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Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 6. Jan 2020, 15:43
von taeniura
Ein gutes Neues!
Hab heute mal meinen neuen angefangen.
Die Endleiste musste ich noch leicht zuschneiden und die Öffnung für Servos und Elektronik ausschneiden.
Den Dekorbogen habe ich nass aufgeklebt, so kann man ihn mehrfach wieder abziehen bis alles passt. Die Luftblasen lassen sich auch leichter ausstreichen.
Das Design der Unterseite habe ich noch etwas aufgeräumt:
Heute dann nochmal für 150€ Folien bestellt, freu mich besonders auf diverse Neonfarben und Chrom

Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 6. Jan 2020, 17:05
von Realyser
Oberseite sieht mega aus

Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 21:14
von Michl1
Hallo zusammen,
Das letzte Leitwerk passt jetzt einigermaßen.
Ein paar Lunker sind noch entlang der Naht, aber ich werde es für meinen ersten XBow verwenden.
Gleicher Aufbau wie Uwes letztes + 25g Glasgewebe aussen.
Die ersten Versuche von rechts nach links:
1) Lack aus Dose, 2x 90g CFK, Verstärkungen unten und im Anschluss, 2k PU ausgeschäumt 》25 Gramm
2) Lack aus Dose, 2x 90g CFK, Verstärkungen unten und im Anschluss, 2k PU ausgeschäumt 》20 Gramm
3) Lack aus Dose, 25g Glas, 30g Carbowave, 60g Keflar, 30g Carbowave, 2k PU ausgeschäumt 》16g
4) 25g Glas, 30g Carbowave, 60g Keflar, 30g Carbowave, Verstärkungen unten und im Anschluss 》12g
Jetzt geht's an den Flügel.
Viele Grüße
Michael
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 21:21
von taeniura
Hi Michael,
Das sieht doch echt ganz gut aus
Und 12g ist auch top!
Vielleicht nächstes mal noch das Harz und vor allem die Mumpe schwarz einfärben, dann wird das Sichtcarbon nicht so milchig.
Nachdem Marco bei der Anerkennung vornehm die Unterseite ausgeklammert hat ;) und ich auch noch nicht happy war hab ich die Folie nochmal runtergerissen und nochmal 3-4 Entwürfe (im CAD!) gemacht. Beim Leitwerk muss ich auch nochmal ran
Gerade noch schnell geplottet und draufgeklebt...I like
VG
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 21:37
von Realyser
taeniura hat geschrieben:
Nachdem Marco bei der Anerkennung vornehm die Unterseite ausgeklammert hat ;) und ich auch noch nicht happy war hab ich die Folie nochmal runtergerissen und nochmal 3-4 Entwürfe (im CAD!) gemacht. Beim Leitwerk muss ich auch nochmal ran
Gerade noch schnell geplottet und draufgeklebt...I like
20200108_210946-1133x1511.jpg
VG
Ups

Ich hatte sogar erst etwas dazu geschrieben, das mir die unterseite nicht wirklich gefällt, habs aber dann doch wieder gelöscht, bevor ich den Beitrag abgeschickt hatte

, wollte das wirklich schöne obere design dadurch nicht schlechter machen, indem ich negatives schreibe

Ist jetzt auf jeden Fall eine Verbesserung
Ich hätte vllt noch nen anderen Vorschlag, muss dafür aber an den Pc.
Hab nur gerade eine fiebrige Tochter hier liegen, das geht vor.
Gesendet von meinem Mi 9T Pro mit Tapatalk
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 21:57
von Michl1
Hallo Martin,
Das Design gefällt mir!
Mumpe und Oberflächenharz/ Thixogemisch ist schwarz.
Der graue Schleier kommt vom Glas. Das Harz war wohl nicht genug angeliert....
Das nächste wird dann perfekt....
Viele Grüße
Michael
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 22:59
von Realyser
Wie findest du das?
Natürlich in gut und ohne Pixelfehler ... musste schnell gehen

- 20200108_210946-1133x1511.jpg (398.54 KiB) 11755 mal betrachtet
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 23:31
von taeniura
Danke Marco, das sieht auch echt gut aus
Morgen kommt noch mehr Folien, Chrom und Neonfarben...da geht noch was!
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 8. Jan 2020, 23:44
von UweH
Hi ihr BOW-Leut,
die Oberseite finde ich gut, aber bei der Unterseite bevorzuge ich helle Farben die sich stark von der Oberseite unterscheiden im Kontrast mit der schwarzen Sichtkohle. Der Kontrast erleichtert die Lageerkennung ungemein wenn die Sicht am Hang schlechter wird.
Damit ich auch mal zeigen kann wie ich das meine habe ich heute angefangen den Gewebezuschnitt für den nächsten XBOW zu machen. Der Lack ist schon in der Form, das Gewebe für die Außenlage und den 2,4 GHZ-Hartschalenbereich ist fertig zugeschnitten. Morgen Stützstoff und das bisschen Innenlage zuschneiden, dann kanns voraussichtlich am Wochenende ans laminieren der #2 aus meiner Form gehen
Gruß,
Uwe.
P.S.@Michael: mach die Glaslage das nächste mal als "Sperrlage" auf die Innenseite der Kohle-Außenlage oder lass sie ganz weg, als Außenlage ist sie für die Füße weil sie solche optischen Probleme macht wie bei Deinem letzten Leitwerk und meinem vorletzten Miniray für Peter

Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 11. Jan 2020, 19:32
von UweH
Hallo Leute,
heute habe ich die Außenlage für meinen zweiten XBOW laminiert.
Aufbau ist:
1 x 80er ST-Kohle
2,4 GHz-Fenster aus sehr viel 130er Basaltgewebe und 1 x 60er Kevlar
Steinschlagschutz für unseren Fels aus 60er Kevlar in der D-Box oben und D-Box bis hinters Elasticflap unten
Elasticflap hat zweite 60er Kevlarlage
1,2 mm Airex als Stützstoff
Ein paar Kohlerovings in der Nasenleiste und viele schmale Basaltgewebestreifen statt Trimmblei in der Flugzeugnase, in der Flügelmitte liegen auf jeder Seite über 1 kg/m² Basalt- und Kevlarfasern in der Nase.
Innenlage soll 50er Glas und ein paar schmale Reststreifen ST-Kohle am Ruderscharnier und auf der Gestängeachse werden, die wird separat mit den Holmgurten eingesaugt.
Die neue Chinapumpe läuft gerade und saugt -0,85 bar
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 15. Jan 2020, 22:26
von taeniura
Na Uwe, schon zu die Form?
Beim mir geht es auch langsam voran.
X10 mini passen mit den Servorahmen(.de) knapp rein.
Anlenkungen sind vorbereitet, nicht super leicht aber robust.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 15. Jan 2020, 22:49
von UweH
taeniura hat geschrieben: ↑Mi 15. Jan 2020, 22:26
Na Uwe, schon zu die Form?
Nöö Martin, ich bin im Terminrückstand

.........aber seit einer Stunde läuft die Pumpe für das absaugen der Innenlage
Form schließen ist dann voraussichtlich kommendes Wochenende.
Bilder von heute mag ich heute nicht mehr sortieren...aber hier schon mal der Stand mit den Vorbereitungen für Holm und Ruder im Stützstoff, Stand gestern
Als Holmgurte habe ich 5 gestaffelte 24K Rovings je Gurt vorgesehen.
Das ist nicht gerechnet, reicht aber bei dem kleinen Flieger ganz sicher aus.
Wichtig ist dass alle 5 Rovings über den Knick im Holm raus gehen, diese Überdimensionierung ist die notwendige Knickverstärkung gegen Flügelflattern.
Gegen Ruderflattern und für die Anlenkungssteifigkeit probiere ich dieses mal eine neue Variante mit dünnem UD-Gelege.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Fr 17. Jan 2020, 22:35
von taeniura
Sauber gebaut Uwe. Was benutzt du als Holm und Klappenstege?
Bei meinem Neuen ist als Holmsteg ein recht leichter Glasgewebeschlauch drin. Vor und in der Klappe dann CFK Schläuche.
Hab mal irgendwo gelesen dass GFK als Holmsteg wohl besser geeignet ist als CFK. Könnte sein, dass man mit CFK durch die geringe Bruchdehnung größere Spannungskonzentrationen bekommt.
Bei mir macht das auf jeden Fall einen festen Eindruck, kein fühlbarer Unterschied zu CFK.
Bei mir ging es gerade langsam auf die Zielgerade:
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 18. Jan 2020, 20:02
von UweH
taeniura hat geschrieben: ↑Fr 17. Jan 2020, 22:35
Sauber gebaut Uwe
Hallo Martin, das entscheidet sich erst wenn der neue XBOW flugfertig auf der Waage liegt
taeniura hat geschrieben: ↑Fr 17. Jan 2020, 22:35Was benutzt du als Holm und Klappenstege?
Bei meinem Neuen ist als Holmsteg ein recht leichter Glasgewebeschlauch drin. Vor und in der Klappe dann CFK Schläuche.
Hab mal irgendwo gelesen dass GFK als Holmsteg wohl besser geeignet ist als CFK.
Ich benutze beim XBOW 6 mm Selitron (ohne Kleberbeschichtung) mit Kohleflechtschlauch für die Holm- und Klappenstege.
Die Veröffentlichung zum Holmbeschichtungsmaterial ist von Michael Wohlfahrt. Sinngemäß die Erkenntnis: er hat Untersuchungen zur Holmbauweise gemacht und dabei war bei sehr steifen Holmen mit Kohlefaserstegen die Verklebung zu den Gurten weniger fest als der Steg selbst. Damit versagte zuerst die Verklebung aufgrund der Steifigkeit. Bei Glasbeschichtung konnte sich der Holm bei hoher Last biegen und war damit weniger bruchempfindlich, mit den Glasstegen konnte der Holm dadurch insgesamt besser ausgenutzt werden.
Bei dem kleinen BOW mit den Pi x Daumen bemessenen Holmen spielt das keine Rolle und ich habe für alle Stege Kohleschlauch genommen weil der bei mir vorhandene dünner und leichter als der vorhandene Glaschlauch mit gleichem Durchmesser ist.
Hier die Fotos der weiteren Bauschritte,
Einlaminieren der fünf gestuften Holmgurte 24k je Formseite:
1 x 50er ST-UD-Gelege auf die Scharnierline, senkrecht zur Scharnierachse
1 x 50er ST-UD-Gelege entlang der Gestängeachse von der Flügelnase über die Servoposition bis zum Ende Stützstoff im Ruder, eine noch rum liegende Lage 130er Basalt habe ich auch noch auf der Innenseite des Stützstoffs in die Flugzeugnase laminiert
50er Glas als Innenlage über alles, dann Abreißgewebe, Lochfolie und Küchenkrepp und ab ins Vacuum
Nach dem aushärten alles auspacken, Scharnierlinie innen anzeichnen und auf der Unterseite die Kohle bis zum Kevlarstreifen vorritzen:
Hier die mit Cutter geschnittenen Selitronstege vor dem eintüten in die Kohleschläuche an ihrer ungefähren Einbauposition.
Die Durchführung für das Rudergestänge habe ich gleich ausgespart, dann muss ich keine Löcher an schwer zugänglicher Stelle in den Steg machen
Bei früheren Modellen habe ich alle möglichen Verstärkungen der Aussparung auf die Schale laminiert, aber bei so kleinen Modellen ist das bei ausreichend dicken, also hohen Kohlegurten nicht notwendig, vor allem in Verbindung mit der UD-Verstärkung dieses Bereichs.
Morgen mache ich die Form zu
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 19. Jan 2020, 23:28
von UweH
Heute habe ich die Form zu gemacht.
Dieses Mal hat die Konsistenz der Mumpe mal gestimmt, zuletzt war meist zu viel Faserzusatz mit Klumpenbildung...und das fast regelmäßig, manche Fehler macht man schon aus Gewohnheit immer wieder
In der Flügenase ist reichlich Mumpe, das sorgt für gute Verklebung und tut beim Fluggewicht nicht weh weil sonst nur mehr Blei da rein müsste.
Die Stege habe ich nach dem positionieren mit ein paar Tropfen dickflüssigem CA gegen verschieben und umkippen fixiert, das geht übrigens auch bei nass-in-nass in Hartschalenbauweise trotz flüssigem Harz im Gewebe von Steg und Schale.
Die geschlossene Form hat es sich inzwischen im Heizraum gemütlich gemacht, da bleibt sie wahrscheinlich bis Mittwoch bei 22 - 27°...dann wird es spannend
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mi 22. Jan 2020, 22:35
von UweH
Hallo Leute,
vorhin habe ich die Form aufgemacht und da war ein XBOW drin, der sogar fast von alleine raus hüpfte....bis auf 2 kleine Stellen im Lack die drin hängen blieben.....das ist wohl ein Tribut an meine Lackexperimente mit dem Pinsel, auch das weiß hinterlegte Blau aus Pigmenten und Klarlack ist nicht so geworden wie erhofft, das mache ich nicht mehr so.....das Blau dürfte auch der Grund für die Lackhänger sein, die sich aber für den Hobbygebrauch leicht reparieren lassen.
Rohgewicht unverputzt ist 530 g, nur 18 g leichter als meine #1....aber Fluggewicht ist zum Schluss, ich hoffe durch eine günstige Massenverteilung und das sehr leichte Leitwerk deutlich mehr Gewicht zu sparen als beim Ausbau meines ersten XBOW.
Unten ein paar Bilder völlig unver- und ungeputzt direkt aus der Form.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Fr 24. Jan 2020, 21:07
von taeniura
Hi Uwe,
Der ewige Stress mit dem Lack...das tu ich mir nicht mehr an. Keine Ahnung wie andere das fehlerfrei hinbekommen. Wird wohl nur mit Kompressor, 2k und gutem Timing gehen?!
Die Folierung macht mir dagegen echt Spaß, man kann schnell was neues probieren und es sieht immer hochwertig aus. Wenn nur nicht die Aerodynamischen Stolperfallen wären
Mein neuer XBow ist ausgewogen und wartet auf Wind. 740g, leider doch etwas schwerer als erwartet...aber immerhin fast 100g leichter als der letzte. Man muss die Servos einfach noch weiter vor stopfen und hinten wirklich geizen.
Ich werde jetzt erstmal Feedback von den Kollegen mit Ihren Fliegern abwarten und meinen einfliegen bevor ich weiter bauen lassen. Will sicher gehen, dass auch andere Piloten gut damit zurecht kommen.
Gruß Martin
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 25. Jan 2020, 08:54
von Claas
Uwe,
warum hast du an der markierten Stelle den Holm unterbrochen, ist da nicht an stark belasteter Stelle ein krasser Steifigkeitssprung?
Greetz,
Claas

Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Sa 25. Jan 2020, 11:31
von UweH
Claas hat geschrieben: ↑Sa 25. Jan 2020, 08:54warum hast du an der markierten Stelle den Holm unterbrochen, ist da nicht an stark belasteter Stelle ein krasser Steifigkeitssprung?
Hi Claas,
das steht schon mal weiter oben:
UweH hat geschrieben: ↑Sa 18. Jan 2020, 20:02Die Durchführung für das Rudergestänge habe ich gleich ausgespart, dann muss ich keine Löcher an schwer zugänglicher Stelle in den Steg machen
Bei früheren Modellen habe ich alle möglichen Verstärkungen der Aussparung auf die Schale laminiert, aber bei so kleinen Modellen ist das bei ausreichend dicken, also hohen Kohlegurten nicht notwendig, vor allem in Verbindung mit der UD-Verstärkung dieses Bereichs.
Ein Steifigkeitssprung entsteht dort nicht weil die steifigkeitsgebenden Holmgurte dort überdimensioniert wurden und durch laufen.
Es fehlt ein Stück Steg, damit besteht die Gefahr des Knickens des am stärksten druckbelasteten oberen Gurts.
Dagegen hab ich den überstehenden Kohleschlauch als Verstärkung auf die Oberschale laminiert, und die UD-Verstärkung hilft hier auch noch dazu weil sie Kraftspitzen in die Flügelschale leitet. Diagonalgewebe wäre dafür zwar besser, aber bei so einem kleinen Modell hält das auch so alles aus.
Bei Deinem Miniray ist es genauso gemacht und der hat Deine 224 km/h im DS auch ohne die geringsten Probleme ausgehalten obwohl der Flügel am Stegloch viel dünner als beim BOW ist
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 26. Jan 2020, 00:07
von Claas
Ah, ok - danke für die Erläuterung.
Hätte ich gewusst, dass du ein Loch in den Holmsteg vom Miniray gemacht hast, wäre ich lagsamer geflogen...

Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 26. Jan 2020, 00:23
von UweH
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 26. Jan 2020, 10:01
von Claas
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 26. Jan 2020, 22:20
von UweH
taeniura hat geschrieben: ↑Fr 24. Jan 2020, 21:07Der ewige Stress mit dem Lack...das tu ich mir nicht mehr an. Keine Ahnung wie andere das fehlerfrei hinbekommen. Wird wohl nur mit Kompressor, 2k und gutem Timing gehen?!
Die Folierung macht mir dagegen echt Spaß, man kann schnell was neues probieren und es sieht immer hochwertig aus. Wenn nur nicht die Aerodynamischen Stolperfallen wären
Mein neuer XBow ist ausgewogen und wartet auf Wind. 740g, leider doch etwas schwerer als erwartet...aber immerhin fast 100g leichter als der letzte. Man muss die Servos einfach noch weiter vor stopfen und hinten wirklich geizen
Hi Martin,
bei mir gehen beim Lack oft die Experimente schief, ein einfaches Design mit ein paar Farbstreifen wie jetzt wieder auf der Unterseite meines XBOW macht in der Regel keine Probleme. Jetzt ist auf der Oberseite das Rot sehr gut geworden, das Weiß in Verbindung mit dem pigmentierten Klarlack macht Probleme.
Ich foliere auch öfter, so wie bei den Neon-Orange Azoren-Nebelmarkierungen auf meiner Needle. Dafür nehme ich Orastick, die ist so dünn dass es aerodynamisch praktisch keine Rolle spielt.
Nach dem besäumen und Schächte aufmachen habe ich mal Akku, Servos und Nasenblei rein geworfen und auf 86 mm ausgetrimmt gewogen.
Obwohl ich mit dem leichteren Leitwerk und Flügel insgesamt nur rund 30 Gramm Gewicht gegenüber meinem ersten Versuch gespart habe wird das Fluggewicht durch eine günstigere Massenverteilung voraussichtlich rund 100 Gramm niedriger ausfallen, ich rechne mit etwa 750 g.....hoffentlich geht das so auf
Beim besäumen der Endleiste, die ja zum sauber abschneiden 5 mm breiter ist als der Auslegungsflügel, hab ich mich ein bisschen vom
Vollholz-BOW von Franz inspirieren lassen.
Franz hat den Außenflügels für viel mehr Gutmütigkeit weniger zugespitzt und die zusätzliche Flügeltiefe hinten angehängt.
Das ergibt eine geschwungene Endleiste mit außen tieferen Rudern. Das habe ich beim XBOW auch gemacht indem ich die Flügel-Mehrtiefe nur innen abgeschnitten habe. Ich hoffe auf den Bildern sieht man das Ergebnis, ich habe jetzt doch einen BOW mit Tiefensprung am Ruder, wie mit Marco eingangs mal diskutiert
In der Simulation bringt das einen Hauch mehr Gutmütigkeit, ich hoffe zusammen mit einem niedrigeren Fluggewicht werden die Ruder jetzt vor dem Abriss im Kurvenflug weich, so dass genügend Zeit zum nachdrücken bleibt. Im Geradeausflug ist das ja kein Thema, da ist der XBOW kreuzbrav.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 2. Feb 2020, 13:36
von Michl1
Hallo zusammen,
Mit Flügel bauen war's noch nix.
Nachdem das letzte Leitwerk ca. 1 kg gewogen hatte (und sich nicht wirklich von der Form trennen wollte) wollte ich erst einmal sicher sein, was das Problem ist.
Die Oberflächen waren ja auch nicht wirklich dolle....
Heute hat es endlich geklappt:
Fazit:
Trennmittel nur in saubere Behälter umfüllen und davor ordentlich aufmischen.
Auch wenn die Versuchung groß ist, die Kanten nach dem evakuieren nicht ausstreichen (um Luftblasen heraus zu streichen). Man streicht das Harz aus dem Gewebe heraus, das wird vom Vlies oder Küchentuch aufgesaugt und zurück bleibt ein Lunker...
Keine Glaskügelchen oder Microballons in die Mumpe. Die Farbpigmente oder Paste wird vom Vakuum heraus gezogen. Zurück bleibt das graue Zeugs.
Ich mache die Mumpe zum Ausschmieren der Kanten nur noch mit Thixo.
Jetzt geht's endlich an den Flügel....
Viele Grüße
Michael
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: So 2. Feb 2020, 20:52
von UweH
Hallo Michael,
das sieht doch ganz ordentlich aus, es geht voran
Ich würde bei meiner Finne beim nächsten mal versuchen 2-3 g mehr zu investieren damit sie oberhalb des Leitwerksträgers stabiler wird, aber vor allem fürs Bodenhandling, in der Luft hält sie, denn:
heute hatte mein neuer XBOW #2 seinen Erstflug.
Er ist doch etwas schwerer geworden als erhofft, aber für die Stabilität die er heute bewiesen hat ist er mit genau 800 g absolut in Ordnung. Gegenüber dem Azoren-Urlaubsbow ist er durch günstigere Massenverteilung mit rund 30 g Materialgewichtseinsparung 55 g leichter geworden. Das dicke Material braucht man aber eigentlich nur ganz vorne in der Nase des Mittelbereichs, die 2,4 GHz Basalt-Hartschale ist nach hinten raus zum Leitwerksträger zu dick, hier ist noch einiges an Einsparpotenzial ohne Verzicht auf Einschlagfestigkeit.
Der Erstflug war unspektakulär auf meiner Einflugwiese, dann noch ein paar Würfe um die 10 g außen aufgetapetes Angstblei zu entfernen, dann gings schon bei viel Wind an den steilen Hang am Felsen.
Im Laufe des Nachmittags nahm der Wind von etwa 4 bft auf 6-8 bft zu, ich habe bis zu 73 km/h Windgeschwindigkeit gemessen

.....da ging Frontside die Post ab, aber das DS war für den kleinen Flieger nicht mehr fliegbar, er war dafür eindeutig viel zu leicht
Die Landungen waren alle mehr oder weniger kontrollierte Einschläge weil es hinter der Kante stark turbulent war, aber der XBOW und auch das leichte Leitwerk haben alles bis auf ein paar kleine Oberflächenmacken überstanden.
Bei so viel Wind ist es zwar schwierig Abrißtests zu fliegen, aber die Verbreiterung des Außenflügel um die 5 mm Endleistenüberstand des Urmodells scheint den Flieger tatsächlich gutmütiger zu machen. Genaueres wird sich dann beim Thermikfliegen bei schwächeren Bedingungen zeigen.
Hier jetzt noch ein paar Fotos von meinem neuen, incl. Einschlag im Lee nach einer nicht mehr aussteuerbaren Turbulenz im DS.
Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 3. Feb 2020, 21:47
von taeniura
Ola Freunde des XBows
Heute gabs den ersten richtigen Flugtag an der Caldera.
Leider etwas wechselnder Wind zwischen 2 und 4 Bft, zwischendurch konnte ich gerade mal Höhe halten, Sekunden später gings wieder aufwärts.
Kostet doch etwas Überwindung da rauszuschmeissen!
Regenschauer gabs natürlich auch
Im Lee schon ganz nett aber ausbaufähig.
Später schnibbel ich mal kurz ein Video.
Vg
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Mo 3. Feb 2020, 23:31
von UweH
Hi Martin,
falls Du noch ein Ersatzmodell brauchst: links von Deinem ersten Bild liegen noch ein Focus und ein Miniray im Steilhang, aber ich fürchte deren Akkus sind inzwischen platt...
Weiter viel Spaß und Gruß,
Uwe.
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Di 4. Feb 2020, 01:46
von taeniura
Hi Uwe,
Die Verlockung ist groß, aber da kriech ich sicher nicht rum
Hier ein kurzes Video von Heute:
Vimeo-Video:
http://vimeo.com/389136494
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Di 4. Feb 2020, 20:42
von UweH
Hi Martin,
Klasse Video, ich wußte gar nicht dass man an dieser Stelle auch bei der Windrichtung fliegen kann, vielleicht gings deswegen bei uns mit Wind aus der entgegengesetzten Richtung in die Büsche
Heute habe ich meinen neuen XBOW bei schwächeren Bedingungen geflogen und ein paar Tests gemacht.
Im Soft-DS bei ca. 4 bft zeigte die provisorische Stativmessung 140 km/h.
Beim dann immer mehr abnehmenden Wind hab ich ein paar Abrißtests gemacht und die waren ganz harmlos, die Ruder wurden zuerst etwas weich und weil das ziehen testweise nicht nachgelassen habe gings relativ gemütlich in eine halbe Umdrehung Trudeln, das durch nachdrücken nach etwa 5 m Höhenverlust beendet war.
Die Landungen waren auch glatt und weich auf der Landewiese, keine Turbulenzen die den Flieger auf den Schotterweg geschmissen hätten wie am Sonntag.
Das hat heute sehr viel Spaß gemacht, aber ein Vergleich mit dem SNAP war nicht möglich weil die Bedingungen durch den abnehmenden Wind bei den Flügen immer unterschiedlich waren....Spaß gemacht haben beide, aber der XBOW ist mit dem einteiligen Flügel plus Leitwerk kompakter, im Bodenhandling und beim Aufbau viel unkomplizierter....ankommen, einschalten, raus werfen und Spaß haben
Gruß,
Uwe.
P.S.: hier noch der Link zu meinem Video vom Erstflugtag am Sonntag:
https://vimeo.com/389115051
Vimeo-Video:
http://vimeo.com/389115051
Re: Erstversuch Nurflügelauslegung: Mini-Hangnuri Bow
Verfasst: Di 4. Feb 2020, 23:46
von VauPee
Bei mir liegt seit 10min die Orginale UR-Bow Form auf dem Tisch.... sauber gemacht und nun wird gewachst
Beste Grüße
Max v.P.