Brettnurflügel für Thermik und RES
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hi,
hier noch ein, vielleicht verwegener, Vorschlag zur Bauweise. Der Flügel hat 39dm², das erste Drittel also 13dm². Als mittlere Dicke nehme ich mal 2cm an. Das ergibt ein Volumen von 2,6dm³. Nimmt man sehr leichtes Balsa mit 70kg/m³ ergibt sich ein Gewicht von 182g für die komplette massive 1/3 tiefe Nase. Sehr grob geschätzt. Zur Endleiste könnten dann wieder Rippen eingesetzt werden. Sie Nase im Mittelteil könnte auch beplankt ausgeführt werden um die Elektronik aufzunehmen.
Das Ganze CNC gefräst wäre auch profiltreu. Ist halt ein ganz ordentlicher Fräsaufwand.
Könnte so was Funktionieren?
Grüße, steve
hier noch ein, vielleicht verwegener, Vorschlag zur Bauweise. Der Flügel hat 39dm², das erste Drittel also 13dm². Als mittlere Dicke nehme ich mal 2cm an. Das ergibt ein Volumen von 2,6dm³. Nimmt man sehr leichtes Balsa mit 70kg/m³ ergibt sich ein Gewicht von 182g für die komplette massive 1/3 tiefe Nase. Sehr grob geschätzt. Zur Endleiste könnten dann wieder Rippen eingesetzt werden. Sie Nase im Mittelteil könnte auch beplankt ausgeführt werden um die Elektronik aufzunehmen.
Das Ganze CNC gefräst wäre auch profiltreu. Ist halt ein ganz ordentlicher Fräsaufwand.
Könnte so was Funktionieren?
Grüße, steve
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hi steve,
mal abgesehen davon dass ich die Fräsdaten für ein profiliertes Vollbalsateil nicht erzeugen kann bin ich der Meinung dass leichtes Balsa mit ziemlich viel Luft zwischen drin die leichteste Bauweise ist. Wenn die Holzteile nur da hin kommen wo sie Form oder Stabilität geben ist das daraus entstehende Gebilde auch stabil und alltagstauglich. Deshalb werde ich keine dicken Balsaleisten in der Nase oder Balsa-Volumenteile sonstwo vorsehen und auch versuchen großflächige Beplankungen zu vermeiden wo sie nicht unbedingt notwendig sind.
Ihr könnt gerne Ideen einbringen, aber ich möchte dieses Projekt neben der speziellen Aerodynamik und der Startproblematik und der dünnen Profilierung nicht mit noch viel mehr Experimenten überlasten, das alles mit unter 400 Gramm zum fliegen zu bringen ist zunächst mal schon anspruchsvoll genug.
Es wird maximal eine Variation von bewährten, sehr leichten Rippenkonstruktionen werden, aber für zusätzlich vollkommen neue Bauweisen habe ich dabei nicht die Nerven....beim Antist-RES sieht man ja auch dass ich sehr experimentierfaul bin, alles konservatives Zeug dass es überall schon mal gab, also durchweg altbacken
Ubrigens noch mal wegen Beplankung und Gewicht ein Vergleich: die Horti ist unten nur auf 2 + 2 x 1/2 Rippenfeldern beplankt, der ansonsten vollkommen offene und lediglich bespannte Flügel macht bei Oracover kaum und bei Koveral keine Probleme beim landen. Dabei wiegt die Horti zwischen 450 und 600 Gramm. Das heißt nicht nur dass mit 400 Gramm auf größtenteils Bespannung zu landen kaum Beschädigungen erzeugen wird, sondern dass dieses Brett im Vergleich zur Horti 40 % größer ist, aber trotzdem beim Absolutgewicht zusätzlich noch mal 20 % leichter werden muss.
...es bleibt spannend
Gruß,
Uwe.
mal abgesehen davon dass ich die Fräsdaten für ein profiliertes Vollbalsateil nicht erzeugen kann bin ich der Meinung dass leichtes Balsa mit ziemlich viel Luft zwischen drin die leichteste Bauweise ist. Wenn die Holzteile nur da hin kommen wo sie Form oder Stabilität geben ist das daraus entstehende Gebilde auch stabil und alltagstauglich. Deshalb werde ich keine dicken Balsaleisten in der Nase oder Balsa-Volumenteile sonstwo vorsehen und auch versuchen großflächige Beplankungen zu vermeiden wo sie nicht unbedingt notwendig sind.
Ihr könnt gerne Ideen einbringen, aber ich möchte dieses Projekt neben der speziellen Aerodynamik und der Startproblematik und der dünnen Profilierung nicht mit noch viel mehr Experimenten überlasten, das alles mit unter 400 Gramm zum fliegen zu bringen ist zunächst mal schon anspruchsvoll genug.
Es wird maximal eine Variation von bewährten, sehr leichten Rippenkonstruktionen werden, aber für zusätzlich vollkommen neue Bauweisen habe ich dabei nicht die Nerven....beim Antist-RES sieht man ja auch dass ich sehr experimentierfaul bin, alles konservatives Zeug dass es überall schon mal gab, also durchweg altbacken
Ubrigens noch mal wegen Beplankung und Gewicht ein Vergleich: die Horti ist unten nur auf 2 + 2 x 1/2 Rippenfeldern beplankt, der ansonsten vollkommen offene und lediglich bespannte Flügel macht bei Oracover kaum und bei Koveral keine Probleme beim landen. Dabei wiegt die Horti zwischen 450 und 600 Gramm. Das heißt nicht nur dass mit 400 Gramm auf größtenteils Bespannung zu landen kaum Beschädigungen erzeugen wird, sondern dass dieses Brett im Vergleich zur Horti 40 % größer ist, aber trotzdem beim Absolutgewicht zusätzlich noch mal 20 % leichter werden muss.
...es bleibt spannend
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hi Uwe,
ich hab die 3d Daten von meinem BWB "serail " direkt aus Vortex gewonnen. Dazu muss man nur STL-Export wählen. Die Datei könnte man sofort in g-code zum 3d Druck umwandeln, nur mein Drucker ist leider zu klein
und außerdem kann er kein Balsa drucken
Mit z.B "Meshmixer" aufgemacht sieht die STL Datei so aus: Mein alter Entwurf ist allerdings bei weitem nicht so elegant wie Deiner und soll auch nur dazu dienen zu zeigen das Vortex direkt 3d Daten exportieren kann . Ob man daraus Fräsdaten machen kann weiß ich allerdings auch nicht, Druckdateien funktionieren auf jeden Fall. Dabei exportiert Vortex nur die Rippen an den Stützstellen, das sieht man wenn man den Render Mode von Flat auf Points umstellt.
Aber die Bauweise aus Vollbalsa verfolge ich einfach mal parallel. Da brauchst Du Dich nicht mit belasten.
Viele Grüße, steve
ich hab die 3d Daten von meinem BWB "serail " direkt aus Vortex gewonnen. Dazu muss man nur STL-Export wählen. Die Datei könnte man sofort in g-code zum 3d Druck umwandeln, nur mein Drucker ist leider zu klein
Mit z.B "Meshmixer" aufgemacht sieht die STL Datei so aus: Mein alter Entwurf ist allerdings bei weitem nicht so elegant wie Deiner und soll auch nur dazu dienen zu zeigen das Vortex direkt 3d Daten exportieren kann . Ob man daraus Fräsdaten machen kann weiß ich allerdings auch nicht, Druckdateien funktionieren auf jeden Fall. Dabei exportiert Vortex nur die Rippen an den Stützstellen, das sieht man wenn man den Render Mode von Flat auf Points umstellt.
Aber die Bauweise aus Vollbalsa verfolge ich einfach mal parallel. Da brauchst Du Dich nicht mit belasten.
Viele Grüße, steve
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo alle zusammen
so mehr oder weniger denke ich ist das Hauptprofil (an der Schulter fertig)....bin echt stolz
Schaut euch mal den cm Verlauf an (ist ja auch bei re 300k
)
Aber die Polaren sind echt schön (ncrit 9)
Es sieht aber auch so aus als dass man Re hoch halten sollte, da sowohl cm bei kleinen RE negativ wird (bei kleinen Anstellwinkeln) und die Widerstände recht hoch sind.
Dafür würde ich sogar ein wenig Streckung opfern! Ansonsten muss man das Profil dünner machen gegen aussen hin. Jetzt ist es 7,5% dick, aber die Endleiste ist schon ganz dünn.
Ich denke ich besprech das Profil mal mit Uwe, bevor wir das finalisieren und dann kommt die Strak Arbeit und die Finessen an der Geometrie.
In Sachen Beplankung bin ich einig mit Uwe...allerdings denke ich, dass man mindestens an den Ca hoch belasteten Stellen eine Nasenbeplankung verwenden sollte. Aber ich bin da vielleicht auch ein wenig F3x geprägt und würde immer bessere Aerodynamik vorziehen gegenüber geringem Gewicht....das eine kann man laufend besser machen, das andere ist ziemlich fest...
vh Peter
so mehr oder weniger denke ich ist das Hauptprofil (an der Schulter fertig)....bin echt stolz
Schaut euch mal den cm Verlauf an (ist ja auch bei re 300k
Aber die Polaren sind echt schön (ncrit 9)
Es sieht aber auch so aus als dass man Re hoch halten sollte, da sowohl cm bei kleinen RE negativ wird (bei kleinen Anstellwinkeln) und die Widerstände recht hoch sind.
Dafür würde ich sogar ein wenig Streckung opfern! Ansonsten muss man das Profil dünner machen gegen aussen hin. Jetzt ist es 7,5% dick, aber die Endleiste ist schon ganz dünn.
Ich denke ich besprech das Profil mal mit Uwe, bevor wir das finalisieren und dann kommt die Strak Arbeit und die Finessen an der Geometrie.
In Sachen Beplankung bin ich einig mit Uwe...allerdings denke ich, dass man mindestens an den Ca hoch belasteten Stellen eine Nasenbeplankung verwenden sollte. Aber ich bin da vielleicht auch ein wenig F3x geprägt und würde immer bessere Aerodynamik vorziehen gegenüber geringem Gewicht....das eine kann man laufend besser machen, das andere ist ziemlich fest...
vh Peter
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Peter, das ist ja mal ein satter Maximalauftrieb für ein Brettprofil und der konstante cm-Verlauf sollte das Trimmen so einfach wie bei einem Leitwerker machen.....wozu dann noch ein Brett bauen wenn es fliegt wie ein Leitwerker?
Die Endleiste macht mir bei dem Entwurf keine Sorgen, die ist auch nicht dünner als bei den Antist-Profilen oder beim BC70.
Ich würde keine Streckung mehr opfern, die Re-Zahl-Probleme haben die Leitwerker mit ihren höheren Streckungen auch, obwohl die sehr hohe Dämpfung des langen Leitwerkshebelarms vieles einfacher macht...und ein paar Sachen auch schwieriger.
Zu geringe Streckung kostet auch Hochstarthöhe und Gleitleistung und lässt sich dann auch nicht mehr durch gute Profiltreue oder sehr geringe Flächenbelastung ausgleichen, der Wettbewerbserfolg ist diesem 8 g/dm²-Exemplar verwehrt geblieben:
http://www.rc-network.de/forum/showthre ... ost3678997
Bei den leichten Modellfugklassen in Rippenbauweise geht so manches Re-Zahlproblem in der dicken turbulenten Grenzschicht der ungenauen Bauweise unter, schau Dir mal an womit Robert Schweißgut so fliegt....ein paar zurechtgehobelte Balsabohlen zu einem günstigen Preis liebevoll zusammen gepackt, vorne einen Motor rein, ein bisschen was von Vogelflugprofilen dazu geschrieben und schon kauft es jeder
......ist keine böse Kritik, die Flieger haben mit dem unkomplizierten Aufbau ihre Berechtigung, aber daran sieht man auch wie viel Grobschlächtigkeit die kleinen Re-Zahlen verkraften ohne dass der Flieger zum Stein wird.
Ich denke wir sind mit dem BWB-Konzept mit PW-Strak auf einem guten Weg zu einem leistungsfähigen Thermikbrett solange es leicht wird, das meiste macht dann eh der Pilot aus
Gruß,
Uwe.
P.S. @steve: so weit wie das in Deinem Screenshot zu sehen ist bekomm ich das auch hin, aber 2-achsig gekrümmte Rundungen wie bei unserem aktuellen Entwurf erfordern Freiformflächen und das kann ich (noch) lange nicht
Die Endleiste macht mir bei dem Entwurf keine Sorgen, die ist auch nicht dünner als bei den Antist-Profilen oder beim BC70.
Ich würde keine Streckung mehr opfern, die Re-Zahl-Probleme haben die Leitwerker mit ihren höheren Streckungen auch, obwohl die sehr hohe Dämpfung des langen Leitwerkshebelarms vieles einfacher macht...und ein paar Sachen auch schwieriger.
Zu geringe Streckung kostet auch Hochstarthöhe und Gleitleistung und lässt sich dann auch nicht mehr durch gute Profiltreue oder sehr geringe Flächenbelastung ausgleichen, der Wettbewerbserfolg ist diesem 8 g/dm²-Exemplar verwehrt geblieben:
http://www.rc-network.de/forum/showthre ... ost3678997
Bei den leichten Modellfugklassen in Rippenbauweise geht so manches Re-Zahlproblem in der dicken turbulenten Grenzschicht der ungenauen Bauweise unter, schau Dir mal an womit Robert Schweißgut so fliegt....ein paar zurechtgehobelte Balsabohlen zu einem günstigen Preis liebevoll zusammen gepackt, vorne einen Motor rein, ein bisschen was von Vogelflugprofilen dazu geschrieben und schon kauft es jeder
Ich denke wir sind mit dem BWB-Konzept mit PW-Strak auf einem guten Weg zu einem leistungsfähigen Thermikbrett solange es leicht wird, das meiste macht dann eh der Pilot aus
Gruß,
Uwe.
P.S. @steve: so weit wie das in Deinem Screenshot zu sehen ist bekomm ich das auch hin, aber 2-achsig gekrümmte Rundungen wie bei unserem aktuellen Entwurf erfordern Freiformflächen und das kann ich (noch) lange nicht
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Ein paar Konstruktionsfragen.....
Das Profil ist so ausgelegt, dass man damit schnell fliegen kann, weil wenn das Brett sehr leicht wird, fliegt man schnell sehr sehr kleine Ca - beim Thermiksuchen. Deshalb habe ich auch versucht den untersten Teil der Polare gegen 0 hin auszudehnen. Das Brett muss wohl eh sehr aktiv geflogen werden, wenns nicht geht, dann schnell weg....und da kann das Teil vielleicht sogar einen kleinen Vorteil haben...so - den sollte man zumindest nicht verschenken......ansonsten kommen meine CJ5 Erfahrungen wieder hoch
Der langsame - schnelle Tod neben der vermuteten Thermik!
Zur Konstruktion ein paar Fragen und Überlegungen:
Ich denke, man sollte vielleicht doch ein wenig Pfeilung im Aussenflügel verwenden....die Vorteile sind:
günstig für die cm Bilanz
führt zu etwas grösseren Tiefen aussen, was dem Profil nur gut tut...da kommt halt schon mehr Ca max und weniger Widerstand zusammen, ansonsten muss man ganz aussen Profile verwenden mit fast schon neg. cm Werten wegen der kleinen Rezahl.
etwas mehr V-form beim langsamen fliegen (Pfeilungseffekt)
Ich würde auch etwas weniger Streckung verwenden, da ca max doch merkbar kleiner ist als an einem konventionellen Modell....so um 9.
Die Nase würde ich so kurz wie möglich machen (Streckung - Re zahl im Aussenflügel - kein Blei)...was denkst Ihr bei welchem Abstand zum SP geht das in etwa auf?
was für ein Akku soll da Platz haben?...Abmessungen?
Die Frage ist auch ob man so ein Bürzel an der Endleiste verwenden sollte?
dagegen spricht: Streckung (oder bei gleicher Streckung bessere Re zahlen im Hauptflügel) - kaum Effekt auf cm - Gewicht hinten
Dafür spricht: hübsch - einfachere Befestigung SLW - ?
Servos? Beim halt wichtig!!! KST X08v3? oder Mks 6100 an 1S???
vh Peter
Das Profil ist so ausgelegt, dass man damit schnell fliegen kann, weil wenn das Brett sehr leicht wird, fliegt man schnell sehr sehr kleine Ca - beim Thermiksuchen. Deshalb habe ich auch versucht den untersten Teil der Polare gegen 0 hin auszudehnen. Das Brett muss wohl eh sehr aktiv geflogen werden, wenns nicht geht, dann schnell weg....und da kann das Teil vielleicht sogar einen kleinen Vorteil haben...so - den sollte man zumindest nicht verschenken......ansonsten kommen meine CJ5 Erfahrungen wieder hoch
Zur Konstruktion ein paar Fragen und Überlegungen:
Ich denke, man sollte vielleicht doch ein wenig Pfeilung im Aussenflügel verwenden....die Vorteile sind:
günstig für die cm Bilanz
führt zu etwas grösseren Tiefen aussen, was dem Profil nur gut tut...da kommt halt schon mehr Ca max und weniger Widerstand zusammen, ansonsten muss man ganz aussen Profile verwenden mit fast schon neg. cm Werten wegen der kleinen Rezahl.
etwas mehr V-form beim langsamen fliegen (Pfeilungseffekt)
Ich würde auch etwas weniger Streckung verwenden, da ca max doch merkbar kleiner ist als an einem konventionellen Modell....so um 9.
Die Nase würde ich so kurz wie möglich machen (Streckung - Re zahl im Aussenflügel - kein Blei)...was denkst Ihr bei welchem Abstand zum SP geht das in etwa auf?
was für ein Akku soll da Platz haben?...Abmessungen?
Die Frage ist auch ob man so ein Bürzel an der Endleiste verwenden sollte?
dagegen spricht: Streckung (oder bei gleicher Streckung bessere Re zahlen im Hauptflügel) - kaum Effekt auf cm - Gewicht hinten
Dafür spricht: hübsch - einfachere Befestigung SLW - ?
Servos? Beim halt wichtig!!! KST X08v3? oder Mks 6100 an 1S???
vh Peter
- Löschknecht
- Beiträge: 802
- Registriert: So 19. Feb 2012, 20:05
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Servus,
da es ja um Gewicht sparen geht würde ich die KST X08 an 1S nehmen. Das scheint ja in F3K gut zu funktionieren dann wird es wohl für einen RES langen, oder? Die MKS 6100 nehmen wir in F3J auf allen Klappen die sind wohl bissl oversized oder?
Ciao Timo
da es ja um Gewicht sparen geht würde ich die KST X08 an 1S nehmen. Das scheint ja in F3K gut zu funktionieren dann wird es wohl für einen RES langen, oder? Die MKS 6100 nehmen wir in F3J auf allen Klappen die sind wohl bissl oversized oder?
Ciao Timo
Neulich am Hang: "Wer Klappen zum Landen braucht hat die Flugzeit nicht optimal ausgenutzt"
Thermikfliegen kann so einfach sein: http://www.youtube.com/watch?list=UUYCF ... 2sozrof3HY
Thermikfliegen kann so einfach sein: http://www.youtube.com/watch?list=UUYCF ... 2sozrof3HY
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Peter,
Du bist der bessere und erfahrenere Aerodynamiker, deshalb hier meine Gedanken zu Deinen Vorschlägen nur zur Diskussion.
Ich dachte wir verfolgen hier wieder das Konzept in der Flugzeugmitte die hohe Re-Zahl zu nutzen um effektiv die Querachsenstabilisierung zu erreichen.
Dafür ist ein bisschen auch der Bürzel da, er vergrößert den Hebelarm des S-Schlags zum Schwerpunkt im Bereich der höchsten Re-Zahl. Den Bürzel weg zu lassen und mehr Pfeilung einzubauen verkürzt diesen Hebelarm und damit müssen die Außenflügelprofile mit kleinerer und damit ungünstigerer Re-Zahl mehr Anteil an der Querachsenstabilisierung haben. Widerspricht das nicht dem Grundkonzept dass wir mit den BWB-Brettern verfolgen?
Eine Streckung von 9 bei 2 m Spannweite bedeutet 44 dm² Flügelfläche.
Die leichtesten RES Modelle haben 9 - 10 g/dm² Flächenbelastung, drunter geht nur mit so einen Zagi-Konzept wie oben verlinkt mit wenigen Rippen und das geht dann erst recht auf die Profiltreue.
10 g/dm² Flächenbelastung x 44 dm² Flügelfläche ergibt ein Fluggewicht von 440 Gramm. Mit einem auftriebsschwachen Brett verhungern wir damit nicht neben der Thermik, sondern weit unter den gleich schweren, aber auftriebsstärkeren Leitwerkern weil wir deren Hochstarthöhe nicht mal annähernd erreichen
Um die Streckung von 9 mit kleinerer Spannweite zu erreichen wird auch die Flügeltiefe kleiner, damit geht zwar das Absolutgewicht runter, aber der Re-Zahl-Vorteil ist wieder weg.
Ich plädiere weiter dafür bei 2 m Spannweite das Flugzeug so klein und beim Absolutgewicht so leicht wie für einen durchschnittlichen Modellbauer umsetzbar zu bauen. Das bedeutet für mich die untere Grenze der für ein RES-Brett sinnvollen Flügelfläche die ich derzeit bei 36 - 40 dm² sehe, also möglichst unter 400 Gramm Absolutgewicht. Edit Ergänzung: Die Streckung meines letzten Entwurfsstands nach den Änderungswünschen von Christof ist übrigen ~ 10,5.
Welcher Abstand zum Schwerpunkt bei unserem RES-Brett aufgehen wird kann ich schlecht sagen weil ich selbst kein Rippenbrett mit so ähnlichem Grundriß gebaut habe, obwohl es die durchaus gibt. Wenn ich eine Schätzung anführen darf reicht der Hebelarm bei dem Ausgangsentwurf in Post 1 dieses Threads nicht, bei der letzten Version wird man mit leichten Akkus sicher Blei im Heck vermeiden können.
Da man bei den meisten Brettern Blei in die Nase braucht würde ich als schwerste und größte Akkuvariante 4 x Eneloop 800 AAA annehmen.
In der flachen 2 x 2-Stange wie ich sie bei ARES und Antist RES fliege (bei letzterem mit Null Gramm Blei) wiegt der Akku verkabelt im Schrumpfschlauch 49 g, Abmessungen ca. 20,5 x 10,5 x 100 mm oder als 4 x 1 Block 20,5 x 20,5 x ~ 52 mm.
Lipos sind dann leichter, hab ich selbst bei RES aber noch nie nutzen können, sondern hätte das Mindergewicht immer mit Blei ausgleichen müssen.
Ich fliege die X08 auf dem V-Leitwerk beim Energic und bin dort sehr zufrieden, außer mit dem Preis. Ich fliege die MKS6100 auf meinen Strong Run Speed nicht weil ich schon das 2. Getriebe geknackt habe und ich mir das nicht mehr leisten kann, ich werde trotz des Mehrgewichts weit außen im Flügel auf KST 225 umbauen. Für einen preisgünstigen RES-Flieger finde ich beide Typen vor allem zu teuer. Ich fliege im ARES light und im Antist die KST DS 245S und beim Getriebespiel und Rückstellgenauigkeit kann ich keinen Unterschied zum X08 fest stellen, das X08 ist aber stärker und kann in einem größeren Spannungsbereich betrieben werden, vor allem nach oben.
Für das Brett hier wären für mich die KST DS245S erste Wahl was Preis/Leistung in Verbindung mit Getriebespiel und Zuverlässigkeit angeht, aber es gibt sicher noch andere kleine Servotypen mit sehr geringem Getriebespiel.
Gruß,
Uwe.
Du bist der bessere und erfahrenere Aerodynamiker, deshalb hier meine Gedanken zu Deinen Vorschlägen nur zur Diskussion.
OK, das sehe ich auch so, das Brett muss beim fliegen laufen, rum hungern und hin hängen funktioniert beim Brett nicht.Peter Wick hat geschrieben:Das Profil ist so ausgelegt, dass man damit schnell fliegen kann, weil wenn das Brett sehr leicht wird, fliegt man schnell sehr sehr kleine Ca - beim Thermiksuchen. Deshalb habe ich auch versucht den untersten Teil der Polare gegen 0 hin auszudehnen. Das Brett muss wohl eh sehr aktiv geflogen werden, wenns nicht geht, dann schnell weg....und da kann das Teil vielleicht sogar einen kleinen Vorteil haben...so - den sollte man zumindest nicht verschenken......ansonsten kommen meine CJ5 Erfahrungen wieder hochDer langsame - schnelle Tod neben der vermuteten Thermik!
Größere Außentiefe kann ich nachvollziehen, mehr Pfeilung für V-Form-Effekt auch, aber den Vorteil für die Momentenbilanz weniger.Peter Wick hat geschrieben:Ich denke, man sollte vielleicht doch ein wenig Pfeilung im Aussenflügel verwenden....die Vorteile sind:
günstig für die cm Bilanz
führt zu etwas grösseren Tiefen aussen, was dem Profil nur gut tut...da kommt halt schon mehr Ca max und weniger Widerstand zusammen, ansonsten muss man ganz aussen Profile verwenden mit fast schon neg. cm Werten wegen der kleinen Rezahl.
etwas mehr V-form beim langsamen fliegen (Pfeilungseffekt)
Ich dachte wir verfolgen hier wieder das Konzept in der Flugzeugmitte die hohe Re-Zahl zu nutzen um effektiv die Querachsenstabilisierung zu erreichen.
Dafür ist ein bisschen auch der Bürzel da, er vergrößert den Hebelarm des S-Schlags zum Schwerpunkt im Bereich der höchsten Re-Zahl. Den Bürzel weg zu lassen und mehr Pfeilung einzubauen verkürzt diesen Hebelarm und damit müssen die Außenflügelprofile mit kleinerer und damit ungünstigerer Re-Zahl mehr Anteil an der Querachsenstabilisierung haben. Widerspricht das nicht dem Grundkonzept dass wir mit den BWB-Brettern verfolgen?
RES ist eine spannweitenlimitierte Klasse, maximal zulässige Spannweite ist 2 m und ich denke wir sollten keinen Zentimeter davon verschenken.Peter Wick hat geschrieben:Ich würde auch etwas weniger Streckung verwenden, da ca max doch merkbar kleiner ist als an einem konventionellen Modell....so um 9.
Eine Streckung von 9 bei 2 m Spannweite bedeutet 44 dm² Flügelfläche.
Die leichtesten RES Modelle haben 9 - 10 g/dm² Flächenbelastung, drunter geht nur mit so einen Zagi-Konzept wie oben verlinkt mit wenigen Rippen und das geht dann erst recht auf die Profiltreue.
10 g/dm² Flächenbelastung x 44 dm² Flügelfläche ergibt ein Fluggewicht von 440 Gramm. Mit einem auftriebsschwachen Brett verhungern wir damit nicht neben der Thermik, sondern weit unter den gleich schweren, aber auftriebsstärkeren Leitwerkern weil wir deren Hochstarthöhe nicht mal annähernd erreichen
Um die Streckung von 9 mit kleinerer Spannweite zu erreichen wird auch die Flügeltiefe kleiner, damit geht zwar das Absolutgewicht runter, aber der Re-Zahl-Vorteil ist wieder weg.
Ich plädiere weiter dafür bei 2 m Spannweite das Flugzeug so klein und beim Absolutgewicht so leicht wie für einen durchschnittlichen Modellbauer umsetzbar zu bauen. Das bedeutet für mich die untere Grenze der für ein RES-Brett sinnvollen Flügelfläche die ich derzeit bei 36 - 40 dm² sehe, also möglichst unter 400 Gramm Absolutgewicht. Edit Ergänzung: Die Streckung meines letzten Entwurfsstands nach den Änderungswünschen von Christof ist übrigen ~ 10,5.
Ich kenne außer meinem Minirock kein Brett ohne E-Antrieb dass (fast) ohne Blei in der Nase auskommt.Peter Wick hat geschrieben:Die Nase würde ich so kurz wie möglich machen (Streckung - Re zahl im Aussenflügel - kein Blei)...was denkst Ihr bei welchem Abstand zum SP geht das in etwa auf?
was für ein Akku soll da Platz haben?...Abmessungen?
Welcher Abstand zum Schwerpunkt bei unserem RES-Brett aufgehen wird kann ich schlecht sagen weil ich selbst kein Rippenbrett mit so ähnlichem Grundriß gebaut habe, obwohl es die durchaus gibt. Wenn ich eine Schätzung anführen darf reicht der Hebelarm bei dem Ausgangsentwurf in Post 1 dieses Threads nicht, bei der letzten Version wird man mit leichten Akkus sicher Blei im Heck vermeiden können.
Da man bei den meisten Brettern Blei in die Nase braucht würde ich als schwerste und größte Akkuvariante 4 x Eneloop 800 AAA annehmen.
In der flachen 2 x 2-Stange wie ich sie bei ARES und Antist RES fliege (bei letzterem mit Null Gramm Blei) wiegt der Akku verkabelt im Schrumpfschlauch 49 g, Abmessungen ca. 20,5 x 10,5 x 100 mm oder als 4 x 1 Block 20,5 x 20,5 x ~ 52 mm.
Lipos sind dann leichter, hab ich selbst bei RES aber noch nie nutzen können, sondern hätte das Mindergewicht immer mit Blei ausgleichen müssen.
Ich sehe den Bürzel mit seinem Hebelarm für den S-Schlag wie oben schon beschrieben, aber auch um dem Seitenleitwerk mit Flügelfläche statt mit nicht tragender Leitwerksrute Hebelarm mit zu geben. Ohne den Bürzel würde ich das Flugzeug seltener fliegen, denn ich finde das tatsächlich hübsch und das Auge fliegt mit. Ein Flugzeug dass man selten fliegt weil es einem nicht gefällt hat allein schon deshalb schlechtere Leistungen weil der Pilot zu wenig Training darauf hatPeter Wick hat geschrieben:Die Frage ist auch ob man so ein Bürzel an der Endleiste verwenden sollte?
dagegen spricht: Streckung (oder bei gleicher Streckung bessere Re zahlen im Hauptflügel) - kaum Effekt auf cm - Gewicht hinten
Dafür spricht: hübsch - einfachere Befestigung SLW - ?
Peter Wick hat geschrieben: Servos? Beim halt wichtig!!! KST X08v3? oder Mks 6100 an 1S???
Ich fliege die X08 auf dem V-Leitwerk beim Energic und bin dort sehr zufrieden, außer mit dem Preis. Ich fliege die MKS6100 auf meinen Strong Run Speed nicht weil ich schon das 2. Getriebe geknackt habe und ich mir das nicht mehr leisten kann, ich werde trotz des Mehrgewichts weit außen im Flügel auf KST 225 umbauen. Für einen preisgünstigen RES-Flieger finde ich beide Typen vor allem zu teuer. Ich fliege im ARES light und im Antist die KST DS 245S und beim Getriebespiel und Rückstellgenauigkeit kann ich keinen Unterschied zum X08 fest stellen, das X08 ist aber stärker und kann in einem größeren Spannungsbereich betrieben werden, vor allem nach oben.
Für das Brett hier wären für mich die KST DS245S erste Wahl was Preis/Leistung in Verbindung mit Getriebespiel und Zuverlässigkeit angeht, aber es gibt sicher noch andere kleine Servotypen mit sehr geringem Getriebespiel.
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
hi Leute...
also kleines bissl mehr Pfeilung kann ich mir schon noch vorstellen...
aber abhängig davon das die Pfeilholme noch gerade durchlaufen !
Spannweite würde ich bei 2 mtr lassen....
nix herschenken an max. Fläche und min. Flächenbelastung.
ich hätte diese 2/3 Kokam AAA genommen als Batterie 35 Gramm
400 mA 60x20x10 mm
unter 400 gramm zu bleiben gesammt flugfertig wird ne Herausforderung !
grüssle, Christof
ps: @Uwe
da mit wenig Torsion zu rechnen ist würd ich die leichte Bespannung vom Konzemann einsetzen die
Michael auf seiner Torsibola aussen verwendet hat... wiegt so 22 Gramm/m²
http://shop-rc.causemann.de/Superleicht ... -pro-Meter
evtl vielleicht doch schmale lange Ruderblätter ? würde die Servos dann weiter in der Mitte bedeuten...
Fragen über Fragen...

also kleines bissl mehr Pfeilung kann ich mir schon noch vorstellen...
aber abhängig davon das die Pfeilholme noch gerade durchlaufen !
Spannweite würde ich bei 2 mtr lassen....
nix herschenken an max. Fläche und min. Flächenbelastung.
ich hätte diese 2/3 Kokam AAA genommen als Batterie 35 Gramm
400 mA 60x20x10 mm
unter 400 gramm zu bleiben gesammt flugfertig wird ne Herausforderung !
grüssle, Christof
ps: @Uwe
da mit wenig Torsion zu rechnen ist würd ich die leichte Bespannung vom Konzemann einsetzen die
Michael auf seiner Torsibola aussen verwendet hat... wiegt so 22 Gramm/m²
http://shop-rc.causemann.de/Superleicht ... -pro-Meter
evtl vielleicht doch schmale lange Ruderblätter ? würde die Servos dann weiter in der Mitte bedeuten...
Fragen über Fragen...
Zuletzt geändert von sonouno am Mo 7. Sep 2015, 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
fliag Vogl fliag, fürcht di ned vorm Wind, steig so hoch du kannst....
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Christof (und Timo), bevor der Prototyp nicht fertig ist kann man mit Akkus kein Gewicht sparen.
Der Akku ist das schwerste Einzelteil des Flugzeugs und sollte ganz weit nach vorne, obwohl es da auch andere Ansichten dazu gibt.
Peters Wunsch nach einer kürzeren Flugzeugnase spricht noch mehr gegen einen leichten Akku.
Letztlich geht es (für mich) darum möglichst viel Akkukapazität bei möglichst wenig Blei in der Nase einzubauen.
Was nützt ein 350er Akku mit zusätzlich 20 Gramm Blei oder ein 1S Lipo-Konzept mit relativ langsamen, schwächeren Servos plus 30 Gramm Blei, wenn man ohne Blei und günstig hoher Spannung 800 mAh in die auf Peters Wunsch kurze Flugzeugnase einbauen kann?
Gruß,
Uwe.
Der Akku ist das schwerste Einzelteil des Flugzeugs und sollte ganz weit nach vorne, obwohl es da auch andere Ansichten dazu gibt.
Peters Wunsch nach einer kürzeren Flugzeugnase spricht noch mehr gegen einen leichten Akku.
Letztlich geht es (für mich) darum möglichst viel Akkukapazität bei möglichst wenig Blei in der Nase einzubauen.
Was nützt ein 350er Akku mit zusätzlich 20 Gramm Blei oder ein 1S Lipo-Konzept mit relativ langsamen, schwächeren Servos plus 30 Gramm Blei, wenn man ohne Blei und günstig hoher Spannung 800 mAh in die auf Peters Wunsch kurze Flugzeugnase einbauen kann?
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
hab oben noch editiert...
ne, klar... wenns Blei brauchen würde dann mehr Akku...logo.. !
sonouno hat geschrieben:
unter 400 gramm zu bleiben gesammt flugfertig wird ne Herausforderung !![]()
grüssle, Christof
ps: @Uwe
da mit wenig Torsion zu rechnen ist würd ich die leichte Bespannung vom Konzemann einsetzen die
Michael auf seiner Torsibola aussen verwendet hat... wiegt so 22 Gramm/m²
http://shop-rc.causemann.de/Superleicht ... -pro-Meter
evtl vielleicht doch schmale lange Ruderblätter ? würde die Servos dann weiter in der Mitte bedeuten...
Fragen über Fragen...![]()
![]()
ne, klar... wenns Blei brauchen würde dann mehr Akku...logo.. !
fliag Vogl fliag, fürcht di ned vorm Wind, steig so hoch du kannst....
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
OK 2m bleiben!
OK Das Auge fliegt mit
Bezüglich Schwerpunkt: Kann jemand eine RES Fläche mit viel Fläche nehmen, diese bei 25% der mittleren Tiefe unterstützen, 30 Gramm (Seitenleitwerk) an einem Hebelarm von 25 cm hinter der Endleiste anbringen und dann nachmessen wie weit vorne man einen 1S Akku abbringen muss um Gleichgewicht zu erzielen? Alternativ kann man das auch mathematisch abschätzen.
Das "Problem" mit dem Bürzel ist, dass es für ein Thermikbrett zu wenig Fläche hat, dass heisst, dass das Auslegungs-ca nur so bei knappen 0,1- 0,2 (realistisch) liegt, bei meinem cm=0 Profil. Das ist zwar toll für Hangbretter, aber für ein Thermikbrett sollte das vielleicht schon ein wenig höher liegen, da man sonst Gefahr läuft, dass man Ca max des Profils gar nicht ausschöpfen kann, weil man keine notwendige Höhenruderwirkung mehr hat - da ist zu viel S -Schlag an der Klappe notwendig. Das Problem kommt auch ein wenig daher, dass die Klappen nicht durchgehend bis in die Mitte sind, was bedeutet das dort wo ein grosser Hebelarm für das Höhenruder wäre - in der Mitte - gar kein Höhenruder ist. Deshalb mein Vorschlag von ein wenig Pfeilung, so dass man Hebelarm für die Klappen bekommt. Das habe ich vielleicht ein wenig unverständlich mit cm Bilanz ausgedrückt. Pfeilung ist natürlich nicht so schön im Bezug auf Torsion.
Alternativ könnte man das Bürzel vergrössern...bis hin zu einer rechteckigen Verlängerung!!! da dann das stark cm positive Profil einsetzen und 2 Seitenleitwerke links und rechts davon einbauen.... ist zwar eher JET like, aber....
Man könnte dann auch dort das Höhenruder einbauen (mit einer Spalt und einer Vorklappe), wie das an meinem Stingray von Novatech gemacht war. Das war ein recht wirkungsvolles Höhenruder und der Flügel war mit einer Art E205 instabil profiliert!!! funktioniert prima!
Darf man dann aussen Querruder mit einem Servo verwenden?
vh Peter
OK Das Auge fliegt mit
Bezüglich Schwerpunkt: Kann jemand eine RES Fläche mit viel Fläche nehmen, diese bei 25% der mittleren Tiefe unterstützen, 30 Gramm (Seitenleitwerk) an einem Hebelarm von 25 cm hinter der Endleiste anbringen und dann nachmessen wie weit vorne man einen 1S Akku abbringen muss um Gleichgewicht zu erzielen? Alternativ kann man das auch mathematisch abschätzen.
Das "Problem" mit dem Bürzel ist, dass es für ein Thermikbrett zu wenig Fläche hat, dass heisst, dass das Auslegungs-ca nur so bei knappen 0,1- 0,2 (realistisch) liegt, bei meinem cm=0 Profil. Das ist zwar toll für Hangbretter, aber für ein Thermikbrett sollte das vielleicht schon ein wenig höher liegen, da man sonst Gefahr läuft, dass man Ca max des Profils gar nicht ausschöpfen kann, weil man keine notwendige Höhenruderwirkung mehr hat - da ist zu viel S -Schlag an der Klappe notwendig. Das Problem kommt auch ein wenig daher, dass die Klappen nicht durchgehend bis in die Mitte sind, was bedeutet das dort wo ein grosser Hebelarm für das Höhenruder wäre - in der Mitte - gar kein Höhenruder ist. Deshalb mein Vorschlag von ein wenig Pfeilung, so dass man Hebelarm für die Klappen bekommt. Das habe ich vielleicht ein wenig unverständlich mit cm Bilanz ausgedrückt. Pfeilung ist natürlich nicht so schön im Bezug auf Torsion.
Alternativ könnte man das Bürzel vergrössern...bis hin zu einer rechteckigen Verlängerung!!! da dann das stark cm positive Profil einsetzen und 2 Seitenleitwerke links und rechts davon einbauen.... ist zwar eher JET like, aber....
Man könnte dann auch dort das Höhenruder einbauen (mit einer Spalt und einer Vorklappe), wie das an meinem Stingray von Novatech gemacht war. Das war ein recht wirkungsvolles Höhenruder und der Flügel war mit einer Art E205 instabil profiliert!!! funktioniert prima!
Darf man dann aussen Querruder mit einem Servo verwenden?
vh Peter
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
mal vorrausgeschickt: ich hab keine Ahnung !
aber das wisst ihr ja...
beim Start haben wir am meissten Fahrt... wenn man den Bürzel generell so groß macht und fest so anstellt das er dort max Auftrieb erzeugt evtl sogar soviel das wir etwas mit Tiefenrunder auf den Flaps gegenhalten müssen was ja die Fläche verwölbt ?
nach dem ausklinken sind wir dann ja langsamer unterwegs und der ? Widerstand kommt dann nicht sooo sehr zum tragen....
denk ich mir halt mal so....unwissend wie ich bin...
grüssle, Christof
2.1
Das Modell besteht im Regelfall aus Flügel, Rumpf und Leitwerk. Nurflügel-Modelle die nicht
über Rumpf und Höhen-oder Seitenleitwerk oder keines dieser Bauteile verfügen sind
ebenfalls zugelassen, wenn sie insgesamt nur über zwei (2) Steuerklappen verfügen. Jede
dieser Steuerklappen darf nur von jeweils einem Servo angesteuert werden. Ansonsten
gelten die Bauvorschriften für die Leitwerksmodelle sinngemäß.
beim Start haben wir am meissten Fahrt... wenn man den Bürzel generell so groß macht und fest so anstellt das er dort max Auftrieb erzeugt evtl sogar soviel das wir etwas mit Tiefenrunder auf den Flaps gegenhalten müssen was ja die Fläche verwölbt ?
nach dem ausklinken sind wir dann ja langsamer unterwegs und der ? Widerstand kommt dann nicht sooo sehr zum tragen....
denk ich mir halt mal so....unwissend wie ich bin...
grüssle, Christof
2.1
Das Modell besteht im Regelfall aus Flügel, Rumpf und Leitwerk. Nurflügel-Modelle die nicht
über Rumpf und Höhen-oder Seitenleitwerk oder keines dieser Bauteile verfügen sind
ebenfalls zugelassen, wenn sie insgesamt nur über zwei (2) Steuerklappen verfügen. Jede
dieser Steuerklappen darf nur von jeweils einem Servo angesteuert werden. Ansonsten
gelten die Bauvorschriften für die Leitwerksmodelle sinngemäß.
fliag Vogl fliag, fürcht di ned vorm Wind, steig so hoch du kannst....
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
sonouno hat geschrieben:beim Start haben wir am meissten Fahrt... wenn man den Bürzel generell so groß macht und fest so anstellt das er dort max Auftrieb erzeugt evtl sogar soviel das wir etwas mit Tiefenrunder auf den Flaps gegenhalten müssen was ja die Fläche verwölbt ?
nach dem ausklinken sind wir dann ja langsamer unterwegs und der ? Widerstand kommt dann nicht sooo sehr zum tragen....
Hallo Christof, ersetze Auftrieb durch Profilmoment, dann ist das in etwa was ich mir dabei gedacht hatte.
Der Flügel darf nur 2 Steuerklappen haben und wenn in der Mitte ein Zentralhöhenruder ist, dann darf nur ein Querruder verwendet werden......was beim Pylon eine Zeit lang durchaus üblich war
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Guten Tag!
Ich möchte mich hier mal kurz vorstellen. Bin auf das Rentenalter zugehend und deshalb nicht mehr allzuschnell lernfähig!
Habe in in den letzten Jahren mehrere Brettnurflügel bis 2m Spannweite gebaut.
Teilweise sogar selbat konstruiert. Ich arbeite mit FLZ_ Fortex. Profili Pro.
An Bauweisen habe ich von der klassischen Holbauweise über Styroflügel, Positivbauweise bis Schalenbauweise schon allles gemacht.
Mein Einsatzbereich ist überwiegend der Thermikflug. Habe noch keine RES-Erfahrung.
Vorab möchte ich mich bei den vielen Autoren in diesem und anderen Foren bedanken die den Berech Nurflügler beleben.
Insbesonders gilt mein Dank den Profil- und Programmentwickler sowie den Konstrukteuren von Modellen.
Im Profilentwicklen habe ich noch keine große Erfahrung versuche aber mich Eizuarbeiten.
Deshalb hoffe ich darauf das aus den verwendeten Profilen keine großes Geheimnis gemacht wird.
Ich fliege im selben Verein wie tomslara.
Mein erster Nurflügler war der Robbe Geier. Zum Starten habe ich den immer am Bürzel für den Motorausatz gehalten. Auch bei
kräftigen Seitenwind war dies kein Problem. Hat aber auch nur 1,5m Spannweite und massiven Bürzel.
Mfg
Georg
Ich möchte mich hier mal kurz vorstellen. Bin auf das Rentenalter zugehend und deshalb nicht mehr allzuschnell lernfähig!
Habe in in den letzten Jahren mehrere Brettnurflügel bis 2m Spannweite gebaut.
Teilweise sogar selbat konstruiert. Ich arbeite mit FLZ_ Fortex. Profili Pro.
An Bauweisen habe ich von der klassischen Holbauweise über Styroflügel, Positivbauweise bis Schalenbauweise schon allles gemacht.
Mein Einsatzbereich ist überwiegend der Thermikflug. Habe noch keine RES-Erfahrung.
Vorab möchte ich mich bei den vielen Autoren in diesem und anderen Foren bedanken die den Berech Nurflügler beleben.
Insbesonders gilt mein Dank den Profil- und Programmentwickler sowie den Konstrukteuren von Modellen.
Im Profilentwicklen habe ich noch keine große Erfahrung versuche aber mich Eizuarbeiten.
Deshalb hoffe ich darauf das aus den verwendeten Profilen keine großes Geheimnis gemacht wird.
Ich fliege im selben Verein wie tomslara.
Mein erster Nurflügler war der Robbe Geier. Zum Starten habe ich den immer am Bürzel für den Motorausatz gehalten. Auch bei
kräftigen Seitenwind war dies kein Problem. Hat aber auch nur 1,5m Spannweite und massiven Bürzel.
Mfg
Georg
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Norbert1 hat geschrieben:Hi
ebend gefunden
http://www.modellbau-lenz.at/onlineshop ... fB1iLTouM8
Norbert
Hallo Norbert!
Von diesem Modell gibt es in Aufwind 5/2015 ab Seite 34 einen Bericht.
Das Modell ist meiner Meinung nach ca. 200 Gramm zu schwer für RES. Die Energie des Hochstartgummis
bringt bei dem Gewicht von ca, 600 Gramm zu wenig Ausgangshöhe gegenüber den Leitwerklern.
Wie schon Uwe schrieb sollte ein Gewicht von ca, 400 Gramm angestebt werden.
Das Modell kann man sicher für Thermikflüge und Hangflug bei leichten bis mittleren Bedingungen gut einsetzen.
Gruß
Georg
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Nuri017 hat geschrieben:Das Modell ist meiner Meinung nach ca. 200 Gramm zu schwer für RES.
Hallo Georg, auch der Preis scheint hier nach Gewicht bemessen zu sein, oder gilt durch den kürzeren Rumpf und das fehlende Höhenleitwerk "weniger ist mehr"?
Dieser Exclusivnurflügel ist jedenfalls eines der teuersten RES-Modelle die ich kenne und dabei im Wettebwerb kaum zu gebrauchen, aber bei RC-Network scheinen ihn gefühlt alle zu kaufen
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Peter!
Habe eben einen Versuch mit meinen einzigen RES Flügel gemacht. Gewicht 270 gr. Flügelfläche 36,00 dm2, nur Rippen mit Halbrippen vorne,tm=170 mm
Innentiefe 200mm. Ich habe vom Schwerpunkt (SP 50mm von der Nasenleiste) 250mm nach Hinten 30gr Blei angebracht. Mein Akku 2S (Mehr Servokraft)
und der Emprfänger wiegen 40gr. Dieses Gewicht mußte ich 350mm vom SP entfernt anbringen um die 30gr, die ja nur 100mm hinter dem Flügelende waren auszugleichen. Das heiße aber die Innenrippe müßte 500mm tief sein und dies bei 2,0m Spannweite und ca. 40,00dm2 Flügelfläche. Bei 400gr Gesamtgewicht ergibt sich etwa eine Fluggeschwindigkeit von nicht einmal als 6m/sec. Bei einer Re-Zahl von mind. 60.000 am Außenflügel ergibt sich eine Profiltiefe von 150mm. Eine hohe Streckung wird sich somit kaum ergeben können.
Als Zweites habe ich deinem Vorschlag entsprechend die 30gr 250mm hinter der Endleiste angebracht. Die 40gr mußten dann 650mm vo der Enleiste an-gebracht werden, was zugleich die erforderliche Wurzelrippentiefe ist. Das Resultat ist ernüchternd. Der Innenteil ist dann sehr Jet-Like und erinnert mich an den Flügel einer F18 Hornet. Der Flügel bekommt somit einen großen Re-Zahl Unterschied zwischen Innen- und Außenrippe. Aber die Profile
werden ja entsprechend gemacht das bekommmst du sicher hin. Ich mache meir eher Sorgen um eine zu hohe Pfeilung des Innenteils.
Wie sind da wohl dann die Strömmungsverhältnisse zu optimieren.
Uwe hat da wohl keine leichte Aufgabe mit der Geometrie des Flügels.
Man muß wohl hinten sehr leicht bauen
Mfg
Georg
Habe eben einen Versuch mit meinen einzigen RES Flügel gemacht. Gewicht 270 gr. Flügelfläche 36,00 dm2, nur Rippen mit Halbrippen vorne,tm=170 mm
Innentiefe 200mm. Ich habe vom Schwerpunkt (SP 50mm von der Nasenleiste) 250mm nach Hinten 30gr Blei angebracht. Mein Akku 2S (Mehr Servokraft)
und der Emprfänger wiegen 40gr. Dieses Gewicht mußte ich 350mm vom SP entfernt anbringen um die 30gr, die ja nur 100mm hinter dem Flügelende waren auszugleichen. Das heiße aber die Innenrippe müßte 500mm tief sein und dies bei 2,0m Spannweite und ca. 40,00dm2 Flügelfläche. Bei 400gr Gesamtgewicht ergibt sich etwa eine Fluggeschwindigkeit von nicht einmal als 6m/sec. Bei einer Re-Zahl von mind. 60.000 am Außenflügel ergibt sich eine Profiltiefe von 150mm. Eine hohe Streckung wird sich somit kaum ergeben können.
Als Zweites habe ich deinem Vorschlag entsprechend die 30gr 250mm hinter der Endleiste angebracht. Die 40gr mußten dann 650mm vo der Enleiste an-gebracht werden, was zugleich die erforderliche Wurzelrippentiefe ist. Das Resultat ist ernüchternd. Der Innenteil ist dann sehr Jet-Like und erinnert mich an den Flügel einer F18 Hornet. Der Flügel bekommt somit einen großen Re-Zahl Unterschied zwischen Innen- und Außenrippe. Aber die Profile
werden ja entsprechend gemacht das bekommmst du sicher hin. Ich mache meir eher Sorgen um eine zu hohe Pfeilung des Innenteils.
Wie sind da wohl dann die Strömmungsverhältnisse zu optimieren.
Uwe hat da wohl keine leichte Aufgabe mit der Geometrie des Flügels.
Man muß wohl hinten sehr leicht bauen
Mfg
Georg
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Georg, danke für den Test, ich hab nur den GezoRES-Flügel mit relativ geringer Streckung und der ist ziemlich schwer mit Rippen aus Pappelsperrholz. Vielleicht kann ich nach der DM Deinen Test mit diesem Flügel wiederholen.
Bei dem letzten Grundrißentwurf auf Seite 2 dieses Threads ist die Mittelrippe 600 mm lang, incl. Bürzel.
Der geometrische Neutralpunkt ist 300 mm hinter der Flugzeugnase,
der Flächeninhalt ist 39,4 dm²,
die Streckung ist 10,1
sooo weit ist der Entwurf also nicht von der Gleichgewichtsbedingung ohne Blei weg
Gruß,
Uwe
Bei dem letzten Grundrißentwurf auf Seite 2 dieses Threads ist die Mittelrippe 600 mm lang, incl. Bürzel.
Der geometrische Neutralpunkt ist 300 mm hinter der Flugzeugnase,
der Flächeninhalt ist 39,4 dm²,
die Streckung ist 10,1
sooo weit ist der Entwurf also nicht von der Gleichgewichtsbedingung ohne Blei weg
Gruß,
Uwe
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Georg
vielen dank für deine Mühe. Ich denke auch wie Uwe dass wir dahin kommen. Schliesslich wiegt die Nase selbst ja auch noch was. Aber ganz sicher hinten raus muss man leicht planen und bauen. In der Zwischenzeit ist das Wurzelprofil quasi fertig und auch ein Aussenprofil ist auf dem Weg.
Dann werde ich mich zusammen mit Uwe an die schlussendliche Geometrie machen und wie immer, die Profile nochmals überarbeiten, so dass sie möglichst gut an das schlussendlich fixierte Design passen.
Es gibt also immernoch recht viel zu tun....und dann kommt die ganze Arbeit das in Frästeile umzusetzen...davon habe ich glücklicherweise keine Ahnung.
vh Peter
vielen dank für deine Mühe. Ich denke auch wie Uwe dass wir dahin kommen. Schliesslich wiegt die Nase selbst ja auch noch was. Aber ganz sicher hinten raus muss man leicht planen und bauen. In der Zwischenzeit ist das Wurzelprofil quasi fertig und auch ein Aussenprofil ist auf dem Weg.
Dann werde ich mich zusammen mit Uwe an die schlussendliche Geometrie machen und wie immer, die Profile nochmals überarbeiten, so dass sie möglichst gut an das schlussendlich fixierte Design passen.
Es gibt also immernoch recht viel zu tun....und dann kommt die ganze Arbeit das in Frästeile umzusetzen...davon habe ich glücklicherweise keine Ahnung.
vh Peter
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo zusammen,
ich hab den Schwerpunktversuch noch schnell mit meinen Miles Flächen gemacht. Die 56g in der Nase sind 4 AAA Zellen+Empfänger :
Grüße, steve
ich hab den Schwerpunktversuch noch schnell mit meinen Miles Flächen gemacht. Die 56g in der Nase sind 4 AAA Zellen+Empfänger :
Grüße, steve
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo alle zusammen
ich habe übers Wochenende versucht mir ein etwas klareres Bild zu machen wie so ein Brett RES Modell am besten aussehen soll.
Dabei ergaben sich folgende Überlegungen:
Wenn Ihr Euch v2 anschaut (Uwe´s Vorschlag mit längerer Nase), dann bedeutet die lange Nase, dass CA dort in der Mitte sehr klein ist, d.h. man hat bei einem BWB body Flügel immer ein CA Loch in der Mitte, was bedeutet, dass Ca max des ganzen Flüges etwas begrenzt wird. Man kann zwar diesen Nachteil nutzen um da stark stabilisierende Profile zu verwenden und damit das Trim -Ca etwas nach oben zu verschieben, was bei einem Thermikbrett natürlich erwünscht ist. Ansonsten muss man hochtrimmen, was ebenfalls Ca max kostet. Allerdings kann man, auch mit sehr stabilisierenden Profilen, das Trimm-Ca nicht sonderlich erhöhen (so um max. 0,1), wenn man gleichzeitig eine etwas höhere Streckung will (10+), da die Fläche innen zu klein ist. Geichzeitig führt die lange Nase und die damit verbundene hohe Pfeilung vielleicht zu Problemen bei grösseren Anstellwinkeln an diesem fast Deltaflügel. Weiss ich nicht. Bei v2 ist der Hebelarm SP zur Nase 36cm - wahrscheinlich genug um ohne Trimmblei auszukommen. Konklusion: Insgesamt verliert man ca. 15% ca max durch die BWB Konfiguration gegenüber einem Brett mit Rumpf und das Trimm - Ca wird bei einem RES Brett nur leicht angehoben - sieht aber toll aus.
Man könnte aber folgendes tun - seh version v5 - wenn die Flügel leicht nach hinten gepfeilt sind, so wie bei v2 oder v5, dann könnte man den äussersten Teil des Flügel, so die letzten 15% - um -2 Grad schränken. Das erhöht Trimm-ca beträchtlich 0,2+ und kostet nicht allzuviel Ca max. Hingegen kann man mehr Zuspitzung verwenden, was die Wendigkeit erhöht und das Trimmgewicht senkt. Zusätzlich ist der induzierte Widerstand nur 2% neben der Ellipse in den relevanten Zuständen (mit Klappenausschlag). Nachteil: - schlechter Rückenflug
Speed kriegt man wahrscheinlich hin - spezielle äussere Profilierung. Was denkst du Uwe?
Oder man baut so was wie im letzten Bildchen (ein Hydrofoil) ...hat allerdings zu viel Zuspitzung. Aber so was in der Art, verbunden mit etwas Pfeilung meine ich könnte unter dem Strich das RES Brett mit der grössten Leistung, v.a. Ca max sein. Nachteil: sieht vielleicht nocht ganz so toll aus wie ein BWB Brett. Was meint Ihr?
vh Peter
ich habe übers Wochenende versucht mir ein etwas klareres Bild zu machen wie so ein Brett RES Modell am besten aussehen soll.
Dabei ergaben sich folgende Überlegungen:
Wenn Ihr Euch v2 anschaut (Uwe´s Vorschlag mit längerer Nase), dann bedeutet die lange Nase, dass CA dort in der Mitte sehr klein ist, d.h. man hat bei einem BWB body Flügel immer ein CA Loch in der Mitte, was bedeutet, dass Ca max des ganzen Flüges etwas begrenzt wird. Man kann zwar diesen Nachteil nutzen um da stark stabilisierende Profile zu verwenden und damit das Trim -Ca etwas nach oben zu verschieben, was bei einem Thermikbrett natürlich erwünscht ist. Ansonsten muss man hochtrimmen, was ebenfalls Ca max kostet. Allerdings kann man, auch mit sehr stabilisierenden Profilen, das Trimm-Ca nicht sonderlich erhöhen (so um max. 0,1), wenn man gleichzeitig eine etwas höhere Streckung will (10+), da die Fläche innen zu klein ist. Geichzeitig führt die lange Nase und die damit verbundene hohe Pfeilung vielleicht zu Problemen bei grösseren Anstellwinkeln an diesem fast Deltaflügel. Weiss ich nicht. Bei v2 ist der Hebelarm SP zur Nase 36cm - wahrscheinlich genug um ohne Trimmblei auszukommen. Konklusion: Insgesamt verliert man ca. 15% ca max durch die BWB Konfiguration gegenüber einem Brett mit Rumpf und das Trimm - Ca wird bei einem RES Brett nur leicht angehoben - sieht aber toll aus.
Man könnte aber folgendes tun - seh version v5 - wenn die Flügel leicht nach hinten gepfeilt sind, so wie bei v2 oder v5, dann könnte man den äussersten Teil des Flügel, so die letzten 15% - um -2 Grad schränken. Das erhöht Trimm-ca beträchtlich 0,2+ und kostet nicht allzuviel Ca max. Hingegen kann man mehr Zuspitzung verwenden, was die Wendigkeit erhöht und das Trimmgewicht senkt. Zusätzlich ist der induzierte Widerstand nur 2% neben der Ellipse in den relevanten Zuständen (mit Klappenausschlag). Nachteil: - schlechter Rückenflug
Oder man baut so was wie im letzten Bildchen (ein Hydrofoil) ...hat allerdings zu viel Zuspitzung. Aber so was in der Art, verbunden mit etwas Pfeilung meine ich könnte unter dem Strich das RES Brett mit der grössten Leistung, v.a. Ca max sein. Nachteil: sieht vielleicht nocht ganz so toll aus wie ein BWB Brett. Was meint Ihr?
vh Peter
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Peter,
ich hatte letzte Woche auf die Schnelle mal in den Grundriß V3 mit der etwas breiteren langen Nase innen das Minirock-Wurzelprofil und ab der Schulter das RES-Brett-Profil von Dir eingesetzt und wegen cA max und cA bei Klappen im Strak ein bisschen schwarz gesehen. Außerdem paßte die Form / örtliche Flügeltiefe im Langsamflug mit gezogener Klappe noch nicht.
Ich habe prinzipiell nichts gegen mehr Pfeilung und Schränkung, aber die Torsionsbelastung wird damit größer und der Holm muss geknickt werden, was zu Mehrgewicht führt. Vielleicht läßt sich das mit einer kombinierten Bauweise mit Beplankung der Bereiche mit hoher Auftriebsbelastung und leichten Rohrholmen im Außenflügel praxisgerecht lösen. Diese Schwierigkeiten sollen die Formfindung aber nicht behindern, das krieg ich dann schon irgendwie hin solange der Flächeninhalt nicht über 40 dm² geht und die Außenflügel-Pfeilung nicht allzu groß ist.
Christof als Initiator dieses Flugzeugs muss natürlich die neue Form jeweils absegnen
Ich glaube nicht dass uns eine höhere Pfeilung der Nase im Mittelteil Probleme macht. Die Nase des Minirock ist im Vergleich zum GIZMO auch deutlich länger und stärker gepfeilt, trotzdem sind die Effekte aus der BWB-Bauweise beim fliegen sehr ähnlich und günstig fürs Handling. Ich verwende bei extremer Pfeilung gerne sehr rundnasige Profile wie bei den manntragenden BWB- Konzepten, das hat sich nicht nur für die Innenraumgestaltung bewährt, z.B. http://www.ac2030.de/medien/galerie/flugtag-10.08.2013/
Die Nase bei den Hydrofoil-Flügeln finde ich optisch zu schlank, bzw den Übergang zum Flügel zu eckig, die Streckung und Zuspitzung dagegen sehr hübsch.
Ich denke letztlich werden wir was ganz ähnliches bekommen wie der 2 m Gizmo, aber mit Pfeilung........da der sehr gut fliegt wäre das schon eine gute Formreferenz......ich wäre allerdings dankbar wenn ein Bürzel in der Form drin bleiben könnte, damit ich das Seitenleitwerk nicht an einem Kohlerohr fest machen muss wie die Leitwerker, .....und wenn das Schwänzchen auch nur noch ein 1-2 Rippenfelder breit ist, dafür aber bitte schön lang
Gruß,
Uwe.
ich hatte letzte Woche auf die Schnelle mal in den Grundriß V3 mit der etwas breiteren langen Nase innen das Minirock-Wurzelprofil und ab der Schulter das RES-Brett-Profil von Dir eingesetzt und wegen cA max und cA bei Klappen im Strak ein bisschen schwarz gesehen. Außerdem paßte die Form / örtliche Flügeltiefe im Langsamflug mit gezogener Klappe noch nicht.
Ich habe prinzipiell nichts gegen mehr Pfeilung und Schränkung, aber die Torsionsbelastung wird damit größer und der Holm muss geknickt werden, was zu Mehrgewicht führt. Vielleicht läßt sich das mit einer kombinierten Bauweise mit Beplankung der Bereiche mit hoher Auftriebsbelastung und leichten Rohrholmen im Außenflügel praxisgerecht lösen. Diese Schwierigkeiten sollen die Formfindung aber nicht behindern, das krieg ich dann schon irgendwie hin solange der Flächeninhalt nicht über 40 dm² geht und die Außenflügel-Pfeilung nicht allzu groß ist.
Christof als Initiator dieses Flugzeugs muss natürlich die neue Form jeweils absegnen
Ich glaube nicht dass uns eine höhere Pfeilung der Nase im Mittelteil Probleme macht. Die Nase des Minirock ist im Vergleich zum GIZMO auch deutlich länger und stärker gepfeilt, trotzdem sind die Effekte aus der BWB-Bauweise beim fliegen sehr ähnlich und günstig fürs Handling. Ich verwende bei extremer Pfeilung gerne sehr rundnasige Profile wie bei den manntragenden BWB- Konzepten, das hat sich nicht nur für die Innenraumgestaltung bewährt, z.B. http://www.ac2030.de/medien/galerie/flugtag-10.08.2013/
Die Nase bei den Hydrofoil-Flügeln finde ich optisch zu schlank, bzw den Übergang zum Flügel zu eckig, die Streckung und Zuspitzung dagegen sehr hübsch.
Ich denke letztlich werden wir was ganz ähnliches bekommen wie der 2 m Gizmo, aber mit Pfeilung........da der sehr gut fliegt wäre das schon eine gute Formreferenz......ich wäre allerdings dankbar wenn ein Bürzel in der Form drin bleiben könnte, damit ich das Seitenleitwerk nicht an einem Kohlerohr fest machen muss wie die Leitwerker, .....und wenn das Schwänzchen auch nur noch ein 1-2 Rippenfelder breit ist, dafür aber bitte schön lang
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Uwe
danke für die schnelle Antwort....meine version 5 ist eigentlich die Gizmo 2m Geometrie mit gepfeilten Aussenflügeln. Gerade Holme ist natürlich eine gute Sache, und du hast auch recht mit der Torsionsbelastung...nützt ja auch nichts, wenn man Ca max hat und dann der Flügel im Hochstart wegtordiert! Werd mal schaun was ich machen kann.
vh
danke für die schnelle Antwort....meine version 5 ist eigentlich die Gizmo 2m Geometrie mit gepfeilten Aussenflügeln. Gerade Holme ist natürlich eine gute Sache, und du hast auch recht mit der Torsionsbelastung...nützt ja auch nichts, wenn man Ca max hat und dann der Flügel im Hochstart wegtordiert! Werd mal schaun was ich machen kann.
vh
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Peter, danke dass Du da auch an mein Seitenleitwerkshalterungsbürzelchen gedacht hastPeter Wick hat geschrieben:meine version 5 ist eigentlich die Gizmo 2m Geometrie mit gepfeilten Aussenflügeln
Der Flügel wird ja höchstwahrscheinlich 3-teilig, ich denke an der Trennstelle läßt sich über den Verbinder ein Knick einbauen, der geschätzt ~ 10° Pfeilung für den Hochstart flatterfrei übertragen kann, ebensoviel Pfeilung müssten die Rohrholme aus Pfeilschäften eigentlich schaffen wo es keine D-Box mit Holmgurten wird.
Die Pfeilschäfte im Antist -Flügel sind sehr torsionssteif bei 13 Gramm Gewicht für 800 mm Länge und ca. 7,3 mm Außendurchmesser.
für den Außenflügel gibt es passende Rohre die sich gut teleskopieren lassen und dann 6 und 4 mm Außendurchmesser haben.
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Hallo Uwe!UweH hat geschrieben:Hallo Peter,
ich hatte letzte Woche auf die Schnelle mal in den Grundriß V3 mit der etwas breiteren langen Nase innen das Minirock-Wurzelprofil und ab der Schulter das RES-Brett-Profil von Dir eingesetzt und wegen cA max und cA bei Klappen im Strak ein bisschen schwarz gesehen. Außerdem paßte die Form / örtliche Flügeltiefe im Langsamflug mit gezogener Klappe noch nicht.
Ich habe prinzipiell nichts gegen mehr Pfeilung und Schränkung, aber die Torsionsbelastung wird damit größer und der Holm muss geknickt werden, was zu Mehrgewicht führt. Vielleicht läßt sich das mit einer kombinierten Bauweise mit Beplankung der Bereiche mit hoher Auftriebsbelastung und leichten Rohrholmen im Außenflügel praxisgerecht lösen. Diese Schwierigkeiten sollen die Formfindung aber nicht behindern, das krieg ich dann schon irgendwie hin solange der Flächeninhalt nicht über 40 dm² geht und die Außenflügel-Pfeilung nicht allzu groß ist.
Christof als Initiator dieses Flugzeugs muss natürlich die neue Form jeweils absegnen![]()
Ich glaube nicht dass uns eine höhere Pfeilung der Nase im Mittelteil Probleme macht. Die Nase des Minirock ist im Vergleich zum GIZMO auch deutlich länger und stärker gepfeilt, trotzdem sind die Effekte aus der BWB-Bauweise beim fliegen sehr ähnlich und günstig fürs Handling. Ich verwende bei extremer Pfeilung gerne sehr rundnasige Profile wie bei den manntragenden BWB- Konzepten, das hat sich nicht nur für die Innenraumgestaltung bewährt, z.B. http://www.ac2030.de/medien/galerie/flugtag-10.08.2013/
Die Nase bei den Hydrofoil-Flügeln finde ich optisch zu schlank, bzw den Übergang zum Flügel zu eckig, die Streckung und Zuspitzung dagegen sehr hübsch.
Ich denke letztlich werden wir was ganz ähnliches bekommen wie der 2 m Gizmo, aber mit Pfeilung........da der sehr gut fliegt wäre das schon eine gute Formreferenz......ich wäre allerdings dankbar wenn ein Bürzel in der Form drin bleiben könnte, damit ich das Seitenleitwerk nicht an einem Kohlerohr fest machen muss wie die Leitwerker, .....und wenn das Schwänzchen auch nur noch ein 1-2 Rippenfelder breit ist, dafür aber bitte schön lang![]()
Gruß,
Uwe.
Wieso soll die Flügelfläche nicht über 40 dm² gehen?
Ist es wegen der dann immer noch kleiner werdenden Flächenbelastung bzw Fluggeschwindigkeit oder Re-Zahl.
Oder geht es dir um die 400 gr Baugewicht und eine etwas höhere Streckung?
Wie willst du bei den tiefen Innenrippen den großen Auftriebseinbruch in der CA-Verteilung mindern?
Mfg
Georg
-
Peter Wick
- Beiträge: 92
- Registriert: Di 22. Mär 2011, 17:03
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
HABE FERTIG
hier mein Vorschlag als BWB Brett: Fläche: 38,8 dm2 Streckung 10,3
Hebelarm zum SP 33cm
Trimm Ca aus Xfoil Werten: 0,28
Schränkung innen +1.....damit sollte im Schnellflug ein fast ungeschränkter Flügel entstehen
Schränkung äusseres Trapez: -2,5
K Faktor im Schnellflug + ca. 8%
K Faktor im schnellen Gleiten: +3%
K Faktor im Langsamflug: +3%
hier mein Vorschlag als BWB Brett: Fläche: 38,8 dm2 Streckung 10,3
Hebelarm zum SP 33cm
Trimm Ca aus Xfoil Werten: 0,28
Schränkung innen +1.....damit sollte im Schnellflug ein fast ungeschränkter Flügel entstehen
Schränkung äusseres Trapez: -2,5
K Faktor im Schnellflug + ca. 8%
K Faktor im schnellen Gleiten: +3%
K Faktor im Langsamflug: +3%
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
hehe, also das was ich schon früher mal geschrieben hab....
aerodynamisch muss Uwe sich da äussern...
grüssle, Christof
gefällt mir sehr gut von der Form her... irgendwie ausgewogen... sicher leicht zu bauen... gerader Holmsonouno hat geschrieben:wenn man die beiden Flügelsektionen noch weiter nach hinten schieben würde ? so ab der 6 ten Rippe ?
ich mein jetz nicht Pfeilung... würde ja den SP noch weiter nach hinten verschieben... Fläche dm² bleibt gleich
das Mittelteil wär dann noch mehr Delta... also Tütenwirbel beim Start...mehr Dämpfung vorne...
(nur so Gedanken, wenns Blödsinn is einfach sagen....halt ich aus)
grüssle, Christof
aerodynamisch muss Uwe sich da äussern...
grüssle, Christof
fliag Vogl fliag, fürcht di ned vorm Wind, steig so hoch du kannst....
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
stell da voar du tanzt.....in de Höh....bis nimma mehr weidaa geht...
*Willy Michl*
Re: Brettnurflügel für Thermik und RES
Huch, wo ist denn die Pfeilung hin?sonouno hat geschrieben:gefällt mir sehr gut von der Form her... irgendwie ausgewogen... sicher leicht zu bauen... gerader Holm
aerodynamisch muss Uwe sich da äussern...
Also wenn Christof das absegnet, dann hab ich am GIZMOnster-RES natürlich auch nichts mehr auszusetzen.
Die Pfeilung war ja eigentlich ein Relikt aus der Vergrößerung des Mini-Hangbretts Miniray, sieht zwar scharf aus, ist bei RES aber nun wirklich nicht nötig.
Beim Miniray soll sie für mehr Richtungsstabilität im DS sorgen und das bei Brettern oft zu sehende Hochachsenpendeln in den Lee-Turbulenzen dämpfen, das Pfeile fast nicht haben.
Die aerodynamischen Werte gefallen mir gut und konstruktiv ist es mir ein ungepfeilter Holm erheblich lieber als Torsionsbelastungen damit auffangen zu müssen, das kostet Gewicht.
Ich meld mich später noch mal, Essen ist fertig
Gruß,
Uwe.
Ein Flügel genügt, Hortentutorial: >> Hier klicken <<
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf
Wer nichts weiß muss alles glauben!
Früher stand in der Auto-Betriebsanleitung wie man das Ventilspiel einstellt, heute steht da dass man die Batteriesäure nicht trinken darf