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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Fr 27. Sep 2019, 20:49
von UweH
Uhle hat geschrieben: ↑Fr 27. Sep 2019, 11:31@Uwe: Wieviel Bauhöhe ist im Flügel bei dir für die Servos übrig geblieben?
Hallo Ulf,
die Schächte sind noch zu, ich kann noch nicht messen, ich hoffe morgen.
Ich habe übrigens den Stützstoff der Oberseite für die Servos ausgespart und dort Gewebezulagen eingelegt, je ein Rechteck 80er Kohle und ein Streifen des 130er Basalt der Hartschalennase überlappt bis zu den Servopositionen.
@Lasse: unsere XBOWs sind von Martin in der Spannweite um 30 % und in Flugrichtung um 10 % vergrößert, eine von mir gebastelte Ranis-Datei, die aber mit dem Urmodell von Martin gut übereinstimmt hänge ich mal hier an, ich glaube es gibt da noch nix in diesem Thread.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 28. Sep 2019, 00:13
von Claas
Glückwunsch Uwe,
sieht gut aus!
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 28. Sep 2019, 08:24
von taeniura
Hey super Fortschritt bei euch
In den Servoschächten ist genug Platz, ich meine ich habe KST 215 oder X10 Mini drin. Das ist ziemlich ideal. Von der Dicke her müssten sogar 13mm servos gehen wenn ich mich recht erinnere.
Gruß Martin
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 28. Sep 2019, 12:38
von UweH
Claas hat geschrieben: ↑Sa 28. Sep 2019, 00:13
Glückwunsch Uwe,
sieht gut aus!
Danke...schaun mer mal wie das weiter geht.
Leider habe ich meine beiden bereits laminierten Seitenleitwerke entweder aus dem Auto verloren oder so sorgfältig in der Wohnung deponiert dass ich sie nicht mehr wieder finde

Also Gestern noch mal ein neues Leitwerk laminiert, diesmal in Kohle-Kevlar Hartschale. Im Moment härtet die Mumpeverklebung im Backofen bei ungefähr 40° aus, heute Abend wird ausgeformt, dann mache ich auch mal die Schächte im Flügel auf.
Ich verwende auch KST X10 Mini wie Martin, mit diesen Servos habe ich in Brettern nur sehr gute Erfahrungen gemacht, kräftig, spielfrei und spürbar weniger Stromverbrauch als die KST 135. Die 135er habe ich auch in vielen Brettern geflogen, die sind auch OK. Mit den HK-Servos habe ich keine Erfahrung, es war mir immer zu anstrengend und teuer raus zu finden welche davon für Bretter wirklich gut sind.
Ich hatte hinter den Servoschächten 11,5 mm erforderliche Holmsteghöhe gemessen, also müssten eigentlich 12 mm Servos unter Putz rein passen, denn vorm Holm wird die Fläche noch mal dicker.
Der Flügelhohlraum ist eher beim Akku ungewohnt eng, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit Becherzellen zu verwenden habe ich mir wegen der knappen Bauhöhe Tütenakkus gekauft. 2000er Eneloop passen ebensowenig rein wie LiIo mit guter Kapazität. 800er Eneloop sind mir beim DS-Einsatz trotz nur 2 Servos zu knapp bei Kapazität und Strombelastbarkeit, also wird ein 2S LiPo Lemon RC 1000 mAh rein kommen, der ist 12 mm dick.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 28. Sep 2019, 15:49
von taeniura
Mit den Akkus gings mir genauso. Habe zwei LiPo Einzelzellen mit 1500mAh drin, je eine links eine rechts.
Heute gabs mal wieder DS mit dem XBow, zweimal eine Baumspitze gekappt und noch alles heil
Video folgt
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 28. Sep 2019, 20:57
von taeniura
Schnell mit Quik ein paar kurze Sequenzen zusammengeschnibbelt:
Vimeo-Video:
http://vimeo.com/363017913
Super app übrigens.
Für Start und Landung habe ich die zweite Hand am Sender gebraucht ;)
Im Schnitt waren es wohl so 20knt Wind, eine stärkere Böe hört man ganz gut.
Die Querruderausschläge sind im DS noch viel zu groß, daher ist das ganze recht nervös. Schwerpunkt und Höhenruder passen schon gut.
Bin davor und danach noch einen 2m Pace Desire mit 3kg und einen Stormchaser 60 mit 1.7kg geflogen.
Die waren beide überraschenderweise viel ruhiger und auch schneller ;)
Der XBow mit nur 860g ging aber vergleichsweise flott!
Grüße
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 28. Sep 2019, 22:01
von UweH
Hi Martin,
für die noch fehlende DS-Einstellung des XBOW sehr gut geflogen, jetzt muss ich mich kurz fassen, denn das Video hat motiviert heute Abend gleich noch weiter zu bauen
Der Bow war nicht als schnelles DS-Modell gedacht, dafür müsste man noch deutlich anders profilieren, aber als Hangallrounder mit Eignung bis mittleres DS sollte es schon taugen, schade dass es schwierig ist Ballast in dem einteiligen dünnen Flügel unter zu bringen.
Ich habe ein 240 g Bleigewicht in Form eines halben Tropfens von einem anderen, schon lange verstorbenen Hortenmodell das ich unter einen Flügel schrauben kann, vielleicht bau ich dafür noch eine Gewindeplatte in meinen XBOW ein.
Meine neue Finne kam vorhin mit 15 g verputzt incl. halbes Auslegerrohr aus der Form, aber ich fürchte die dünne Hartschale ist etwas zu weich für harte Schiebelandungen, ein bisschen mehr Material als 1 x 80er ST-Kohle und 1 1/2 x 61er Kevlar dürfte dann schon noch rein.....also darf ich wohl noch mal eine Ersatzfinne bauen...aber das geht ja inzwischen fix.
@Ulf: 12 mm -Servos passen locker rein wenn der Stützstoff ausgespart ist, bis 1 mm Stützstoffdicke würde es immer noch für 12 mm Höhe unter Putz reichen.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 29. Sep 2019, 12:57
von taeniura
Hi Uwe,
Ballast war bei mir nie geplant, die Modellpalette ist der Windrange anzupassen
Ziel war bei uns mit möglichst wenig Bauaufwand einen tollen Hangflieger zu bauen.
Übrigens noch eine Info zur Aerodynamik, die Ruder sind beim DS komplett im Strak und der Schwerpunkt sollte bei ca. 87mm sein.
Der Leitwerksträger dürfte für DS auch gut noch ein paar cm länger sein, in der Grenzschicht schwänzelt er etwas mehr als z.B. der Stormchaser. ...oder man macht die Fläche schwerer.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 29. Sep 2019, 21:29
von UweH
taeniura hat geschrieben: ↑So 29. Sep 2019, 12:57Übrigens noch eine Info zur Aerodynamik, die Ruder sind beim DS komplett im Strak und der Schwerpunkt sollte bei ca. 87mm sein.
Der Leitwerksträger dürfte für DS auch gut noch ein paar cm länger sein, in der Grenzschicht schwänzelt er etwas mehr als z.B. der Stormchaser. ...oder man macht die Fläche schwerer.
Hi Martin.
danke für die Infos. Als ich Gestern das Seitenleitwerk das erste mal an den Flügel gesteckt habe dachte ich mir schon dass es gut wäre ein langes Leitwerksträgerrohr zu verwenden. Da ich allerdings nicht weiß wie lang Dein Leitwerksträger ist mach ich bei mir mal was mir mein Augenmaß empfiehlt
Ich hab auch mal Nasenballast in den Rohbau gepackt um zu sehen bei welchem Gewicht meiner ungefähr raus kommt um den Schwerpunkt einzuhalten: mir der neuen 15 g-Finne dürfte das Fluggewicht 750-800 g werden, also knapp über 40 g/dm² Flächenbelastung.......so, ich geh jetzt mal XBOW Ruderscharniere ritzen.....
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 30. Sep 2019, 11:06
von Michl1
Hallo zusammen,
bisher habe ich nur still mitgelesen aber jetzt geht es auch bei mir los.
Danke an Uwe und Ulf für die vielen Details!
Anfangen werde ich ebenfalls mit der Leitwerksform.
Diese ist nun 3x gewachst und poliert. Zwei Durchgänge kommen noch...
Parallel wird vorbereitet und wenn das Material bis Mittwoch ankommt geht es Donnerstag mit dem Harzen los.

Ich werde ebenfalls fortlaufend berichten.
Viele Grüße und gutes Gelingen weiterhin!
Michael
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 30. Sep 2019, 11:50
von Uhle
Danke Uwe & Martin für die letzten Details.
Ich bin eigentlich auch durch mit Wachsen. Schablonen noch schnell aus 6mm Sperrholz sägen. 1mm Wachsplatten fehlen mir noch. Sollten aber heute oder morgen bei mir ankommen. Ich darf am Mitwoch auch wieder Harz panschen, aber um meinen ersten XBOW zu ziehen.
Ich habe noch diverse Kohlegewebe Reste die für eine D-Box unter 0/90° reichen. Kann ich das machen oder muss Gewebe für eine D-Box auch zwingend 45/45° verlegt werden? Bin beim durchlesen diverser Bauberichte nicht viel schlauer geworden weil beides Anwendung findet. Vorallem bei den DLG-Seglern habe ich oft eine D-Box in 0/90° gefunden.
Mal abwarten was am Wochenende dann aus der Form schlüpft. Große Farbspielereien spar ich mir noch.
ULF
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 30. Sep 2019, 12:16
von UweH
Hallo Ulf,
richtig ist mindestens die D-Box und die Ruder in 45° einzulegen, denn das muss als Torsionslage wirken und das funktioniert in 90° sehr viel schlechter.
Die DLG´s haben ungepfeilte Flügel, damit ist die Torsionsbelastung viel geringer als beim gepfeilten BOW.
Fliegen tut beides, aber im Schnellflug flatterts bei 90°-Belegung viel früher als bei 45°-Belegung.
@Michl: gutes gelingen beim Formenbau
Bei mir sind die Ruder seit Gestern Abend frei, die Stegpositionen haben gut gepasst, auch die Steghöhen und -verklebungen sehen gut aus.
Jetzt muss ich den oberen Spalt noch breit genug für den Ausschlag nach oben machen, dann geht der RC-Einbau los.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 17:46
von UweH
Hallo Leute,
heute war erfolgreicher Erstflug meines XBOW
Martin möchte ich noch mal ganz ganz großen Dank sagen dass ich die Urmodelle abformen durfte, Klasse
Der Erstflug war einer der unspektakulärsten die ich in letzter Zeit gemacht habe.
Mit Schwerpunkt ca. 86 mm und Ruder 1 mm hoch hab ich den Nuri auf meiner Einflugwiese gar nicht erst geworfen, sondern gleich mit mäßigem Zug an die Mädchenflitsche aus 2 x RES-Gummi gehängt. Nach dem aushängen 1 Klick tief und dann konnte ich aus der bescheidenen Höhe 2 Runden fliegen und weich landen
Nach ein paar weiteren Eingewöhnungsstarts bin ich an den Nordhang der Gleitschirmflieger gefahren, aber das Tragen war nur noch sehr schwach, die Sackhüpfer habe ich auf ihrer Landewiese gesehen und danach auch gesprochen, die letzte gute Phase heute hatte ich um eine halbe Stunde verpasst.
Für ein paar Einstellflüge aus der Flitsche hat es aber gereicht, 10 g Blei konnte ich noch raus nehmen, sonst musste ich nichts verändern.
Die Rollen eiern noch ein bisschen, aber um das einzustellen warte ich auf gutes Tragen.
Fluggewicht ist jetzt 855 g, das sind knapp 48 g/dm². Für den kommenden Urlaub passt dieses Gewicht, der Flieger ist sehr stabil und zeigt Thermik noch gut an, subjektiv ist er deutlich langsamer unterwegs als ein Curst mit gleicher Flächenbelastung, bleibt aber vermutlich etwas besser oben.
Das ist eine thermikstarke Auslegung die leicht gebaut super für die schwachen Tage am Hang geeignet ist und auch in stabiler Ausführung als einfachst aufgebaute Hangschlampe nicht gleich vom himmel fällt wenn das Tragen nachlässt.
Ich bin sehr gespannt wie der XBOW dann bei guten Bedingungen läuft
Nach den aufschlußreichen Videos von Martin werden sicher bald auch ein paar von meinem XBOW folgen......
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 20:38
von VauPee
Sauber Uwe....
Glückwunsch zum erstflug
Schaut super aus

Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 20:43
von taeniura
Hi Uwe
Gratuliere zum Erstflug und freut mich dass er fliegt
Vom Gewicht her sind wir praktisch gleichauf. Für unseren Flachhang ist das etwas viel aber bei deinen anständigen Hängen sicher nicht zu schwer.
Den Leitwerksträger hast du wohl ein kleines Bisschen länger noch als bei mir, damit sollte er ja schön geradeaus laufen.
Habe erspäht dass du die Ruder anders ausgeschnitten hast als wir. Hast du da nochmal optimiert, oder ist das aus Robustheitsgründen für den Vulkan?
Wie sieht es bei dir mit der Gutmütigkeit beim Überziehen aus?
Gruß Martin
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 5. Okt 2019, 21:10
von UweH
taeniura hat geschrieben: ↑Sa 5. Okt 2019, 20:43Habe erspäht dass du die Ruder anders ausgeschnitten hast als wir. Hast du da nochmal optimiert, oder ist das aus Robustheitsgründen für den Vulkan?
Wie sieht es bei dir mit der Gutmütigkeit beim Überziehen aus?
Danke Martin und Max für die guten Wünsche
Die Ruder haben nur für den Urlaub auf dem Vulkan das feste Ohr, für Daheim würde ich die Scharnierachse bis raus ziehen, wie beim Ur-BOW.
Die Gutmütigkeit ist wie bei einem F3F-Leitwerker und ich hatte beim Versuch nach einem Thermikheber im Langsamflug schnell enger zu ziehen einen Strömungsabriß der mich zunächst überrascht hat. 1/4-Umdrehung Trudeln und der XBOW lag wieder direkt am Knüppel, aber es gibt auch zwei Punkte die da mit rein spielen: die hohe Flächenbelastung, und ich hatte nach dem raus nehmen der 10 g Trimmblei die maximalen Höhenruderausschläge noch nicht zurück genommen. Bei dem Heber im Kreis hab ich dann gezogen wie bei den Flügen vorher, aber das war für die neue Schwerpunktlage zu viel Höhenruderausschlag.
Das ist alles ähnlich wie bei gutmütigen Leitwerkern und kein Problem, im Geradeausflug kann man schön langsam ziehen ohne dass irgendwas passiert, aber wenn man ungepfeilte Ackergaul-Bretter gewohnt ist die vorm Abreißen mit allem winken was ein Flugzeug dafür verwenden kann muss man sich darauf einstellen....die ganz normale Gewöhnung an ein neues Modell halt.
Ich bin sehr gespannt wie der XBOW dann im Urlaub fliegt, Windfinder verspricht im Moment für nächstes Wochenende 4-6 bft ....zum Glück hab ich so schwer gebaut
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 6. Okt 2019, 18:40
von UweH
Hallo ihr Leut,
ich hab heute in den Klebertrockenpausen ein kleines Video von den gestrigen Einstellflügen gebastelt.
Nix besonderes, das Tragen war halt schwach und die Rollen eiern noch
Gruß,
Uwe.
https://vimeo.com/364620548
Vimeo-Video:
http://vimeo.com/364620548
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 6. Okt 2019, 21:14
von Uhle
Glückwunsch Uwe zum gelungenen Erstflugtag.
Meine erste Fläche mit Balsa Stützstoff ist fast so weit das ich den Flügel bald verkleben kann. Oberseite ist schon so weit fertig. Unterseite fehlen noch die Gurte, 1 Lage mehr Kohle in die D-Box und die 49g/qm Innenlage. Der Holm muss noch eingepast werden.
Aufbau ist mit 160g Kohle voll,45° mit 200g D-Box auch in 45°. Die Servoöffnungen und Positionen habe ich noch mit dem 160g Gewebe verstärkt.
Eine Bausünde habe ich doch beganngen! Aber die verrate ich erst wenn ich entformt habe. Ich glaube ich werde (leider) gewinne wenn es um das Gewicht geht.
Und etwas grüne und weiße Farbe ist doch mit im Spiel.
So viele erste Male hatte ich schon lange nicht mehr:
1. Flächenbau in Formen mit Stützstoff
1. vernünftiger Wachsauftrag und auspoliert ( beim Stützstoff schleifen wollte der Flügel mir schon fast engegen springen)
1. Vakuum nur von der Oberseite ohne ganzen Sack
1. Alle Lagen auf Folie vorgetränkt, mit Rollmesser und Schablone zugeschnitten und mit Folie in der Form positioniert.
1. Versuch einen Teil der Fläche in Sichtcarbon zu erstellen
1. bösen Baufehler
Weil es doch eh nur ein erster Versuch ist ziehe ich trotzdem den Bau durch. Bis jetzt habe ich schon vieles erkannt was ich bei dem nächsten Bau besser machen kann. Morgen dann wieder eine Bilderflut.
Grüße Ulf
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 14:18
von Uhle
Hier die versprochenen Bilder.
Sieht jetzt erstmal nicht sooooo spannend aus.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 14:27
von Uhle
Und die Flächen Unterseite mit Nylon-Scharnier. Leider habe ich bei dem Besäumen der Ränder ein Ohr gekürzt und eine Stelle an der Nasenleiste etwas zu tief ausgenommen. Beides nicht weiter schlimm. Nächstes mal einfach besser/genauer machen.
Die Schaumstoffblöcke sind mit ihm Vakuum und sollen die Gurte an ihrem Platz halten. Also Innenlage + Gurt -> Abreisgewebe -> Küchenrolle -> Schaumstoffblöcke. Das hat ganz gut funktioniert. Nicht perfekt die Kante aber passt schon so.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 14:45
von Uhle
Noch meine eingesetzte Kühlschrankpumpe und meine genutzte Schaltschrankheizungen mit 2x100W Heizleistung. Bei einem Testlauf meiner Temperbox ,noch ohne Styroboden, komme ich auf 50-52°.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 19:43
von taeniura
Hi Ulf,
Das sieht doch für den Anfang mehr als ordentlich aus

fliegt auf jeden Fall!
Bei mir passiert auch ein bisschen was. Einen Formensatz habe ich gerade verliehen, um mal auszuloten ob es Sinn macht eine Kleinserie bauen zu lassen.
Ich habe schon einige Anfragen am Hang und auf dem Platz bekommen ob ich nicht einen XBow abgeben würde, mir fehlt aber die Zeit zu bauen. Geht natürlich nicht darum reich zu werden, sondern auch anderen den Zugang zu diesem außergewöhnlich Flieger zu ermöglichen.
Der erste Fremdgebaute sieht auf jeden Fall schon gut aus:
Gruß Martin
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 20:02
von VauPee
Moin....
Das schaut doch super aus
Aber warum die deckel nach oben? Unten wären die doch einfacher wieder zu zumachen
Aaaaber.... glückwunsch zum ersten Flügel
Beste Grüße
Max v.P.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 20:25
von taeniura
Hi Max,
Danke
Deckel oben war ein Missverständnis
Er dachte auf der flachen Unterseite kann man besser die Servorahmen verkleben. Stimmt ja irgendwie auch, trotzdem etwas hässlich so
Layup ist bei dem Flügel übrigens 200g Kohle, 1mm Airex, 25g Glass.
So wie auf dem Bild hat er 370g. Da sollte man so bei 700-750g rauskommen, ein schöner allrounder..
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 7. Okt 2019, 20:43
von UweH
Deckel unten ist auch aerodynamisch besser, die Unterseite verträgt als Druckseite die Störungen aus den Deckelkanten besser als die Oberseite, unten hat weniger Widerstand.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Di 8. Okt 2019, 16:08
von VauPee
Naja, aus der gleichen form nochmal deckel laminieren, und sauber mit breitem tesa aufkleben, sollte doch aerodynamisch noch vertretbar sein?!
Aber die lackierung gefällt mir gut
Beste Grüße
Max v.P.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Di 8. Okt 2019, 16:32
von UweH
VauPee hat geschrieben: ↑Di 8. Okt 2019, 16:08Naja, aus der gleichen form nochmal deckel laminieren, und sauber mit breitem tesa aufkleben, sollte doch aerodynamisch noch vertretbar sein?!
Hallo Max,
es geht mir nicht darum was vertretbar ist und was nicht, jeder kann sein Modell bauen wie er will.
Mir geht es darum welche von zwei zur Auswahl stehenden Möglichkeit besser ist und warum.
Genauso ist es bei der Ruderaufhängung, ob unten oder oben funtioniert beides.
Unten aufhängen ist aerodynamisch günstiger weil der Klappenspalt oben oft schon unter der laminaren Ablöseblase liegt und damit die Strömung so weit hinten am Profil nicht mehr stört, also lieber unten aufhängen obwohl oben auch funktioniert.
Die Summe solcher minimal besseren Details macht aus einem funktionierenden Flugzeug ein besser funktionierendes Flugzeug, das ist alles
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Di 8. Okt 2019, 16:38
von taeniura
Ich bin da bei dir Uwe.
Ich finde unten angeschlagene Ruder und Überkreuzanlenkungen machen aus deinen beschrieben Gründen am meisten Sinn. Ob es einen fühlbaren Unterschied macht?! Es geht ja auch ums Gefühl dass meiste rausgeholt zu haben.
Wird beim nächsten Flügel geändert.
Grüße
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Do 10. Okt 2019, 13:43
von Uhle
Ich verklebe heute endlich Ober und Unterschale.
Gestern habe ich endlich das Kohlerohr wieder gefunden und habe eine Steckungshülse für den Ausleger gerollt. 3x 200g Kohlegewebe ist wohl zuviel Wandstärke. Auch habe ich mit Vaseline eine Folie auf den Rohling gewickelt und darauf dann das getränkte Gewebe gewickelt. Für das nächste Rohr nehme ich nur noch Backpapier und nur 2x Lagen 200g. Da wird die ganze Hülse ingesammt dünner. Ich musste das Rohr ganz schön runter schleifen.
@ Uwe: Nicht nur bei der Form, auch in den Schalen haben wir fast die gleiche gewichtsmässige Belegung. Bei dir ist es aber eleganter mit dem Aramidgewebe und dem ST-Gewebe. Ich habe "nur" Kohle in der Nase stecken. Auch ca. 1000g/qm. 4x Lagen in der Schale und 1x Lage auf dem Stützstoff.
Samstag Vormittag wird das erste Mal entformt. Ich bin schon ganz aufgeregt! Wie wird die Farbe sich machen die ich mit in die Form geschmissen habe? Wie wird BOW zu lesen sein? Ist mein Sichtcarbon was geworden? Wie schwer ist mein Erstlingswerk geworden?
2 Bestellungen für Freunde habe ich schon. Einen bin ich noch bereit für Testpiloten zu laminieren. Übung macht bekanntlich den Meister.
Grüße
Ulf
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Do 10. Okt 2019, 16:01
von VauPee
Hi Ulf,
Für Steckungsrohre (hülsen) hats sich bei mir bewährt, den Dorn mit Magarine einzureiben und 4-5 lagen frischhaltefolie drumzuwickeln.... frischhalte legt sich schön sauber an und haftet fein auf sich selbst.... und die lässt sich nach dem entformen super rauszwirbeln
Bin auf dein ergebnis gespannt
Beste Grüße
Max v.P.