Mistral-C 1:3,5
Re: Mistral-C 1:3,5
Wow!!!
Echt wow!
Grüsse, Uwe
Echt wow!
Grüsse, Uwe
-
Baui
Re: Mistral-C 1:3,5
Wie funktioniert das mit dem einpassen des Rumpfes in die Trennebene ??
Stichsäge alleine kann ja wohl nicht sein ?
Grüße
Matthias
Stichsäge alleine kann ja wohl nicht sein ?
Grüße
Matthias
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Mathias
Das mit dem Einpassen funktioniert folgendermaßen:
Erst einmal braucht man einen möglichst exakten Schnitt. Dazu muss man erst die Kontur der Urmodells möglichst genau auf das Trennbrett übertragen. Dafür habe ich mir ein kleines Hilfsmittel gebastelt:
Das Urmodell (Mittelebene) wird auf der Trennplatte schön parallel ausgerichtet, dann die Außenkontur mit dem Gerätchen abgefahren und mit dem Bleistift auf das Trennbrett gezeichnet. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt, und mit der Stichsäge genau arbeitet, passt das schon recht gut. Wo´s noch klemmt wird mit der Raspel nachgearbeitet. Dann das Urmodell gut einwachsen, in die Trennebene einlegen, und den Spalt mit Presto-Feinspachtel ausfüllen. Wenn´s hart ist das Urmodell herausnehmen, und das Trennbrett mit dem Schwingschleifer planieren. Dann passt alles absolut saugend, und man bekommt eine messerscharfe Kante
.
Viele Grüße
Elmar
Das mit dem Einpassen funktioniert folgendermaßen:
Erst einmal braucht man einen möglichst exakten Schnitt. Dazu muss man erst die Kontur der Urmodells möglichst genau auf das Trennbrett übertragen. Dafür habe ich mir ein kleines Hilfsmittel gebastelt:
Das Urmodell (Mittelebene) wird auf der Trennplatte schön parallel ausgerichtet, dann die Außenkontur mit dem Gerätchen abgefahren und mit dem Bleistift auf das Trennbrett gezeichnet. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt, und mit der Stichsäge genau arbeitet, passt das schon recht gut. Wo´s noch klemmt wird mit der Raspel nachgearbeitet. Dann das Urmodell gut einwachsen, in die Trennebene einlegen, und den Spalt mit Presto-Feinspachtel ausfüllen. Wenn´s hart ist das Urmodell herausnehmen, und das Trennbrett mit dem Schwingschleifer planieren. Dann passt alles absolut saugend, und man bekommt eine messerscharfe Kante
Viele Grüße
Elmar
-
Norbert1
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Elmar
Saubere Sache, bitte dokumentiere die weiteren Schritte mit der trenn Schicht Lagen Aufbau und so weiter,
möchte davon profitieren und in absehbarer Zeit auch was abformen
Norbert
Saubere Sache, bitte dokumentiere die weiteren Schritte mit der trenn Schicht Lagen Aufbau und so weiter,
möchte davon profitieren und in absehbarer Zeit auch was abformen
Norbert
-
foobos
Re: Mistral-C 1:3,5
Und ich hab ja immernoch die 163 im Kopf - schließe mich Norbert also an 
- Nobby_segelflieger
- Beiträge: 2151
- Registriert: Mi 12. Jan 2011, 23:33
- Wohnort: Titisee- Neustadt
Re: Mistral-C 1:3,5
Moin Elmar
Fett den Daumen hoch.....
Und das selbe für die andere Seite nochmal.
Bin gespannt
Fett den Daumen hoch.....
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Bin gespannt
Sehr Hanglastige Grüße aus dem Südschwarzwald/Baden
DRANG zum HANG / Mitglied in der IG - Hangflug .eu / MFG - Gersbach
Jeti DC-16
Grüße Nobby
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Grüße Nobby
-
Studi
Re: Mistral-C 1:3,5
Sali Elmar
Sehr saubere Arbeit
Bekommt die Trennebene noch einen Rand?
@ Nobby: Die zweite Formenhälfte wird dann direkt auf die erste gebaut.
Lg Marco
Sehr saubere Arbeit
Bekommt die Trennebene noch einen Rand?
@ Nobby: Die zweite Formenhälfte wird dann direkt auf die erste gebaut.
Lg Marco
Re: Mistral-C 1:3,5
@nobby: das trennbrett muss man nur einmal machen. Darauf wird die erste formhälfte auflaminiert. Wenn die fest ist wird das trennbrett entfernt und die zweite formhälfte wird dann auf der ersten aufgebaut.
Gruß Tobi
Gruß Tobi
Heb nicht ab vom Acker, ohne deinen Tacker!
- Nobby_segelflieger
- Beiträge: 2151
- Registriert: Mi 12. Jan 2011, 23:33
- Wohnort: Titisee- Neustadt
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Tobi
Das kapier ich nicht ganz, hab das mit den Formen nur erst mal bei Christian gesehen. Ist ja irgendwie ääähm jaaaaa klar.
Ach ja jetzt fällt der Groschen langsam, pronto ecco kapito. "Klimper" ist angekommen
Das kapier ich nicht ganz, hab das mit den Formen nur erst mal bei Christian gesehen. Ist ja irgendwie ääähm jaaaaa klar.
Ach ja jetzt fällt der Groschen langsam, pronto ecco kapito. "Klimper" ist angekommen
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Grüße Nobby
Re: Mistral-C 1:3,5
Hallo Marco
Nein, es gibt keinen Rand, weil wir bei der Größe keine Hinterfüllung machen, sondern nur klassischen Gewebeaufbau. Einen Rand habe ich nur am Leitwerksbereich gemacht, wie
du auf den Bildern sehen kannst.
Viele Grüße
Elmar
Nein, es gibt keinen Rand, weil wir bei der Größe keine Hinterfüllung machen, sondern nur klassischen Gewebeaufbau. Einen Rand habe ich nur am Leitwerksbereich gemacht, wie
du auf den Bildern sehen kannst.
Viele Grüße
Elmar
-
Norbert1
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Elmar
kannst du Fotos dann auch von dem Zweiten Aufbau der Hälfte machen, Läuft da nichts in die Form wo die Urform liegt rein oder dichtest du das irgendwie ab?
Norbert
kannst du Fotos dann auch von dem Zweiten Aufbau der Hälfte machen, Läuft da nichts in die Form wo die Urform liegt rein oder dichtest du das irgendwie ab?
Norbert
Re: Mistral-C 1:3,5
Hallo Norbert, da gibts nichts abzudichten, da liegt das Urmodell in der dicht anlaminierten ersten Formhälfte drin, denn es wird nicht heraus genommen bevor die Form komplett fertig laminiert ist.Norbert1 hat geschrieben:Läuft da nichts in die Form wo die Urform liegt rein oder dichtest du das irgendwie ab?
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
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-
Norbert1
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi UweUweH hat geschrieben:Hallo Norbert, da gibts nichts abzudichten, da liegt das Urmodell in der dicht anlaminierten ersten Formhälfte drin, denn es wird nicht heraus genommen bevor die Form komplett fertig laminiert ist.Norbert1 hat geschrieben:Läuft da nichts in die Form wo die Urform liegt rein oder dichtest du das irgendwie ab?
Gruß,
Uwe.
Du wirst aber vorab doch das trenn Brett abmachen müssen wo man die Urform ja vorab Fixiert hat ergo wird ja wohl so stelle ich es mir vor die Kostbare Urform wohl entnommen , also ok dann wieder in die Form rein , und somit stelle ich mir vor das dort ein spalt entsteht der eventuell abgedichtet werden muss denke ich mir , ich kann aber auch falsch liegen , da ich noch keine Form so gebaut habe , aber eine bauen möchte deswegen die Fragen dazu. Auch stelle ich mir vor das dort wo die Urform in der Trennebene liegt noch mal gesäubert und auch nachgewachst werden muss. Vielleicht muss ja auch die trennebene der ersten Formenhälfte etwas Überarbeitet werden, also so sehe ich das muss die Urform ja dann doch aus der Form raus. Aber wie gesagt alles Spekulationen nur möchte ich beim Bau auch von denen Profitieren die dies schon mal gemacht haben .Aber ich hoffe Elmar wird’s zeigen auf Fotos.
Norbert
- christianka6cr
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Re: Mistral-C 1:3,5
Moin Norbert
In der ersten Halbschale bleibt das Positiv drin hängen, normalerweise braucht man eh bissl Gewalt zum Entformen, und das Trennbrett hat ja im besten Fall kaum bis keine Haftung am Positiv. Beim Abhebeln der Halbschale hängt also das Positiv fest in der Form und das Trennbrett mitsamt Unterbau bleibt liegen.
Elmar kann das aber bald mit schönen Fotos viel besser als wir mit vielen Worten erklären.
Gruß Christian
In der ersten Halbschale bleibt das Positiv drin hängen, normalerweise braucht man eh bissl Gewalt zum Entformen, und das Trennbrett hat ja im besten Fall kaum bis keine Haftung am Positiv. Beim Abhebeln der Halbschale hängt also das Positiv fest in der Form und das Trennbrett mitsamt Unterbau bleibt liegen.
Elmar kann das aber bald mit schönen Fotos viel besser als wir mit vielen Worten erklären.
Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
Re: Mistral-C 1:3,5
christianka6cr hat geschrieben:Moin Norbert
In der ersten Halbschale bleibt das Positiv drin hängen, normalerweise braucht man eh bissl Gewalt zum Entformen, und das Trennbrett hat ja im besten Fall kaum bis keine Haftung am Positiv. Beim Abhebeln der Halbschale hängt also das Positiv fest in der Form und das Trennbrett mitsamt Unterbau bleibt liegen.
..und wird dann sauber gemacht, einseitig mit einem Stützunterbau versehen damit die meist irgendwie runde Form fest stehen bleibt und dann für die zweite Formhälfte neu eingetrennt und laminiert.
Norbert, der Ablauf ist viel einfacher als Du Dir das jetzt vorstellst und die Tücken liegen bei dem was bei dieser einfachen Ausführung trotzdem noch schief gehen kann
Elmars Bilder werden das bestimmt noch zeigen
Bis es so weit ist kannst Du das Prinzip auch in Marcos Energija-Thread sehen, auch wenn da der Stützaufbau der Form durch das Poraver ein bisschen anders ist: viewtopic.php?f=9&t=431&start=30
Gruß,
Uwe.
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Re: Mistral-C 1:3,5
UweH hat geschrieben:christianka6cr hat geschrieben:Moin Norbert
In der ersten Halbschale bleibt das Positiv drin hängen, normalerweise braucht man eh bissl Gewalt zum Entformen, und das Trennbrett hat ja im besten Fall kaum bis keine Haftung am Positiv. Beim Abhebeln der Halbschale hängt also das Positiv fest in der Form und das Trennbrett mitsamt Unterbau bleibt liegen.
..und wird dann sauber gemacht, einseitig mit einem Stützunterbau versehen damit die meist irgendwie runde Form fest stehen bleibt und dann für die zweite Formhälfte neu eingetrennt und laminiert.
Norbert, der Ablauf ist viel einfacher als Du Dir das jetzt vorstellst und die Tücken liegen bei dem was bei dieser einfachen Ausführung trotzdem noch schief gehen kann![]()
Elmars Bilder werden das bestimmt noch zeigen![]()
Bis es so weit ist kannst Du das Prinzip auch in Marcos Energija-Thread sehen, auch wenn da der Stützaufbau der Form durch das Poraver ein bisschen anders ist: viewtopic.php?f=9&t=431&start=30
Gruß,
Uwe.
Pfff, mit stützunterbau wäre es ja einfach und langweilig.
War heute bei Elmar wegen unsrem zweiten Großprojekt...denke mal das er bald die Bilder vom formenbau hier noch einstellt.
Gruß Tobi
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Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Leute!
Als dann alles schön eingewachst und eingetrennt, das Gewebe zugeschnitten und das Wetter ausreichend schlecht war, haben wir ( Tobi, Thomas, Michael und ich) uns an einem Sonntag bei mir im Keller getroffen, um ein wenig Harz zu verbraten
!
Los ging´s mit der Formenharzschicht:
Das Verteilen musste schnell geschehen, weil das Formenharz nur eine Tropfzeit von 15 min hat! Bei einer Form in dieser Größe ist das alleine kaum zu schaffen.
zum Schluss noch alles mit Glasschnitzel bestreuen, um eine gute Anbindung an die Kupplungsschicht zu ermöglichen:
Erste Schicht war drauf! Jetzt war Warten angesagt, bis das Formenharz angeliert war.
Später geht´s weiter!
Viele Grüße
Elmar
Als dann alles schön eingewachst und eingetrennt, das Gewebe zugeschnitten und das Wetter ausreichend schlecht war, haben wir ( Tobi, Thomas, Michael und ich) uns an einem Sonntag bei mir im Keller getroffen, um ein wenig Harz zu verbraten
Los ging´s mit der Formenharzschicht:
Das Verteilen musste schnell geschehen, weil das Formenharz nur eine Tropfzeit von 15 min hat! Bei einer Form in dieser Größe ist das alleine kaum zu schaffen.
zum Schluss noch alles mit Glasschnitzel bestreuen, um eine gute Anbindung an die Kupplungsschicht zu ermöglichen:
Erste Schicht war drauf! Jetzt war Warten angesagt, bis das Formenharz angeliert war.
Später geht´s weiter!
Viele Grüße
Elmar
- Nobby_segelflieger
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- Registriert: Mi 12. Jan 2011, 23:33
- Wohnort: Titisee- Neustadt
Re: Mistral-C 1:3,5
Aaaaaaah der schöne Rumpf, voll zugeschmoddert mit dem Schwarzen Zeugs. Buäää das tut irgendwie weh.
Aber, wat Mut das Mut.
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Sehr Hanglastige Grüße aus dem Südschwarzwald/Baden
DRANG zum HANG / Mitglied in der IG - Hangflug .eu / MFG - Gersbach
Jeti DC-16
Grüße Nobby
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Jeti DC-16
Grüße Nobby
Re: Mistral-C 1:3,5
Hallo!
Weiter geht´s: Etwa eine Stunde später haben wir die Kupplungsschicht aufgetragen: Mumpe bestehend aus Harz (40 min Tropfzeit), Glasschnitzel und Baumwollflocken zu einem zähen Brei vermischt, dient dazu die Formenharzschicht abzudecken und die Kanten und Ecken aufzufüllen/ verrunden.
Nun wieder Warten, bis die Kupplungsschicht angeliert ist. Die Zeit bis dahin haben wir genutzt, um uns beim Schachtelwirt etwas zu stärken
.
Viele Grüße
Elmar
Weiter geht´s: Etwa eine Stunde später haben wir die Kupplungsschicht aufgetragen: Mumpe bestehend aus Harz (40 min Tropfzeit), Glasschnitzel und Baumwollflocken zu einem zähen Brei vermischt, dient dazu die Formenharzschicht abzudecken und die Kanten und Ecken aufzufüllen/ verrunden.
Nun wieder Warten, bis die Kupplungsschicht angeliert ist. Die Zeit bis dahin haben wir genutzt, um uns beim Schachtelwirt etwas zu stärken
Viele Grüße
Elmar
-
Norbert1
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Elmar
Toll wie ihr das macht, da wird mir nun einiges Klar
bitte weiter so Berichten
Norbert
Toll wie ihr das macht, da wird mir nun einiges Klar
Norbert
Re: Mistral-C 1:3,5
Moin!
Etwa zwei Stunden später ging´s los mit dem Gewebeaufbau:
Den Aufbau haben wir folgendermaßen gemacht:
1. Lage 163 g/m^2 Köper, dann 5 Lagen 445 g/m^2 Scheindreherbindung, zum Schluss noch eine abschließende Lage 163 g/m^2 Köper. Das ergibt einen symetrischen Gewebeaufbau, um Verzügen vorzubeugen. Getränkt haben wir das Ganze mit Epoxydharz L / Härter GL2 von R§G . Tropfzeit komfortable 210 min; härtet aber auch ohne Tempern aus, braucht allerdings auch 48 Stunden dazu. Der Härter ist flüssig wie Wasser, dadurch wurde das Harz verdünnt und wir hatten den Eindruck, dass dadurch das Tränken deutlich einfacher war. Außerdem entsteht durch die lange Tropfzeit kaum Wärme beim Abbinden, was für das Trennmittel nicht schlecht sein kann. Jedenfalls war ich sehr zufrieden mit dem Zeug.
Nachmittags gegen 15.30 Uhr waren wir dann fertig mit der ersten Formenhälfte und ziemlich geschafft!
Bis bald
Elmar
Etwa zwei Stunden später ging´s los mit dem Gewebeaufbau:
Den Aufbau haben wir folgendermaßen gemacht:
1. Lage 163 g/m^2 Köper, dann 5 Lagen 445 g/m^2 Scheindreherbindung, zum Schluss noch eine abschließende Lage 163 g/m^2 Köper. Das ergibt einen symetrischen Gewebeaufbau, um Verzügen vorzubeugen. Getränkt haben wir das Ganze mit Epoxydharz L / Härter GL2 von R§G . Tropfzeit komfortable 210 min; härtet aber auch ohne Tempern aus, braucht allerdings auch 48 Stunden dazu. Der Härter ist flüssig wie Wasser, dadurch wurde das Harz verdünnt und wir hatten den Eindruck, dass dadurch das Tränken deutlich einfacher war. Außerdem entsteht durch die lange Tropfzeit kaum Wärme beim Abbinden, was für das Trennmittel nicht schlecht sein kann. Jedenfalls war ich sehr zufrieden mit dem Zeug.
Nachmittags gegen 15.30 Uhr waren wir dann fertig mit der ersten Formenhälfte und ziemlich geschafft!
Bis bald
Elmar
- Nobby_segelflieger
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Re: Mistral-C 1:3,5
Moin
................................................................ Sprachlos.

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Jeti DC-16
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Re: Mistral-C 1:3,5
Jungs, ihr seid genial. 
Welche(s) Trennmittel habt ihr verwendet?
Gruß Christian
Welche(s) Trennmittel habt ihr verwendet?
Gruß Christian
Segelfliegen. Wo Motorkraft durch Intelligenz und Können ersetzt wird.
Re: Mistral-C 1:3,5
Moin!
Elmar hat PVA verwendet! Die erste formhälfte hat einen ziemlich fertig gemacht! Das verwendete Harz Stinkt dermaßen, das wir trotz Raumabsaugung diese "Darth-Vader" Atemschutzmaske verwenden mussten. Die Dinger haben, wenn man sie den ganzen Tag auf hat und den Kopf hängen lassen muss, ein ordentliches Gewicht. Der Nacken hat sich Abends auf die heiße Badewanne gefreut!
Bei der zweiten Seite war das ganze einfacher, da war die Form ca 25cm höher. Das war ein viel angenehmeres Arbeiten.
Gruß Tobi
Elmar hat PVA verwendet! Die erste formhälfte hat einen ziemlich fertig gemacht! Das verwendete Harz Stinkt dermaßen, das wir trotz Raumabsaugung diese "Darth-Vader" Atemschutzmaske verwenden mussten. Die Dinger haben, wenn man sie den ganzen Tag auf hat und den Kopf hängen lassen muss, ein ordentliches Gewicht. Der Nacken hat sich Abends auf die heiße Badewanne gefreut!
Bei der zweiten Seite war das ganze einfacher, da war die Form ca 25cm höher. Das war ein viel angenehmeres Arbeiten.
Gruß Tobi
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Re: Mistral-C 1:3,5
Hallo Christian
Ich habe Grundierwachs (6 x) und PVA benutzt. Würde es aber aus heutiger Sicht nicht nochmal verwenden. Nicht etwa weil es nicht gut funktioniert hätte, sondern weil es sehr schwierig war, das PVA ohne Schlieren oder Einschlüsse sauber aufzubringen, dass eine hochglänzende Oberfläche entsteht. Ich musste es 3 mal wieder runterwaschen und nochmal auftragen, bis ich zufrieden war
! Ich habe danach mal das " Formula Five" von R§G probiert ( silikonhaltig ), das hat geniale Trenneigenschaften und funktioniert mit Epoxy- Oberflächenharzen einwandfrei! Nur zum Lackieren von Formen mit UP-Lacken hat´s nicht funktioniert ( gibt Augen und Blasen ). Da verwenden wir jetzt W70.
Viele Grüße
Elmar
Ich habe Grundierwachs (6 x) und PVA benutzt. Würde es aber aus heutiger Sicht nicht nochmal verwenden. Nicht etwa weil es nicht gut funktioniert hätte, sondern weil es sehr schwierig war, das PVA ohne Schlieren oder Einschlüsse sauber aufzubringen, dass eine hochglänzende Oberfläche entsteht. Ich musste es 3 mal wieder runterwaschen und nochmal auftragen, bis ich zufrieden war
Viele Grüße
Elmar
- christianka6cr
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Re: Mistral-C 1:3,5
Moin Tobi
Nur PVA? Trägt das Zeug nicht undefinierbar auf, sodass man kaum eine saubere Oberfläche, gerade bei einem Rumpf, bekommt?
EDIT
Moin Elmar
Ok, genau, ich hab zwar PVA auch hier, habe den Mist aber nur 2x erfolglos getestet bisher.
Eine Kombination aus BM17 und W70 nehme ich zur Zeit für´s Laminieren und hätte ich jetzt auch für Abformungen genommen.
Gruß Christian
Nur PVA? Trägt das Zeug nicht undefinierbar auf, sodass man kaum eine saubere Oberfläche, gerade bei einem Rumpf, bekommt?
EDIT
Moin Elmar
Ok, genau, ich hab zwar PVA auch hier, habe den Mist aber nur 2x erfolglos getestet bisher.
Eine Kombination aus BM17 und W70 nehme ich zur Zeit für´s Laminieren und hätte ich jetzt auch für Abformungen genommen.
Gruß Christian
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Norbert1
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi
Nun sehe ich gelassene meiner ersten Form entgegen Toll Toll Toll die Beschreibung
Norbert
Nun sehe ich gelassene meiner ersten Form entgegen Toll Toll Toll die Beschreibung
Norbert
Re: Mistral-C 1:3,5
Hi Christian
Die Schicht wird wirklich hauchdünn und sehr gleichmässig, das sieht und spürt man überhaupt nicht. Ich denke das ist nicht das Problem; problematisch ist eher das Auftragen auf großen Flächen. das Zeug gibt´s auch zum Spritzen, die Sauerei wollte ich mir im Keller aber dann doch nicht geben
!
Viele Grüße
Elmar
Die Schicht wird wirklich hauchdünn und sehr gleichmässig, das sieht und spürt man überhaupt nicht. Ich denke das ist nicht das Problem; problematisch ist eher das Auftragen auf großen Flächen. das Zeug gibt´s auch zum Spritzen, die Sauerei wollte ich mir im Keller aber dann doch nicht geben
Viele Grüße
Elmar
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Re: Mistral-C 1:3,5
Moin Elmar
Hauchdünn und gleichmäßig? Das Zeugs was ich hier habe trägt dick auf und will kaum eine anständige Oberfläche ergeben.... PVA von HP
Gruß Christian
Hauchdünn und gleichmäßig? Das Zeugs was ich hier habe trägt dick auf und will kaum eine anständige Oberfläche ergeben.... PVA von HP
Gruß Christian
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