Baubericht 4m Standard-Libelle
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Die Flächen habe ich bewusst ohne Porenfüller gepresst,
war mir da nicht ganz einig.
Aber nach hin und her, und letztendlich hat mich Lorenzo (Polsianer kennen ihn) überredet/überzeugt, dass eine gute Verbindung beim Flügelaufbau hier bei uns wichtiger ist, als 200 Gramm gespaart.
Aber beim Finish probiere ich das mal aus.
war mir da nicht ganz einig.
Aber nach hin und her, und letztendlich hat mich Lorenzo (Polsianer kennen ihn) überredet/überzeugt, dass eine gute Verbindung beim Flügelaufbau hier bei uns wichtiger ist, als 200 Gramm gespaart.
Aber beim Finish probiere ich das mal aus.
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Moin,
Bei meiner letzten Fläche habe ich sowohl beim Beplanken als auch beim Beschichten das Harz leicht mit Tixo eingedickt und auf eine Absperrung verzichtet. Das wurde nicht schwerer und Dei Verklebung war sehr gut.
Grüsse
Frank
Bei meiner letzten Fläche habe ich sowohl beim Beplanken als auch beim Beschichten das Harz leicht mit Tixo eingedickt und auf eine Absperrung verzichtet. Das wurde nicht schwerer und Dei Verklebung war sehr gut.
Grüsse
Frank
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo,
es geht schleichend weiter.
Aber es gibt ein Problem: die Wölbklappen sind etwa 1100 mm lang.
Ich habe zwar 80er Gewebe oben und unten unter der 1mm Abachibeplankung 45* gelegt, habe aber, das sie doch in Richtung 4,5 kg geht und der Einsatz überwiegend am Hang stattfindet, Flattergefahr besteht (evtl. auch bei meinen Beinen...). Servo's sind die 712er Turnigy vorgesehen.
Habt ihr ein paar Tips für mich? Danke schonmal!
Grüsse, Uwe
es geht schleichend weiter.
Aber es gibt ein Problem: die Wölbklappen sind etwa 1100 mm lang.
Ich habe zwar 80er Gewebe oben und unten unter der 1mm Abachibeplankung 45* gelegt, habe aber, das sie doch in Richtung 4,5 kg geht und der Einsatz überwiegend am Hang stattfindet, Flattergefahr besteht (evtl. auch bei meinen Beinen...). Servo's sind die 712er Turnigy vorgesehen.
Habt ihr ein paar Tips für mich? Danke schonmal!
Grüsse, Uwe
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Nabend,
vorhin habe ich die Flächen grob verschliffen.
Morgen soll es weiterregnen, da komme ich vielleicht dazu, die Klappen auszuschneiden und die Servorähmchen reinzukleben.
Anbei ein paar Bilder vom aktuellen Stand.
Schönen Abend, ciao
vorhin habe ich die Flächen grob verschliffen.
Morgen soll es weiterregnen, da komme ich vielleicht dazu, die Klappen auszuschneiden und die Servorähmchen reinzukleben.
Anbei ein paar Bilder vom aktuellen Stand.
Schönen Abend, ciao
- Nurflügelfan
- Beiträge: 1400
- Registriert: Mi 16. Feb 2011, 14:04
- Wohnort: Kaufbeuren
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Uwe,
wird wirklich ein sehr schönes Modell!!
Grüße, Max.
wird wirklich ein sehr schönes Modell!!
Grüße, Max.
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Danke,
gefällt mir auch gut.
Die Flugsaison hier ist zu Ende, und irgendjemand hat auch mal gesagt, "Gut Ding will Weile haben".
Mal schauen, wann sie fertig wird...
Du bist ja unter die Tütenflieger gegangen. Ich machte mal einen Tandemflug vom Monte Baldo. Ein Erlebnis. Man kann es aber kaumglauben, dass man die kleine Landewiese wirklich auch trifft, mit 1700m Überhöhung....
.
Saluti
gefällt mir auch gut.
Die Flugsaison hier ist zu Ende, und irgendjemand hat auch mal gesagt, "Gut Ding will Weile haben".
Mal schauen, wann sie fertig wird...
Du bist ja unter die Tütenflieger gegangen. Ich machte mal einen Tandemflug vom Monte Baldo. Ein Erlebnis. Man kann es aber kaumglauben, dass man die kleine Landewiese wirklich auch trifft, mit 1700m Überhöhung....
Saluti
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo,
kurz was geschichtliches zur der Schaufflerlibelle.
In den 70er Jahren kamen an der Teck die ersten Großseglern auf. Scale waren die alle nicht. Man hatte anhand von Bildern Rümpfe modelleiert und scale kamen die den Herren viel zu dick vor, deshalb wurden sie viel schlanker gemacht. Und wenn man schon dabei war, so konnte man die Erscheinung durch Spannweitenvergrößerung noch ein Stücke „eleganter“ machen. Ein großer Vorteil der Rumpfdiät, man kann die wunderbar greifen und werfen.
Es gab verschiedene Typen wie ASW 17, Kestrel, Standardlibelle ….
Da damals auch bei den großen als von Hand gestrakt wurden, hatten alle Tyen auch im Original eine Doppeltrapezfläche die im Verhältnis 60:40 aufgeteilt war, weil irgend findiger Studiosus ausgerechnet hatte, dass man damit an die elliptische Auftriebsverteilung sehr nahe rankommt.
Deshalb gab es alle die Typen mit eigentlich nur einem Flächensatz je Hersteller (Schauffler, Tscheulin, Schweizer…). Anfänglich mit NACA 2412 profiliert ging man bald auf eine Ritz Strak über, oft Ritz3 auf Ritz2. War NACA angeformt wurde auf Ritz ungestrakt, da der Kunde irgendwann nur noch Ritz wollte.
Als bestfliegende Typen kristallisierten sich damals ASW 17 und die Standard Libelle heraus. Die Kreuzleitwerke ware gut zu bauen und spielfrei anzulenken. Man muss dazu bedenken, dass die Servos damals groß, mit Linearabtrieb, und furchtbar schwach waren.
Irgendwann gab es ein Wettstreit der Hersteller, wer die leichtest Modelle bauen konnte. Es artete in Versionen ohne Holm aus. Nur mit einer Lage GFK, die nicht mal vollflächig unterlegt waren, die wie wir es spöttisch nannten „Trocken aufvulkanisiert“ worden waren, d.h. Harz war nur in homöopatischen Mengen aufgerollert, Beplankung war 1,5mm Balsa. Ausrichtung war damals 90°/90°, so kam es ja von der Rolle. Die Maschinen wogen dann zum Teil nur noch 3,3kg anfänglich war man bei knapp 4kg gewesen. Geflogen wurde damals meistens hangnah, da warn in der lauen Abendthermik die Leichtgewicht im Vorteil. Dynamik war quasi nicht mehr vorhanden,was einem damals im Vergleich zu Graupner 3m Cirrus und HyFly und anderen Modellen mit Clark Y oder SPICA als Profil gar nicht auffiel.
Einfachen Kunstflug wie sanfte Loopings und Rollen hielten die Leichtgewicht sogar am Anfang aus. Aber nach wenigen Flugstunden kam recht rasch der Moment, in dem eine Delamination auftrat und der Flügen einfach wegknickte. Da der Styrokern oft noch wie neu aussah kam es zu unserer Beschreibung „trocken aufvulkanisiert“.
Ich baute mir als 14jähriger Schüler damals eine ASW 17 aus einem solchen Bruchrumpf mit GFK-Holmen, nur 3,8m Spannweite weil mein Schneidbogen nicht mehr hergab. Die wog am Ende 4,3 kg und war damit nach Meinung vieler unfliegbar. Ich habe die nach kurzer Zeit (obwohl sie ganz unscale knallgelb bespannt und nur mit der Sprühdose lackiert war) zu einem sehr guten Preis an jemand verkaufen können der das nicht wusste verkaufen und nur sah, dass sie sobald ein bisschen Thermik oder Hangwind da war einfach viel mehr Spaß machte, weil eben ein Rolle nicht unterwegs verhungerte und man harte Manöver fliegen konnte, ohne dass die Flächen sich furchterregend bogen. Der Gewinn wurde in eine Kestrel mit neuem Rumpf investiert, die leider nur 10 Minuten bis zum Anlagenausfall lebte.
Zu deiner Fläche; wenn Du Angst wegen der Torsion hast kannst Du mit 49er Glas unter 45°/45° bespannen. Wird kaum schwerer als weiße Folie.
Gruß
Hans
kurz was geschichtliches zur der Schaufflerlibelle.
In den 70er Jahren kamen an der Teck die ersten Großseglern auf. Scale waren die alle nicht. Man hatte anhand von Bildern Rümpfe modelleiert und scale kamen die den Herren viel zu dick vor, deshalb wurden sie viel schlanker gemacht. Und wenn man schon dabei war, so konnte man die Erscheinung durch Spannweitenvergrößerung noch ein Stücke „eleganter“ machen. Ein großer Vorteil der Rumpfdiät, man kann die wunderbar greifen und werfen.
Es gab verschiedene Typen wie ASW 17, Kestrel, Standardlibelle ….
Da damals auch bei den großen als von Hand gestrakt wurden, hatten alle Tyen auch im Original eine Doppeltrapezfläche die im Verhältnis 60:40 aufgeteilt war, weil irgend findiger Studiosus ausgerechnet hatte, dass man damit an die elliptische Auftriebsverteilung sehr nahe rankommt.
Deshalb gab es alle die Typen mit eigentlich nur einem Flächensatz je Hersteller (Schauffler, Tscheulin, Schweizer…). Anfänglich mit NACA 2412 profiliert ging man bald auf eine Ritz Strak über, oft Ritz3 auf Ritz2. War NACA angeformt wurde auf Ritz ungestrakt, da der Kunde irgendwann nur noch Ritz wollte.
Als bestfliegende Typen kristallisierten sich damals ASW 17 und die Standard Libelle heraus. Die Kreuzleitwerke ware gut zu bauen und spielfrei anzulenken. Man muss dazu bedenken, dass die Servos damals groß, mit Linearabtrieb, und furchtbar schwach waren.
Irgendwann gab es ein Wettstreit der Hersteller, wer die leichtest Modelle bauen konnte. Es artete in Versionen ohne Holm aus. Nur mit einer Lage GFK, die nicht mal vollflächig unterlegt waren, die wie wir es spöttisch nannten „Trocken aufvulkanisiert“ worden waren, d.h. Harz war nur in homöopatischen Mengen aufgerollert, Beplankung war 1,5mm Balsa. Ausrichtung war damals 90°/90°, so kam es ja von der Rolle. Die Maschinen wogen dann zum Teil nur noch 3,3kg anfänglich war man bei knapp 4kg gewesen. Geflogen wurde damals meistens hangnah, da warn in der lauen Abendthermik die Leichtgewicht im Vorteil. Dynamik war quasi nicht mehr vorhanden,was einem damals im Vergleich zu Graupner 3m Cirrus und HyFly und anderen Modellen mit Clark Y oder SPICA als Profil gar nicht auffiel.
Einfachen Kunstflug wie sanfte Loopings und Rollen hielten die Leichtgewicht sogar am Anfang aus. Aber nach wenigen Flugstunden kam recht rasch der Moment, in dem eine Delamination auftrat und der Flügen einfach wegknickte. Da der Styrokern oft noch wie neu aussah kam es zu unserer Beschreibung „trocken aufvulkanisiert“.
Ich baute mir als 14jähriger Schüler damals eine ASW 17 aus einem solchen Bruchrumpf mit GFK-Holmen, nur 3,8m Spannweite weil mein Schneidbogen nicht mehr hergab. Die wog am Ende 4,3 kg und war damit nach Meinung vieler unfliegbar. Ich habe die nach kurzer Zeit (obwohl sie ganz unscale knallgelb bespannt und nur mit der Sprühdose lackiert war) zu einem sehr guten Preis an jemand verkaufen können der das nicht wusste verkaufen und nur sah, dass sie sobald ein bisschen Thermik oder Hangwind da war einfach viel mehr Spaß machte, weil eben ein Rolle nicht unterwegs verhungerte und man harte Manöver fliegen konnte, ohne dass die Flächen sich furchterregend bogen. Der Gewinn wurde in eine Kestrel mit neuem Rumpf investiert, die leider nur 10 Minuten bis zum Anlagenausfall lebte.
Zu deiner Fläche; wenn Du Angst wegen der Torsion hast kannst Du mit 49er Glas unter 45°/45° bespannen. Wird kaum schwerer als weiße Folie.
Gruß
Hans
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Hans!
Sehr nette, interessante Geschichte, danke!
Ich rief Herrn Alfred Schauffler vor zwei Jahren, um einige Informationen zum Modell zu bekommen, an. Es antwortete eine ältere Frau und legte sofort wieder auf, als ich begann, mich vorzustellen. Beim zweiten Versuch gelang es mir, mich kurz vorzustellen. Sie sagte, ihr Mann sei verstorben. Das wusste ich natürlich nicht, und entschuldigte mich. Wie auch, ich stieg ja quer nach, keine Ahnung- zwanzig Jahren ? ohne Fliegen, ein. Und dann gleich "volle Kanne" mit einem Grossegler, nach bis dahin nur zwei, drei Meter-Gurken.
Torsionssteif ist die Fläche, ich wollte sie eher längsgerichtet mit 60er, oder 80er Glas komplett belegen, da sie nicht sehr biegesteif ist.
Als Holm nahm ich einen 10mm breiten Kiefernholm, der allerdings nur bis dreiviertel reicht.
Für den normalen Flugbetrieb sollte es reichen, aber richtig Spass macht es eben auch "weiter draussen", wie du sagst.
Gewicht der beiden grob verschliffenen Flächen liegt bei 1200 Gramm.
Mit je zwei Servos könnte man um 1400 Gramm erreichen.
Auch hat sie nicht wie ursprünglich angegeben 4 Meter Spw., sondern 3.80 m.
Grüsse, Uwe
Sehr nette, interessante Geschichte, danke!
Ich rief Herrn Alfred Schauffler vor zwei Jahren, um einige Informationen zum Modell zu bekommen, an. Es antwortete eine ältere Frau und legte sofort wieder auf, als ich begann, mich vorzustellen. Beim zweiten Versuch gelang es mir, mich kurz vorzustellen. Sie sagte, ihr Mann sei verstorben. Das wusste ich natürlich nicht, und entschuldigte mich. Wie auch, ich stieg ja quer nach, keine Ahnung- zwanzig Jahren ? ohne Fliegen, ein. Und dann gleich "volle Kanne" mit einem Grossegler, nach bis dahin nur zwei, drei Meter-Gurken.
Torsionssteif ist die Fläche, ich wollte sie eher längsgerichtet mit 60er, oder 80er Glas komplett belegen, da sie nicht sehr biegesteif ist.
Als Holm nahm ich einen 10mm breiten Kiefernholm, der allerdings nur bis dreiviertel reicht.
Für den normalen Flugbetrieb sollte es reichen, aber richtig Spass macht es eben auch "weiter draussen", wie du sagst.
Gewicht der beiden grob verschliffenen Flächen liegt bei 1200 Gramm.
Mit je zwei Servos könnte man um 1400 Gramm erreichen.
Auch hat sie nicht wie ursprünglich angegeben 4 Meter Spw., sondern 3.80 m.
Grüsse, Uwe
-
Xanos
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
ich habe ein wenig Vorlauf und lasse euch dann nicht so lange warten.Frank T. hat geschrieben:Moin,
Bei meiner letzten Fläche habe ich sowohl beim Beplanken als auch beim Beschichten das Harz leicht mit Tixo eingedickt und auf eine Absperrung verzichtet. Das wurde nicht schwerer und Dei Verklebung war sehr gut.
Grüsse
Frank
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
...
ja ist schon gut, ich weiss.
Ich bemühe mich.
ja ist schon gut, ich weiss.
Ich bemühe mich.
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hi,
Für alle die auch eine Libelle bauen wollen und keinen Rumpf mehr bekommen haben:
Steinhardt hat den Rumpf wieder ins Programm aufgenommen bzw die Form wohl wieder.
Zumindest steht er wieder auf der Homepage .
Gruss
Christian
Für alle die auch eine Libelle bauen wollen und keinen Rumpf mehr bekommen haben:
Steinhardt hat den Rumpf wieder ins Programm aufgenommen bzw die Form wohl wieder.
Zumindest steht er wieder auf der Homepage .
Gruss
Christian
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Libellefreunde,
ich entschuldige mich hier einmal, weil ich alle so lange warten lasse.
In ca. vier Wochen soll der Erstflug stattfinden, wenn ich es schaffe, stelle ich diese Tage ein paar Bilder vom aktuellen Bau-Stand ein.
Grüsse, Uwe
ich entschuldige mich hier einmal, weil ich alle so lange warten lasse.
In ca. vier Wochen soll der Erstflug stattfinden, wenn ich es schaffe, stelle ich diese Tage ein paar Bilder vom aktuellen Bau-Stand ein.
Grüsse, Uwe
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Fluggemeinde!
Endlich mal ein paar Bilder, es geht weiter...
Die Wölbklappen musste ich weiter aussen beginnen lassen, da das NACA ?- Profil am Rumpf/Wurzel doch sehr dick ist und bei 220 mm auf das moderne SA 7035 sich stark ausdünnt. Um unten eine gerade Scharnierachse für die Klappen zu bekommen ist das hier jetzt mal so. Optimal ist das nicht, ich weiss.
Die WK-Schächte habe ich verkastet und verschliessbar mit drei mm Pappelsperrholzdeckel gemacht.
Heute morgen wagte ich mich an das Belegen der Flächenunterseite mit 70 G/qm Glas, was sich aber als einfacher als befürchtet herausstellte, morgen kommt die Oberseite dran.
Schönen Abend, ciao
Endlich mal ein paar Bilder, es geht weiter...
Die Wölbklappen musste ich weiter aussen beginnen lassen, da das NACA ?- Profil am Rumpf/Wurzel doch sehr dick ist und bei 220 mm auf das moderne SA 7035 sich stark ausdünnt. Um unten eine gerade Scharnierachse für die Klappen zu bekommen ist das hier jetzt mal so. Optimal ist das nicht, ich weiss.
Die WK-Schächte habe ich verkastet und verschliessbar mit drei mm Pappelsperrholzdeckel gemacht.
Heute morgen wagte ich mich an das Belegen der Flächenunterseite mit 70 G/qm Glas, was sich aber als einfacher als befürchtet herausstellte, morgen kommt die Oberseite dran.
Schönen Abend, ciao
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czfridolin
- Beiträge: 583
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- Wohnort: Dresden
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Uwe,
sieht gut aus
Gibt es einen Grund warum Du die Klappen und Servoausschnitte vor dem Beglasen ausgeschnitten hast?
viele Gruesse
Peter
sieht gut aus
Gibt es einen Grund warum Du die Klappen und Servoausschnitte vor dem Beglasen ausgeschnitten hast?
viele Gruesse
Peter
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Peter!
Gute Frage...
.
Ursprünglich hatte ich Abreissgewebe an den WK unten und an den QR oben mit eingelegt, welches ich aber durch meine Unerfahrenheit beim Ausschneiden der Klappen durchtrennt habe. Blöd.Da waren sie schonmal ab, die Klappen.
Das nächste Mal lege ich ein Kevlarband als Scharnier mit ein, das sollte resistieren.
Schöne Grüsse
Gute Frage...
Ursprünglich hatte ich Abreissgewebe an den WK unten und an den QR oben mit eingelegt, welches ich aber durch meine Unerfahrenheit beim Ausschneiden der Klappen durchtrennt habe. Blöd.Da waren sie schonmal ab, die Klappen.
Das nächste Mal lege ich ein Kevlarband als Scharnier mit ein, das sollte resistieren.
Schöne Grüsse
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo!
Ich habe eine Frage:
Wie verhindere ich, dass beim erstellen der Wölbklappendichtlippe mit der Tesa/Mumpevariante an der Oberseite der Fläche, dass mir die Mumpe die Klappe rechtes und linkes mit der Fläche verklebt?
Ist klar, dass man die Mumpe sehr dickflüssig anrührt, damit sie nicht wegfliesst, aber die Gefahr besteht doch, oder?
Oder sie ist so dick angemischt, dass die Ecken nicht komplett mit Mumpe ausgefüllt sind, also sie nicht bis raus fliesst. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Danke schonmal!
Schönen Abend
Ich habe eine Frage:
Wie verhindere ich, dass beim erstellen der Wölbklappendichtlippe mit der Tesa/Mumpevariante an der Oberseite der Fläche, dass mir die Mumpe die Klappe rechtes und linkes mit der Fläche verklebt?
Ist klar, dass man die Mumpe sehr dickflüssig anrührt, damit sie nicht wegfliesst, aber die Gefahr besteht doch, oder?
Oder sie ist so dick angemischt, dass die Ecken nicht komplett mit Mumpe ausgefüllt sind, also sie nicht bis raus fliesst. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Danke schonmal!
Schönen Abend
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
.....je einen Fetzen Backpapier in die Ruderlängsspalte rein schieben, oder laufen lassen und nach dem aushärten die Dichtlippe am Ruderlängsspalt nochmal durch schneiden und verschleifen.
Gruß,
Uwe.
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Moin Uwe!
Danke, das probiere ich gleich mal aus.
Schönen Tag.
Danke, das probiere ich gleich mal aus.
Schönen Tag.
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Noch ein paar Bilder.
Immer wieder eine spannende Angelegenheit, das mit den Dichtlippen.
Immer wieder eine spannende Angelegenheit, das mit den Dichtlippen.
-
czfridolin
- Beiträge: 583
- Registriert: Fr 14. Jan 2011, 22:35
- Wohnort: Dresden
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Das geht ja gut voran
viele Gruesse
Peter
viele Gruesse
Peter
-
Norbert1
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hi Uwe
was sind das für Dicht Lippen ?
Norbert
was sind das für Dicht Lippen ?
Norbert
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Norbert!
In Mumpe.
Kennst die Vorgehensweise nicht?
Grüsse
In Mumpe.
Kennst die Vorgehensweise nicht?
Grüsse
-
Norbert1
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hiitalouwe hat geschrieben:Hallo Norbert!
In Mumpe.
Kennst die Vorgehensweise nicht?
Grüsse
Habe ich noch nie gemacht ,
Norbert
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hallo Norbert!
Ich bis vor kurzem auch nicht.
Habe eben mal im Forum geschaut, es steht irgendwo etwas darüber geschrieben, habs aber nicht gefunden.
Also:
Als erstes musst du eine Hohlkehle in die Fläche (die Klappe ist abgetrennt) laminiert werden.
Auf die (unten) angeschlagene, in diesem Falle Wölbklappe, die schon eine V-Kehle also ca. 5mm breiten Spalt nach oben besitzt, klebte ich oben einen Streifen Tesa der etwa 10mm nach vorne (in Flugrichtung) übersteht.
Dann drehte ich die Fläche um, so, dass das mit einer grossen Spritze eingedickte aufgetragene Harz nicht sowohl über das Tesa wie auch runter in das Scharnier laufen kann, sich folglich am untersten Punkt befindet.
Jetzt muss man entspannt bleiben und warten, gegebenfalls nochmal warten und nochmal warten. Der richtige Moment ist entscheident, wenn das Harz beginnt abzubinden,- in meinem Fall HP-Textiles 50 min. war das so nach etwa 70-80 Minuten, klappte ich das Tesa in die Fläche und bewegte es einige Male hin und her, das Harz modelliert man so in seine abgerundete Form.
Die Fläche sollte nun wieder in die Ruhestellung (so, dass das Harz sich wieder unten befindet) gebracht werden, das Tesa befindet sich gerade so ein paar mm im Flächenspalt, die Klappe steht etwa 30 Grad nach unten( also in diesem Fall nach oben, mit unten meinte ich in Flugstellung).
Jede Stunde schaute ich nach dem rechten und bewegte die Klappe einige Male um ein verkleben mit der Fläche zu verhindern.
Wenn das Harz durchgetrocknet ist, kann man die Lippe nachbearbeiten, verschleifen, dass sie schön leicht und spaltfrei ein- und ausfährt.
Vielleicht macht das jemand anders nicht so wie ich es beschrieben habe, sicherlich gibt es da noch Verbesserungen.
Ich machte das auch erst zum zweiten Mal, aber so schlecht ist es nicht geworden, man muss sich nur was trauen im Leben, sagte mir mal ein Lackierer,- das blüht mir dann diese Woche...
Ich hoffe, du hast alles soweit verstanden,
schöne Grüsse
Ich bis vor kurzem auch nicht.
Habe eben mal im Forum geschaut, es steht irgendwo etwas darüber geschrieben, habs aber nicht gefunden.
Also:
Als erstes musst du eine Hohlkehle in die Fläche (die Klappe ist abgetrennt) laminiert werden.
Auf die (unten) angeschlagene, in diesem Falle Wölbklappe, die schon eine V-Kehle also ca. 5mm breiten Spalt nach oben besitzt, klebte ich oben einen Streifen Tesa der etwa 10mm nach vorne (in Flugrichtung) übersteht.
Dann drehte ich die Fläche um, so, dass das mit einer grossen Spritze eingedickte aufgetragene Harz nicht sowohl über das Tesa wie auch runter in das Scharnier laufen kann, sich folglich am untersten Punkt befindet.
Jetzt muss man entspannt bleiben und warten, gegebenfalls nochmal warten und nochmal warten. Der richtige Moment ist entscheident, wenn das Harz beginnt abzubinden,- in meinem Fall HP-Textiles 50 min. war das so nach etwa 70-80 Minuten, klappte ich das Tesa in die Fläche und bewegte es einige Male hin und her, das Harz modelliert man so in seine abgerundete Form.
Die Fläche sollte nun wieder in die Ruhestellung (so, dass das Harz sich wieder unten befindet) gebracht werden, das Tesa befindet sich gerade so ein paar mm im Flächenspalt, die Klappe steht etwa 30 Grad nach unten( also in diesem Fall nach oben, mit unten meinte ich in Flugstellung).
Jede Stunde schaute ich nach dem rechten und bewegte die Klappe einige Male um ein verkleben mit der Fläche zu verhindern.
Wenn das Harz durchgetrocknet ist, kann man die Lippe nachbearbeiten, verschleifen, dass sie schön leicht und spaltfrei ein- und ausfährt.
Vielleicht macht das jemand anders nicht so wie ich es beschrieben habe, sicherlich gibt es da noch Verbesserungen.
Ich machte das auch erst zum zweiten Mal, aber so schlecht ist es nicht geworden, man muss sich nur was trauen im Leben, sagte mir mal ein Lackierer,- das blüht mir dann diese Woche...
Ich hoffe, du hast alles soweit verstanden,
schöne Grüsse
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
So, heute war Grundieren angesagt.
Es wird langsam.
Grüsse
Es wird langsam.
Grüsse
-
czfridolin
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Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Sieht gut aus
viele Gruesse
Peter
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Peter
- mario
- Administrator
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- Kontaktdaten:
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Hi Uwe,
jetzt wird es ja wirklich. Sieht sauber aus.
Das ist doch der Flieger, über den wir schonmal bei dir in der alten Wohnung geredet haben, oder?
Kannst du mal die Einlauflippen im Detail zeigen?
Würde mich interessierten, da ich aus der Textbeschreibung nicht ganz schlau geworden bin.
Danke & Grüße
Mario
jetzt wird es ja wirklich. Sieht sauber aus.
Das ist doch der Flieger, über den wir schonmal bei dir in der alten Wohnung geredet haben, oder?
Kannst du mal die Einlauflippen im Detail zeigen?
Würde mich interessierten, da ich aus der Textbeschreibung nicht ganz schlau geworden bin.
Danke & Grüße
Mario

Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Habe ein schönes Bild gefunden.
Ist leider nicht besonders gut aufgelöst.
Ist leider nicht besonders gut aufgelöst.
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czfridolin
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- Wohnort: Dresden
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
viele Gruesse
Peter
Re: Baubericht 4m Standard-Libelle
Ich hoffe, du kannst was damit anfangen.
Es steht glaube ich in irgendeinem Baubericht hier m Forum beschrieben, ich habe es aber nicht gefunden.
Es steht glaube ich in irgendeinem Baubericht hier m Forum beschrieben, ich habe es aber nicht gefunden.