278950253

Vimeo-Video: http://vimeo.com/278950253


Gruß,

Uwe.
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Re: X-RES

Beitrag von paulpanter82 »

Moin Uwe

Sehr schön :thumbup:
Hattest du schon mal flattern im Flügel oder Winglet, du hast die normale Oracover nicht Light?

Gruß Michael
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

paulpanter82 hat geschrieben: Mo 9. Jul 2018, 18:48Hattest du schon mal flattern im Flügel oder Winglet, du hast die normale Oracover nicht Light?
Hallo Michael,
der Flügel ist mit Folienresten gemischt bespannt, aber der größte Teil ist Oralight.
In Großarl haben Kollegen gesagt dass die Winglets schon bei relativ langsamer Geschwindigkeit wackeln, im Schnellflug sehe auch ich das deutlich, aber Wingletflattern hatte ich noch nicht. Flächenflattern hatte ich schon oft beim zu schnell fliegen, dabei hat der Flieger zum Glück immer so stark gebremst dass es von selbst wieder aufhörte und bisher nichts passiert ist.

Gruß,

Uwe.
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Lasse C
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Re: X-RES

Beitrag von Lasse C »

Hey,

ich bin im Moment auf der Suche nach einem Nachfolgeprojekt für den EBOW, und der X-RES würde mich durchaus reizen, auch wenn
ich da wohl nichts regelkonformes zustande bringe :D

Dafür bräuchte ich aber entweder die Ranis Datei + Profile oder noch besser eine .STEP oder .Solid Datei vom Flügel-Hauptvolumen und der Winglets.
Falls die schon irgendwo angehängt war bitte ich um Vergebung, aber ich meine nur ein PDF und das DXF mit den Fräsdaten gesehen zu haben...

Und noch eine kurze Frage eines Ahnungslosen:

Statt hunderte Gramm Blei und schwere Akkus im Flügel zu verbauen, wäre es nicht besser einen langen, schlanken Rumpf nach vorne raus zu legen der dann nur vier LiIo Zellen enthält? So 15mm Durchmesser, dann könnte man den Flügel so leicht bauen wie er halt wird, kleine leichte Rundzellen hintereinander in den Rumpf stecken und über dessen Länge den Schwerpunkt einstellen... Wenn der X-Res 660g wiegt, man dann davon 130g Blei abzieht, dann noch 60g am Akku spart und wieder 40g für den "Rumpf" draufrechnet bleiben in Summe 150g weniger - ist das nicht besser als mit 150g mehr aber dafür minimal weniger Widerstand zu fliegen? Ich dachte gerade bei Thermik geht es (unter anderem) vor allem ums Gewicht?

Naja, vielleicht liege ich ja auch voll daneben... :)

LG
LC
Nuri017
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Re: X-RES

Beitrag von Nuri017 »

Hallo Lasse,
ist nicht so falsch. Ich habe das bei einem Brettnurflügler mit 1,6m Spannweite gemacht und konnte das Gewicht von
500gr auf 400gr reduzieren. Der längere und dafür wesentlich schlankere Rumpf hatte keine Nachteile.
Es war sogar die Seitenfläche vor dem Flügel deutlich kleiner. Als Akku hatte ich 4-Zellen 400mAh NMH verwendet.
Ich konnte damit bei noch schwächerem Wind am Hang fliegen!

PS
Warum baust du mit deiner phantastischen 3D-Bauweise nicht ein Modell beidem es nicht so sehr auf das Gewicht ankommt.
Ein Rennbrett wie Amokka oder Amokka Wood von Peter Wick wäre geeignet. Daten und Profile findest du in den Foren.
Auch der Konstrukteur und Nurflügelprofil Experte Peter Wick wird dir bei Fragen sicher helfen.

Mfg
Georg Kaindl
Lasse C
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Re: X-RES

Beitrag von Lasse C »

Lustig, die Amokka ist tatsächlich als nächstes vorgesehen... :D
Wird aber vielleicht auch eine Emokka... aber dazu an anderer Stelle mehr.

Die X-RES hätte mich interessiert weil ich noch keinen Thermiksegler habe, außerdem hätte mir auch die Größe ganz gut gepasst...
Und ich finde es immer spannend herauszufinden was so alles machbar ist :twisted:

Richtig interessant fände ich noch den Vergleich "Gar kein Rumpf, alles im Flügel" gegen "Langer dünner Rumpf, maximal leicht"
Ich kann mir schon vorstellen das allein durch den Rumpf-Fläche Übergang schon viel Widerstand entsteht.
Und wenn schon Rumpf dann wenigstens ohne Blei, das hätte ich eh so angenommen... :)

LG
LC
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Hallo Lasse,

das Gewicht spielt beim Thermikfliegen gar keine Rolle, sonst könnte man mit 300 kg schweren personentragenden Seglern viel schlechter Thermik fliegen als mit einem 2 g schweren Papierflieger.

Man möchte man beim fliegen in der Thermik möglichst geringe Sinkgeschwindigkeit haben um möglichst lange im Bart zu bleiben und dabei aus der aufsteigenden Luft möglichst viel Flughöhe gewinnen. Die Sinkgeschwindigkeit ist in erster Näherung von der Flächenbelastung abhängig.
Nehmen wir also mal als Beispiel meinen 550 g ARES und meinen 630 g X-RES. Flächenbelastung beim X-RES ist dann etwa 14,4 g/dm², beim ARES ebenfalls 14,4 g/dm², also Gleichstand bei der erwarteten Sinkgeschwindigkeit trotz unterschiedlichem Gewicht.

Da man Thermik nicht direkt sehen kann muss man sie nach dem Start erst finden. Dafür sind neben einem geübten Thermikpiloten oder dem Zufall noch zwei Dinge notwendig: gutes Gleiten außerhalb der Thermik und gutes Anzeigen der Thermik durch das Flugzeug.
Gutes Gleiten erreicht man durch eine widerstandsarme Auslegung und durch große Flächenbelastung. Große Flächenbelastung ist aber schlecht fürs geringste Sinken, also bestehen hier gegensätzliche Anforderungen für die man einen Kompromiss schließen muss. Der Kompromiss widerspricht schon mal dem Wunsch die Flächenbelastung zu minimieren, denn ein relativ zu leichter Flieger kommt zwischen den Thermikbärten nicht vorwärts und er kommt aus einem Abwindfeld nur sehr schlecht wieder raus, er säuft ab bevor er den nächsten Aufwind erreicht.
Weiter sollte ein Flugzeug die Thermik gut anzeigen wenn es in den Bart rein fliegt. Das geschieht meistens durch heben und wackeln von irgendwelchen Flugzeugteilen (kreisend wackelnde Propeller zählen hier fürs Thermik anzeigen nicht, auch wenn es dabei aufwärts geht :P ).
Damit die Flugzeugteile möglichst früh und eindeutig wackeln sollten sie geringe Massen haben. Das gilt vor allem für die Außenmassen, denn der Hebelarm an dem eine Masse hängt geht im Quadrat in die Massenträgheitsformel ein.
Soll ein Flieger beim einfliegen in die Thermik die Nase heben ist es also günstiger mehr Masse in einer kurzen Nase zu haben als weniger Masse in einer langen Nase. Für die Einhaltung des Schwerpunkts geht der Hebelarm der Masse linear in die Rechnung ein, für den Beginn der Bewegung aber im Quadrat. Also zeigt ein kurze, schwerere Flugzeugnase die Thermik früher und deutlicher an als eine lange leichte Flugzeugnase.
Allerdings sollte man auch hier einen Kompromiss schließen um diesem einen Aspekt nicht alle anderen Aspekte der Thermikauslegung unter zu ordnen.
Gering gepfeilte Nurflügel ohne Rumpf machen eigentlich weniger Sinn als stark gepfeilte Nurflügel ohne Rumpf, denn mit zunehmender Pfeilung braucht man im Bezug auf die Gesamtmasse des Flugzeugs immer weniger Nasenblei um den Schwerpunkt einzuhalten.
Das ist umgekehrt auch der Grund warum man an ungepfeilten Drachenflugzeugen, also konventionell mit Höhenleitwerk am langen Leitwerksträger, und an ungepfeilten Brettern immer eine Rumpfnase verwenden wird. Die erforderliche sehr hohe Masse am ganz kurzen Hebelarm macht den rechnerischen Vorteil des geringeren Massenträgheitsmoments in der Praxis mehr als zunichte.

Bei Nurflügelformen mit gerader oder gerundeter Flügelmitte und gepfeilten Außenflügeln kommt aber ein weiter flugmechanischer Aspekt hinzu der gegen einen Rumpf spricht, es ist die Verteilung der Einzelwiderstände je nach Flugaufgabe, die sieht man in dieser Grafik von Martin Hepperle für ein typisches F3B-Segelflugmodell. Die Flugaufgabe ist über den geflogenen Auftriebsbeiwert CA definiert, hier englisch als Cl bezeichnet. Kleiner Cl ist Schnellflug (Speed, Strecke), großer Cl ist Langsamflug (Thermik, Landung)
Grafik.Widerstaende-am Modell.jpg
Grafik.Widerstaende-am Modell.jpg (62.45 KiB) 6985 mal betrachtet
Lässt man den Rumpf ganz weg wie beim X-RES, dann spart man schon mal 10 - 20% des Gesamtwiderstands ein.
Zusätzlich deformiert ein Rumpf an dem Tragflächen hängen die Auftriebsverteilung dieser Tragflächen sehr stark. Insbesondere die Zirkulationsverteilung, die für den induzierten Widerstand (induced drag) mit verantwortlich ist wird durch einen Rumpf stark gestört.
Wie man in der Grafik sieht ist der Anteil des induzierten Widerstands am Gesamtwiderstand im Langsamflug am größten, also auch beim fliegen in der Thermik. Wenn man nun den Rumpf weg lässt verschlechtert man zwar das geringste Sinken für den Thermikflug weil man mehr Nasenblei braucht und damit mehr Gesamtgewicht hat, aber man verbessert auch den induzierten Widerstand für den Thermikflug.

Wie sich bei Modellen wie dem X-RES hier, beim BOW, Spliff, ETTO und ähnlichen gezeigt hat ist der Gewinn beim induzierten Widerstand durch den Rumpfverzicht bei ansonsten massenoptimierter Bauweise mindestens so groß wie der Leistungsverlust durch das Mehrgewicht.

Um den langen Post hier zuende zu bringen ein paar Kurzempfehlungen für mit und ohne Rumpf von mir, Georg Kaindl kann ja mal bei Peter Wick anfragen ob er das anders sieht....oder beim Prophet der kurzen Flugzeugnasen Prof. Mark Drela :P

- bei Sichelpfeilen wie X-RES gar keinen Rumpf verwenden und lieber mehr Blei einbauen. Ausnahme: man braucht das minimale Gewicht für den Wettbewerbs-Gummihochstart mit sehr begrenzter Energie, dann lohnt sich ein Minimalrumpf weil man auch bei thermikarmem Wetter durch die Gewichtsersparnis viel mehr Ausgangshöhe = mehr Abgleitzeit erreicht.
- bei geraden Pfeilflügeln mit konventioneller Pfeilspitze keinen Rumpf oder kurzen Minimalrumpf verwenden, denn die Spitze selbst deformiert schon die Zirkulationsverteilung, damit ist der mögliche Zugewinn durch den Rumpfverzicht kleiner.
- bei ungepfeilten Fliegern immer einen Rumpf verwenden, die Rumpnasenlänge ist dabei der Kompromiss der am besten für den Haupteinsatzzweck und das Gesamtkonzept passt.
- bei Hortens jede Seitenfläche vor dem Schwerpunkt vermeiden weil sie um die Hochachse destabilisiert und damit das eh schon bescheidene Handling weiter verschlechtert.
........nicht abschließend :roll:

Gruß,

Uwe.
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Lasse C
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Re: X-RES

Beitrag von Lasse C »

Hey Uwe,

sehr aufschlussreich, vielen Dank!! :thumbup:
Claas
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Re: X-RES

Beitrag von Claas »

Sehr interessant mal wieder! :thumbup:
Allerdings ist doch meines Wissens nach die FB für das beste Gleiten irrelevant, sie kürzt sich raus.
Bei höherer FB verschiebt sich das beste Gleiten allerdings hin zu höheren Geschwindigkeiten. (Was nicht schlecht ist, wenn man durchs Saufen muss...)
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Claas hat geschrieben: Mi 2. Okt 2019, 21:42Allerdings ist doch meines Wissens nach die FB für das beste Gleiten irrelevant, sie kürzt sich raus.
Bei höherer FB verschiebt sich das beste Gleiten allerdings hin zu höheren Geschwindigkeiten.
Höhere Flächenbelastung führt bei gleichem Auftriebsbeiwert zu höherer Fluggeschwindigkeit und spart damit über die höhere Re-Zahl Profilwiderstand, das verbessert die Gleitzahl, auch die maximale Gleitzahl. Durch die höhere Flächenbelastung verschiebt sich die ca/cw-Profilpolare zu kleineren cw-Werten, das ist es was man in diesen ca/cw-Diagrammen von einzelnen Profilen mit den vielen Kurven nebeneinander sieht.
Ein manntragender Segler hat auch eine höhere maximale Gleitzahl als ein Modell des gleichen Flugzeugs, er hat eine höhere Flächenbelastung und mehr Profiltiefe, dadurch höhere Re-Zahlen für weniger Widerstand.

Gruß,

Uwe.
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Peter Wick
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Re: X-RES

Beitrag von Peter Wick »

Gut geschrieben, Uwe!

man könnte noch dazufügen, dass es beim Thermikfliegen (v.a. in Bodennähe) auch darum geht in möglichst vielen Thermikblasen überhaupt steigen zu können, d.h. die Sinkgeshwindigkeit des Modells muss kleiner sein als das Steigen in der Thermikblase!

Das geht, wie Uwe ja schreibt v.a. am besten über eine kleine Flächenbelastung! Man könnte noch dazufügen, das ein hohes maximales Ca ebenfalls von Vorteil ist, da das geringste Sinken typischerweise kleiner wird je höher ca ist. Allerdings sollte das nur bedingt auf die Streckenleistung gehen. so dass man von einer Blase auch zur anderen kommt. Man muss aber Bedenken, dass wenn man zu viel Wert auf die Streckenleistung legt, man keine Chance in gewissen Blasen hat. Die Argumentation von Liskens Buch (DAS ThermikBuch) ist in etwas wie folgt:

Vergleicht man zwei Flieger, der eine, ein wenig grob gebaut - aber sehr leicht und viel Ca max. hat und der andere - schwer (FB etwas höher) und top Aerodynamik, dann kann es sein, dass in der ersten sehr schwachen Blase, der leichte 10 Meter gewinnt und der zweite einfach durchfliegt, weil er ein grösseres Sinken hat (Flächenbelastung). Beim Flug zur nächsten Blase hat zwar der top Aeroflieger eine 20% bessere Gleitzahl (sagen wir der leichte hat eine Gleitzahl von 15 und der getunte damit 18), aber der erste hat nun 10m mehr Höhe, damit kann er schon mal 150 meter weit fliegen und ist dann wieder auf der Ausgangshöhe. Fliegt der schwere auch dahin hat er 8,3m an Höhe verloren - kommt also tiefer an. Erst bei einer Blase in einer Entfernung von 900m würden sie so rein theoretisch in der gleichen Höhe ankommen :-) Der eine zwar viel früher, aber das spielt ja keine Rolle. Der Punkt ist, Höhe ist auch mit einer besseren Streckenleistung fast nicht wettzumachen (eine 20% bessere Gleitzahl verlangt schon relativ viel aerodynamisch). Klar gibt es viele Faktoren, die das Ergebnis in Richtung bessere Streckenleistung verschieben (Hochstart usw.), aber wie Uwe schreibt: Flächenbelastung!
Das sieht man auch gut in der Entwicklung der F3K Flieger, wenns ums reine Floaten geht - FB (UND wenn möglich das gute Gleiten bewahren :-)
Das nötige hohe Ca max ist übrigens der Hauptnachteil des Brettes! d.h. das Brett muss versuchen mit kleineren FB als alle anderen anzutreten UND widerstandsarme Profile bei kleinen Re zu haben! Sicherlich eine Herausforderung konstruktiv...andere würden sagen ein echtes Problem :-)
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UweH
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Re: X-RES

Beitrag von UweH »

Danke Peter für die Ergänzung ;-)

Michael hatte hier seine Konstruktion meiner Auslegung für den X-RES veröffentlicht:

viewtopic.php?f=27&t=1459&start=200#p54518

Hier jetzt auch die Auslegung zu dem Flieger. Sorry dass es so viele Profile sind, aber bei einem Flügel mit so einer relativ aufwändigen Grundrissform lohnt es sich die Profile jeweils passend zur Einbausituation auszusuchen und anzupassen.
Der X-RES war ja als Wettbewerbsmodell gedacht, aber wegen den Überlegungen aus der Anfangszeit bei RES, als noch nicht so viele Erfahrungen und Erkenntnisse vorlagen, war er zu groß und damit zu schwer für den Wettbewerb.
Mit den Überlegungen zu Minimalrümpfen von weiter oben hätte sich die Situation damals vor 5 Jahren deutlich gebessert wenn ich ein dünnes Akku- und Trimmballastrohr nach vorne unter die Flugzeugnase gesetzt hätte. Man sieht ja heute auch bei den im Wettbewerb erfolgreichen RES-Leitwerkern dass sie zugunsten des Gesamtgewichts = Hochstarthöhe sehr lange Rumpfnasen verwenden statt die kurze Nase die Mark Drela z.B. für beim Aegea eingesetzt hat ( http://www.charlesriverrc.org/articles/ ... egea2m.htm ). Der Aegea stammt aus der Zeit vor dem europäischen RES-Reglement mit der Festschreibung der Hochstartgummis.
Wie dem auch sei, für die Optik und das Handling im Flug ist ohne Rumpf besser, für mehr Hochstarthöhe durch das eingesparte Gewicht ist Akku und wenig Trimmblei in einem Rumpf vor der Nase wahrscheinlich besser, hat aber meines Wissens noch niemand ausprobiert.



Die Profile sind von 1 (Wurzelprofil) bis 10 (Wingletspitze) entsprechend ihrer Einbaureihenfolge nummeriert, das habe ich auch nachträglich so in den flg und flz -Datien eingefügt, deshalb hat die Veröffentlichung seit der Bitte von Lasse ein paar Tage gedauert.

Ob der Flieger für 3D-Druck geeignet ist kann ich nicht beurteilen weil ich mit fliegendem PLA keine eigene Bauerfahrungen habe, aber ich stelle es mir schwierig vor eine für gute Thermikflugeigenschaften sehr vorteilhafte Massenkonzentration ähnlich gut wie bei einer Holzrippenkonstruktion umzusetzen. Leichte und gleichzeitig flatterfeste Winglets und Außenflügel als PLA-Schale sind sicher eine ganz besondere Herausforderung.

Gruß,

Uwe.
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