Schwachstellen bei Seglern!!!

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McLaut
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Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von McLaut »

Hallo ihr Lieben liebenden des Hangflugs!!! :D

Nachdem mir gestern bei einer eher harmlosen Landung mal wieder der Rumpf vom lieben Jaro Müller Modell geknickt ist, will ich hier mal einen Threat eröffnen, der Erfahrungen bei Reparaturen dieser Miseren weitergibt.

Bei Jaro Modellen ist ja bekanntermaßen das Konzept der modulbauweise verwirklicht worden. Toll einerseits, aber relativ anfällig andererseits.
D.h. man kann die Modelle Ellipse 3 Race, Ellipse 3 Cam sowie Escape untereinander kombinieren.
Zu den flugeigenschaften brauch ich hierbei auch nix sagen. Die sind endgeil :mrgreen:

Jetzt hatte ich bei meinem ersten Rumpf schon das Problem, dass das Rumpfboot eigentlich nur unzureichend mit dem Rumpf verbunden ist.
Resultat war bisher 3 mal folgendes
Glatt durch nach einer Landung bei der die Nase zuerst aufkam!!!
Glatt durch nach einer Landung bei der die Nase zuerst aufkam!!!
Die Landungen ansich sind nie wirklich schlimm. Aber das Rumpfboot is einfach schlecht integriert.
Christian und ich haben schlißlich eine reparatur ausgeklügelt, bei der ich das Rumpfboot von unten eröffne und dann innen verstärke mit Kohle Rovings.
Eröffneter Rumpf von unten
Eröffneter Rumpf von unten
Kohle wo man hinguckt
Kohle wo man hinguckt
von innen verschlossen mit Glasfasermatte
von innen verschlossen mit Glasfasermatte
verspachtelt und verschliffen und zum lackieren abgeklebt
verspachtelt und verschliffen und zum lackieren abgeklebt
So hab ichs gemacht!!! Mittlerweile schon zum dritten mal. Wenn ich könnt würde ich das umgehen und dem Jaro mal erzähln wo er was falsch gemacht hat.
Hmmm, und wie macht ihr eure Reparaturen? Oder hättet ihr was anders gemacht?

LG
Michel

P.S. Übrigens is die Reparatur von der gestrigen Landung schon fertig und muss nur noch verschliffen werden.
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christianka6cr
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von christianka6cr »

Moin

Die bekanntesten und grundsätzlichen 2 Schwachstellen an vielen Rümpfen sind der Kabinenhaubenrahmen hinten, also in Richtung der Fläche und der Rumpfröhren-Leitwerksübergang. Den Haubenrahmen bekommt man meist mit einem Drucksteg von Nasenleiste zu Nasenleiste und vielleicht zusätzlich noch ein paar Rovings, je nach Rumpf, behoben, der Leistwerksübergang ist schon etwas doofer zu richten. Da helfen meist nur Matten von hinten reinmurksen oder Spantengeschichten in 45° formschlüssig einzukleben. Die Hersteller hätten dabei eigentlich nur wenige Sekunden mehr Arbeit beim Rumpflegen, wenn sie einen halbmondförmigen Mattefetzen der als Abfall eh immer anfällt in den Röhrenübergang und an der Haube vorne eine extralage beim Flächenanschluss und 3 Runden Rovings in den Haubenrahmen legen würden. Time is money, und die meisten Kunden kaufen ja trotzdem immer wieder, auch wenn der Lack dicker ist als die Lagen um den Murks zu kaschieren...

Gruß Christian
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Gast

Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Gast »

Habe ich das jetzt richtig verstanden :?:
Trotz Optimierung und Verstärkung bricht der Rumpf immer an der gleichen Stelle :?:
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christianka6cr
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von christianka6cr »

Ab und an leider schon, weil du nachträglich erstens niemals die perfekte Verbindung wie beim Rumpfbau nass in nass hast, du ja auch nicht im richtigen Lagenaufbau arbeiten kannst und du zweitens oft nicht so recht drankommst im Rumpfboot oder Leitwerksübergang um alles perfekt zu machen. Die Flüche vom Michel von wegen "...Spinnenfingern..." und "...ich seh nix, verd...nochmal..." vor einem ~3/4 Jahr hättest du nicht hören wollen... :roll: :wink:

Gruß Christian
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McLaut
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von McLaut »

Jo, also du kannst dir das vorstellen als wolltest du in ein 1,5 l PET-Flasche mit einer Pinzette eine Glasfasermatte unten am Boden anbringen. Dabei is die aber vorher mal schwarz lackiert worden :twisted:
Die Probleme sind , dass du ja erst mal anschleifen musst. Kinderarbeit wäre hier zu empfehlen, weil die die deutlich kleineren Finger haben. Danach mit nassen Rovings diese so zu plazieren, dass sie an der richtigen Stelle liegen ist eigentlich fast unmöglich. Teilweise hab ich alles wieder rausgerissen, weil sich das Zeugs irgendwie total verworren hat und die Fasern kreuz und quer lagen. :evil:
Die Stabilität ist dann leider auch nur da gut, wo dei Verbindung top geworden ist.
Das mit den Verstärkungen an der richtigen Stelle kann man halt auch nur dann machen, wenn man wie Christian seinen Rumpf selbst legt. :mrgreen:
Gruß
Michel
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UweH
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von UweH »

Hallo Bruchpiloten,

kennt ihr die Blätzli-Technik?
So mach ich das auch: http://www.mfv-marbach.ch/download/tipp ... echnik.pdf

Geht bequem von außen und wenns fertig und lackiert ist sieht man manchmal gar nichts mehr von dem Bruch :wink:

Gruß,

Uwe.
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Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf :roll:
Gast

Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Gast »

UweH hat geschrieben:Hallo Bruchpiloten,

kennt ihr die Blätzli-Technik?
So mach ich das auch: http://www.mfv-marbach.ch/download/tipp ... echnik.pdf

Geht bequem von außen und wenns fertig und lackiert ist sieht man manchmal gar nichts mehr von dem Bruch :wink:

Gruß,

Uwe.
Ja die kenne ich...die habe ich damals bei meinem Elipsoid getestet und für gut befunden :)

Ich muss aber dazu sagen,das ich bis jetzt noch nie so einen richtigen Bruch hatte. :)
Bis jetzt waren es auch nur so bescheuerte Landungen,das was angeknackst war.
Nicht mal bei meiner Stecklandung des Elipsoid war was gebrochen am Rumpf(Vielleicht lag das daran,das Reichard Modelle alle ein bisschen weich sind)
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von christianka6cr »

Moin

Blätzlis kann man bei einem Bruch nutzen, auch wenn ich bei dem Namen schon Plaque bekomme so von wegen Schäftung und so, zur Prävention ist das aber völlig ungeeignet. Da hilft nur gezieltes platzieren von richtig dimensionierten Verstärkungsteilen.

@Michel: Wenn man immer alle Rümpfe die man so möchte selbst legen könnte, gäbe es diese Sorgen kaum, stimmt. So oft wie ich möchte (also immer :mrgreen: ) kann ich aber die doch recht kostenintensive Geschichte mit den Formen usw leider nicht durchziehen... :cry:

Gruß Christian
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McLaut
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von McLaut »

Also spare ich mal auf eine Form :mrgreen:

Gehe jetzt fliegen!!!! :wink: Die ElWoMS will gassi gehen :D

Greetz
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UweH
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von UweH »

christianka6cr hat geschrieben:Blätzlis kann man bei einem Bruch nutzen, auch wenn ich bei dem Namen schon Plaque bekomme so von wegen Schäftung und so, zur Prävention ist das aber völlig ungeeignet. Da hilft nur gezieltes platzieren von richtig dimensionierten Verstärkungsteilen.

Naja, erstmal muß man ja wissen wo die Teile ihre Schwachstellen haben, oder machst Du bei einem neuen Rumpf gleich mal vorsorglich Matten und Rovings rein? :roll:
Sicher sind Blätzli für einen Bruch. Wenn der Lack bei einem Rumpf dicker ist als das Gewebe wie bei meiner Petoma kann man aber mit ein paar Kohle- oder Kevlarrovings unter den Blätzli für ordentliche Verstärkungen sorgen, ebenso beim reparieren von Weißbrüchen und kompletten Durchbrüchen. Ich hab damit jedenfalls gute Erfahrungen gemacht.

Gruß,

Uwe.
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laqui
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von laqui »

Hi,

also meiner Meinung nach hat Kohle im vorderen Bereich von Rümpfen nichts verloren.
Das bringt zwar gefühlt Festigkeit, aber bei einem Einschlag bricht das zuerst.
Aber das Problem, mit den gebrochenen Rümpfen, war für mich der Auslöser sowas selbst herzustellen.
Die meisten Rümpfe der großen Hersteller (bzw Vertreiber) sind für den Hangflug nicht zu gebrauchen, oder man nimmt richtig Geld in die Hand und kauft was richtig Gutes.
Aber das ist halt der Preisdruck und die ganzen Instanzen die auch was verdiehnen müssen.
Als ich den gebrochenen Rumpf von meinem Kult gesehen hab ist mir das große Ko..en gekommen, 2mm Gelcoat eine Lage Glas aber ganz wichtig Kohlerovings von Vorne bis Hinten.
Ich bilde mir ja ein das ich ein wenig fliegen kann, aber den Rumpf hab ich 3 mal reparieren müssen und das waren keine Stecklandungen.
Bätzli ist die einzig funktionierende Methode bei Reperaturen, alles andere ist nur Kosmetik.
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von christianka6cr »

laqui hat geschrieben:...Bätzli ist die einzig funktionierende Methode bei Reperaturen, alles andere ist nur Kosmetik.
Ich schäfte eigentlich alles, Blätzlis sind für mich, sorry, purer Murks, ich habe halt "richtiges" Reparieren in einem WL gelernt und danach denkt man wohl einfach grundsätzlich anders darüber... :roll: Blätzlis an echten Fliegern ist halt grundsätzlich nicht, da wird der Laminataufbau ermittelt und dann dem Material entsprechend geschäftet. Bei vielen scheinen Blätzlis aber echt gut zu funktionieren, ist ja auch eine sehr beliebte Technik weil sie so unglaublich einfach umzusetzen ist.

@Michel: Ich habe in wenigen Tagen eine Elli-ähnliche F3x-Rumpfform, musst dir deinen also nicht mehr lange antun wenn du möchtest :wink:

Gruß Christian
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Speedchris

Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Speedchris »

Also ich kenne die Probleme nicht mit Jaro Rümpfen, hab ich auch noch nie am Hang gesehen. Zumindest nicht an der Stelle, das liegt doch mehr daran wie man das Rumpfboot mit dem Rumpf verklebt hat.
Bei meinem Trinity ist das gleich, aber die Schwachstellen sind im Rumpfboot die Servoausschnitte. Da ist er mir schon mehrmals gebrochen.

gruss Chris
Silberkorn

Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Silberkorn »

Die Elli 3 ist doch eine F3b Konstruktion.
Sind Stecklandungen bei F3b/F3J nicht üblich und sollten das die Rümpfe nicht aushalten.
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Nobby_segelflieger
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Nobby_segelflieger »

Hi Zusammen

@ Thomas
Sicher hast du schon genug Rümpfe laminiert und weist wo die Schwachstellen liegen. Dazu habe ich leider etwas kritik anzubringen.

Da ich nun schon den 4. Strong aus deiner Familie habe und sie ausschliesslich am Hang einsetzt, habe ich bis auf den Thermikrumpf schon die 3 Anderen, vom Run über den kleinen Mini und den Mini Extrem alle 3 ander gleichen stelle Flicken müssen und zwar am übergang vom Ende der Flächenauflage zum Seitenleitwerk (Röhre). Alle 3 sind sie bei Landedrehern an der gleichen stelle angeknackst worden. Beim Extrem hast du zwar oben und unten im beschriebenen Bereich ein Glasband eingearbeitet, aber seitlich fehlt dort meiner Meinung nach ein solches Band.
Beim Kleinen Mini hab ich ein Hybridgewebestreifen von ca 6-7 cm breite drumgeharzt. Bis jetzt hat er damit einige Dreher ohne Probleme weggesteckt.
Der Run Rumpf steht noch aus mit der Reparatur, da muss ich im Bereich der Kabinenhaube die Unterseite verstärken, da dort das Gewebe an einigen stellen reichlich dünn war das man es mit dem Fingernagel eindrücken konnte. Den besagten Übergang hatte ich auch nach einigen Flügen verstärken müssen. Das beste wird sein ich ziehe von vorne bis hinten eine 200er Matte drüber und vorne Doppelt und gut ist.

Bei uns im Schwarzwald, bzw an meinem Haushang sind die Landebedingungen, man kann sagen schon "Alpin". Also muss der Rumpf schon einiges wegstecken können.

Sorry Thomas das musste ich mal loswerden
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Grüße Nobby
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Nobby_segelflieger »

Hi Alex

Bei F3B sind Stecklandungen nicht erwünscht und geben soviel ich weis Wertungsspunkte abzüge.
Bei F3J sind sie die Regel, weil so die Landepunkte nicht präzise getroffen werden können.
Bei beiden Klassen spielt aber auch das Gewicht der Modelle eine entscheidende Rolle.
Die F3B /F3F Modelle, besonders die F3F Modelle, um bei (ab 12m Sec) Wind Strecke machen zu können, fliegen in der regel aufbalstiert d.h. es sind bis zu 2 Kg Balast im Flieger der dann somit ca +/- 4 Kg (F3F) Flugmasse hat. Wenn du dann solch einen 4Kg Hammer Erdest, bleibt auch bei den tollsten Verstärkungen nicht mehr viel übrig.
Ein F3J Flieger wird in der Regel so leicht als möglich geflogen um auch jeden Hauch an Thermik mitzunehmen um die maximale Flugzeit (10-15 Min) erreichen zu können. Auch diese Modelle lassen sich aufbalastieren, aber nur in "geringen" Mengen, ca 1 Kg.
Silberkorn hat geschrieben:Die Elli 3 ist doch eine F3b Konstruktion.
Sind Stecklandungen bei F3b/F3J nicht üblich und sollten das die Rümpfe nicht aushalten.
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Grüße Nobby
laqui
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von laqui »

Hi Nobby,

du wirst es wahrscheinlich nicht glauben aber du bist der erste der mir das so sagt!!!
Ich werde das aber verbessern und das Glas UD Band, das bis jetzt bis zum Ende der Flächenauflage geht, bis zur Endleiste SLW durchziehen.
Somit hat dann auch dieser Bereich 3 Lagen Glas.

Gruß
Thomas
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christianka6cr
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von christianka6cr »

Moin Thomas

Ich mach in einen Rumpf mindestens 3 Lagen Glas vollflächig, 90/45/90, nur die Stärke ist unterschiedlich (48g bis über 400g) und an brisanten Stellen dann bis zu 5 Lagen plus noch Basaltrovings/Uniband/Biax um Haubenausschnitte, Flossenübergang, Flächenanformung ... CFK in Rümpfen, ausser in so richtig dick und vollflächig (Pace, Erwin) finde ich fehl am Platz, das Ding soll ja bei einer harten Landung flexen können und nicht an selbsteingebauten Sollbruchstellen zerspringen.

Gruß Christian
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McLaut
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von McLaut »

Ich finde eure Argumente zur Verstärkung der Schwachstellen sehr interessant. Aber sind wir hier tatsächlich die ersten, die über sowas reden???
@ Thomas
Schwachstellen bei einem Rumpf, egal welcher, sollten doch spätestens nach 20 verkauften Modellen ein feedback geben???Oder???? :shock: Konstruktionen in dem Bereich anzupassen sollte kein individueller Wunsch eines einzelnen Käufers sein, sondern ein Selbstverständnis der Konstrukteure und Produzenten. :wink:

Natürlich ist das in Zeiten der Massenware auch eine Preisfrage.

@ Speedchris
Leider habe ich diese Übergänge nicht selbst verklebt. Aber selbst wenn ich das hätte machen dürfen, wäre da die Frage wie man es besser machen würde. :?:
Wenn man sich die Elli oder die Escape-Rümpfe mal so ansieht, stellt man fest, dass man da ja niergends ran kommt. Es sei denn man hat Kinderfinger oder einen modernen OP-Tisch mit Mikroskopischem OP-Helfern :D

Naja, ich für meinen Teil finde halt die Rumpfkonstruktion vom Jaro schön, aber für so einen hochwertigen (wenn man seine Modelle so bezeichnen darf und ich denke schon!!!!) Flieger schlecht. :roll:

@ Christian
Mein neuer Rumpf wird halten!!!! :mrgreen:

Greetz
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von laqui »

Hi Leute,

Ich hab inzwischen mehr als 20 Modelle verkauft, das könnt ihr glauben. Über mangelnde Stabillität hat sich noch keiner beschwert. Soll keine Kritik an dich sein Nobby!
Man kann aber auch nicht einen Rumpf absolut zerstörfest bauen. Ein Kumpel von mir hat auch mal meinen Run Rumpf zerschossen an der selben Stelle, wie Nobby es sagte.
Aber da ist er auch Rückwärts mit reichlich überfahrt eingeschlagen.
Es gilt halt auch immer einen guten Kompromiss zu finden. Viele wollen die Rümpfe halt sehr leicht die anderen fester.
Und was ich dort hinten an Material einbaue brauche ich vorne an Blei dreifach, somit wird die Kiste immer schwerer und dann reicht das mehr Material auch nichtmehr.
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von UweH »

laqui hat geschrieben:Über mangelnde Stabillität hat sich noch keiner beschwert.
Doch, ich :P
Bei meinem ersten Mini-Rumpf war die Schwachstelle die Rumpfunterseite unterhalb vom hinteren Ende des Kabinenhaubenausschnitts, dort knickte er schon gleich zu Anfang ein. Ich hab dann eine Kevlarmatte einlaminiert (keine Plätzli, da kommt man ja auch gut dran :wink: ) und Thomas das geschrieben und es wurde abgestellt. Inzwischen haben meine beiden Mini-Rümpfe schon viele Macken von vielen sehr unsanften Landungen, aber ein größerer Schaden blieb seitdem aus und an der Röhre hinter der Flächenauflage haben beide noch nix abbekommen. Den Thermikrumpf für den Run hab ich aber immer noch nicht im Einsatz, deshalb hat der keinen Kratzer, also für den Hangar ist der ausreichend stabil gebaut :D

Gruß,

Uwe.
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Gast »

Bei meinen Seglern ist die Schwachstelle meistens der Pilot. :shock:
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von UweH »

Mehmät Boravac hat geschrieben:Bei meinen Seglern ist die Schwachstelle meistens der Pilot. :shock:

..und ich weiß sogar welches Teil davon :P :mrgreen:
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von McLaut »

Sooo, ich wollt die Gelegenheit mal nutzen um zu berichten was mit meiner Escape geworden ist.
Nach dem WE bei Uwe, Tobi und den anderen im Spessart, war mir bei einer harmlosen Landung am Haushang ja wieder mal das Rumpfboot weggebrochen. :(
Nach erfolgter Reparatur und unterstützendem schlechten Wetter habe ich mir vorgenommen die Escape etwas schicker zu machen.
Heute war kaum Wind und ich kränkel auch nen bissel, daher hatte ich Zeit zum lackieren.
Jetzt bin ich fast fertig.
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Es fehlen noch die weissen Blockstreifen und ein schwarzer Zierstreifen zwischen grau und orange.
Da bin ich mir noch unsicher, ob ich den mit Klebeband oder lieber auch lackieren soll.
Zum finish dann noch aufpolieren und dann wieder an den Hang!!! :wink:

Gruß
Michel
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Nachher
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Vorher------>Das hassliche Ding in grün, gelb, weiss und rot <------
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von UweH »

Hi Michel,

das sieht richtig gut aus, Super!

...ist ne gute Inspiration für meine noch ausstehende X-mess-Lackierung, so was ähnliches wie Dein Orangefarbener Streifen an der Flügelnase könnt ich mir am gering gestreckten X-mess-Flügel auch vorstellen, das macht schlank :wink:

Gruß,

Uwe.
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Gast »

Ja aber das Mausgrau :roll:
Das Bobbycar ist das deines Michel duckundwech
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von christianka6cr »

Moin Michel

Geile Lackierung! Grau und Orange passen perfekt zueinander finde ich. :wink:

Gruß Christian
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von McLaut »

DAnke für die Komplimente.
Leider sieht man an einigen Stellen meine unerfahrenheit!!!! :cry: :cry: :cry:
Ich hab nicht gut genug vorgearbeitet. Zwei Stellen sind echt besch....
Aber Nasen hab ich nicht eine einzige gezogen.

Mit der Lackierung hab ich mich inspirieren lassen

http://www.mg-modellbau.de/Shop/Flugzeu ... SL-NDO.jpg

Gruß
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von foobos »

Die Lackierung sieht doch nicht schlecht aus, die Streifen würd ich allerdings auch lackieren, und dann alles schön aufpolieren :D
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Re: Schwachstellen bei Seglern!!!

Beitrag von Gast »

@MC Laut

Wirklich sehr gelungen die Lackierung. Wenn ich mal was zu Lackieren habe bringe ich es dir vorbei.
Schade das ich bei uns am Hang war nich auch mal draussen war. Da hätte man sich mal kennen lernen können.
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